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Gesünder durch Digitalisierung?


"Gesundheitsgesetze" helfen eigentlich nur der IT-Industrie

Corona-App, DVG, PDSG, ePA ... - das Gesundheitsministerium in Person sein Minister, Herr Spahn überrascht uns mindestens monatlich mit neuen Gesetzen, die alle eines gemeinsam haben - sie treiben den Digitalisierungswahn auf die Spitze.

Vor 2 Tagen haben wir in einer Online Diskussionsrunde zur ePA, der elektronischen Patientenakte, aus der Sicht der gesetzlich Versicherten festgestellt, dass mit diesen Maßnahmen an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei regiert wird. Ältere und Menschen, die keine Smartphones besitzen möchten werden massiv benachteiligt. Sie können ihre Rechte auf Teilhabe und Mitbestimmung, was mit ihren Daten passiert nicht mehr wahrnehmen.

OK, wir kennen das auch aus dem Straßenverkehr, auch dort werden Autofahrer bevorzugt und Fußgänger und Radfahrer als störender Müll an den Rand gedrängt. Sie "dürfen" sich aber dort noch bewegen, während Nicht-Smartphone-Besitzer ohne ePA-Zugriffs-App ab 2022 keinen Einfluss mehr auf die Verwendung ihrer Gesundheitsdaten in einer ePA bekommen.

Die ePA wird z.Zt. in Bundestag und Bundesrat endgültig beschlossen, obwohl der Bundesdatenschutzbeauftragte schwere Bedenken wegen Verstößen gegen die DSGVO hat. Bereits im Frühsommer wurde das DVG, das Digitale Versorgungs-Gesetz ohne große Diskussionen von der Regierungskoalition beschlossen. Auch damit werden Maßnahmen zur Digitalisierung durchgedrückt, die praxisfern und nicht im Sinne einer sinnvollen und schnellen Gesundheitsversorgung sind.

Also nicht nur die Versicherten gehen gegen diesen Regulierungswahn in Richtung Digitalisierung auf die Barrikaden, auch die Ärzte in Praxen und Krankenhäusern haben massive Kritik an denen ihnen auferlegten Zusatzaufgaben. Dr. Silke Lüder vom Bündnis "Stoppt die eCard" stellt aus Sicht der niedergelassenen Ärzte fest:
  • Die neuen Vorgaben werden die Funktionalität und den Workflow in Praxen und Kliniken massiv belasten.
  • Zu Recht kritisieren der Bundesdatenschützer, die Ärzteschaft, die Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag, der Chaos Computer Club und weitere Experten massiv das geplante Patientendaten-Schutzgesetz (Drucksache 19/18793). Es widerspreche an vielen Punkten der Datenschutzgrundverordnung und damit geltendem Recht.
  • e-Rezept
  • Beim e-Rezept hingegen bekommt der Versicherte entweder einen Zugangscode auf sein Handy oder einen sogenannten Token wieder auf Papier. Sämtliche Informationen werden auf zentralen Servern gespeichert. Der Patient kann also nicht mehr nachprüfen, was der Arzt tatsächlich verordnet hat, und Missverständnisse werden erst in der Apotheke sichtbar.
  • e-AU-Bescheinigung
  • Die elektronische, über die Telematikinfrastruktur (TI) an die Krankenkassen geleitete Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bedeutet Doppelarbeit vor allem für die Hausärzte.
  • e-Notfalldatensatz
  • Für das tatsächliche Anlegen des Notfalldatensatzes inklusive Aufklärung, Einwilligung, Dokumentation bekommt die Praxis dann 8,79 Euro.
  • ePA
  • Man muss davon ausgehen, dass die mit Zwang und Strafzahlungen genötigten Ärztinnen und Ärzte schon aufgrund mangelnder Überzeugung und Zeit nicht bereit sein werden, mit dieser unzuverlässigen Sammlung von PDF-Dokumenten ihre Arbeitszeit zu verschwenden. Daran ändern auch die einmalig gezahlten 10 Euro für die ärztliche Erstbefüllung einer ePA nichts.
  • ePA Daten "für die Forschung"
  • ePA können an das neue „Forschungsdatenzentrum“ übermittelt werden, dabei haben die Institutionen mit Zugang zu den Daten wenig mit Forschung zu tun. Diese Institutionen können sich überwiegend nicht auf die verfassungsrechtlich verbriefte Wissenschaftsfreiheit berufen. Hier von den Versicherten mit einer pauschalen Einwilligung einen Persilschein zu erbitten, entspreche nicht den Anforderungen einer „informierten Einwilligung“, wie auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Prof. Ulrich Kelber in seiner Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf vom 3.4.2020 formuliert hat.
Mehr dazu bei https://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/396-Praxisfern-und-unsicher-Spahns-Patientendaten-Schutzgesetz-schuetzt-weder-die-Patientendaten-noch-die-Medizinqualitaet.html
der Artikel von Frau Dr. Lüder ist im Originaltext im KV - Journal Hamburg Ausgabe 7/8 2020 Seite 34-36 erschienen
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7392-20200916-gesuender-durch-digitalisierung.htm

#eGK #ePA #DVG #DSGVO #Arbeitnehmerdatenschutz #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Freiwilligkeit #Zustimmung #Einwilligungserfordernis #elektronischePatientenakte #Kelber #Bundesdatenschutzbeauftragte #Gesetzesänderung #Anonymisierung #Datenskandale #RFID #Digitalisierung #Apps
 
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Gesünder durch Digitalisierung?


"Gesundheitsgesetze" helfen eigentlich nur der IT-Industrie

Corona-App, DVG, PDSG, ePA ... - das Gesundheitsministerium in Person sein Minister, Herr Spahn überrascht uns mindestens monatlich mit neuen Gesetzen, die alle eines gemeinsam haben - sie treiben den Digitalisierungswahn auf die Spitze.

Vor 2 Tagen haben wir in einer Online Diskussionsrunde zur ePA, der elektronischen Patientenakte, aus der Sicht der gesetzlich Versicherten festgestellt, dass mit diesen Maßnahmen an der Lebenswirklichkeit der Menschen vorbei regiert wird. Ältere und Menschen, die keine Smartphones besitzen möchten werden massiv benachteiligt. Sie können ihre Rechte auf Teilhabe und Mitbestimmung, was mit ihren Daten passiert nicht mehr wahrnehmen.

OK, wir kennen das auch aus dem Straßenverkehr, auch dort werden Autofahrer bevorzugt und Fußgänger und Radfahrer als störender Müll an den Rand gedrängt. Sie "dürfen" sich aber dort noch bewegen, während Nicht-Smartphone-Besitzer ohne ePA-Zugriffs-App ab 2022 keinen Einfluss mehr auf die Verwendung ihrer Gesundheitsdaten in einer ePA bekommen.

Die ePA wird z.Zt. in Bundestag und Bundesrat endgültig beschlossen, obwohl der Bundesdatenschutzbeauftragte schwere Bedenken wegen Verstößen gegen die DSGVO hat. Bereits im Frühsommer wurde das DVG, das Digitale Versorgungs-Gesetz ohne große Diskussionen von der Regierungskoalition beschlossen. Auch damit werden Maßnahmen zur Digitalisierung durchgedrückt, die praxisfern und nicht im Sinne einer sinnvollen und schnellen Gesundheitsversorgung sind.

Also nicht nur die Versicherten gehen gegen diesen Regulierungswahn in Richtung Digitalisierung auf die Barrikaden, auch die Ärzte in Praxen und Krankenhäusern haben massive Kritik an denen ihnen auferlegten Zusatzaufgaben. Dr. Silke Lüder vom Bündnis "Stoppt die eCard" stellt aus Sicht der niedergelassenen Ärzte fest:
  • Die neuen Vorgaben werden die Funktionalität und den Workflow in Praxen und Kliniken massiv belasten.
  • Zu Recht kritisieren der Bundesdatenschützer, die Ärzteschaft, die Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag, der Chaos Computer Club und weitere Experten massiv das geplante Patientendaten-Schutzgesetz (Drucksache 19/18793). Es widerspreche an vielen Punkten der Datenschutzgrundverordnung und damit geltendem Recht.
  • e-Rezept
  • Beim e-Rezept hingegen bekommt der Versicherte entweder einen Zugangscode auf sein Handy oder einen sogenannten Token wieder auf Papier. Sämtliche Informationen werden auf zentralen Servern gespeichert. Der Patient kann also nicht mehr nachprüfen, was der Arzt tatsächlich verordnet hat, und Missverständnisse werden erst in der Apotheke sichtbar.
  • e-AU-Bescheinigung
  • Die elektronische, über die Telematikinfrastruktur (TI) an die Krankenkassen geleitete Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bedeutet Doppelarbeit vor allem für die Hausärzte.
  • e-Notfalldatensatz
  • Für das tatsächliche Anlegen des Notfalldatensatzes inklusive Aufklärung, Einwilligung, Dokumentation bekommt die Praxis dann 8,79 Euro.
  • ePA
  • Man muss davon ausgehen, dass die mit Zwang und Strafzahlungen genötigten Ärztinnen und Ärzte schon aufgrund mangelnder Überzeugung und Zeit nicht bereit sein werden, mit dieser unzuverlässigen Sammlung von PDF-Dokumenten ihre Arbeitszeit zu verschwenden. Daran ändern auch die einmalig gezahlten 10 Euro für die ärztliche Erstbefüllung einer ePA nichts.
  • ePA Daten "für die Forschung"
  • ePA können an das neue „Forschungsdatenzentrum“ übermittelt werden, dabei haben die Institutionen mit Zugang zu den Daten wenig mit Forschung zu tun. Diese Institutionen können sich überwiegend nicht auf die verfassungsrechtlich verbriefte Wissenschaftsfreiheit berufen. Hier von den Versicherten mit einer pauschalen Einwilligung einen Persilschein zu erbitten, entspreche nicht den Anforderungen einer „informierten Einwilligung“, wie auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Prof. Ulrich Kelber in seiner Stellungnahme zu dem Gesetzentwurf vom 3.4.2020 formuliert hat.
Mehr dazu bei https://www.stoppt-die-e-card.de/index.php?/archives/396-Praxisfern-und-unsicher-Spahns-Patientendaten-Schutzgesetz-schuetzt-weder-die-Patientendaten-noch-die-Medizinqualitaet.html
der Artikel von Frau Dr. Lüder ist im Originaltext im KV - Journal Hamburg Ausgabe 7/8 2020 Seite 34-36 erschienen
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7392-20200916-gesuender-durch-digitalisierung.htm

#eGK #ePA #DVG #DSGVO #Arbeitnehmerdatenschutz #Verbraucherdatenschutz #Datenschutz #Datensicherheit #Freiwilligkeit #Zustimmung #Einwilligungserfordernis #elektronischePatientenakte #Kelber #Bundesdatenschutzbeauftragte #Gesetzesänderung #Anonymisierung #Datenskandale #RFID #Digitalisierung #Apps
 
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Private WhatsApp groups visible in Google searches

Your #WhatsApp groups may not be as secure as you think they are


Google is indexing invite links to private WhatsApp group chats. This means with a simple search anyone can discover and join these groups including ones the administrator may want to keep private.

Does #Google care about your privacy and security? No.

Does #Facebook honestly care about your privacy and security? No.

https://www.dw.com/en/private-whatsapp-groups-visible-in-google-searches/a-52468603

#Facebook #chat #apps #privacy #security #surveillance #messaging #im
 
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Does #Google care about your privacy and security? No.

Does #Facebook honestly care about your privacy and security? No.

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#Facebook #chat #apps #privacy #security #surveillance #messaging #im
 
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Does #Google care about your privacy and security? No.

Does #Facebook honestly care about your privacy and security? No.

https://www.dw.com/en/private-whatsapp-groups-visible-in-google-searches/a-52468603

#Facebook #chat #apps #privacy #security #surveillance #messaging #im
 
There is now an #FreedomBox available, for 82€, you're suppose to be able to :
The kit includes the A20-OlinuXino-LIME2, a custom metal case with a laser-engraved FreedomBox logo, a high-speed 32GB micro SD card with the FreedomBox software pre-installed, a backup battery, a power adapter, and an ethernet cable.
And, interesting for us, #Diaspora users, it is planed to include the ability to run Diaspora #servers, and alors #Mastodon servers !

#free #libre #hardware #logiciellibre #autohebergement #selfhosting #privacy #vieprivée #olimex #décentralisation #autonomie #résilience #debian #linux

You can get in touch with them on Mastodon : https://mastodon.social/@freedomboxfndn

french version of some of the functions include #tor and #owncloud

I know a bit better the #Yunohost #project : https://yunohost.org/#/index_en and https://yunohost.org/#/index_fr a similar project, with #apps : https://yunohost.org/#/apps_fr ( @Franciliens.net )

vous pouvez aussi vous intéresser à la brique internet
 
I work in mobile app development and the technology out there to spy on you is pretty insane. There is a whole industry for snooping and reselling data. Here are some examples.

There are several SDKs (software development kits) that offer fingerprinting identity services. Meaning, when someone opens your app, it checks their device ID, IP address, GPS location, email address, etc. and makes a match to an identity. You then use this SDK to track their behavior in your app, such as purchases, interests, demographics, preferences, etc. This data is stored along with all the other apps that use the SDK. Now as an upsell, I can buy all of your behavior data from every other app that uses the same service. From the moment you install the app I know everything about you.

There are SDKs that don’t even offer a service, they just straight up pay the app maker to let their agent sit and collect data and send it up to their servers. Mostly location data.

My favorite is there’s an SDK that actually records the screen while you use the app, and the video gets sent up to the server for the app maker to see how you use their app in real time. It also tracks all of your views, swipes, and button presses tied to the video for analytics.

Basically, you should assume that every moment you are using an internet connected device, you are being observed, scrutinized, and analyzed so that someone can sell you more shit.

They are really good at this, and getting better every year. You think Facebook is listening to your microphone to serve you ads at the moment you are discussing a product? They don’t need to. They know you that well.

Edit: A lot of people are asking for specific examples of this monitoring tech. There are a ton of small players. So an example of location tracking is Tamoco. An example of behavior tracking is Branch.io (they don't advertise the data mining, but it's a back-end deal). And session monitoring is AppSee or HotJar. There are many more that I haven't heard of.

There are a ton of data resellers out there. They're typically small startups who buy and sell data, and they compete on having the most comprehensive and clean data sets. We get approached by a data reseller maybe once a month, either trying to buy our data or sell us data.

Edit: A lot of people are flippant about this idea because you "don't click on ads" or you "don't buy anything". There are people who aren't interested in just selling you products. How about voting for a particular political candidate, or for/against a ballot measure? How about selling you a particular world view? Propaganda is just like advertising, they're just selling you an idea instead of a product.
#android #ios #programming #development #app #apps #phone #smartphone #sdk #hotjar #facebook #appsee #branch.io #tamoco #surveillance #privacy #encryption
 
Sieht ganz interessant aus, vor allem die Möglichkeit den Player im Background laufen zu lassen gefällt mir.

NewPipe - a free YouTube client https://newpipe.schabi.org/
Tags: #dandelíon #YouTube

via dandelion* client (Source)


#Android #apk #F-Droid #Apps
 
via @Steffen K9 🐰

Nice! Fedilab (formerly known as Mastalab) does now have support for GNU Social and Friendica too. Looks promising...

#Fediverse #Apps

I published the release 1.75.0

What's new :

- Groups for #GNUSocial
- Conversation threads for #Friendica & GNU Social
- Change Peertube video format from other social networks
- Counters are clickable for reblog/fav to handle the click easily
- Toot button changed for Pleroma/GNU/Friendica
- Improvement of the custom share feature

Fixed

- Media not working with GNU and Friendica
- Usernames & names reversed for GNU & Friendica

#Fedilab
 
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