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Items tagged with: fefebot

Braucht hier jemand einen Javascript-Interpreter? Tavis Ormandy hat gerade einen in einem Schlangenöl gefunden, wo das Zeug als SYSTEM läuft. Lacht nicht, für die Schlangenölbranche ist das Best Practices.

Wer darin jetzt einen schönen Bug findet, kann damit einmal alle Kunden von Avast hopsnehmen.

Damit man beim Bugsuchen nicht so viel Schmerzen hat, hat der gute Tavis das unter Linux lauffähig gekriegt. Viel Spaß!

#fefebot #twitter #linux
 
Braucht hier jemand einen Javascript-Interpreter? Tavis Ormandy hat gerade einen in einem Schlangenöl gefunden, wo das Zeug als SYSTEM läuft. Lacht nicht, für die Schlangenölbranche ist das Best Practices.

Wer darin jetzt einen schönen Bug findet, kann damit einmal alle Kunden von Avast hopsnehmen.

Damit man beim Bugsuchen nicht so viel Schmerzen hat, hat der gute Tavis das unter Linux lauffähig gekriegt. Viel Spaß!

#fefebot #twitter #linux
 
Da war wohl der Zensor pinkeln: "Löhne in Berufen mit "Fachkräftemangel" oft unterdurchschnittlich.
NA SOWAS! Das ist ja un-glaub-lich, Bob! Hat man sowas schon mal gehört?!
Äh, ja. In meinem Blog zum Beispiel. :-)

#fefebot
 
Da war wohl der Zensor pinkeln: "Löhne in Berufen mit "Fachkräftemangel" oft unterdurchschnittlich.
NA SOWAS! Das ist ja un-glaub-lich, Bob! Hat man sowas schon mal gehört?!
Äh, ja. In meinem Blog zum Beispiel. :-)

#fefebot
 
Ein Leser sendet gerade folgenden TV-Tipp ein: arte hat den Film "Overgames" von Lutz Dammbeck in der Videothek, aber nur bis Sonntag online.
Das Thema ist Aluhut pur: Es geht um ein Programm zur Umerziehung der Westdeutschen nach dem 2. Weltkrieg. Viel Spaß beim Gucken! :-)

#fefebot
 
Ein Leser sendet gerade folgenden TV-Tipp ein: arte hat den Film "Overgames" von Lutz Dammbeck in der Videothek, aber nur bis Sonntag online.
Das Thema ist Aluhut pur: Es geht um ein Programm zur Umerziehung der Westdeutschen nach dem 2. Weltkrieg. Viel Spaß beim Gucken! :-)

#fefebot
 
Wer hat uns verraten? Na klar!
Passwortherausgabe: SPD-Politiker wirft "hirnrissigen" Gegnern Täterschutz vor

Der Bundestagsabgeordnete Florian Post hält auch eine Beugehaft für vertretbar, wenn Verdächtige ihre Internetkennungen den Behörden nicht mitteilen.
Die Sozialdemokraten!

Kleine Anmerkung am Rande: Wenn die Behörden noch das Passwort brauchen, dann ist es noch kein Täter sondern ein Verdächtiger. Ein Täter ist jemand, nachdem ein ordentliches Gericht das festgestellt hat. Und wenn die das festgestellt haben, dann brauchen sie keine Passwörter mehr.

Ich sehe hier daher nur einen Täter weit und breit. Florian Post. Der will meine Grundrechte mit Füßen treten und meine Intimsphäre ausspionieren. Hey Florian: Für notgeilte Spanner gibt es im Internet Pornoseiten. Dafür musst du niemandem mit Beugehaft drohen.

Dass man niemanden dazu zwingt, sich selbst zu belasten, ist übrigens einer der wesentlichen Merkmale, die eine Justiz von einer Inquisition abhebt. Herzlichen Glückwunsch, liebe SPD. Tolle Idee, einen Nicht-Juristen in den Rechtsausschuss zu schicken. Als ob es bei euch eine Knappheit an Juristen gäbe!

Passt mal auf. Vorschlag zur Güte. Lehrer habt ihr ja auch mehr als genug. Schickt doch mal ein paar davon zu dem Florian rüber und erklärt ihm ein paar Grundlagen, bevor er sich noch krasser zum Stück Brot macht.

#fefebot #spd
 
Wer hat uns verraten? Na klar!
Passwortherausgabe: SPD-Politiker wirft "hirnrissigen" Gegnern Täterschutz vor

Der Bundestagsabgeordnete Florian Post hält auch eine Beugehaft für vertretbar, wenn Verdächtige ihre Internetkennungen den Behörden nicht mitteilen.
Die Sozialdemokraten!

Kleine Anmerkung am Rande: Wenn die Behörden noch das Passwort brauchen, dann ist es noch kein Täter sondern ein Verdächtiger. Ein Täter ist jemand, nachdem ein ordentliches Gericht das festgestellt hat. Und wenn die das festgestellt haben, dann brauchen sie keine Passwörter mehr.

Ich sehe hier daher nur einen Täter weit und breit. Florian Post. Der will meine Grundrechte mit Füßen treten und meine Intimsphäre ausspionieren. Hey Florian: Für notgeilte Spanner gibt es im Internet Pornoseiten. Dafür musst du niemandem mit Beugehaft drohen.

Dass man niemanden dazu zwingt, sich selbst zu belasten, ist übrigens einer der wesentlichen Merkmale, die eine Justiz von einer Inquisition abhebt. Herzlichen Glückwunsch, liebe SPD. Tolle Idee, einen Nicht-Juristen in den Rechtsausschuss zu schicken. Als ob es bei euch eine Knappheit an Juristen gäbe!

Passt mal auf. Vorschlag zur Güte. Lehrer habt ihr ja auch mehr als genug. Schickt doch mal ein paar davon zu dem Florian rüber und erklärt ihm ein paar Grundlagen, bevor er sich noch krasser zum Stück Brot macht.

#fefebot #spd
 
Die Repressionsbehörden haben ja am Berliner Südkreuz mit Panoptikon-Technologie experimentiert und einen „Test“ zur maschinellen Gesichtserkennung gemacht. Dabei haben sie den besorgten Bürgern natürlich zugesagt, dass ihre Daten nicht gespeichert und schon gar nicht weitergegeben würden.

Dann passierte völlig überraschend das hier:
Martin Baer nahm 2017 an einem Test zur Gesichtserkennung teil. Drei Jahre später ist sein Foto im Fernsehen – und keiner will einen Fehler eingestehen.
Oh, das kann ich aufklären! Da war ja auch kein Fehler! Fehler impliziert Versehen. Das war kein Versehen. Das war alles von vorneherein so geplant. Sie haben uns genauso dreist ins Gesicht gelogen, wie sie uns auch sonst immer dreist ins Gesicht lügen.

Nur in schlimmsten Terrorfällen! Nur bei härtesten Verbrechen! Nur mit Richtervorbehalt!

Ja nee klar.

Es wird Zeit, das einmal in Gänze zurückzurollen.

#fefebot
 
Die Repressionsbehörden haben ja am Berliner Südkreuz mit Panoptikon-Technologie experimentiert und einen „Test“ zur maschinellen Gesichtserkennung gemacht. Dabei haben sie den besorgten Bürgern natürlich zugesagt, dass ihre Daten nicht gespeichert und schon gar nicht weitergegeben würden.

Dann passierte völlig überraschend das hier:
Martin Baer nahm 2017 an einem Test zur Gesichtserkennung teil. Drei Jahre später ist sein Foto im Fernsehen – und keiner will einen Fehler eingestehen.
Oh, das kann ich aufklären! Da war ja auch kein Fehler! Fehler impliziert Versehen. Das war kein Versehen. Das war alles von vorneherein so geplant. Sie haben uns genauso dreist ins Gesicht gelogen, wie sie uns auch sonst immer dreist ins Gesicht lügen.

Nur in schlimmsten Terrorfällen! Nur bei härtesten Verbrechen! Nur mit Richtervorbehalt!

Ja nee klar.

Es wird Zeit, das einmal in Gänze zurückzurollen.

#fefebot
 
Craig Murray berichtet vom Assange-Gerichtsverfahren. Er eröffnet mit einer eindrucksvollen Beschreibung des Gerichtsgebäudes. Das ist nämlich nicht, wie sonst üblich, ein öffentliches Gebäude in der Mitte einer Stadt, damit die Öffentlichkeit teilnehmen kann, weil das wichtiger Bestandteil eines jeden Rechtssystems ist. Nein. Dieses Gericht ist Teil von Belmarsh Prison, auf einer kleinen Insel in einem Sumpfgebiet, hinter Stahlbarrieren.
Äußerlich war das ungefähr so, wie man sich das vorstellt. Assange sitzt Schweigen-der-Lämmer-mäßig in einem dicken Glaskäfig. Damit auch ja kein Zweifel aufkommt, wer hier das gefährliche Monster ist.
Craig beschreibt auch sehr schön, was er tun musst, um überhaupt einen der 16 (ja, 16!!) Sitze zu kriegen, die da für die Öffentlichkeit reserviert waren.
To make sure I got one of those 16 and could be your man in the gallery, I was outside that great locked iron fence queuing in the cold, wet and wind from 6am. At 8am the gate was unlocked, and I was able to walk inside the fence to another queue before the doors of the courtroom, where despite the fact notices clearly state the court opens to the public at 8am, I had to queue outside the building again for another hour and forty minutes. Then I was processed through armoured airlock doors, through airport type security, and had to queue behind two further locked doors, before finally getting to my seat just as the court started at 10am. By which stage the intention was we should have been thoroughly cowed and intimidated, not to mention drenched and potentially hypothermic.
Ein Licht in der Dunkelheit, dieses britische "Rechts"system! Klingt wie bei uns die mittelalterlichen Zustände bei den RAF-Verfahren. Nur dass die RAF-Terroristen immerhin tatsächlich Menschen ermordet hatten, während Julian Assange bloß ein Journalist ist.

Das Verfahren beginnt dann mit einer Rede der Staatsanwaltschaft. Die richtete sich an ... die Medien. Nicht das Gericht. Die Medien. Die wiederholen sogar einen Satz extra und erklären, dass der besonders wichtig sei und die Medien den bitte unbedingt mitschreiben sollen.

Und was war diese Botschaft an die Medien? Nun, ... dass die Medien nicht betroffen seien von was jetzt hier dem Assange droht.
The points which Lewis wished the media to know were these: it is not true that mainstream outlets like the Guardian and New York Times are also threatened by the charges against Assange, because Assange was not charged with publishing the cables but only with publishing the names of informants, and with cultivating Manning and assisting him to attempt computer hacking. Only Assange had done these things, not mainstream outlets.
Die Medien und Assange seien also in völlig verschiedenen Booten, fand der Staatsanwalt. Und wie begründete er das? Indem er Medienberichte vorlas, die Assange kritisierten. Und damit die Medien nicht so viel Arbeit haben mit ihrer Hofberichterstattung, hat man ihnen das auch einmal ausgedruckt gegeben. Und digital, damit sie direkt copy und paste machen können.

Aber wartet, wird noch krasser. Die Richterin (!) befragt dann die Staatsanwaltschaft, weil das nicht ihrem Verständnis des Official Secrets Acts entspricht, dass die Medien nicht genau so betroffen wären.
Surely, Baraitser suggested, that meant that newspapers just publishing the Manning leaks would be guilty of an offence?
Das war für den Staatsanwalt genauso unerwartet wie für euch jetzt. Der hatte da einen Durchmarsch erwartet, keine Rückfragen. Schon gar keine kritischen Rückfragen.
This appeared to catch Lewis entirely off guard. The last thing he had expected was any perspicacity from Baraitser, whose job was just to do what he said. Lewis hummed and hawed, put his glasses on and off several times, adjusted his microphone repeatedly and picked up a succession of pieces of paper from his brief, each of which appeared to surprise him by its contents, as he waved them haplessly in the air and said he really should have cited the Shayler case but couldn’t find it.
Doch dann besann er sich und gab Folgendes zu Protokoll:
Yes, he said much more firmly. The 1989 Official Secrets Act had been introduced by the Thatcher Government after the Ponting Case, specifically to remove the public interest defence and to make unauthorised possession of an official secret a crime of strict liability – meaning no matter how you got it, publishing and even possessing made you guilty. Therefore, under the principle of dual criminality, Assange was liable for extradition whether or not he had aided and abetted Manning. Lewis then went on to add that any journalist and any publication that printed the official secret would therefore also be committing an offence, no matter how they had obtained it, and no matter if it did or did not name informants.
Kurz gesagt: Das diametrale Gegenteil dessen, was er direkt davor der Presse ins Gesicht gelogen hatte, damit sie sich nicht hinter Assange stellen.

Man würde denken, die Presse greift das dann auf und zerreißt diesen Schauprozess in der Luft. Aber wenn die Presse die Wahl hat, ein paar Stunden Sätze zu formulieren, oder ein paar Minuten lang copy und paste aus fertigen digitalen Statements der Regierung zu machen, dann ... naja, könnt ihr ja selbst googeln, wie die Presse berichtet hat.

Das ist leider unter dem Strich kein Sieg für Assange, weil sich da im Wesentlichen zwei Hardliner darüber streiten, ob man nicht eine noch härtere Interpretation finden kann, um ihn noch krasser zu bestrafen.

#fefebot
 
Craig Murray berichtet vom Assange-Gerichtsverfahren. Er eröffnet mit einer eindrucksvollen Beschreibung des Gerichtsgebäudes. Das ist nämlich nicht, wie sonst üblich, ein öffentliches Gebäude in der Mitte einer Stadt, damit die Öffentlichkeit teilnehmen kann, weil das wichtiger Bestandteil eines jeden Rechtssystems ist. Nein. Dieses Gericht ist Teil von Belmarsh Prison, auf einer kleinen Insel in einem Sumpfgebiet, hinter Stahlbarrieren.
Äußerlich war das ungefähr so, wie man sich das vorstellt. Assange sitzt Schweigen-der-Lämmer-mäßig in einem dicken Glaskäfig. Damit auch ja kein Zweifel aufkommt, wer hier das gefährliche Monster ist.
Craig beschreibt auch sehr schön, was er tun musst, um überhaupt einen der 16 (ja, 16!!) Sitze zu kriegen, die da für die Öffentlichkeit reserviert waren.
To make sure I got one of those 16 and could be your man in the gallery, I was outside that great locked iron fence queuing in the cold, wet and wind from 6am. At 8am the gate was unlocked, and I was able to walk inside the fence to another queue before the doors of the courtroom, where despite the fact notices clearly state the court opens to the public at 8am, I had to queue outside the building again for another hour and forty minutes. Then I was processed through armoured airlock doors, through airport type security, and had to queue behind two further locked doors, before finally getting to my seat just as the court started at 10am. By which stage the intention was we should have been thoroughly cowed and intimidated, not to mention drenched and potentially hypothermic.
Ein Licht in der Dunkelheit, dieses britische "Rechts"system! Klingt wie bei uns die mittelalterlichen Zustände bei den RAF-Verfahren. Nur dass die RAF-Terroristen immerhin tatsächlich Menschen ermordet hatten, während Julian Assange bloß ein Journalist ist.

Das Verfahren beginnt dann mit einer Rede der Staatsanwaltschaft. Die richtete sich an ... die Medien. Nicht das Gericht. Die Medien. Die wiederholen sogar einen Satz extra und erklären, dass der besonders wichtig sei und die Medien den bitte unbedingt mitschreiben sollen.

Und was war diese Botschaft an die Medien? Nun, ... dass die Medien nicht betroffen seien von was jetzt hier dem Assange droht.
The points which Lewis wished the media to know were these: it is not true that mainstream outlets like the Guardian and New York Times are also threatened by the charges against Assange, because Assange was not charged with publishing the cables but only with publishing the names of informants, and with cultivating Manning and assisting him to attempt computer hacking. Only Assange had done these things, not mainstream outlets.
Die Medien und Assange seien also in völlig verschiedenen Booten, fand der Staatsanwalt. Und wie begründete er das? Indem er Medienberichte vorlas, die Assange kritisierten. Und damit die Medien nicht so viel Arbeit haben mit ihrer Hofberichterstattung, hat man ihnen das auch einmal ausgedruckt gegeben. Und digital, damit sie direkt copy und paste machen können.

Aber wartet, wird noch krasser. Die Richterin (!) befragt dann die Staatsanwaltschaft, weil das nicht ihrem Verständnis des Official Secrets Acts entspricht, dass die Medien nicht genau so betroffen wären.
Surely, Baraitser suggested, that meant that newspapers just publishing the Manning leaks would be guilty of an offence?
Das war für den Staatsanwalt genauso unerwartet wie für euch jetzt. Der hatte da einen Durchmarsch erwartet, keine Rückfragen. Schon gar keine kritischen Rückfragen.
This appeared to catch Lewis entirely off guard. The last thing he had expected was any perspicacity from Baraitser, whose job was just to do what he said. Lewis hummed and hawed, put his glasses on and off several times, adjusted his microphone repeatedly and picked up a succession of pieces of paper from his brief, each of which appeared to surprise him by its contents, as he waved them haplessly in the air and said he really should have cited the Shayler case but couldn’t find it.
Doch dann besann er sich und gab Folgendes zu Protokoll:
Yes, he said much more firmly. The 1989 Official Secrets Act had been introduced by the Thatcher Government after the Ponting Case, specifically to remove the public interest defence and to make unauthorised possession of an official secret a crime of strict liability – meaning no matter how you got it, publishing and even possessing made you guilty. Therefore, under the principle of dual criminality, Assange was liable for extradition whether or not he had aided and abetted Manning. Lewis then went on to add that any journalist and any publication that printed the official secret would therefore also be committing an offence, no matter how they had obtained it, and no matter if it did or did not name informants.
Kurz gesagt: Das diametrale Gegenteil dessen, was er direkt davor der Presse ins Gesicht gelogen hatte, damit sie sich nicht hinter Assange stellen.

Man würde denken, die Presse greift das dann auf und zerreißt diesen Schauprozess in der Luft. Aber wenn die Presse die Wahl hat, ein paar Stunden Sätze zu formulieren, oder ein paar Minuten lang copy und paste aus fertigen digitalen Statements der Regierung zu machen, dann ... naja, könnt ihr ja selbst googeln, wie die Presse berichtet hat.

Das ist leider unter dem Strich kein Sieg für Assange, weil sich da im Wesentlichen zwei Hardliner darüber streiten, ob man nicht eine noch härtere Interpretation finden kann, um ihn noch krasser zu bestrafen.

#fefebot
 
Benutzt hier jemand Iota? Wie? Nein, nicht im Moment. Im Moment ist das ja alles runtergefahren. Weil die einmal komplett geownt wurden und alle Private Keys als kompromittiert gelten müssen.

Ist ja komisch. Dabei sah das doch so seriös aus! "Redefining trust, value and ownership"! Indeed!

Hätte uns doch nur jemand vor Kryptowährungen gewarnt!

#fefebot #benutzthierjemand #twitter
 
Benutzt hier jemand Iota? Wie? Nein, nicht im Moment. Im Moment ist das ja alles runtergefahren. Weil die einmal komplett geownt wurden und alle Private Keys als kompromittiert gelten müssen.

Ist ja komisch. Dabei sah das doch so seriös aus! "Redefining trust, value and ownership"! Indeed!

Hätte uns doch nur jemand vor Kryptowährungen gewarnt!

#fefebot #benutzthierjemand #twitter
 
Gute Nachrichten!

Die EU hat verstanden, dass KI riskant sein kann!

Ihre Antwort:
EU-Digitalstrategie: Hochrisiko-KI muss zertifiziert werden
Ich möchte an der Stelle darauf hinweisen, dass die Brücke in Genua auch zertifiziert war. Genau wie die neuen Boeing-Maschinen.

Aber gut, was erwartet man von der EU. Die waren bei der amerikanischen Management-Schule. Wo ich ein Problem sehe, sehen die eine Gelegenheit. Machen wir ein Zertifizierungsprogramm, schaffen wir Arbeitsplätze! Klar löst das das Problem nicht. Aber darum ging es ja in der EU noch nie.

Generell in der Politik übrigens. Genau wie in der Medizin. Das Geld liegt in der Behandlung, nicht in der Heilung. In der Politik werden Probleme daher nicht gelöst sondern gemanaged. Und zwar möglichst unzureichend, damit wir auch morgen noch Politiker brauchen, die sich um unseren Turm aus ungelösten Problemen kümmern.

Und wir Nerds fragen uns derweil, ob die eigentlich nie Battlestar Galactica geguckt haben.

Vielleicht haben wir ja die Lektion von Terminator 2 völlig falsch verstanden. Die Lösung des Problems kommt ja vom Terminator selbst, von der KI. Und so langsam befürchte ich auch, dass ich eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit habe, wenn ich hoffe, dass eine KI uns retten wird, als wenn ich hoffe, dass die Politik uns retten wird.

Lest euch den Artikel mal ganz durch. Ich kann da gar keine einzelnen Zitate rausgreifen, so ein Gesamtkunstwerk an Totalschaden ist das.
Systeme für Künstliche Intelligenz (KI) sollen in Einsatzbereichen mit hohem Risiko wie Gesundheit, Polizei oder Verkehr transparent und nachvollziehbar sein
Na DA hätten wir Idioten ja auch selber drauf kommen können!!1!
Die Technik müsse stets von Menschen beaufsichtigt werden können.
Ja klar! Das ist ungefähr so realistisch wie dass das Parlament die Geheimdienste beaufsichtigt!
Behörden sollen die von Algorithmen genutzten Daten ebenso prüfen und zertifizieren können, wie sie es bei Kosmetika, Autos und Spielzeug bereits tun.
Ach nee, jetzt wollen sie die Daten zertifizieren, nicht nur die KI? Wie genau soll ich mir das vorstellen? Wie bei Facebook die menschlichen Contentfilterfarmen im Kambodscha?
"Hochrisiko-KI" müsse getestet und zertifiziert werden, "bevor sie auf den Binnenmarkt kommt". Einbezogene Datensets sollten "frei von Vorurteilen" sein.
Genau! So machen wir das einfach. Sagen Sie mal, Frau von der Leyen, wenn Sie sich da so gut auskennen: Woran erkennen wir das?
Die Technik sei zudem entscheidend, um das Ziel der Klimaneutralität etwa mit Precision Farming oder intelligentem Heizen zu erreichen.
Geil! KI für Klimaschutz! Pass auf, Fefe, für die Emissionen der KI-Computer kaufen wir dann einfach CO2-Zertifikate!!1! Dann sind wir klimaneutral!1!!
"Je mehr Daten wir haben, desto intelligenter sind unsere Algorithmen", sagte von der Leyen in Brüssel.
So ungefähr muss sich das im Ostblock bei einer Politbüro-Pressekonferenz angefühlt haben. Läuft alles super! Die Probleme lösen sich von selbst! Unsere motivierten patriotischen Genossen kümmern sich. Ist jetzt schon alles geil, morgen wird es noch geiler!
Betreiber müssten bei einer hohen Risikoklasse abschätzen, ob ein Einsatz der Technik "mit unseren Werten vereinbar ist".
Lass mich das kurz aufklären: NA KLAR ist meine Anwendung mit unseren Werten vereinbar! Sonst hätte ich sie ja gar nicht vorgeschlagen!1!! Welche Werte? Na Profitmaximierung und Shareholder Value, was denn sonst?
KI-Systeme müssten auch "technisch robust und präzise funktionieren".
Was wären wir ohne die Experten der EU? Wir müssen einfach ab jetzt technisch robuste Systeme bauen, die präzise funktionieren! *stirnklatsch* Also DA hätten wir auch ECHT selber drauf kommen können!!

Da weißt man echt gar nicht, in welche Richtung man seinen Magen zuerst entleeren soll.

#fefebot #gutenachrichten #EU #facebook
 
Gute Nachrichten!

Die EU hat verstanden, dass KI riskant sein kann!

Ihre Antwort:
EU-Digitalstrategie: Hochrisiko-KI muss zertifiziert werden
Ich möchte an der Stelle darauf hinweisen, dass die Brücke in Genua auch zertifiziert war. Genau wie die neuen Boeing-Maschinen.

Aber gut, was erwartet man von der EU. Die waren bei der amerikanischen Management-Schule. Wo ich ein Problem sehe, sehen die eine Gelegenheit. Machen wir ein Zertifizierungsprogramm, schaffen wir Arbeitsplätze! Klar löst das das Problem nicht. Aber darum ging es ja in der EU noch nie.

Generell in der Politik übrigens. Genau wie in der Medizin. Das Geld liegt in der Behandlung, nicht in der Heilung. In der Politik werden Probleme daher nicht gelöst sondern gemanaged. Und zwar möglichst unzureichend, damit wir auch morgen noch Politiker brauchen, die sich um unseren Turm aus ungelösten Problemen kümmern.

Und wir Nerds fragen uns derweil, ob die eigentlich nie Battlestar Galactica geguckt haben.

Vielleicht haben wir ja die Lektion von Terminator 2 völlig falsch verstanden. Die Lösung des Problems kommt ja vom Terminator selbst, von der KI. Und so langsam befürchte ich auch, dass ich eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit habe, wenn ich hoffe, dass eine KI uns retten wird, als wenn ich hoffe, dass die Politik uns retten wird.

Lest euch den Artikel mal ganz durch. Ich kann da gar keine einzelnen Zitate rausgreifen, so ein Gesamtkunstwerk an Totalschaden ist das.
Systeme für Künstliche Intelligenz (KI) sollen in Einsatzbereichen mit hohem Risiko wie Gesundheit, Polizei oder Verkehr transparent und nachvollziehbar sein
Na DA hätten wir Idioten ja auch selber drauf kommen können!!1!
Die Technik müsse stets von Menschen beaufsichtigt werden können.
Ja klar! Das ist ungefähr so realistisch wie dass das Parlament die Geheimdienste beaufsichtigt!
Behörden sollen die von Algorithmen genutzten Daten ebenso prüfen und zertifizieren können, wie sie es bei Kosmetika, Autos und Spielzeug bereits tun.
Ach nee, jetzt wollen sie die Daten zertifizieren, nicht nur die KI? Wie genau soll ich mir das vorstellen? Wie bei Facebook die menschlichen Contentfilterfarmen im Kambodscha?
"Hochrisiko-KI" müsse getestet und zertifiziert werden, "bevor sie auf den Binnenmarkt kommt". Einbezogene Datensets sollten "frei von Vorurteilen" sein.
Genau! So machen wir das einfach. Sagen Sie mal, Frau von der Leyen, wenn Sie sich da so gut auskennen: Woran erkennen wir das?
Die Technik sei zudem entscheidend, um das Ziel der Klimaneutralität etwa mit Precision Farming oder intelligentem Heizen zu erreichen.
Geil! KI für Klimaschutz! Pass auf, Fefe, für die Emissionen der KI-Computer kaufen wir dann einfach CO2-Zertifikate!!1! Dann sind wir klimaneutral!1!!
"Je mehr Daten wir haben, desto intelligenter sind unsere Algorithmen", sagte von der Leyen in Brüssel.
So ungefähr muss sich das im Ostblock bei einer Politbüro-Pressekonferenz angefühlt haben. Läuft alles super! Die Probleme lösen sich von selbst! Unsere motivierten patriotischen Genossen kümmern sich. Ist jetzt schon alles geil, morgen wird es noch geiler!
Betreiber müssten bei einer hohen Risikoklasse abschätzen, ob ein Einsatz der Technik "mit unseren Werten vereinbar ist".
Lass mich das kurz aufklären: NA KLAR ist meine Anwendung mit unseren Werten vereinbar! Sonst hätte ich sie ja gar nicht vorgeschlagen!1!! Welche Werte? Na Profitmaximierung und Shareholder Value, was denn sonst?
KI-Systeme müssten auch "technisch robust und präzise funktionieren".
Was wären wir ohne die Experten der EU? Wir müssen einfach ab jetzt technisch robuste Systeme bauen, die präzise funktionieren! *stirnklatsch* Also DA hätten wir auch ECHT selber drauf kommen können!!

Da weißt man echt gar nicht, in welche Richtung man seinen Magen zuerst entleeren soll.

#fefebot #gutenachrichten #EU #facebook
 
Elektrosmog ist der neue Juchtenkäfer. Jedenfalls wurde mit Elektrosmog als angeblichem Problem gerade in Hamburg der Bau von 200 "zumeist günstigen" Wohnung verhindert.
Die Hafencity GmbH warb mit familienfreundlichem Wohnen am benachbarten geplanten Neubau des Verlags Gruner + Jahr.
Oh, ach? Sozialwohnungen neben Gruner+Jahr? Ein Glück, dass Korruption als Erklärung in Hamburg völlig ausgeschlossen ist. Absolut undenkbar, dass sich die Sozialdemokraten in Hamburg schmieren lassen. Doch nicht die Sozialdemokraten in Hamburg!!

#fefebot
 
Elektrosmog ist der neue Juchtenkäfer. Jedenfalls wurde mit Elektrosmog als angeblichem Problem gerade in Hamburg der Bau von 200 "zumeist günstigen" Wohnung verhindert.
Die Hafencity GmbH warb mit familienfreundlichem Wohnen am benachbarten geplanten Neubau des Verlags Gruner + Jahr.
Oh, ach? Sozialwohnungen neben Gruner+Jahr? Ein Glück, dass Korruption als Erklärung in Hamburg völlig ausgeschlossen ist. Absolut undenkbar, dass sich die Sozialdemokraten in Hamburg schmieren lassen. Doch nicht die Sozialdemokraten in Hamburg!!

#fefebot
 
Leserbrief zu Bertelsmann und der Krankenversicherung:
Ich habe ja die leise Vermutung, dass hinter der scheinbar erstaunlichen Forderung System steckt: den Bertelsmännern ist aufgegangen, dass ihre Klientel zunehmend im gehobenen Rentenalter ankommt, mit den damit einher gehenden horrenden Prämienerhöhungen (die Altersrückstellungen sind da meist nur ein Tropfen auf den heißen Stein) bei privaten Krankenkassen. Nun ist das Zurückwechseln aus gutem Grund nicht so einfach, bzw. in gehobenem Alter gar nicht mehr möglich, sonst würde sich ja jeder, der kann, in den gesunden jungen Jahren billig privat versichern, sein gutes Einkommen dem Solidarsystem entziehen und dann als Rentner der Gemeinschaft zur Last fallen.

Aber keine Angst, Bertelsmann eilt zur Rettung! Money Quote: "Auch müsse der Wechsel von der PKV in die GKV unter Mitnahme der Alterungsrückstellung ermöglicht werden."

In meinen Augen ist die ganze Studie lediglich ein origineller Versuch, Verluste zu vergemeinschaften, nachdem über Jahrzehnte genug Gewinn privatisiert wurde. Was wiederum hervorragend zu Bertelsmann passt.
Mehrere andere Leser haben dieselbe Vermutung geäußert. Der Tagesspiegel hat auch schonmal erläutert, dass die privaten Krankenversicherungen wegen der Nullzinsen so gut wie tot sind.

#fefebot
 
Leserbrief zu Bertelsmann und der Krankenversicherung:
Ich habe ja die leise Vermutung, dass hinter der scheinbar erstaunlichen Forderung System steckt: den Bertelsmännern ist aufgegangen, dass ihre Klientel zunehmend im gehobenen Rentenalter ankommt, mit den damit einher gehenden horrenden Prämienerhöhungen (die Altersrückstellungen sind da meist nur ein Tropfen auf den heißen Stein) bei privaten Krankenkassen. Nun ist das Zurückwechseln aus gutem Grund nicht so einfach, bzw. in gehobenem Alter gar nicht mehr möglich, sonst würde sich ja jeder, der kann, in den gesunden jungen Jahren billig privat versichern, sein gutes Einkommen dem Solidarsystem entziehen und dann als Rentner der Gemeinschaft zur Last fallen.

Aber keine Angst, Bertelsmann eilt zur Rettung! Money Quote: "Auch müsse der Wechsel von der PKV in die GKV unter Mitnahme der Alterungsrückstellung ermöglicht werden."

In meinen Augen ist die ganze Studie lediglich ein origineller Versuch, Verluste zu vergemeinschaften, nachdem über Jahrzehnte genug Gewinn privatisiert wurde. Was wiederum hervorragend zu Bertelsmann passt.
Mehrere andere Leser haben dieselbe Vermutung geäußert. Der Tagesspiegel hat auch schonmal erläutert, dass die privaten Krankenversicherungen wegen der Nullzinsen so gut wie tot sind.

#fefebot
 
Unser Realitätsast wird immer volatiler und unstabiler. Ich fürchte, der Kollaps steht kurz bevor. Erst entdeckt Merkel Solidarität mit Flüchtlingen, und jetzt erst die SPD und dann auch noch die Bertelsmann-Stiftung. Ich hoffe, die Helden sind kurz davor, die Infinity-Matrix zu resetten, bevor es noch schlimmer wird. Die Simulation fährt sogar schon die ersten Sterne runter, weil die Rechenzeit für andere Dinge dringender gebraucht wird!
Wenn alle Bürger gesetzlich versichert wären, könnten die Beiträge sinken. Zu diesem Ergebnis kommt die Bertelsmann-Stiftung und fordert das Ende des dualen Systems.
Da war wohl der Zensor pinkeln. Diese Art von Meldung kommt normalerweise nicht raus, wenn jemand bei der Bertelsmann-Stiftung einen unabhängigen Gedanken hat, was für sich genommen auch eher selten ist fürchte ich.

Auch dieser Gedanke kommt nicht von den Bertelsmännern sondern die hatten ein Institut beauftragt, und die haben offenbar das Memo nicht gekriegt, dass diese Art von Ergebnis nicht veröffentlicht werden darf. Schon gar nicht, wenn man daraus schließt, dass die privaten Versicherer weg müssen. Das Mindeste wäre die Forderung gewesen, die staatlichen Versicherungen plattzumachen.

Lustig auch die Box, mit der das ZDF erklärt, wer die Bertelsmann-Stiftung ist:
Die Bertelsmann-Stiftung setzt sich weltweit für Bildung, Demokratie, Wirtschaft und Soziales, Gesundheit und internationale Verständigung ein.
Oh ACH SO ist das! Mit Freihandels-Extremismus, Globalisierungs-Redikalismus und Austerity-ist-güt-für-euch-Fundamentalismus haben die nichts zu tun, ja? Das sind gar keine Markt-Radikalinskis?
Laut der Studie gibt es nicht nur finanzielle Gründe für ein Ende des dualen Systems. Vor allem sprechen nach Ansicht der Autoren Gerechtigkeitsargumente gegen die Trennung von Gesetzlicher (GKV) und Privater Krankenversicherung (PKV).
OK jetzt wird mir das wirklich unheimlich gerade. Ist das eine Bertelsmann-Stiftung aus einem Paralleluniversum, das durch einen Quantentunnel zu uns rüber diffundiert ist?

#fefebot #spd
 
Unser Realitätsast wird immer volatiler und unstabiler. Ich fürchte, der Kollaps steht kurz bevor. Erst entdeckt Merkel Solidarität mit Flüchtlingen, und jetzt erst die SPD und dann auch noch die Bertelsmann-Stiftung. Ich hoffe, die Helden sind kurz davor, die Infinity-Matrix zu resetten, bevor es noch schlimmer wird. Die Simulation fährt sogar schon die ersten Sterne runter, weil die Rechenzeit für andere Dinge dringender gebraucht wird!
Wenn alle Bürger gesetzlich versichert wären, könnten die Beiträge sinken. Zu diesem Ergebnis kommt die Bertelsmann-Stiftung und fordert das Ende des dualen Systems.
Da war wohl der Zensor pinkeln. Diese Art von Meldung kommt normalerweise nicht raus, wenn jemand bei der Bertelsmann-Stiftung einen unabhängigen Gedanken hat, was für sich genommen auch eher selten ist fürchte ich.

Auch dieser Gedanke kommt nicht von den Bertelsmännern sondern die hatten ein Institut beauftragt, und die haben offenbar das Memo nicht gekriegt, dass diese Art von Ergebnis nicht veröffentlicht werden darf. Schon gar nicht, wenn man daraus schließt, dass die privaten Versicherer weg müssen. Das Mindeste wäre die Forderung gewesen, die staatlichen Versicherungen plattzumachen.

Lustig auch die Box, mit der das ZDF erklärt, wer die Bertelsmann-Stiftung ist:
Die Bertelsmann-Stiftung setzt sich weltweit für Bildung, Demokratie, Wirtschaft und Soziales, Gesundheit und internationale Verständigung ein.
Oh ACH SO ist das! Mit Freihandels-Extremismus, Globalisierungs-Redikalismus und Austerity-ist-güt-für-euch-Fundamentalismus haben die nichts zu tun, ja? Das sind gar keine Markt-Radikalinskis?
Laut der Studie gibt es nicht nur finanzielle Gründe für ein Ende des dualen Systems. Vor allem sprechen nach Ansicht der Autoren Gerechtigkeitsargumente gegen die Trennung von Gesetzlicher (GKV) und Privater Krankenversicherung (PKV).
OK jetzt wird mir das wirklich unheimlich gerade. Ist das eine Bertelsmann-Stiftung aus einem Paralleluniversum, das durch einen Quantentunnel zu uns rüber diffundiert ist?

#fefebot #spd
 
Hups. Kleines technisches Versehen. Der MDR photoshoppt versehentlich ein Demo-Transparent um. Für ihre Nachrichtensendung.

Und was sagen sie dazu?
Vielen Dank für den Hinweis. Es ist uns ein Fehler in der Bildbearbeitung unterlaufen.
Oh ach so. Na dann ist ja alles gut.

Aber wartet, geht noch weiter:
Dafür gab es keinen redaktionellen Anlass.
Wait, what?! Wenn jemand einen "redaktionellen Anlass" konstruiert kriegt, dann ist es OK, sinnentstellend Videomaterial für die Nachrichtensendung zu manipulieren?!?!?

Äh … was für redaktionelle Anlässe wären das denn, wenn ich fragen darf?

#fefebot #twitter
 
Hups. Kleines technisches Versehen. Der MDR photoshoppt versehentlich ein Demo-Transparent um. Für ihre Nachrichtensendung.

Und was sagen sie dazu?
Vielen Dank für den Hinweis. Es ist uns ein Fehler in der Bildbearbeitung unterlaufen.
Oh ach so. Na dann ist ja alles gut.

Aber wartet, geht noch weiter:
Dafür gab es keinen redaktionellen Anlass.
Wait, what?! Wenn jemand einen "redaktionellen Anlass" konstruiert kriegt, dann ist es OK, sinnentstellend Videomaterial für die Nachrichtensendung zu manipulieren?!?!?

Äh … was für redaktionelle Anlässe wären das denn, wenn ich fragen darf?

#fefebot #twitter
 
Oh wow. Was für ein Paukenschlag!

Das Pentagon hatte doch einen monströsen Cloud-Deal ausgeschrieben, im Wert von zweistellig Milliarden Dollar. Unfassbar viel Geld. Amazon hätte es als Platzhirsch normalerweise gekriegt, aber Jeff Bezos hat ja mit ein paar Münzen aus seiner Sofaritze die Washington Post gekauft, und die mag den Trump nicht so. Der Trump mag die auch nicht.

Also hat Trump persönlich interveniert, in seiner Rolle als Oberbefehlshaber des US-Militärs, und hat denen gesagt, sie sollen lieber bei Microsoft Azure kaufen. Das jedenfalls glaubt Amazon, und gänzlich absurd ist die Vorstellung ja nicht.
Jedenfalls hat Amazon dann angefangen, vor Gericht herumzustänkern. Und jetzt? Jetzt hat ein Bundesrichter entschieden, dass die Arbeit am Pentagon-Azure erstmal gestoppt werden muss.

Stellt euch mal vor, ihr arbeitet bei Microsoft an Azure, und dann kommt so ein vergifteter Auftrag vom Pentagon rein. Ihr würdet gerne glauben, dass ihr den gekriegt habt, weil euer Angebot besser war. Und war es vielleicht auch. Das muss gerade echt für alle eine Scheißsituation sein. Außer Trump. Der badet ja gerne in Fäkalien, den stört der Gestank nicht.

#fefebot #trump #microsoft #amazon
 
Oh wow. Was für ein Paukenschlag!

Das Pentagon hatte doch einen monströsen Cloud-Deal ausgeschrieben, im Wert von zweistellig Milliarden Dollar. Unfassbar viel Geld. Amazon hätte es als Platzhirsch normalerweise gekriegt, aber Jeff Bezos hat ja mit ein paar Münzen aus seiner Sofaritze die Washington Post gekauft, und die mag den Trump nicht so. Der Trump mag die auch nicht.

Also hat Trump persönlich interveniert, in seiner Rolle als Oberbefehlshaber des US-Militärs, und hat denen gesagt, sie sollen lieber bei Microsoft Azure kaufen. Das jedenfalls glaubt Amazon, und gänzlich absurd ist die Vorstellung ja nicht.
Jedenfalls hat Amazon dann angefangen, vor Gericht herumzustänkern. Und jetzt? Jetzt hat ein Bundesrichter entschieden, dass die Arbeit am Pentagon-Azure erstmal gestoppt werden muss.

Stellt euch mal vor, ihr arbeitet bei Microsoft an Azure, und dann kommt so ein vergifteter Auftrag vom Pentagon rein. Ihr würdet gerne glauben, dass ihr den gekriegt habt, weil euer Angebot besser war. Und war es vielleicht auch. Das muss gerade echt für alle eine Scheißsituation sein. Außer Trump. Der badet ja gerne in Fäkalien, den stört der Gestank nicht.

#fefebot #trump #microsoft #amazon
 
Genau das.
Experten sind unerwünscht, wenn sie nicht den Mist loben, welche fabriziert wird.
Finden wir in allen Bereichen, ja, auch Klima, wieder.
Aber in der IT gibt es sogar schon Musicals zu dem Thema....

Meine Güte ey. So langsam geht mir das ständige "uns fehlen Experten"-Geheule sowas von auf den Sack.

Nein, euch fehlen keine Experten. Das Innenministerium braucht keine Experten. Jedes Mal, wenn das Innenministerium Experten angehört hat in der Vergangenheit, haben sie danach deren Ratschläge ignoriert. Ihr braucht also offensichtlich keine Experten sondern Speichellecker und Jasager. Ihr braucht Leute ohne Moral und Gewissen, die euch ins Gesicht lügen, dass eure Ideen doch nicht so Scheiße sind wie alle da draußen sagen.

Außerdem: Wenn ihr wolltet, dass es in Deutschland ausreichend Experten für IT-Sicherheit gibt, wieso habt ihr sie dann mit dem Hackertoolverbot kriminalisiert und ins Ausland oder den Untergrund getrieben?

Nein, nein, nein. Ich habe euch damals bei der Anhörung zu dem Hackertoolverbot gesagt: Das werdet ihr noch bereuen. Und wisst ihr was? Jetzt ist der Moment, an dem ihr das bereut.

So und jetzt verhaltet euch bitte mal wie zivilisierte Erwachsene und hört mit dem Geheule auf. Das ist ja wie im Kindergarten hier. Der Gentleman zahlt und schweigt.

Übrigens, kleiner Tipp für die Zukunft. Experten für IT-Security haben im Moment grob zwei Ziele. Erstens: Geräte sauber von Hintertüren halten. Zweitens: Starke, verifizierte Kryptografie ohne Hintertüren ausrollen. Ihr tut das glatte Gegenteil davon. Die Schnittmenge zwischen dem was ihr tut und dem was Experten tun ist leer.

Es wird auch in Zukunft nie Experten geben, die bei euch arbeiten wollen.

Deal with it.

#fefebot
Hattenhofen 
Leserbrief:
zu dem letzten Leserbrief.

Wer das nicht zahlt, weil er nicht kann, wird nicht in Erzwingungshaft zum Zahlen genommen, sondern um eine Vermögensauskunft abzugeben.

Diesen Haftbefehl nennen wir "Spielzeughaftbefehl", weil ihn
    - nur die zuständige Gerichtsvollzieherin kennt - nur die zuständige Gerichtsvollzieherin vollstrecken darf und - ich dann einfach die Vermögensauskunft unterschreiben kann und raus bin.
Und im Bundeszentralregister stehen nur rechtskräftige Verurteilungen, nicht jede Haft.

Natürlich ist das nicht für alle tauglich, aber es gibt ne Menge Leute, die das bewusst einkalkulieren und einen Stapel "Schulden, die mich nicht interessieren" pflegen: https://vonunsbekommtihrnix.noblogs.org/
Was es nicht alles gibt!

#fefebot
 
Leserbrief:
zu dem letzten Leserbrief.

Wer das nicht zahlt, weil er nicht kann, wird nicht in Erzwingungshaft zum Zahlen genommen, sondern um eine Vermögensauskunft abzugeben.

Diesen Haftbefehl nennen wir "Spielzeughaftbefehl", weil ihn
    - nur die zuständige Gerichtsvollzieherin kennt - nur die zuständige Gerichtsvollzieherin vollstrecken darf und - ich dann einfach die Vermögensauskunft unterschreiben kann und raus bin.
Und im Bundeszentralregister stehen nur rechtskräftige Verurteilungen, nicht jede Haft.

Natürlich ist das nicht für alle tauglich, aber es gibt ne Menge Leute, die das bewusst einkalkulieren und einen Stapel "Schulden, die mich nicht interessieren" pflegen: https://vonunsbekommtihrnix.noblogs.org/
Was es nicht alles gibt!

#fefebot
 
Der neue FDP-Ministerpräsident von Thüringen hat ja seinen Rücktritt erklärt. Aber macht euch keine Sorge, er kriegt trotzdem knapp 100k Gehalt für seine 24h Dienstzeit.

Aber macht euch keine Sorge, denn die spendet er.

Einem AfD-nahen Verein namens "Vereinigung der Opfer des Stalinisumus".

Ach komm, Fefe, nur weil das wie Nazi-Sumpf und Vertriebenenkult klingt, muss das doch noch kein AfD-naher Verein sein!

Stimmt. Allerdings... kandidierte ihr Vorsitzender für die Thüringer AfD. Das könnte man vielleicht als Indiz gelten lassen. Oder vielleicht dass 2006 ihr Bundesvorsitzender zurücktreten musste, weil er Juden und Muslime als "Besatzungsmächte" bezeichnet hatte.

Soviel also zu der "im Zweifel für den Angeklagten"-Theorie, dass die FDP da versehentlich hereingerutscht ist und nichts dafür kann, dass sich die AfD an sie ranwirft. Vielmehr wächst da zusammen, was zusammengehört oder offenbar eh schon zusammen in einer WG wohnt.

#fefebot #afd #fdp
 
Der neue FDP-Ministerpräsident von Thüringen hat ja seinen Rücktritt erklärt. Aber macht euch keine Sorge, er kriegt trotzdem knapp 100k Gehalt für seine 24h Dienstzeit.

Aber macht euch keine Sorge, denn die spendet er.

Einem AfD-nahen Verein namens "Vereinigung der Opfer des Stalinisumus".

Ach komm, Fefe, nur weil das wie Nazi-Sumpf und Vertriebenenkult klingt, muss das doch noch kein AfD-naher Verein sein!

Stimmt. Allerdings... kandidierte ihr Vorsitzender für die Thüringer AfD. Das könnte man vielleicht als Indiz gelten lassen. Oder vielleicht dass 2006 ihr Bundesvorsitzender zurücktreten musste, weil er Juden und Muslime als "Besatzungsmächte" bezeichnet hatte.

Soviel also zu der "im Zweifel für den Angeklagten"-Theorie, dass die FDP da versehentlich hereingerutscht ist und nichts dafür kann, dass sich die AfD an sie ranwirft. Vielmehr wächst da zusammen, was zusammengehört oder offenbar eh schon zusammen in einer WG wohnt.

#fefebot #afd #fdp
 
Macht ihr beim Summer of Code mit?

Wie? Nein, nicht der von Google. Der mit dem guten Namen. Der, der wichtige und relevante Freie-Software-Projekte fördert, zum Nutzen aller.
Nein, nicht der. der Summer of Code vom BND!
Ja, richtig gelesen. Der BND klaut Google den Namen ihres weltweit bekannten und gut beleumundetem Förderprogramm.
Wieso würde der BND sowas machen wollen? Gegenüber Heise haben sie gelogen, dass es um die Förderung von freier Software geht, und dass es ihnen dabei gar nicht wichtig ist, ob die Software tatsächlich vom BND benutzt wird.

Die tatsächliche Story kann man aber gut an der URL erkennen.

https://www.bnd.bund.de/DE/Karriere/SummerOfCode/SummerOfCode_node.html

Das hat nichts mit Altruismus zu tun. Der BND ist so verzweifelt auf der Suche nach moral- und ethikbefreiten Halbkriminellen, die sie ganz in eine kriminelle Laufbahn ziehen wollen, dass sie jetzt gezielt Psycho-Tricks anwenden, wie sie schon der Kahnemann am Beispiel der Hare Krishnas erläutert in seinem Buch. Die Krishnas "schenken" Passanten eine Papierblume. Die Passanten fühlen sich dann genötigt, sozialem Druck folgend dieses vergiftete Geschenk durch ein Rückgeschenk von etwas anderem zu beantworten. Und so will der BND Rekruten reinziehen.

#fefebot #bnd #google
 
Macht ihr beim Summer of Code mit?

Wie? Nein, nicht der von Google. Der mit dem guten Namen. Der, der wichtige und relevante Freie-Software-Projekte fördert, zum Nutzen aller.
Nein, nicht der. der Summer of Code vom BND!
Ja, richtig gelesen. Der BND klaut Google den Namen ihres weltweit bekannten und gut beleumundetem Förderprogramm.
Wieso würde der BND sowas machen wollen? Gegenüber Heise haben sie gelogen, dass es um die Förderung von freier Software geht, und dass es ihnen dabei gar nicht wichtig ist, ob die Software tatsächlich vom BND benutzt wird.

Die tatsächliche Story kann man aber gut an der URL erkennen.

https://www.bnd.bund.de/DE/Karriere/SummerOfCode/SummerOfCode_node.html

Das hat nichts mit Altruismus zu tun. Der BND ist so verzweifelt auf der Suche nach moral- und ethikbefreiten Halbkriminellen, die sie ganz in eine kriminelle Laufbahn ziehen wollen, dass sie jetzt gezielt Psycho-Tricks anwenden, wie sie schon der Kahnemann am Beispiel der Hare Krishnas erläutert in seinem Buch. Die Krishnas "schenken" Passanten eine Papierblume. Die Passanten fühlen sich dann genötigt, sozialem Druck folgend dieses vergiftete Geschenk durch ein Rückgeschenk von etwas anderem zu beantworten. Und so will der BND Rekruten reinziehen.

#fefebot #bnd #google
 
Ein Leser weist mich gerade auf die Gebührenordnung des Bundesinnenministeriums für die Bundespolizei hin. Gebühren? Ja, Gebühren! Nehmen wir an, die Bundespolizei stellt die Identität fest und spricht einen Platzverweis aus. Das macht dann (für das Opfer, versteht sich) 53,75€ für die Identitätsfestellung, plus 44,65€ für den Platzverweis in Verbindung mit der Identitätsfeststellung.

Wenn sie dich in Gewahrsam nehmen, kostet das 74,15€ für die Anordnung plus 6,51€ pro angefangener Viertelstunde Gewahrsam.

Wenn zu der Identitätsfeststellung noch eine Erkennungsdienstliche Behandlung kommt, werden nochmal 59,50€ fällig.

Der Leser kommentiert:
Eine Gewahrsamnahme mit ID-Feststellung und ED-Behandlung ist damit nicht unter 200€ zu bekommen. Gerade im Rahmen von Demonstrationen oder Blockaden geht der Aufenthalt in der Gesa gern auch mal über Nacht. Demonstrieren wird damit ein Luxus, den man sich leisten können muss. Auch der Besuch eines Fußballspiels kann so schnell zu nem kostspieligen Unternehmen werden.
Die beste Demokratie, die man für Geld kaufen kann!

#fefebot
 
Ein Leser weist mich gerade auf die Gebührenordnung des Bundesinnenministeriums für die Bundespolizei hin. Gebühren? Ja, Gebühren! Nehmen wir an, die Bundespolizei stellt die Identität fest und spricht einen Platzverweis aus. Das macht dann (für das Opfer, versteht sich) 53,75€ für die Identitätsfestellung, plus 44,65€ für den Platzverweis in Verbindung mit der Identitätsfeststellung.

Wenn sie dich in Gewahrsam nehmen, kostet das 74,15€ für die Anordnung plus 6,51€ pro angefangener Viertelstunde Gewahrsam.

Wenn zu der Identitätsfeststellung noch eine Erkennungsdienstliche Behandlung kommt, werden nochmal 59,50€ fällig.

Der Leser kommentiert:
Eine Gewahrsamnahme mit ID-Feststellung und ED-Behandlung ist damit nicht unter 200€ zu bekommen. Gerade im Rahmen von Demonstrationen oder Blockaden geht der Aufenthalt in der Gesa gern auch mal über Nacht. Demonstrieren wird damit ein Luxus, den man sich leisten können muss. Auch der Besuch eines Fußballspiels kann so schnell zu nem kostspieligen Unternehmen werden.
Die beste Demokratie, die man für Geld kaufen kann!

#fefebot
 
Der Uno-Sonderberiechterstatter für Folter, Nils Melzer, in einem aktuellen Interview über Julian Assange. Mit so Money Quotes wie (zur Frage, ob Julian sich der schwedischen Justiz entzogen habe):
Das dachte ich auch immer, bis ich zu recherchieren begann. Das Gegenteil ist der Fall. Assange hat sich mehrfach bei den schwedischen Behörden gemeldet, weil er zu den Vorwürfen Stellung nehmen wollte. Die Behörden wiegelten ab. […]

Ich spreche fliessend Schwedisch und konnte deshalb alle Original­dokumente lesen. Ich traute meinen Augen nicht: Nach Aussagen der betroffenen Frau selber hat es nie eine Vergewaltigung gegeben. Und nicht nur das: Die Aussage dieser Frau wurde im Nachhinein ohne ihre Mitwirkung von der Stockholmer Polizei umgeschrieben, um irgendwie einen Vergewaltigungs­verdacht herbeibiegen zu können. Mir liegen die Dokumente alle vor, die Mails, die SMS.
Und ab packt er dann die Details des Falles aus und es wird immer schlimmer und schlimmer.

Der gute Mann listet der Reihe nach die Fakten auf, und er ist offensichtlich kein bezahlter oder ideologischer Partisan oder Fanboy von Julian Assange, sondern er hat halt seine Arbeit gemacht. Nehmt euch dieses Wochenende eine halbe Stunde Zeit und lest das in Ruhe durch. Das ist die Realität, in der wir leben.

#fefebot
 
Der Uno-Sonderberiechterstatter für Folter, Nils Melzer, in einem aktuellen Interview über Julian Assange. Mit so Money Quotes wie (zur Frage, ob Julian sich der schwedischen Justiz entzogen habe):
Das dachte ich auch immer, bis ich zu recherchieren begann. Das Gegenteil ist der Fall. Assange hat sich mehrfach bei den schwedischen Behörden gemeldet, weil er zu den Vorwürfen Stellung nehmen wollte. Die Behörden wiegelten ab. […]

Ich spreche fliessend Schwedisch und konnte deshalb alle Original­dokumente lesen. Ich traute meinen Augen nicht: Nach Aussagen der betroffenen Frau selber hat es nie eine Vergewaltigung gegeben. Und nicht nur das: Die Aussage dieser Frau wurde im Nachhinein ohne ihre Mitwirkung von der Stockholmer Polizei umgeschrieben, um irgendwie einen Vergewaltigungs­verdacht herbeibiegen zu können. Mir liegen die Dokumente alle vor, die Mails, die SMS.
Und ab packt er dann die Details des Falles aus und es wird immer schlimmer und schlimmer.

Der gute Mann listet der Reihe nach die Fakten auf, und er ist offensichtlich kein bezahlter oder ideologischer Partisan oder Fanboy von Julian Assange, sondern er hat halt seine Arbeit gemacht. Nehmt euch dieses Wochenende eine halbe Stunde Zeit und lest das in Ruhe durch. Das ist die Realität, in der wir leben.

#fefebot
 
Der großartige . Eine Viertelstunde, die sich lohnt.
Ich geh ja immer Jonathan Pie gucken, wenn jemand Brexit erwähnt.
Update: Es gibt noch eine etwas poliertere Version, die ist aber auch unter 15 Minuten lang.

#fefebot
 
Der großartige . Eine Viertelstunde, die sich lohnt.
Ich geh ja immer Jonathan Pie gucken, wenn jemand Brexit erwähnt.
Update: Es gibt noch eine etwas poliertere Version, die ist aber auch unter 15 Minuten lang.

#fefebot
 
Und ich dachte schon, nur mit würde der Gedanke kommen und ich werde halt langsam älter. Ich freue mich, dass meiner Meinung nach, dass doch alles schlanker gemacht werden darf, wieder.

Wisst ihr, was mir in dunklen Zeiten wie dieser Jahreszeit Erheiterung ins Leben bringt? Dieser Spirale zuzugucken:
    - Unsere Software ist zu komplex, wir haben die Komplexität nicht im Griff! Pass auf, wir machen da ein verteiltes System daraus! Dann sind die Einzelteile weniger komplex. Vielleicht können wir das dann unter Kontrolle bringen. - Das verteilte System braucht viel mehr administrativen Aufwand. Pass auf, den automatisieren wir weg! Wir machen Container! Docker! - Docker-Aufsetzen braucht viel mehr administativen Aufwand. Pass auf, den automatisieren wir weg! Wir machen Kubernetes! - Kubernetes braucht viel mehr administativen Aufwand. Pass auf, den automatisieren wir weg! Wir machen Ansible! - Ansible braucht viel mehr administativen Aufwand. Pass auf, den automatisieren wir weg! Wir machen Chef / Salt!
Frank hat im letzten Alternativlos das wunderbare Wort "Komplexitätsverstärker" eingeführt. Das ist genau, was hier passiert. Am Ende hast du ein Schönwettersystem. Wenn das erste Mal der Wind dreht, dann hast du einen Scherbenhaufen. Niemand kann diese ganze Komplexität mehr durchblicken.

Gut, das konnte bei den Monolithen am Anfang auch niemand. Aber da gab es eine realistische Chance. Jetzt nicht mehr.

Und dazu kommt, dass du am Ende mit einem Dutzen YAML-Dialekten zu tun hast, alle subtil unterschiedlich.

Für CI-Pipelines gilt Ähnliches. Die wirken im Allgemeinen auch komplexitätsverstärkend. Ich mache ja Code Audits bei Kunden, d.h. ich muss den Code nur lesen können, nicht bauen. Wäre natürlich schöner, wenn ich den auch bauen könnte. Aber das haben, wie sich rausstellt, praktisch alle Kunden schon vollständig aufgegeben.

Dafür müsste man mir in der Cloud eine Kopie der CI-Pipeline konstruieren. Und die durchblickt niemand mehr. Das ist völlig unrealistisch. Welche Präprozessor-Symbole gesetzt sind? Äh ... keine Ahnung? Wir wissen nur, dass wir hier clicken, und am Ende fällt ein Binary raus. Wir verstehen nicht mal genug, um die Fehlermeldungen der Pipeline und des Compilers auszuwerten.

Da lobe ich mir echt das GNU-Projekt und die BSDs, die ihre Buildsysteme auf einen gemeinsamen Standard normiert haben. Schade nur, dass die sich nicht auf denselben Standard einigen konnten.

Meine Zielvorstellung wäre ja, dass du in jedes Verzeichnis gehen kannst, make aufrufen kannst, und dann baut der die Libraries und Programme aus dem Verzeichnis.

Wenn man nur Open Source macht, könnte man geneigt sein, den Buildprozess von Firefox für den übelsten der Welt zu halten. Glaubt mir. Weit gefehlt. Der spielt nicht mal in derselben Liga wie so übliche Kommerzprojekte.

#fefebot #alternativlos #twitter
Hattenhofen 
Gute Nachrichten: Die Behörden fangen endlich an, Datenschutz ernst zu nehmen! Zwischen dem Erdinger Rathaus und dem Erweiterungsbau einmal über die Straße soll jetzt für 1 Mio Euro ein Tunnel gebaut werden. Denn wenn man die Akten einfach so über die Straße trägt, könnten sie ja wegwehen oder so.

#fefebot #gutenachrichten
 
Gute Nachrichten: Die Behörden fangen endlich an, Datenschutz ernst zu nehmen! Zwischen dem Erdinger Rathaus und dem Erweiterungsbau einmal über die Straße soll jetzt für 1 Mio Euro ein Tunnel gebaut werden. Denn wenn man die Akten einfach so über die Straße trägt, könnten sie ja wegwehen oder so.

#fefebot #gutenachrichten
 
Wisst ihr, was mir in dunklen Zeiten wie dieser Jahreszeit Erheiterung ins Leben bringt? Dieser Spirale zuzugucken:
    - Unsere Software ist zu komplex, wir haben die Komplexität nicht im Griff! Pass auf, wir machen da ein verteiltes System daraus! Dann sind die Einzelteile weniger komplex. Vielleicht können wir das dann unter Kontrolle bringen. - Das verteilte System braucht viel mehr administrativen Aufwand. Pass auf, den automatisieren wir weg! Wir machen Container! Docker! - Docker-Aufsetzen braucht viel mehr administativen Aufwand. Pass auf, den automatisieren wir weg! Wir machen Kubernetes! - Kubernetes braucht viel mehr administativen Aufwand. Pass auf, den automatisieren wir weg! Wir machen Ansible! - Ansible braucht viel mehr administativen Aufwand. Pass auf, den automatisieren wir weg! Wir machen Chef / Salt!
Frank hat im letzten Alternativlos das wunderbare Wort "Komplexitätsverstärker" eingeführt. Das ist genau, was hier passiert. Am Ende hast du ein Schönwettersystem. Wenn das erste Mal der Wind dreht, dann hast du einen Scherbenhaufen. Niemand kann diese ganze Komplexität mehr durchblicken.

Gut, das konnte bei den Monolithen am Anfang auch niemand. Aber da gab es eine realistische Chance. Jetzt nicht mehr.

Und dazu kommt, dass du am Ende mit einem Dutzen YAML-Dialekten zu tun hast, alle subtil unterschiedlich.

Für CI-Pipelines gilt Ähnliches. Die wirken im Allgemeinen auch komplexitätsverstärkend. Ich mache ja Code Audits bei Kunden, d.h. ich muss den Code nur lesen können, nicht bauen. Wäre natürlich schöner, wenn ich den auch bauen könnte. Aber das haben, wie sich rausstellt, praktisch alle Kunden schon vollständig aufgegeben.

Dafür müsste man mir in der Cloud eine Kopie der CI-Pipeline konstruieren. Und die durchblickt niemand mehr. Das ist völlig unrealistisch. Welche Präprozessor-Symbole gesetzt sind? Äh ... keine Ahnung? Wir wissen nur, dass wir hier clicken, und am Ende fällt ein Binary raus. Wir verstehen nicht mal genug, um die Fehlermeldungen der Pipeline und des Compilers auszuwerten.

Da lobe ich mir echt das GNU-Projekt und die BSDs, die ihre Buildsysteme auf einen gemeinsamen Standard normiert haben. Schade nur, dass die sich nicht auf denselben Standard einigen konnten.

Meine Zielvorstellung wäre ja, dass du in jedes Verzeichnis gehen kannst, make aufrufen kannst, und dann baut der die Libraries und Programme aus dem Verzeichnis.

Wenn man nur Open Source macht, könnte man geneigt sein, den Buildprozess von Firefox für den übelsten der Welt zu halten. Glaubt mir. Weit gefehlt. Der spielt nicht mal in derselben Liga wie so übliche Kommerzprojekte.

#fefebot #alternativlos #twitter
 
Wisst ihr, was mir in dunklen Zeiten wie dieser Jahreszeit Erheiterung ins Leben bringt? Dieser Spirale zuzugucken:
    - Unsere Software ist zu komplex, wir haben die Komplexität nicht im Griff! Pass auf, wir machen da ein verteiltes System daraus! Dann sind die Einzelteile weniger komplex. Vielleicht können wir das dann unter Kontrolle bringen. - Das verteilte System braucht viel mehr administrativen Aufwand. Pass auf, den automatisieren wir weg! Wir machen Container! Docker! - Docker-Aufsetzen braucht viel mehr administativen Aufwand. Pass auf, den automatisieren wir weg! Wir machen Kubernetes! - Kubernetes braucht viel mehr administativen Aufwand. Pass auf, den automatisieren wir weg! Wir machen Ansible! - Ansible braucht viel mehr administativen Aufwand. Pass auf, den automatisieren wir weg! Wir machen Chef / Salt!
Frank hat im letzten Alternativlos das wunderbare Wort "Komplexitätsverstärker" eingeführt. Das ist genau, was hier passiert. Am Ende hast du ein Schönwettersystem. Wenn das erste Mal der Wind dreht, dann hast du einen Scherbenhaufen. Niemand kann diese ganze Komplexität mehr durchblicken.

Gut, das konnte bei den Monolithen am Anfang auch niemand. Aber da gab es eine realistische Chance. Jetzt nicht mehr.

Und dazu kommt, dass du am Ende mit einem Dutzen YAML-Dialekten zu tun hast, alle subtil unterschiedlich.

Für CI-Pipelines gilt Ähnliches. Die wirken im Allgemeinen auch komplexitätsverstärkend. Ich mache ja Code Audits bei Kunden, d.h. ich muss den Code nur lesen können, nicht bauen. Wäre natürlich schöner, wenn ich den auch bauen könnte. Aber das haben, wie sich rausstellt, praktisch alle Kunden schon vollständig aufgegeben.

Dafür müsste man mir in der Cloud eine Kopie der CI-Pipeline konstruieren. Und die durchblickt niemand mehr. Das ist völlig unrealistisch. Welche Präprozessor-Symbole gesetzt sind? Äh ... keine Ahnung? Wir wissen nur, dass wir hier clicken, und am Ende fällt ein Binary raus. Wir verstehen nicht mal genug, um die Fehlermeldungen der Pipeline und des Compilers auszuwerten.

Da lobe ich mir echt das GNU-Projekt und die BSDs, die ihre Buildsysteme auf einen gemeinsamen Standard normiert haben. Schade nur, dass die sich nicht auf denselben Standard einigen konnten.

Meine Zielvorstellung wäre ja, dass du in jedes Verzeichnis gehen kannst, make aufrufen kannst, und dann baut der die Libraries und Programme aus dem Verzeichnis.

Wenn man nur Open Source macht, könnte man geneigt sein, den Buildprozess von Firefox für den übelsten der Welt zu halten. Glaubt mir. Weit gefehlt. Der spielt nicht mal in derselben Liga wie so übliche Kommerzprojekte.

#fefebot #alternativlos #twitter
 
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