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Items tagged with: Politik

Viele wissen nicht, wie sie reagieren sollen, wenn sie #Polizeigewalt beobachten. Ein kleiner #Ratgeber, was Sie tun können und was legal ist.


https://taz.de/Reagieren-bei-Polizeigewalt/!5687969/

Alleine, dass wir in einer #Demokratie solche Ratgeber brauchen könnte anzeigen, dass es bei der Polizei weit mehr als nur einen Einzelfall an Problemen gibt. Aber davon wollen unsere Innenminister nichts wissen weil in einem Rechtsstaat nichts sein kann was nicht sein darf :(

#polizei #politik #Justiz #Gewalt #Verbrechen #Demokratie #Wissen #Video
 

Viele wissen nicht, wie sie reagieren sollen, wenn sie #Polizeigewalt beobachten. Ein kleiner #Ratgeber, was Sie tun können und was legal ist.


https://taz.de/Reagieren-bei-Polizeigewalt/!5687969/

Alleine, dass wir in einer #Demokratie solche Ratgeber brauchen könnte anzeigen, dass es bei der Polizei weit mehr als nur einen Einzelfall an Problemen gibt. Aber davon wollen unsere Innenminister nichts wissen weil in einem Rechtsstaat nichts sein kann was nicht sein darf :(

#polizei #politik #Justiz #Gewalt #Verbrechen #Demokratie #Wissen #Video
 

Auf dem rechten Auge blind


Bei der Verhinderung und Aufklärung rechtsextremer Verbrechen wie der Mordserie des NSU, dem Oktoberfestattentat 1980, dem Tod von Oury Jalloh in Polizeigewahrsam - um nur drei von zahlreichen, verallgemeinerbaren Beispielen zu nennen - hat sich struktureller Rassismus der deutschen Sicherheitsbehörden immer wieder als systematisches Problem erwiesen, das von ihren Kontrollinstanzen und den übergeordneten Ministerien verschwiegen, toleriert, geduldet wird.
Von einer Studie über Rassismus bei der Polizei Antworten zu erwarten, die wir noch nicht kennen, ist bei genauerem Blick schlichtweg geschichtsvergessen. Es handelt sich hier weder um Einzelfälle, noch um ein regionales Problem, ich würde sogar bezweifeln, dass es ein besonders aktuelles ist, wenn man zur Kenntnis nimmt, wie sehr sich die Abläufe und Argumentationen seit Jahrzehnten gleichen.

Deswegen sollte man lieber bei den Innenministern ansetzen, die sich trotz aller öffentlichen Hinweise immer noch dieses Rasismusproblem unter den Teppich kehren. Wir brauchen eine komplett neue Sicherheitspolitik, denn die immer schlimmeren Verschärfungen zementieren das Problem nur.

#noNazis #rassismus #polizei #politik #problem #sicherheit #Freiheit
 

Auf dem rechten Auge blind


Bei der Verhinderung und Aufklärung rechtsextremer Verbrechen wie der Mordserie des NSU, dem Oktoberfestattentat 1980, dem Tod von Oury Jalloh in Polizeigewahrsam - um nur drei von zahlreichen, verallgemeinerbaren Beispielen zu nennen - hat sich struktureller Rassismus der deutschen Sicherheitsbehörden immer wieder als systematisches Problem erwiesen, das von ihren Kontrollinstanzen und den übergeordneten Ministerien verschwiegen, toleriert, geduldet wird.
Von einer Studie über Rassismus bei der Polizei Antworten zu erwarten, die wir noch nicht kennen, ist bei genauerem Blick schlichtweg geschichtsvergessen. Es handelt sich hier weder um Einzelfälle, noch um ein regionales Problem, ich würde sogar bezweifeln, dass es ein besonders aktuelles ist, wenn man zur Kenntnis nimmt, wie sehr sich die Abläufe und Argumentationen seit Jahrzehnten gleichen.

Deswegen sollte man lieber bei den Innenministern ansetzen, die sich trotz aller öffentlichen Hinweise immer noch dieses Rasismusproblem unter den Teppich kehren. Wir brauchen eine komplett neue Sicherheitspolitik, denn die immer schlimmeren Verschärfungen zementieren das Problem nur.

#noNazis #rassismus #polizei #politik #problem #sicherheit #Freiheit
 
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Plakate der Gruppe »110 Prozent subversiv« in Berlin (30.9.2020) | Fotos: de.indymedia.org
#kunst #adbusting #politik #polizeiproblem #bfv #rassismus #nazis #berlin #nrw #hessen #etc
 

„Versprechen für die #Natur“: Mehr als 60 Staaten versprechen sich beim Schutz der #Artenvielfalt


Bild/Foto

#Politik im Rahmen der Vereinten Nationen gleicht manchmal dem Bohren sehr dicker Bretter. So haben sich die Staaten der #Weltgemeinschaft vor zehn Jahren auf zwanzig Ziele in Sachen #Biodiversität verständigt. Während der diesjährigen UN-Generaldebatte in New York musste nun aber konstatiert werden:

Bisher wurde keines dieser Ziele erreicht 😔

„Versprechen für die Natur“: Mehr als 60 Staaten verpflichten sich zum Schutz der Artenvielfalt
 

„Versprechen für die #Natur“: Mehr als 60 Staaten versprechen sich beim Schutz der #Artenvielfalt


Bild/Foto

#Politik im Rahmen der Vereinten Nationen gleicht manchmal dem Bohren sehr dicker Bretter. So haben sich die Staaten der #Weltgemeinschaft vor zehn Jahren auf zwanzig Ziele in Sachen #Biodiversität verständigt. Während der diesjährigen UN-Generaldebatte in New York musste nun aber konstatiert werden:

Bisher wurde keines dieser Ziele erreicht 😔

„Versprechen für die Natur“: Mehr als 60 Staaten verpflichten sich zum Schutz der Artenvielfalt
 

pull effect


wenn es den pull effekt gibt, dann überall. und so können wir unfälle vollkommen vermeiden, indem wir den pull effekt der rettung entfernen.

#gesellschaft #politik

Bild/FotoProf. Guido Kühn schrieb den folgenden Beitrag Mon, 14 Sep 2020 13:37:41 +0200




Ich fordere nicht nur als ehemaliger Feuerwehrler den sofortigen \#SeehoferRuecktritt sondern als Mensch. Ich habe echt keine Ahnung, wie ich das was Seehofer in unserem Namen anrichtet meinen Kindern und Enkeln erklären soll. Abschreckung aus Sorge vor einem Pull-Effekt? Abschreckung als Ultima Ratio unserer Werte? Wer oder was sind wir!? Monster?
 

pull effect


wenn es den pull effekt gibt, dann überall. und so können wir unfälle vollkommen vermeiden, indem wir den pull effekt der rettung entfernen.

#gesellschaft #politik

Bild/FotoProf. Guido Kühn schrieb den folgenden Beitrag Mon, 14 Sep 2020 13:37:41 +0200




Ich fordere nicht nur als ehemaliger Feuerwehrler den sofortigen \#SeehoferRuecktritt sondern als Mensch. Ich habe echt keine Ahnung, wie ich das was Seehofer in unserem Namen anrichtet meinen Kindern und Enkeln erklären soll. Abschreckung aus Sorge vor einem Pull-Effekt? Abschreckung als Ultima Ratio unserer Werte? Wer oder was sind wir!? Monster?
 
Bild/Foto
#politik #gesellschaft #polizeigewalt #lügen #racial-profiling #medien #medienhetze #bild

Kadir G aus HH: „Ich habe Todesangst bekommen“

Ein Video aus Hamburg sorgt für Diskussionen. Die Polizei bringt zu acht einen 15-jährigen Jungen zu Boden. Oder wie die Bild es ausdrückte: „Boxer verliert gegen acht Polizisten“. Vorwürfe der Polizeigewalt wurden laut und die Polizei Hamburg veröffentlichte eine ungewöhnlich lange Pressemitteilung. Schnell entstand ein Argumentationsmuster, wonach das harte Vorgehen gegen den Jugendlichen, der am Boden „ich kriege keine Luft“ rief, gerechtfertigt und korrekt ge wesen sei. Der Betroffene selbst sieht die Darstellung des Geschehens anders. Er fühlt sich ungerecht und brutal behandelt und wirf der Polizei und der Bild Falschdarstellungen vor. Kadir G. bat mich darum, ihn auf eine Weise zu Wort kommen zu lassen, durch die nichts weiter verzerrt werden kann. Ich habe ihm versprochen, dass er das kann. (von Tarek Baé)


Wie ist die Vorgeschichte des Videos? Was führte zu der Situation, in der mehrere
Polizistinnen und Polizisten um Sie herumstehen?


Kadir G.: Ich war mit einem E-Scooter unterwegs und fuhr diesen auf dem Gehweg. Ich möchte erwähnen, dass ich in Hamburg tausende Menschen mit E-Scootern auf dem Gehweg sehe. E-Scooter werden auf dem Gehweg geparkt und vom Gehweg aus kann man sie auch erst losfahren. Ein Polizist hielt mich daraufhin an und sagte mir, ich dürfe nicht auf dem Gehweg fahren. Ich sagte, dass niemand sich gestört fühle. Er sagte, wir könnten nun auch diskutieren und ich solle vom E-Scooter absteigen. Das habe ich gemacht. Innerhalb kurzer Zeit standen dann zwei Polizistinnen und zwei Polizisten um mich und wollten meine Personalien. Der erste Polizist sagte, dass ich aufgrund einer Ordnungswidrigkeit eine Strafe zahlen muss. Meine Frage, was das koste und was das bedeute, beantwortete er nicht.

Die Polizei erklärt in einer Pressemittelung, sie habe Sie mehrfach aufgefordert, sich auszuweisen. Können Sie das bestätigen und wenn ja, warum haben Sie ihre Personalien nicht ausgehändigt?

Kadir G.: An dieser Darstellung möchte ich mehrere Punkte richtigstellen. Ich bin 15 Jahre alt. Erst ab dem 16. Lebensjahr besteht in Deutschland eine Ausweispflicht. Das weiß ich. Ich habe dem Polizisten mein Alter mitgeteilt. Ich habe auch laut und deutlich meinen Namen mitgeteilt. Der E-Scooter, auf dem ich fuhr, hatte ein Kennzeichen, über das man mich immer problemlos finden könnte. Man muss die ja mieten mit dem echten Namen. Die Polizei wollte unbedingt, dass ich meinen Ausweis vorzeige, den ich nicht dabeihatte. Was ich ja auch nicht muss. Ich habe angeboten, meinen Vater anzurufen, damit er den Ausweis bringt, das haben sie mir aber nicht erlaubt. Ich durfte nicht an meine Tasche, die auf dem Boden lag. Dann sagte man mir, ich müsste mit auf die Wache kommen. Ich wollte aber nicht, weil ich doch meine Personalien längst gesagt habe und auch angeboten habe, meinen Ausweis bringen zu lassen. Dann fing die Polizei an, mich festzuhalten.

Ist das der Moment, in dem das Video ansetzt und die vier Beamtinnen und Beamten versuchen, Sie festzuhalten und Sie sich sträuben?

Kadir G.: Die Polizisten fingen einfach an, mich anzugreifen und ich habe nicht verstanden, was das soll. Ich habe Todesangst bekommen, weil eine Polizistin mit einem Gummihandschuh die ganze Zeit meinen Mund zuhielt. Ich dachte, ich ersticke gleich. Waren Sie schon mal in einer Situation, in der Sie nicht verstehen, warum Sie so angegriffen werden? Ich war richtig überfordert mit allem. In dem Video hört man, wie ich schwer atme und man sieht, wie ich schwitze und nicht weiß, wo vorne und hinten ist. Ich dachte, ich habe doch alles richtig gemacht und plötzlich umzingeln die mich und gehen mit den Händen in mein Gesicht. Und dann kamen auch noch weitere Polizisten dazu.

Vielleicht sagt sich das jetzt leicht, aber warum haben Sie in dem Moment nicht Folge geleistet?

Kadir G.: Ich habe Platzangst. Und ich habe Asthma. Ich habe schon im Stehen nicht mehr gut atmen können und Panik bekommen und als dann die Verstärkung kam und auf mich losging, dachte ich, ich sterbe gleich. Ich dachte, das ist wie in den Videos aus Amerika, wie bei George Floyd und die denken ich bin bewaffnet. Als ich mein Oberteil ausgezogen habe, damit die sehen, dass ich nichts habe, gingen die dann auf mich rauf und drückten mich zu Boden. Ich habe Knüppelschläge gespürt und ein Knie im Nacken.

Sie erwähnen ein Knie im Nacken und George Floyd. An der Wand, vor der Sie zu Boden gebracht werden, steht „I can´t breathe“, der tragische Satz aus dem Video von George Floyd. Ist Ihnen das in dem Moment aufgefallen?

Kadir G.: Ich habe es erst später auf dem Video gesehen. Und da habe ich auch erst gesehen, wie viele Menschen da waren. Ich erinnere mich nur, wie ich am Boden lag und dachte, ich ersticke und ich Stimmen gehört habe, die auch sagten „er kriegt keine Luft“. Ich habe mich kurz gefühlt wie in einem Film, wie in einem Video. Eines von diesen vielen Videos, wo die Polizei Jugendliche auf den Boden drückt oder Schwarze in Amerika. Ich kenne das nur aus Social Media. Erst kurz davor gab es so ein Video aus Düsseldorf, wo ein Jugendlicher von Polizisten mit Knie auf Kopf und Nacken festgehalten wird. Ich habe gar nicht richtig gecheckt, dass mir das gerade wirklich passiert.

Das Video endet mit Ihnen am Boden. Was ist danach passiert?

Kadir G.: Die Polizei hat mich mit auf die Wache genommen und in eine Zelle gesteckt. Mein Vater hat mich dann von dort abgeholt.

Was geschah in der Zwischenzeit? Wie haben Sie Ihre Eltern kontaktiert und wurden Sie medizinisch untersucht?

Kadir G.: Ich wurde von Sanitätern kurz untersucht, ob ich verletzt war. Ich hatte in dem Moment immer noch Adrenalin und habe nicht realisiert, was abgeht und die Schmerzen nicht richtig gespürt. Ich wollte meinen Vater anrufen, aber ich konnte nicht. Die Polizei hat dann später meinen Vater selbst angerufen. Als ich rausgekommen bin, sind mein Vater und ich nochmal zu einem Arzt gegangen und der hat dann Verletzungen festgestellt. Ich habe Schmerzen am Nacken, an den Armen, an den Beinen, am Kopf und auch in den Augen wegen des Pfeffersprays.

Ihnen wurde mehrfach nicht ermöglicht, Ihre Erziehungsberechtigten zu kontaktieren? Hat die Polizei Ihnen denn die Möglichkeit gegeben, Anzeige gegen die beteiligten Polizistinnen und Polizisten zu erstatten?

Kadir G.: Ich verstehe nicht, warum ich nicht sofort am Anfang einfach meinen Vater anrufen kann, wenn die Polizei ihn am Ende eh selbst anruft, damit er meinen Ausweis bringt und mich abholt. Und nein, die Polizei hat mir nicht gesagt, dass ich eine Anzeige machen kann oder mich beschweren kann.

Die Polizei verbreitet die Information, Sie seien mehrmals verwarnt worden und seien auch in der Vergangenheit auffällig gewesen. Stimmt das?

Kadir G.: Der Polizist, der mich dort angehalten hat; ich erinnere mich nicht, dass ich jemals im Leben mit dem gesprochen habe. Nur einmal wurde ich in Altona wegen des Fahrens eines E-Scooters auf dem Gehweg von der Polizei angesprochen. Aber das war`s. Jetzt stellt man mich dar wie einen Kriminellen. Ich habe keine Vorstrafen. Man hätte anders mit mir reden können. Es hätte gar nicht eskalieren müssen. Die haben mich sofort in die Ecke gedrängt und wie einen Verbrecher behandelt

In der BILD steht, gegen Sie sei fünf Mal ermittelt worden und Sie seien Boxer beim SV Polizei, die Polizei beruft sich auf ihr vermeintlich aggressives, bedrohliches Auftreten und ihre Bekanntheit bei der Polizei; entspricht das denn nicht der Wahrheit?

Kadir G.: Dass ich fünf mal angezeigt wurde, stimmt nicht. So etwas müsste ich doch am besten wissen, oder? Als sei ich irgendein Intensivtäter. Außerdem bin ich auch nicht im SV Polizei, wie die BILD behauptet, ich boxe beim SC Condor. Ein Journalist von der BILD hat mich auf meine private Nummer angerufen – keine Ahnung, wo er die her hat – und gesagt, ich kann ihm vertrauen. Und dann kommt sowas raus. Am Ende lese ich überall etwas von angeblichen Anzeigen und angeblichen Problemen in der Schule und angeblichen Verwarnungen. Ich verstehe nicht, warum manche Leute versuchen, das alles umzudrehen gegen mich. So etwas ist mir noch nie passiert. Ich hatte noch nie solche Probleme mit der Polizei. Und dann werde ich wegen einem E-Scooter auf dem Gehweg auf den Boden gedrückt. Polizisten sind doch selbst alle ausgebildet in Kampfsport. Acht von denen haben Angst vor einem Jugendlichen? Sind die nicht auch ausgebildet in Deeskalation?

Es gibt Debatten um Racial Profling und eine durch das Innenministerium abgesagte Studie dazu. Denken Sie, es die Festnahme und der Umgang damit haben auch etwas mit Ihrem Erscheinungsbild zu tun?

Kadir G.: Wir können jetzt rausgehen, egal wann, und gucken, ob E-Scooter auf dem Gehweg fahren. Überall sieht man das. So ganz Zufall, dass ich angehalten werde, kann es ja nicht sein. Und wir können auch gucken, wie andere Menschen behandelt werden, wenn sie mal angehalten werden. Liegen die mit dem Gesicht auf dem Boden am Ende? Ich finde, dass ich ein Recht darauf habe, dass so etwas untersucht wird. Wir werden uns nun einen Anwalt nehmen.

Der Fall erhält nun deutschlandweit viel Aufmerksamkeit. Kriegen Sie das mit? Und was wünschen Sie sich an Konsequenzen und Veränderungen?

Kadir G.: Wir sehen, dass sich manche Politiker einsetzen und sagen, dass sowas nicht klar geht. Ich wünsche mir, dass es nicht mehr solche Gewalt gegen Jugendliche oder gegen Menschen mit Migrationshintergrund gibt. Ich bin 15 Jahre alt, ich bin deutscher Staatsbürger, ich bin Hamburger, ich will einfach nur ein normales Leben. So wie jeder Mensch. Man kann auch einfach sagen, dass das ein Fehler war. Oder man kann es wenigstens richtig untersuchen. Wenn man nichts zu verbergen hat, warum gibt es dann diese Studie nicht?

Vielen Dank für das Gespräch
  • Das Interview führte Tarek Baé, Medienwissenschaftler & Kommunikationswissenschaftler. Journalist. 26.
 
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#politik #gesellschaft #polizeigewalt #lügen #racial-profiling #medien #medienhetze #bild

Kadir G aus HH: „Ich habe Todesangst bekommen“

Ein Video aus Hamburg sorgt für Diskussionen. Die Polizei bringt zu acht einen 15-jährigen Jungen zu Boden. Oder wie die Bild es ausdrückte: „Boxer verliert gegen acht Polizisten“. Vorwürfe der Polizeigewalt wurden laut und die Polizei Hamburg veröffentlichte eine ungewöhnlich lange Pressemitteilung. Schnell entstand ein Argumentationsmuster, wonach das harte Vorgehen gegen den Jugendlichen, der am Boden „ich kriege keine Luft“ rief, gerechtfertigt und korrekt ge wesen sei. Der Betroffene selbst sieht die Darstellung des Geschehens anders. Er fühlt sich ungerecht und brutal behandelt und wirf der Polizei und der Bild Falschdarstellungen vor. Kadir G. bat mich darum, ihn auf eine Weise zu Wort kommen zu lassen, durch die nichts weiter verzerrt werden kann. Ich habe ihm versprochen, dass er das kann. (von Tarek Baé)


Wie ist die Vorgeschichte des Videos? Was führte zu der Situation, in der mehrere
Polizistinnen und Polizisten um Sie herumstehen?


Kadir G.: Ich war mit einem E-Scooter unterwegs und fuhr diesen auf dem Gehweg. Ich möchte erwähnen, dass ich in Hamburg tausende Menschen mit E-Scootern auf dem Gehweg sehe. E-Scooter werden auf dem Gehweg geparkt und vom Gehweg aus kann man sie auch erst losfahren. Ein Polizist hielt mich daraufhin an und sagte mir, ich dürfe nicht auf dem Gehweg fahren. Ich sagte, dass niemand sich gestört fühle. Er sagte, wir könnten nun auch diskutieren und ich solle vom E-Scooter absteigen. Das habe ich gemacht. Innerhalb kurzer Zeit standen dann zwei Polizistinnen und zwei Polizisten um mich und wollten meine Personalien. Der erste Polizist sagte, dass ich aufgrund einer Ordnungswidrigkeit eine Strafe zahlen muss. Meine Frage, was das koste und was das bedeute, beantwortete er nicht.

Die Polizei erklärt in einer Pressemittelung, sie habe Sie mehrfach aufgefordert, sich auszuweisen. Können Sie das bestätigen und wenn ja, warum haben Sie ihre Personalien nicht ausgehändigt?

Kadir G.: An dieser Darstellung möchte ich mehrere Punkte richtigstellen. Ich bin 15 Jahre alt. Erst ab dem 16. Lebensjahr besteht in Deutschland eine Ausweispflicht. Das weiß ich. Ich habe dem Polizisten mein Alter mitgeteilt. Ich habe auch laut und deutlich meinen Namen mitgeteilt. Der E-Scooter, auf dem ich fuhr, hatte ein Kennzeichen, über das man mich immer problemlos finden könnte. Man muss die ja mieten mit dem echten Namen. Die Polizei wollte unbedingt, dass ich meinen Ausweis vorzeige, den ich nicht dabeihatte. Was ich ja auch nicht muss. Ich habe angeboten, meinen Vater anzurufen, damit er den Ausweis bringt, das haben sie mir aber nicht erlaubt. Ich durfte nicht an meine Tasche, die auf dem Boden lag. Dann sagte man mir, ich müsste mit auf die Wache kommen. Ich wollte aber nicht, weil ich doch meine Personalien längst gesagt habe und auch angeboten habe, meinen Ausweis bringen zu lassen. Dann fing die Polizei an, mich festzuhalten.

Ist das der Moment, in dem das Video ansetzt und die vier Beamtinnen und Beamten versuchen, Sie festzuhalten und Sie sich sträuben?

Kadir G.: Die Polizisten fingen einfach an, mich anzugreifen und ich habe nicht verstanden, was das soll. Ich habe Todesangst bekommen, weil eine Polizistin mit einem Gummihandschuh die ganze Zeit meinen Mund zuhielt. Ich dachte, ich ersticke gleich. Waren Sie schon mal in einer Situation, in der Sie nicht verstehen, warum Sie so angegriffen werden? Ich war richtig überfordert mit allem. In dem Video hört man, wie ich schwer atme und man sieht, wie ich schwitze und nicht weiß, wo vorne und hinten ist. Ich dachte, ich habe doch alles richtig gemacht und plötzlich umzingeln die mich und gehen mit den Händen in mein Gesicht. Und dann kamen auch noch weitere Polizisten dazu.

Vielleicht sagt sich das jetzt leicht, aber warum haben Sie in dem Moment nicht Folge geleistet?

Kadir G.: Ich habe Platzangst. Und ich habe Asthma. Ich habe schon im Stehen nicht mehr gut atmen können und Panik bekommen und als dann die Verstärkung kam und auf mich losging, dachte ich, ich sterbe gleich. Ich dachte, das ist wie in den Videos aus Amerika, wie bei George Floyd und die denken ich bin bewaffnet. Als ich mein Oberteil ausgezogen habe, damit die sehen, dass ich nichts habe, gingen die dann auf mich rauf und drückten mich zu Boden. Ich habe Knüppelschläge gespürt und ein Knie im Nacken.

Sie erwähnen ein Knie im Nacken und George Floyd. An der Wand, vor der Sie zu Boden gebracht werden, steht „I can´t breathe“, der tragische Satz aus dem Video von George Floyd. Ist Ihnen das in dem Moment aufgefallen?

Kadir G.: Ich habe es erst später auf dem Video gesehen. Und da habe ich auch erst gesehen, wie viele Menschen da waren. Ich erinnere mich nur, wie ich am Boden lag und dachte, ich ersticke und ich Stimmen gehört habe, die auch sagten „er kriegt keine Luft“. Ich habe mich kurz gefühlt wie in einem Film, wie in einem Video. Eines von diesen vielen Videos, wo die Polizei Jugendliche auf den Boden drückt oder Schwarze in Amerika. Ich kenne das nur aus Social Media. Erst kurz davor gab es so ein Video aus Düsseldorf, wo ein Jugendlicher von Polizisten mit Knie auf Kopf und Nacken festgehalten wird. Ich habe gar nicht richtig gecheckt, dass mir das gerade wirklich passiert.

Das Video endet mit Ihnen am Boden. Was ist danach passiert?

Kadir G.: Die Polizei hat mich mit auf die Wache genommen und in eine Zelle gesteckt. Mein Vater hat mich dann von dort abgeholt.

Was geschah in der Zwischenzeit? Wie haben Sie Ihre Eltern kontaktiert und wurden Sie medizinisch untersucht?

Kadir G.: Ich wurde von Sanitätern kurz untersucht, ob ich verletzt war. Ich hatte in dem Moment immer noch Adrenalin und habe nicht realisiert, was abgeht und die Schmerzen nicht richtig gespürt. Ich wollte meinen Vater anrufen, aber ich konnte nicht. Die Polizei hat dann später meinen Vater selbst angerufen. Als ich rausgekommen bin, sind mein Vater und ich nochmal zu einem Arzt gegangen und der hat dann Verletzungen festgestellt. Ich habe Schmerzen am Nacken, an den Armen, an den Beinen, am Kopf und auch in den Augen wegen des Pfeffersprays.

Ihnen wurde mehrfach nicht ermöglicht, Ihre Erziehungsberechtigten zu kontaktieren? Hat die Polizei Ihnen denn die Möglichkeit gegeben, Anzeige gegen die beteiligten Polizistinnen und Polizisten zu erstatten?

Kadir G.: Ich verstehe nicht, warum ich nicht sofort am Anfang einfach meinen Vater anrufen kann, wenn die Polizei ihn am Ende eh selbst anruft, damit er meinen Ausweis bringt und mich abholt. Und nein, die Polizei hat mir nicht gesagt, dass ich eine Anzeige machen kann oder mich beschweren kann.

Die Polizei verbreitet die Information, Sie seien mehrmals verwarnt worden und seien auch in der Vergangenheit auffällig gewesen. Stimmt das?

Kadir G.: Der Polizist, der mich dort angehalten hat; ich erinnere mich nicht, dass ich jemals im Leben mit dem gesprochen habe. Nur einmal wurde ich in Altona wegen des Fahrens eines E-Scooters auf dem Gehweg von der Polizei angesprochen. Aber das war`s. Jetzt stellt man mich dar wie einen Kriminellen. Ich habe keine Vorstrafen. Man hätte anders mit mir reden können. Es hätte gar nicht eskalieren müssen. Die haben mich sofort in die Ecke gedrängt und wie einen Verbrecher behandelt

In der BILD steht, gegen Sie sei fünf Mal ermittelt worden und Sie seien Boxer beim SV Polizei, die Polizei beruft sich auf ihr vermeintlich aggressives, bedrohliches Auftreten und ihre Bekanntheit bei der Polizei; entspricht das denn nicht der Wahrheit?

Kadir G.: Dass ich fünf mal angezeigt wurde, stimmt nicht. So etwas müsste ich doch am besten wissen, oder? Als sei ich irgendein Intensivtäter. Außerdem bin ich auch nicht im SV Polizei, wie die BILD behauptet, ich boxe beim SC Condor. Ein Journalist von der BILD hat mich auf meine private Nummer angerufen – keine Ahnung, wo er die her hat – und gesagt, ich kann ihm vertrauen. Und dann kommt sowas raus. Am Ende lese ich überall etwas von angeblichen Anzeigen und angeblichen Problemen in der Schule und angeblichen Verwarnungen. Ich verstehe nicht, warum manche Leute versuchen, das alles umzudrehen gegen mich. So etwas ist mir noch nie passiert. Ich hatte noch nie solche Probleme mit der Polizei. Und dann werde ich wegen einem E-Scooter auf dem Gehweg auf den Boden gedrückt. Polizisten sind doch selbst alle ausgebildet in Kampfsport. Acht von denen haben Angst vor einem Jugendlichen? Sind die nicht auch ausgebildet in Deeskalation?

Es gibt Debatten um Racial Profling und eine durch das Innenministerium abgesagte Studie dazu. Denken Sie, es die Festnahme und der Umgang damit haben auch etwas mit Ihrem Erscheinungsbild zu tun?

Kadir G.: Wir können jetzt rausgehen, egal wann, und gucken, ob E-Scooter auf dem Gehweg fahren. Überall sieht man das. So ganz Zufall, dass ich angehalten werde, kann es ja nicht sein. Und wir können auch gucken, wie andere Menschen behandelt werden, wenn sie mal angehalten werden. Liegen die mit dem Gesicht auf dem Boden am Ende? Ich finde, dass ich ein Recht darauf habe, dass so etwas untersucht wird. Wir werden uns nun einen Anwalt nehmen.

Der Fall erhält nun deutschlandweit viel Aufmerksamkeit. Kriegen Sie das mit? Und was wünschen Sie sich an Konsequenzen und Veränderungen?

Kadir G.: Wir sehen, dass sich manche Politiker einsetzen und sagen, dass sowas nicht klar geht. Ich wünsche mir, dass es nicht mehr solche Gewalt gegen Jugendliche oder gegen Menschen mit Migrationshintergrund gibt. Ich bin 15 Jahre alt, ich bin deutscher Staatsbürger, ich bin Hamburger, ich will einfach nur ein normales Leben. So wie jeder Mensch. Man kann auch einfach sagen, dass das ein Fehler war. Oder man kann es wenigstens richtig untersuchen. Wenn man nichts zu verbergen hat, warum gibt es dann diese Studie nicht?

Vielen Dank für das Gespräch
  • Das Interview führte Tarek Baé, Medienwissenschaftler & Kommunikationswissenschaftler. Journalist. 26.
 
#Abgeordnetenbestechung: bestrafen! #korrupt

Der Fall #Amthor zeigt erneut: Der Kauf von Einfluss auf die #Politik ist in #Deutschland legal. Denn das #Gesetz hat ein großes Schlupfloch. Fordern Sie die Abgeordneten auf, dieses Schlupfloch zu schließen.

https://www.abgeordnetenwatch.de/petitionen/abgeordnetenbestechung-bestrafen-korrupt

jemand interessiert?
 

Nordrhein-Westfalen: Schalke: Gehaltsobergrenze und Bürgschaft vom Land? | tagesschau.de


Wieso zum Teufel kriegen Fußballclubs eine Bürgschaft vom Land? Hat Herr Tönnies kein Geld mehr?
#Fußball #Politik
 

A virus removes the veil of bourgeois democracy


Here you will find the English version




Anm.: Während sich hier sowohl in diesem #Forum wie auch außerhalb die #Wohlstandslinke in ihren Home-Office zurückzieht und die "#Volksgemeinschaft" beschwört in dem sie Masken näht und zu deren Tragen auffordert oder aber Sprüche ihrer Stars nachäfft, "stay home", geht der #Kampf in anderen sozialen #Klassen unvermittelt weiter.

Pandemie Kriegstagebücher – Der vorweggenommene Aufstand


Quelle: https://non.copyriot.com/pandemie-kriegstagebuecher-der-vorweggenommene-aufstand/
von Sebastian Lotzer
Seit fünf Abenden knallt es in den Vororten Frankreichs. Trotz oder gerade wegen Ausnahmezustand und Ausgangssperre. Bullen werden in Hinterhalte gelockt, Autos und Rathäuser werden in Brand gesteckt. Fünf tote Menschen seit der Ausrufung des Ausnahmezustandes im Zusammenhang mit Polizeiaktionen zur Durchsetzung der Ausgangssperre. Etliche Verletzte, viele davon schwer

Von Sibirien über den afrikanischen Kontinent bis nach Nord- und Lateinamerika brennen die Knäste. Tag für Tag. Auch hier in Europa, in Italien, Frankreich,… Nacht für Nacht. Hungerrevolten in Afrika, dem indischen Subkontinent, in Kolumbien, Argentinien, Venezuela,…

Diejenigen, die die #Transformation in einen weltweiten #Pandemie #Faschismus unmittelbar und nicht in der Abstraktion einer gelehrten Wohlstandslinken erfahren, haben den Kampf schon lange aufgenommen.

Seit Jahrzehnten sind hier Texte und Analysen über die “ #Faschisierung ” erschienen. Und nun, wo alle Theorie grau wird angesichts der realen Entwicklung, kein Wort, keine realen Widerstandshandlungen, von einigen wenigen nächtlichen Exkursionen abgesehen. Sowie hilflosen symbolischen Handlungen, die zwar moralisch aller Ehren wert seien, aber eben auch nicht mehr. Nur Unterordnung und #Angst. Nein, Angst mag hier die falsche Begrifflichkeit sein. Denn gegen Angst an und für sich ist nichts einzuwenden. Sie gehört zu uns, wie die Liebe und der Hass. Man müsste lieber von feiger #Bequemlichkeit sprechen und einer neurotisch narzisstischen Verortung in der Welt, die sich als #Altruismus tarnt.So der so. Der Bruch mit einem Großteil “der Linken” war schon lange überfällig, nach der derzeitigen Unterwerfung, die nicht von ungefähr an jene von 77 erinnert, steht sie endlich ganz oben auf der Tagesordnung Derjenigen, die noch ein ernstes Interesse an einer aufständischen Umwälzung haben. Denn auch Jene gibt es, auch wenn sie minoritär innerhalb der Mahlbewegung der diversen pseudorevolutionären Grüppchen und Klüngel sind, die nur darauf warten, ihr Tagesgeschäft wieder aufnehmen zu können, als sei nicht geschehen.

Es folgt eine Übersetzung eines Textes von Gianfranco Sanguinetti


Quell: https://non.copyriot.com/pandemie-kriegstagebuecher-der-vorweggenommene-aufstand/
Die Konversion der westlichen repräsentativen Demokratien zu einer völlig neuen Form des Despotismus hat durch den Virus die juristischen Züge der höheren Gewalt angenommen

Und so ist der neue Virus gleichzeitig der Katalysator des Ereignisses und die Ablenkung der Massen durch Angst

Später, von Giuseppe Conte bis Orban, von Johnson bis Trump (11) usw., begriffen all diese Politiker – so rüpelhaft sie auch sein mochten – schnell, dass der Virus ihnen erlaubte, mit den alten Verfassungen, Regeln und Gesetzen zu tun, was ihnen gefiel. Der Zustand der Notwendigkeit würde alle Rechtswidrigkeiten verzeihen.

Übrigens bestätigt der konterrevolutionäre Ansatz, den der fälschlicherweise als “Krieg gegen das Virus” bezeichnete Krieg sofort und überall aufgegriffen hat, die Absicht, die den “humanitären” Operationen dieses Krieges zugrunde liegt, der nicht gegen das Virus, sondern gegen alle Regeln, Rechte, Garantien, Institutionen und Menschen der alten Welt geführt wird: Ich spreche hier von der Welt und den Institutionen, die seit der Französischen Revolution bestehen und die jetzt im Laufe einiger Monate vor unseren Augen verschwinden in einer Geschwindigkeit in der einst die SU verschwand.

Die Epidemie wird enden, aber nicht die #Maßnahmen, Möglichkeiten und #Folgen, die sie ausgelöst hat und die wir jetzt erleben. Wir gebären eine neue Welt im Schmerz.

Der #Neoliberalismus hat nichts mit den Klassenkämpfen von einst zu tun; er hat nicht einmal eine Erinnerung an sie; er glaubt, sie aus dem Wörterbuch gelöscht zu haben. Er hält sich für allmächtig, was nicht heißt, dass er den #Klassenkampf nicht fürchtet, denn er weiß genau, was er dem Volk zuzufügen gedenkt

Es ist offensichtlich, dass das Volk bald #Hunger leiden wird; es ist offensichtlich, dass die #Arbeitslosen zahlreich sein werden; es ist offensichtlich, dass die Menschen, die nach Vorschrift arbeiten (vier Millionen in Italien), keine #Unterstützung haben werden. Und diejenigen, die in prekären Arbeitsverhältnissen leben und nichts zu verlieren haben, werden anfangen zu kämpfen und Sabotage zu betreiben. Das erklärt, warum die Strategie der Reaktion auf die Pandemie vor allem eine Strategie der Aufstandsbekämpfung ist. Wir werden dies in Amerika mit aller Macht sehen.

**Dank des Virus erscheint die Zerbrechlichkeit unserer Welt jetzt am helllichten Tag. Das Spiel, das derzeit gespielt wird, ist unendlich viel gefährlicher als das Virus und wird noch viel mehr Tote fordern. Und doch fürchten unsere Zeitgenossen nur das Virus. **

Wenn eine einfache #Mikrobe genügt hat, um unsere Welt in den Gehorsam gegenüber dem widerlichsten Despotismus zu stürzen, bedeutet dies, dass unsere Welt bereits so reif für den #Despotismus war, dass eine einfache Mikrobe genügen würde.
#Frankreich #Italien #Deutschland #Linke #Repression #4IR #politics #Politik #violence #covis19 #corona #capitalism
Gianfranco Sanguinetti: A virus removes the veil of bourgeois democracy

Autonomies: Gianfranco Sanguinetti: A virus removes the veil of bourgeois democracy (Julius Gavroche)

 
Text gesehen bei @BeatclubFC:
#politik #gesundheit #pflege #arbeitsunrecht #krankenhäuser #drg #fallpauschalen

Keine Betroffenenlyrik, sondern ein klar und ernsthaft formulierter Brief, der sich gewaschen hat. Bitte ganz lesen. Hier nur der letzte Teil:
“Die Pflege kommt gleich – wenn überhaupt noch jemand da ist!?”

Wir dokumentieren den anonymen Brief einer Pflegekraft zu den Zuständen in deutschen Krankenhäusern – auch schon vor der durch COVID19 verursachten Ausnahmesituation -, zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, den Ethikrichtlinien und zur Frage, was echte Wertschätzung von Pflege heißen müsste.

…Wir wollen verdammt nochmal nicht beklatscht werden. Wir wollen ernst genommen werden. Und das nicht nur in Krisenzeiten, sondern zu jeder Zeit. Wir wollen sichtbar sein, nicht mehr unsichtbar. Wir sind keine Betten, wir sind die Menschen die man braucht um diese Betten zu betreiben. Und wir sind keine Trophäen, die man bei Bedarf einfach aus der Schublade holt, um sie dann heroisch in die Luft zu recken. Solch ein Kasperletheater hat die Pflege nicht verdient. Und sie hat es auch nicht nötig. Pflege ist mittlerweile hoch professionell, akademisch, wissenschaftlich, zukunftsorientiert und vor allem eigenständig. Die Pflege ist kein medizinischer Hilfsberuf mehr. Wir arbeiten nicht mehr aufopfernd in Klöstern. Wir sind keine Händchenhalter und Tablettenverteiler. Wir sind keine Hinternabwischer, Urinkellner und Knöpfchendrücker. Wir sind keine Altruisten, die den Job nur machen, weil es unsere angebliche Berufung ist und weil es für was anderes nicht gereicht hat. Wir alle haben uns diesen Beruf hart erarbeitet und vor allem haben wir ihn bewusst gewählt. Wir sind Experten in dem was wir tun. Wir sind Teil des Rückgrats dieses Gesundheitswesens, nicht deren lästiges und kaum abrechenbares Übel. Wir sind für die Gesundheitsversorgung in diesem Land genauso essentiell, wie es die Ärzte und all die anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen sind.

Wir, die Pflege, sehen den Menschen. Nicht sein Geschlecht, seinen Status, seine Herkunft, sein Einkommen, sein Aussehen, seine Hautfarbe oder religiöse Zugehörigkeit. Wir pflegen die Menschen – keine Systeme.

Wir, die Pflege, sind die vielleicht letzte Instanz vor würdeloser Lobbyarbeit und menschenverachtender Marktlogik. Mit den uns verbliebenen Mitteln bringen wir sehr oft die Menschlichkeit ins System zurück. Jene Menschlichkeit die zwischen DRG, Gewinnmargen und Dividenden für Aktionäre verloren gegangen ist.

Wir, die Pflege, sehen Menschen allumfassend. So will es unsere Berufsethik. So will es unsere Berufsordnung. So will es unsere Ausbildung. So wollen wir es.

Wenn die Politik in Deutschland weiter mit der Kranken- und Altenpflege so schäbig und heuchlerisch umgeht, dann werden nach der Corona-Krise hunderte, wenn nicht gar tausende Pflegende ihre Berufswahl ernsthaft auf den Prüfstand stellen und nicht wenige den Job ganz quittieren. Dann werden sich viele junge Menschen nicht mehr für diesen Beruf entscheiden. Dann können Sie sich, liebe Politik, auf die Schultern klopfen. Denn den Karren haben Sie dann nicht nur in den Dreck gefahren. Sie haben ihn gänzlich versenkt. Wenn es am Respekt und der Wertschätzung fehlt, dann möchte niemand mehr diesen Beruf lernen. Genauso wenig, wenn man viel Verantwortung mit wenig Geld vergütet. Auch möchte niemand für Dank und warme Worte seine Gesundheit opfern. Und schon gar nicht möchte man zwangsverpflichtet und verheizt werden, wenn es dann irgendwann mal klemmt. Und es wird irgendwann klemmen.

Wir in der Pflege halten dann mal solange die Stellung bis Sie sich in der Politik ausgeklatscht haben und fertig sind mit dem unsäglichen Beweihräuchern. Mal sehen was von den wohligen Worten der Systemrelevanz und des Dankes übrig bleibt. Mal sehen wieviel Ihnen diese Systemrelevanz wert ist. Und mal sehen wie Sie es schaffen wollen, diesen Beruf handlungsfähig zu halten. Denn er wird es bald nicht mehr sein. Getreu dem Motto: Die Pflege kommt gleich – wenn überhaupt noch jemand da ist?!

Abschließend möchte ich mich auch einmal bedanken.
Danke Herr Spahn.
Danke Herr Laschet.
Danke Herr Rüddel.
Danke an all die Bundesregierungen der letzten 20 Jahre.
Danke Lobbyismus.
Danke – für Nichts.

Dennoch, bleiben Sie alle gesund.
 
Text gesehen bei @BeatclubFC:
#politik #gesundheit #pflege #arbeitsunrecht #krankenhäuser #drg #fallpauschalen

Keine Betroffenenlyrik, sondern ein klar und ernsthaft formulierter Brief, der sich gewaschen hat. Bitte ganz lesen. Hier nur der letzte Teil:
“Die Pflege kommt gleich – wenn überhaupt noch jemand da ist!?”

Wir dokumentieren den anonymen Brief einer Pflegekraft zu den Zuständen in deutschen Krankenhäusern – auch schon vor der durch COVID19 verursachten Ausnahmesituation -, zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, den Ethikrichtlinien und zur Frage, was echte Wertschätzung von Pflege heißen müsste.

…Wir wollen verdammt nochmal nicht beklatscht werden. Wir wollen ernst genommen werden. Und das nicht nur in Krisenzeiten, sondern zu jeder Zeit. Wir wollen sichtbar sein, nicht mehr unsichtbar. Wir sind keine Betten, wir sind die Menschen die man braucht um diese Betten zu betreiben. Und wir sind keine Trophäen, die man bei Bedarf einfach aus der Schublade holt, um sie dann heroisch in die Luft zu recken. Solch ein Kasperletheater hat die Pflege nicht verdient. Und sie hat es auch nicht nötig. Pflege ist mittlerweile hoch professionell, akademisch, wissenschaftlich, zukunftsorientiert und vor allem eigenständig. Die Pflege ist kein medizinischer Hilfsberuf mehr. Wir arbeiten nicht mehr aufopfernd in Klöstern. Wir sind keine Händchenhalter und Tablettenverteiler. Wir sind keine Hinternabwischer, Urinkellner und Knöpfchendrücker. Wir sind keine Altruisten, die den Job nur machen, weil es unsere angebliche Berufung ist und weil es für was anderes nicht gereicht hat. Wir alle haben uns diesen Beruf hart erarbeitet und vor allem haben wir ihn bewusst gewählt. Wir sind Experten in dem was wir tun. Wir sind Teil des Rückgrats dieses Gesundheitswesens, nicht deren lästiges und kaum abrechenbares Übel. Wir sind für die Gesundheitsversorgung in diesem Land genauso essentiell, wie es die Ärzte und all die anderen Berufsgruppen im Gesundheitswesen sind.

Wir, die Pflege, sehen den Menschen. Nicht sein Geschlecht, seinen Status, seine Herkunft, sein Einkommen, sein Aussehen, seine Hautfarbe oder religiöse Zugehörigkeit. Wir pflegen die Menschen – keine Systeme.

Wir, die Pflege, sind die vielleicht letzte Instanz vor würdeloser Lobbyarbeit und menschenverachtender Marktlogik. Mit den uns verbliebenen Mitteln bringen wir sehr oft die Menschlichkeit ins System zurück. Jene Menschlichkeit die zwischen DRG, Gewinnmargen und Dividenden für Aktionäre verloren gegangen ist.

Wir, die Pflege, sehen Menschen allumfassend. So will es unsere Berufsethik. So will es unsere Berufsordnung. So will es unsere Ausbildung. So wollen wir es.

Wenn die Politik in Deutschland weiter mit der Kranken- und Altenpflege so schäbig und heuchlerisch umgeht, dann werden nach der Corona-Krise hunderte, wenn nicht gar tausende Pflegende ihre Berufswahl ernsthaft auf den Prüfstand stellen und nicht wenige den Job ganz quittieren. Dann werden sich viele junge Menschen nicht mehr für diesen Beruf entscheiden. Dann können Sie sich, liebe Politik, auf die Schultern klopfen. Denn den Karren haben Sie dann nicht nur in den Dreck gefahren. Sie haben ihn gänzlich versenkt. Wenn es am Respekt und der Wertschätzung fehlt, dann möchte niemand mehr diesen Beruf lernen. Genauso wenig, wenn man viel Verantwortung mit wenig Geld vergütet. Auch möchte niemand für Dank und warme Worte seine Gesundheit opfern. Und schon gar nicht möchte man zwangsverpflichtet und verheizt werden, wenn es dann irgendwann mal klemmt. Und es wird irgendwann klemmen.

Wir in der Pflege halten dann mal solange die Stellung bis Sie sich in der Politik ausgeklatscht haben und fertig sind mit dem unsäglichen Beweihräuchern. Mal sehen was von den wohligen Worten der Systemrelevanz und des Dankes übrig bleibt. Mal sehen wieviel Ihnen diese Systemrelevanz wert ist. Und mal sehen wie Sie es schaffen wollen, diesen Beruf handlungsfähig zu halten. Denn er wird es bald nicht mehr sein. Getreu dem Motto: Die Pflege kommt gleich – wenn überhaupt noch jemand da ist?!

Abschließend möchte ich mich auch einmal bedanken.
Danke Herr Spahn.
Danke Herr Laschet.
Danke Herr Rüddel.
Danke an all die Bundesregierungen der letzten 20 Jahre.
Danke Lobbyismus.
Danke – für Nichts.

Dennoch, bleiben Sie alle gesund.
 

Was haben wir bis jetzt aus der Corona-Krise gelernt?

  • Die unsichtbare Hand des Marktes lenkt in Notsituationen gar nichts.
  • Die meisten Unternehmen können anscheinend nicht mal einen Zeitraum von wenigen Monaten ohne staatliche Hilfe überbrücken.
  • Pflegekräfte, Sanitäterinnen, Ärzte, Supermarktpersonal, Krankenschwestern und Lieferanten halten das System am Laufen nicht Börsenspekulanten.
  • Deutschland ist ein digitales Entwicklungsland.
  • Der Corona-Virus hat mehr zur Reinheit der Luft beigetragen als unsere Politker jemals gekonnt hätten.
  • Unser Gesundheitssystem ist kaputt gesparrt.
  • Tollitenpapier und Nudeln sammeln ist eine ganz schlechte Idee, wenn die Versorgungslage gar nicht gefährdet ist.
  • Prepper machen immer das Gegenteil von dem was die Regierung sagt. Im Moment leugenen sie die Exitenz der Pandemie.
  • Viele wissen den Unterschied zwischen einer Epidemie und Pandemie gar nicht.
  • ...
#coroana #cov19 #coronavirus #gesundheit #politik #wirtschaft #kapitalismus
 

Was haben wir bis jetzt aus der Corona-Krise gelernt?

  • Die unsichtbare Hand des Marktes lenkt in Notsituationen gar nichts.
  • Die meisten Unternehmen können anscheinend nicht mal einen Zeitraum von wenigen Monaten ohne staatliche Hilfe überbrücken.
  • Pflegekräfte, Sanitäterinnen, Ärzte, Supermarktpersonal, Krankenschwestern und Lieferanten halten das System am Laufen nicht Börsenspekulanten.
  • Deutschland ist ein digitales Entwicklungsland.
  • Der Corona-Virus hat mehr zur Reinheit der Luft beigetragen als unsere Politker jemals gekonnt hätten.
  • Unser Gesundheitssystem ist kaputt gesparrt.
  • Tollitenpapier und Nudeln sammeln ist eine ganz schlechte Idee, wenn die Versorgungslage gar nicht gefährdet ist.
  • Prepper machen immer das Gegenteil von dem was die Regierung sagt. Im Moment leugenen sie die Exitenz der Pandemie.
  • Viele wissen den Unterschied zwischen einer Epidemie und Pandemie gar nicht.
  • ...
#coroana #cov19 #coronavirus #gesundheit #politik #wirtschaft #kapitalismus
 
„Die #Politik lässt aus #Angst vor den #Rechten Unsinn zu“

Antje von #Dewitz setzt sich zusammen mit 200 anderen Unternehmerinnen und Unternehmern dafür ein, dass #Geflüchtete, die einen #Arbeitsvertrag haben, nicht abgeschoben werden. Ein Gespräch über politisches Engagement und das Geschäft

#VAUDE #taz

https://taz.de/Archiv-Suche/!5666074/

Ich mag Vaude
 
Politiker behaupten Lösungen zu liefern. Aber was, wenn die angebliche Lösung genannt #Politik das Problem ist?
Hierzu ein Vortrag des berühmten Psychologen Watzlawick:

Paul #Watzlawick - Wenn die #Lösung das #Problem ist


https://www.bing.com/videos/search?q=vimeo+Watzlawick+wenn+die+L%c3%b6sung+das+Problem+ist&docid=608039941276502463&mid=EAB2ABFE9DF627E38744EAB2ABFE9DF627E38744&view=detail&FORM=VIRE
 
Ein mehr als wichtiger Text. Vielleicht einmal lesen, sacken lassen, dann darüber nachdenken und vielleicht auch teilen. #wordpress #freiesnetz #politik
WordPress in einem veränderten Web
 
Kackt die FDP zu!

Twitter: Thomas L. Kemmerich on Twitter (Thomas L. Kemmerich)

 
In den sozialen Netzwerken - und insbesondere auf #YouTube - findet man unzählige Accounts bzw. Kanäle von Esoteriker(inne)n, die sich nicht nur mit Meditation, Seelenwanderung und Ähnlichem beschäftigen, sondern gleichzeitig auch mit großem Eifer eindeutig rechtsradikales Gedankengut verbreiten. Diese auch "braune #Esoterik" genannte Szene ist in den letzten Jahren erheblich gewachsen - und wird bisher von Behörden und der Öffentlichkeit weitgehend ignoriert. (Wobei man durchaus streiten kann, ob man den hier im Bericht genannten Ivo Sasek wirklich als Esoteriker bezeichnen kann…)

https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-01/rechte-esoterik-kla-tv-verschwoerungstheorien-verfassungsschutz #NWOwissen #ZON #Politik #Gesellschaft #Internet #Medien #Rechtsextremismus #Rechtsradikalismus #Faschismus
 
In den sozialen Netzwerken - und insbesondere auf #YouTube - findet man unzählige Accounts bzw. Kanäle von Esoteriker(inne)n, die sich nicht nur mit Meditation, Seelenwanderung und Ähnlichem beschäftigen, sondern gleichzeitig auch mit großem Eifer eindeutig rechtsradikales Gedankengut verbreiten. Diese auch "braune #Esoterik" genannte Szene ist in den letzten Jahren erheblich gewachsen - und wird bisher von Behörden und der Öffentlichkeit weitgehend ignoriert. (Wobei man durchaus streiten kann, ob man den hier im Bericht genannten Ivo Sasek wirklich als Esoteriker bezeichnen kann…)

https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-01/rechte-esoterik-kla-tv-verschwoerungstheorien-verfassungsschutz #NWOwissen #ZON #Politik #Gesellschaft #Internet #Medien #Rechtsextremismus #Rechtsradikalismus #Faschismus
 
#Human #Rights #Watch zu #China
„#Supergau für die #Menschenrechte“

Die Organisation wirft #Peking vor, Menschenrechte brutalst zu unterdrücken. Die internationale #Politik hat die Situation sogar noch verschlimmert.

https://taz.de/Human-Rights-Watch-zu-China/!5655416/

#taz #HRW #Xi #Roth #Honglong #Uiguren #Trump #EU
 

Hitler-Imitator bei Biker-Treff - Polizist zückt amüsiert das Handy


Quelle. ntv.de, chr/dpa

Scheinbar hat diesen Auftritt niemand der zahlreich anwesenden Menschen als störend empfunden.


#politik #nonazis #antifa #sachsen #justiz
 

Hitler-Imitator bei Biker-Treff - Polizist zückt amüsiert das Handy


Quelle. ntv.de, chr/dpa

Scheinbar hat diesen Auftritt niemand der zahlreich anwesenden Menschen als störend empfunden.


#politik #nonazis #antifa #sachsen #justiz
 
Bild/Foto

Scharf rechts!


Das ist ein Update zu Scharf rechts! von 2019-05-31. Diesmal mit allen 10 Geboten und (nicht von mir geprüfter) Quellenangabe:
Das Originaldokument der "Zehn Pflichten für Radfahrer" ist derzeit im Stadtmuseum von Münster zu sehen.
Diese Seite datiert das Original auf 1938, also vier Jahre nach Einführung der Radwegebenutzungspflicht.

Textversion:

Zehn Pflichten für Radfahrer

Verkehrsgemeinschaft ist ein Stück Volksgemeinschaft!

Vergiß das nie! Präge Dir ein und behalte gut und

für immer:


Erste Pflicht:
Scharf rechts am Rand der Fahrbahn fahren!
Zweite Pflicht:
Grundsätzlich nicht neben anderen Radfahrern fahren!
Dritte Pflicht:
Immer die Radwege benutzen!
Vierte Pflicht:
Die Lenkstange stets festhalten und die Füße auf den Pedalen
lassen!
Fünfte Pflicht:
Nur dann überholen, wenn genügend Platz ist und keine
Gefahr besteht; nach links in weitem und nach rechts in
engem Bogen einbiegen!
Sechste Pflicht:
Vor dem Einbiegen nach links die entgegenkommenden Fahr-
zeuge vorbeilassen! Rechtzeitig abwinken; vergiß nicht, daß
Deine Zeichen bei Dunkelheit oder Nebel schwer zu er-
kennen sind!
Siebente Pflicht:
Kraftfahrzeuge und Straßenbahnen vorfahren lassen, wenn
Du nicht auf gekennzeichneter Hauptstraße fährst!
Achte Pflicht:
Dich nicht anhängen, kein Vieh führen und andere Fahrzeuge
nur dann ziehen, wenn sie mit Deinem Rade fest ver-
bunden sind!
Neunte Pflicht:
Nur ein Erwachsener darf ein Kind bis zu sieben Jahren
auf einem besonderen Sitz mitnehmen!
Zehnte Pflicht:
Dein Fahrrad stets in verkehrssicherem Zustand halten!

Halte dich streng an diese Gebote! Wer Sie übertritt,
versündigte sich an der Gesundheit und am Wohlstand
seines Volkes!
Während die Regeln vier bis zehn weitgehend einleuchten, sind die ersten drei ausschließlich dazu da, Radfahrer/innen von der Fahrbahn zu verdrängen. Zur Erinnerung:

* Immer mindestens 150 cm Abstand zu rechts parkenden Autos halten, eher mittig als rechts auf der Fahrbahn radeln!
* In der Regel dürfen Fahrradfahrer nebeneinander radeln. Da Autos zum Überholen so oder so einen Spurwechsel vornehmen müssen, ist das keine Verkehrsbehinderung.
* Radwege meiden, Fahrbahn nutzen!

#fahrrad #radweg #verkehr #politik #rechts #immereinetürbreiteabstandhalten #autowahn #münster #nskk #rwbp #radwegebenutzungspflicht
 
#Lampedusa #Flüchtlinge #Seenotrettung #SeaWatch #MatteoSalvini #EU-Grenzpolitik #Flucht #Europa #Politik #SeaWatch3 #salvinilostronzo #legalamerda #life-line #lifeline #Kapitän #Claus-Peter #Reisch
#seebrücke statt #seehofer

#Gerichtsurteil
#Italien muss #Rettungsschiff "#Sea-Watch 3" freigeben

Das Rettungsschiff "Sea-Watch 3" von #Kapitänin #Carola #Rackete war vor sechs Monaten in Italien beschlagnahmt worden. Jetzt hat ein Gericht entschieden, dass die Besitzer das Schiff zurückerhalten.
 

Bequemlichkeit ist doch kein Argument!


Gerhart Baum - einer der (leider wenigen) wirklich guten in der FDP - schreibt einen sehr interessanten Gastbeitrag, der sehr lesenswert ist:
Woher dann diese Gleichgültigkeit? Vielleicht so: Viele Menschen sehen die Gefahren gar nicht oder beziehen sie nicht auf ihr eigenes Leben. Aus Bequemlichkeit nehmen sie diese Gefahren sogar in Kauf. Ein wichtiger und auch nachvollziehbarer Grund ist sicherlich der, dass die Menschen von der Digitalisierung profitieren.
#politik #Digitalisierung
Bequemlichkeit ist doch kein Argument!

Bild/Foto
Warum ist unsere Gesellschaft so gleichgültig gegenüber den fundamentalen Bedrohungen der Freiheit durch die Digitalisierung? Ein Gastbeitrag.
 

Bequemlichkeit ist doch kein Argument!


Gerhart Baum - einer der (leider wenigen) wirklich guten in der FDP - schreibt einen sehr interessanten Gastbeitrag, der sehr lesenswert ist:
Woher dann diese Gleichgültigkeit? Vielleicht so: Viele Menschen sehen die Gefahren gar nicht oder beziehen sie nicht auf ihr eigenes Leben. Aus Bequemlichkeit nehmen sie diese Gefahren sogar in Kauf. Ein wichtiger und auch nachvollziehbarer Grund ist sicherlich der, dass die Menschen von der Digitalisierung profitieren.
#politik #Digitalisierung
Bequemlichkeit ist doch kein Argument!

Bild/Foto
Warum ist unsere Gesellschaft so gleichgültig gegenüber den fundamentalen Bedrohungen der Freiheit durch die Digitalisierung? Ein Gastbeitrag.
 
Das beste #Verkehrsmittel der Welt
Beinahe eine #Ode an die #Bahn

#Bahnfahren könnte so schön sein und wäre auch noch gut fürs #Klima, wären da nicht die teils museale Technik und die #Politik mit ebensolchen Prioritäten.

Eine #Kolumne von Sascha #Lobo
 
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