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Items tagged with: autowahn

War es ein Ausländer? War es ein Nazi? Es war ein Autofahrer!

Ekelhaft, wie bei “Twitter” die ganzen Rassist/inn/en rumblöken, der Anschlag sei sicherlich durch einen Migranten verübt worden, Merkel sei schuld, usw. Als dann rauskam, daß der Attentäter ein besoffener Biodeutscher ist, sind viele der Beiträge einfach wieder verschwunden. Hinweis aus den vergleichenden Religionswissenschaften: Strenggläubige Muslime saufen nicht!

Hast Du noch einen Twitter-Account? Bitte lösche ihn. Man muß da nicht mitspielen. Echt nicht.

Und noch was: Die Polizei sagt, es war eine vorsätzliche Tat, aber kein Anschlag. Gemeint war wohl, es war wahrscheinlich kein politisch oder religiös motivierter, terroristischer Anschlag. Aber selbstredend war es ein Anschlag, ein Attentat.

#ausländer #nazi #deutscher #hessen #volkmarsen #autowahn #motorisiertegewalt #autopöbel #rassismus #twitter #deletetwitter #anschlag #attentat
 
Bild/Foto

Scharf rechts!


Das ist ein Update zu Scharf rechts! von 2019-05-31. Diesmal mit allen 10 Geboten und (nicht von mir geprüfter) Quellenangabe:
Das Originaldokument der "Zehn Pflichten für Radfahrer" ist derzeit im Stadtmuseum von Münster zu sehen.
Diese Seite datiert das Original auf 1938, also vier Jahre nach Einführung der Radwegebenutzungspflicht.

Textversion:

Zehn Pflichten für Radfahrer

Verkehrsgemeinschaft ist ein Stück Volksgemeinschaft!

Vergiß das nie! Präge Dir ein und behalte gut und

für immer:


Erste Pflicht:
Scharf rechts am Rand der Fahrbahn fahren!
Zweite Pflicht:
Grundsätzlich nicht neben anderen Radfahrern fahren!
Dritte Pflicht:
Immer die Radwege benutzen!
Vierte Pflicht:
Die Lenkstange stets festhalten und die Füße auf den Pedalen
lassen!
Fünfte Pflicht:
Nur dann überholen, wenn genügend Platz ist und keine
Gefahr besteht; nach links in weitem und nach rechts in
engem Bogen einbiegen!
Sechste Pflicht:
Vor dem Einbiegen nach links die entgegenkommenden Fahr-
zeuge vorbeilassen! Rechtzeitig abwinken; vergiß nicht, daß
Deine Zeichen bei Dunkelheit oder Nebel schwer zu er-
kennen sind!
Siebente Pflicht:
Kraftfahrzeuge und Straßenbahnen vorfahren lassen, wenn
Du nicht auf gekennzeichneter Hauptstraße fährst!
Achte Pflicht:
Dich nicht anhängen, kein Vieh führen und andere Fahrzeuge
nur dann ziehen, wenn sie mit Deinem Rade fest ver-
bunden sind!
Neunte Pflicht:
Nur ein Erwachsener darf ein Kind bis zu sieben Jahren
auf einem besonderen Sitz mitnehmen!
Zehnte Pflicht:
Dein Fahrrad stets in verkehrssicherem Zustand halten!

Halte dich streng an diese Gebote! Wer Sie übertritt,
versündigte sich an der Gesundheit und am Wohlstand
seines Volkes!
Während die Regeln vier bis zehn weitgehend einleuchten, sind die ersten drei ausschließlich dazu da, Radfahrer/innen von der Fahrbahn zu verdrängen. Zur Erinnerung:

* Immer mindestens 150 cm Abstand zu rechts parkenden Autos halten, eher mittig als rechts auf der Fahrbahn radeln!
* In der Regel dürfen Fahrradfahrer nebeneinander radeln. Da Autos zum Überholen so oder so einen Spurwechsel vornehmen müssen, ist das keine Verkehrsbehinderung.
* Radwege meiden, Fahrbahn nutzen!

#fahrrad #radweg #verkehr #politik #rechts #immereinetürbreiteabstandhalten #autowahn #münster #nskk #rwbp #radwegebenutzungspflicht
 

StVO-Reform: Kein Parkverbot für Cargobikes am Fahrbahnrand!


A. (oder B.) Scheuer ist in Angriffslaune auf das Fahrrad:
- Radwegebenutzungspflicht für E-Roller sind ein Testlauf um das 1997 abgeschaffte Gesetz von 1934 auch für Radfahrer wieder einzuführen
- Kennzeichenpflicht für E-Roller sind ein Testlauf das auch für Fahrräder einzuführen, wahrscheinlich zunächst für Pedelecs, später für alle Fahrräder
- Diskussion um Helme für Radfahrer und E-Roller sollen zur direkten oder indirekten (z.B. volle Haftung bei Unfall ohne Helm, auch bei Schuld des anderen) Helmpflicht führen
- Parken von Fahrrädern am Fahrbahnrand soll nun verboten werden, was vor allem Lastenräder und Rikschas treffen wird

Offenbar bereitet er sich auf einen gutbezahlten Job in der Automobilindustrie vor.
Die Bundesregierung plant im Rahmen der StVO-Reform ein Parkverbot für Fahrräder am Fahrbahnrand. Das würde vor allem Cargobikes treffen und Platzkonflikte auf dem Fußweg schüren.
„Fahrräder sind außerhalb von Seitenstreifen und Fahrbahnen abzustellen“ lautet ein neuer Satz, den die Bundesregierung in der Straßenverkehrsordnung (StVO) ergänzen will.
...
Der FUSS e.V. spricht von einer „Schikane“ gegen Fußgänger*innen und verweist auf die ganz großen Cargobikes für die Paketzustellung: „Auf Gehwegen wären solche Fahrzeuge absurd“.
Der Radlogistik Verband Deutschland e.V. (RLVD) kritisiert in einer Pressemitteilung:
Das bedeutet de facto eine Diskriminierung von emissionsfreien und stadtverträglichen E-Lastenrädern gegenüber Kraftfahrzeugen, die für die Förderung nachhaltiger urbaner Logistik absolut kontraproduktiv ist.

Das Fahrbahn-Parkverbot wäre ein echtes Ärgernis für alle, die mit dem Cargobike unterwegs sind. Es ist Bestandteil des Verordnungsentwurfs der Bundesregierung für eine „fahrradfreundliche“ StVO-Reform. Der Verordnungsentwurf war heute Thema einer Verbändeanhörung im Verkehrsausschuss des Bundestag.
Neben dem geplanten Parkverbot am Fahrbahnrand sind drei weitere Punkte für Cargobikes in dem Verordnungsentwurf relevant. An zwei Stellen unterlässt es die Bundesregierung, den Rechtsrahmen für Cargobikes zu verbessern:
Die bestehende Ausnahmeregelung von mehrspurigen Fahrrädern und Anhängern von der Radwegebenutzungspflicht wird nicht in die StVO übernommen sondern bleibt versteckt in deren Verwaltungsvorschrift.
Die Personenmitnahme auf dem Fahrrad wird nicht neu formuliert. So dürfte es bei der umstrittenen restriktiven StVO-Auslegung des Bundesverkehrsministeriums bleiben, dass nur Personen bis zum vollendeten siebten Lebensjahr auf Fahrrädern befördert werden dürfen. Ein absoluter Anachronismus angesichts des Standes der Technik!

#fahrrad #verkehr #autowahn #fußgänger #lastenrad #cargobike #rikscha #andreasscheuer #stvo
 

StVO-Reform: Kein Parkverbot für Cargobikes am Fahrbahnrand!


A. (oder B.) Scheuer ist in Angriffslaune auf das Fahrrad:
- Radwegebenutzungspflicht für E-Roller sind ein Testlauf um das 1997 abgeschaffte Gesetz von 1934 auch für Radfahrer wieder einzuführen
- Kennzeichenpflicht für E-Roller sind ein Testlauf das auch für Fahrräder einzuführen, wahrscheinlich zunächst für Pedelecs, später für alle Fahrräder
- Diskussion um Helme für Radfahrer und E-Roller sollen zur direkten oder indirekten (z.B. volle Haftung bei Unfall ohne Helm, auch bei Schuld des anderen) Helmpflicht führen
- Parken von Fahrrädern am Fahrbahnrand soll nun verboten werden, was vor allem Lastenräder und Rikschas treffen wird

Offenbar bereitet er sich auf einen gutbezahlten Job in der Automobilindustrie vor.
Die Bundesregierung plant im Rahmen der StVO-Reform ein Parkverbot für Fahrräder am Fahrbahnrand. Das würde vor allem Cargobikes treffen und Platzkonflikte auf dem Fußweg schüren.
„Fahrräder sind außerhalb von Seitenstreifen und Fahrbahnen abzustellen“ lautet ein neuer Satz, den die Bundesregierung in der Straßenverkehrsordnung (StVO) ergänzen will.
...
Der FUSS e.V. spricht von einer „Schikane“ gegen Fußgänger*innen und verweist auf die ganz großen Cargobikes für die Paketzustellung: „Auf Gehwegen wären solche Fahrzeuge absurd“.
Der Radlogistik Verband Deutschland e.V. (RLVD) kritisiert in einer Pressemitteilung:
Das bedeutet de facto eine Diskriminierung von emissionsfreien und stadtverträglichen E-Lastenrädern gegenüber Kraftfahrzeugen, die für die Förderung nachhaltiger urbaner Logistik absolut kontraproduktiv ist.

Das Fahrbahn-Parkverbot wäre ein echtes Ärgernis für alle, die mit dem Cargobike unterwegs sind. Es ist Bestandteil des Verordnungsentwurfs der Bundesregierung für eine „fahrradfreundliche“ StVO-Reform. Der Verordnungsentwurf war heute Thema einer Verbändeanhörung im Verkehrsausschuss des Bundestag.
Neben dem geplanten Parkverbot am Fahrbahnrand sind drei weitere Punkte für Cargobikes in dem Verordnungsentwurf relevant. An zwei Stellen unterlässt es die Bundesregierung, den Rechtsrahmen für Cargobikes zu verbessern:
Die bestehende Ausnahmeregelung von mehrspurigen Fahrrädern und Anhängern von der Radwegebenutzungspflicht wird nicht in die StVO übernommen sondern bleibt versteckt in deren Verwaltungsvorschrift.
Die Personenmitnahme auf dem Fahrrad wird nicht neu formuliert. So dürfte es bei der umstrittenen restriktiven StVO-Auslegung des Bundesverkehrsministeriums bleiben, dass nur Personen bis zum vollendeten siebten Lebensjahr auf Fahrrädern befördert werden dürfen. Ein absoluter Anachronismus angesichts des Standes der Technik!

#fahrrad #verkehr #autowahn #fußgänger #lastenrad #cargobike #rikscha #andreasscheuer #stvo
 

Kinder werden getötet, Faschisten verteidigen Täter und verhöhnen Opfer


Man stelle sich vor, ein schwarzer, muslimischer Flüchtling fräße ein blondes, blauäugiges, arisches Baby direkt aus dem Kinderwagen und die Politik forderte dann das Verbot von Kinderwagen, weil die zu wenig Schutz böten. Und überhaupt sei die Kindsmutter doch leichtsinnig, mit dem Kinderwagen dort zu sein, wo hungrige Nafris sind. Welches wäre wohl die Reaktion der Reaktionäre?

In Österreich, nahe Wien, fuhr eine 39-Jährige mit einem Elektro-Moped (vₘₐₓ = 7 m/s bzw. 25 km/h). Im Anhänger ihre beiden Töchter, 1 und 4 Jahre alt, und zwei Chihuahuas. Ein Autofahrer fuhr, angeblich mit Tempo 70 (19 m/s) auf gerade Strecke in den Anhänger. Die Kinder wurden 15 Meter weit durch die Luft geschleudert. Beide starben, so auch die beiden Hunde. Nur die Mutter überlebte.

Man sollte nun meinen, daß diskutiert werden würde, ob das Auto zu schnell fuhr, ob mit ausreichendem Abstand überholt wurde oder warum der Autofahrer dort überhaupt mit einem tonnenschweren Gefährt so schnell unterwegs war. Vielleicht hat der Fahrer auch mit seinem Telefon gespielt oder sich mit seiner Beifahrerin abgelenkt? Warum darf man auf der Straße überhaupt so schnell fahren? Warum gilt nicht Tempo 30? Wie albern und überflüssig ist die in Österreich geltende Helmpflicht für radelnde Kinder? Es gäbe einiges zu diskutieren, jedoch:

Verkehrsminister Andreas Reichhardt (Faschistische Partei Österreichs), dessen Partei eigene Erfahrungen mit den Gefahren des Automobils gesammelt hat, fordert nun aber ein Verbot von — nein, nicht von tödlichen Autos — Fahrradanhängern! Doch es ist nicht nur die FPÖ. Große Teile der Presse titeln mit Schlagzeilen, die die Schul den Opfern, nicht den Tätern geben. Am ekelhaftesten vielleicht die "Kronen-Zeitung": Beleuchtung vorhanden? Auto erfasste Anhänger: Kinder ohne Helme

Die Leserkommentare hauen alle in die gleiche Kerbe. Nicht das tödliche Fehlverhalten des Autofahrers wird kritisiert, sondern einhellig die Mutter. Diese sei leichtsinnig gewesen, nicht der kindertötende Autofahrer. Wie kann sie nur ihre Kinder so transportieren statt in einem SUV oder gleich einem Kampfpanzer? Warum trugen die Kinder keinen vorschriftsgemäßen Plastikmüll auf dem Kopf?

Stimmen der Vernunft gehen in der Kakophonie des rechten Autler-Pöbels unter:
"Tatsache ist, dass die Gefahr von jenen Fahrzeugen ausgeht, die mit 1,5 Tonnen und 100 km/h unterwegs sind, nicht von Kinderanhängern", schrieb Verkehrsexperte Ulrich Leth von der Technischen Universität Wien auf Twitter.
Der Standard setzt dem Autowahn entegen: "Stoppt den Kindermord!" – von den Niederlanden Verkehrspolitik lernen. Auch Die Presse zeigt Vernunft: Anhänger töten keine Kinder, Autos, Handys und Fehlplanung sehr wohl

Absurd ist, daß nicht nur gegen den Autofahrer wegen fahrlässiger Tötung ermittelt wird, sondern es auch Ermittlungen gegen die Mutter gibt. U.a weil die beiden Mädchen ihre obligatorischen Narrenkappen nicht trugen. Klar, wenn man von einem tonnenschweren Geschoß 15 Meter durch die Luft geschleudert wird, fehlt einem ja nur ein lächerlicher Kinderhelm und alles ist gut!

#österreich #wien #fahrrad #verkehr #autowahn #kindermord #helmpflicht #fpö #kronenzeitung #derspiegel #victimblaming #ulrichleth #derstandard #diepresse
 

Raser sind ein Problem, wenn die Opfer Autofahrer sind


<rant>
Es ist kein Zufall, daß in Berlin zwei Raser wegen Mordes verurteilt wurden, wie auch in Hamburg ein Raser, während in Köln zwei Raser nur wegen fahrlässiger Tötung für zwei Jahre bzw. weniger ins Gefängnis gehen. Das Opfer der Berliner Raser war ein Jeep-Fahrer, 69. Auch das Todesopfer in Hamburg, 22, war Autoinsasse. Die Kölnerin Miriam, 19, war dagegen Radfahrerin. Der mutmaßliche Todesfahrer von Moers, 21, kann sich auf etwas gefaßt machen, wenn man ihm denn habhaft wird. Die Frau, 43, deren Tötung er verdächtig ist, saß im Auto. Wäre sie Radfahrerin gewesen, müßte man erstmal klären, ob ihr Licht am Fahrrad überhaupt funktionierte und man hätte gefragt, warum sie denn keinen Helm trug.
</rant>

#raser #verkehr #autowahn #fahrrad #berlin #hamburg #moers #helm #rant #mord #autorennen
 
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