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Carol Rifka Brunt: Sag den Wölfen, ich bin zuhause


#Bücherhamstern

* Autorin Carol Rifka Brunt in Wikipedia

Beschreibung auf der Verlagsseite:
Manchmal verlierst du einen Menschen, um einen anderen zu gewinnen.
Manche Verluste wiegen so schwer, dass sie nicht wiedergutzumachen sind. So geht es June Elbus, als ihr Onkel Finn stirbt, der Mensch, mit dem sie sich blind verstand, der ihr alles bedeutete. Doch mit ihrer Trauer ist sie nicht allein. Schon bald nach der Beerdigung stellt June fest, dass sie sich die Erinnerung an Finn teilen muss – mit jemandem, der sie mit einer schmerzhaften Wahrheit konfrontiert. Der sie aber auch lehrt, dass gegen die Bitternisse des Lebens ein Kraut gewachsen ist: Freundschaft und Mitgefühl.
Themen: #Liebe #Freundschaft #Familie #Verlust #Krankheit #Aids #hiv #Tod #schwul #Homosexualität #Homophobie #Vorurteile

Der Roman spielt in New York im Jahr 1987. Erzählt wird aus der Sicht der 14/15-jährigen June: Sie erzählt über sich, ihre Träume und Unsicherheiten, über die Beziehungen innerhalb der Familie, über die Konflikte mit ihrer Schwester Greta, und über ihren Onkel Finn.
Von Anfang an wird ziemlich klar, dass June in ihren Onkel verliebt ist. Ein großer Teil des Buchs sind Beschreibungen, was June dazu denkt, was die beiden zusammen für Ausflüge gemacht hatten, wie er sie und ihre Schwester malt. Wäre es nur die Handlung gewesen, hätte ich das Buch wahrscheinlich schnell wieder weggelegt. Wäre June ein bisschen älter, hätte ich manche Stellen passender gefunden. Ich mochte aber den Schreibstil sehr, das Buch plätschert so vor sich hin, ohne dass ich es zu langatmig fand.
Nachdem Finn an Aids starb, trauert June sehr, fängt aber langsam auch an, mehr Details über Finns leben zu erfahren, die ihre Familie immer vor ihr verheimlicht hatte. June lernt Finns Partner Toby kennen, der natürlich ebenso sehr trauert wie June. Sie versuchen, sich gegenseitig ein bisschen Halt zu geben, tauschen alte Geschichten aus, lernen über die jeweilige andere Seite von Finn.
Die zweite Hälfte des Buchs fand ich besser als den Anfang, auch wenn relativ früh absehbar ist, worauf alles hinauslaufen wird. Irgendwie konnte ich mich in der Erzählung gut treiben lassen, ohne dass es langweilig wurde, aber auch ohne dass irgendwelche völlig unerwarteten Wendungen passiert sind.

#buch #bücher #lesen #bücherdrache
(→ Büchersammelpost)
 
#Geschichte der #Homophobie - in #Frankreich verabschiedet die Assemblée am 18. Juli 1960, heute vor 60 jahren, auf Initiastive des #homophoben #Gaullisten Paul #Mirguet einen Zusatz, mit dem #Homosexualität gesetzlich den „gesellschaftlichen #Plagen“ (fléaux sociaux; wie Alkoholismus, Drogenabhängigkeit, Tuberkulose etc.) gleichgestellt wird. 20 Jahre später unter Präsident Francois #Mitterrand wird die #Strafbarkeit der Homosexualität in Frankreich abgeschafft
Strafrecht gegen Homosexuelle in Frankreich (1942 – 1982)
 
#Geschichte der #Homophobie - in #Frankreich verabschiedet die Assemblée am 18. Juli 1960, heute vor 60 jahren, auf Initiastive des #homophoben #Gaullisten Paul #Mirguet einen Zusatz, mit dem #Homosexualität gesetzlich den „gesellschaftlichen #Plagen“ (fléaux sociaux; wie Alkoholismus, Drogenabhängigkeit, Tuberkulose etc.) gleichgestellt wird. 20 Jahre später unter Präsident Francois #Mitterrand wird die #Strafbarkeit der Homosexualität in Frankreich abgeschafft
Strafrecht gegen Homosexuelle in Frankreich (1942 – 1982)
 

Natürlicher Sex

Inzwischen wurden gleichgeschlechtliche Verhaltensweisen nach Angaben des Tierparks bei rund 500 Arten beobachtet. Als eine Art Faustformel sagt die Biologin: Tiere, die in Gruppen, Kolonien oder Herden leben, zeigten eher homosexuelles Verhalten als Einzelgänger, die nur zur Paarungszeit Sex haben. ... Formen von #Homophobie im Tierreich, Ausgrenzung etwa, kenne sie auch nicht, sagt Tutter. „Das halte ich für einen menschlichen Unsinn.“
 

Natürlicher Sex

Inzwischen wurden gleichgeschlechtliche Verhaltensweisen nach Angaben des Tierparks bei rund 500 Arten beobachtet. Als eine Art Faustformel sagt die Biologin: Tiere, die in Gruppen, Kolonien oder Herden leben, zeigten eher homosexuelles Verhalten als Einzelgänger, die nur zur Paarungszeit Sex haben. ... Formen von #Homophobie im Tierreich, Ausgrenzung etwa, kenne sie auch nicht, sagt Tutter. „Das halte ich für einen menschlichen Unsinn.“
 
Bild/Foto
#clermontfd #clermontferrand
#Vercingétorix se pare de ses plus belles couleurs pour cette semaine de lutte contre l' #homophobie et la #transphobie
 
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