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Items tagged with: Linux

Telekom Deutschland arbeitet neu mit Nextcloud zusammen


Mo, 11. Januar 2021, Dominique Blake-Hofer

Nextcloud GmbH und die Telekom Deutschland haben heute eine neue
Partnerschaft verkündet. Beide Unternehmen kündigten an, gemeinsam die
GAIA-X-Initiative zum Aufbau einer auf europäischen Standards
basierenden Dateninfrastruktur zu unterstützen. Diese Initiative setzt
voraus, dass die Daten, welche auf der gemeinsamen
Kollaborationsplattform gespeichert werden, niemals den strengen
deutschen Rechtsraum verlassen. Damit möchte man dem Anwender die Sorge
um die Einhaltung der Datenschutzvereinbarungen nehmen.

Bild/Foto

Die angebotene Lösung basiert auf Nextcloud Hub und erfüllt die
Anforderungen an die Zusammenarbeit moderner Unternehmen mit sicherem
Daten- und Dokumentenaustausch mit Online-Bearbeitungsfunktionen, Chat
und Videokonferenzen sowie Aufgaben- und Kalendermanagement. Die Daten
werden in den modernsten Rechenzentren der Deutschen Telekom in der EU
gehostet, um die von Unternehmen geforderte Skalierbarkeit,
Zuverlässigkeit und Sicherheit zu gewährleisten.

Der Open-Source-Charakter der Nextcloud Hub Plattform gibt Kunden im
Vergleich zu typischen Saas-Angeboten eine beispiellose Kontrolle und
Flexibilität, die eine tiefe Integration in die bestehende Infrastruktur
sowie die Erweiterung und Anpassung des Produkts ermöglicht. Die
Verwendung von Open Source und offenen Standards sorgt zudem für
Transparenz und bietet Kunden und Dritten die Möglichkeit, die
Funktionalität und Sicherheit des Produkts zu überprüfen.

Die GDPR-konforme, gemanagte Plattform ist für Kunden sofort
einsatzbereit. Sie finden das Angebot der Telekom auf deren Website:
https://open-telekom-cloud.com/en/solutions/digital-workplace

Das gesamte Statement finde man unter (englischer Original Pressetext):
https://nextcloud.com/press/pr20210111/

https://gnulinux.ch/telekom-und-nextcloud-kuendigen-partnerschaft-an
#linux #gnu #rss
 

Telekom Deutschland arbeitet neu mit Nextcloud zusammen


Mo, 11. Januar 2021, Dominique Blake-Hofer

Nextcloud GmbH und die Telekom Deutschland haben heute eine neue
Partnerschaft verkündet. Beide Unternehmen kündigten an, gemeinsam die
GAIA-X-Initiative zum Aufbau einer auf europäischen Standards
basierenden Dateninfrastruktur zu unterstützen. Diese Initiative setzt
voraus, dass die Daten, welche auf der gemeinsamen
Kollaborationsplattform gespeichert werden, niemals den strengen
deutschen Rechtsraum verlassen. Damit möchte man dem Anwender die Sorge
um die Einhaltung der Datenschutzvereinbarungen nehmen.

Bild/Foto

Die angebotene Lösung basiert auf Nextcloud Hub und erfüllt die
Anforderungen an die Zusammenarbeit moderner Unternehmen mit sicherem
Daten- und Dokumentenaustausch mit Online-Bearbeitungsfunktionen, Chat
und Videokonferenzen sowie Aufgaben- und Kalendermanagement. Die Daten
werden in den modernsten Rechenzentren der Deutschen Telekom in der EU
gehostet, um die von Unternehmen geforderte Skalierbarkeit,
Zuverlässigkeit und Sicherheit zu gewährleisten.

Der Open-Source-Charakter der Nextcloud Hub Plattform gibt Kunden im
Vergleich zu typischen Saas-Angeboten eine beispiellose Kontrolle und
Flexibilität, die eine tiefe Integration in die bestehende Infrastruktur
sowie die Erweiterung und Anpassung des Produkts ermöglicht. Die
Verwendung von Open Source und offenen Standards sorgt zudem für
Transparenz und bietet Kunden und Dritten die Möglichkeit, die
Funktionalität und Sicherheit des Produkts zu überprüfen.

Die GDPR-konforme, gemanagte Plattform ist für Kunden sofort
einsatzbereit. Sie finden das Angebot der Telekom auf deren Website:
https://open-telekom-cloud.com/en/solutions/digital-workplace

Das gesamte Statement finde man unter (englischer Original Pressetext):
https://nextcloud.com/press/pr20210111/

https://gnulinux.ch/telekom-und-nextcloud-kuendigen-partnerschaft-an
#linux #gnu #rss
 

#Grafiktablett


Habe noch ein wenig #Weihnachtsgeld übrig, von daher würde ich mir mal ein Grafiktablett zum kritzeln gönnen: Preis +-100 aber #linuxkompatibel

Habt ihr eine Idee?

#grafik #linux #malen #zeichnen
 

#Grafiktablett


Habe noch ein wenig #Weihnachtsgeld übrig, von daher würde ich mir mal ein Grafiktablett zum kritzeln gönnen: Preis +-100 aber #linuxkompatibel

Habt ihr eine Idee?

#grafik #linux #malen #zeichnen
 
In this case, I think Linus is correct. All computers should come with ECC.

https://www.theregister.com/2021/01/04/linus_torvalds_intel_killed_ecc/

#computer #linux #security #RAM #ECC
 
Hey everyone, I’m #newhere. I’m interested in #hardware, #linux, #linux-fedora, #privacy, #software, and #technology.

I'm not quite sure what to think of this platform, anyone got some tips to start?
 
Hey everyone, I’m #newhere. I’m interested in #hardware, #linux, #linux-fedora, #privacy, #software, and #technology.

I'm not quite sure what to think of this platform, anyone got some tips to start?
 

Bastelprojekt für die kommenden Tage (PCIe-Passthrough nach KVM/QEMU + Looking Glass) – Teil II


#gpupassthrough #iommu #qemu #kvm #libvirt #looking-glass #vm #linux

Samstag habe ich den Umbau vorgenommen.

Das war der alte Zustand, noch mit dem Boxed-AMD-Lüfter, der durchaus brauchbar ist – sowohl mechanisch 1a als auch ausreichende Kühlleistung. Wurde durch den relativ kleinen Lüfter unter Vollast aber hörbar, wenn auch nicht sonderlich nervig.



Zusätzlicher 2x 2,5"-Wechselrahmen ist nun eingebaut.



Leergeräumt:



Dann wollte ich den CPU-Kühler vom Prozessor abziehen. Sinnvoll wäre es gewesen, ihn leicht zu verdrehen, weil die alte Wärmeleitpaste ein erstaunliches Klebepotenzial entwickelt hat. Das habe ich erst dann gemerkt, nachdem ich den Prozessor (bei immer noch arretiertem Sockel) aus selbigem gerissen habe. Kleiner Schockmoment, aber kein Pin verbogen oder abgerissen. Puh.



RAM und Prozessor bereits ins neue Mainboard eingesetzt und die Halterungen vom neuen Lüfter montiert:



Eine GPU und den Kühler installiert, das Netzteil für einen Funktionstest fliegend verdrahtet. Der Piepser darf natürlich auch nicht fehlen, um Fehlercodes zu hören:



Die Power-Switch-Pins kurzgeschlossen und das Board hat gestartet. Keine Beep Codes, dafür Kirmes auf den kleinen Status-LEDs, die sich über den RAM-Sockeln befinden. Nach ca. 30–45s wurde ich nervös, weil ich immer noch keinen kurzen OK-Piepser vernommen hatte und die Status-LEDs immer noch wild die Farbe gewechselt haben. Dann aber kam die Erlösung: Ein kurzer Pieps und eine grüne Status-LED: Die Grundkonfiguration funktioniert also und das Board konnte eingebaut werden. Einen so langen ersten Start aus dem Werkszustand habe ich bei einem Mainboard noch nicht erlebt. Jetzt aber startet es erstaunlich schnell und es dauert nur wenige Sekunden, bis es meinen Lieblingsbootloader „refind“ startet.



Alles fertig eingebaut. Leider wurde es mal wieder reichlich eng im Gehäuse, spätestens als ich mit der Verkabelung anfing. Aber alles hat seinen Platz gefunden. Über den drei Grafikkarten ist noch eine zusätzliche 4-fach-USB2.0-Karte im PCIe1x installiert. Hier hängen Tastatur, Maus und der Monitor-USB-Hub vom „seat1“ dran. Das Schöne: Es reicht per „loginctl attach seat1 …“ nur diese Karte zuzuweisen, alles was dort dranhängt gehört dann automatisch zum seat1. Das vereinfacht die Zuweisung und spart wertvolle USB-Ports vom Mainboard. Leider konnte ich die beiden Front-USB-Ports vom Gehäuse nicht ans Mainboard anschließen, weil der Kühlkörper der untersten Grafikkarte den Pfostenstecker verdeckt. Zum Glück passte aber der abgewinkelte Stecker vom seriellen Kabel in den COM1-Pfostenstecker, damit wird das LCD-Frontdisplay angesteuert, was ich nicht mehr missen möchte.



Jetzt ging es aber zu KVM/QEMU und der Windows10-Installation mit GPU-Passthrough. Wichtig dabei ist, dass die GPU für den Gast nicht schon vorher initialisiert bzw. mit einem Linux-Treiber versorgt werden darf. Dazu lädt man das Kernelmodul „vfio-pci“ mit der Option „ids=vendor:device“, entsprechend der Karte. In meinem Fall z.B. mit der PCI-ID „10de:0fb8“. Das Problem bei mir: Ich habe 2 Nvidia 1030 im Rechner, eine für seat1 und eine weitere für die VM. Für das Problem geben viele Howtos ein kleines Shellscript an, was anhand der PCI-Adressen die Zuweisung vornimmt. Das klappt aber nur, wenn das Script früh genug innerhalb einer initrd startet, die ich aber nicht benutze und auch nicht nutzen möchte. Fündig wurde ich mit
<br />~ # modinfo vfio-pci 
… 
parm:           ids:Initial PCI IDs to add to the vfio driver, format is "vendor:device[:subvendor[:subdevice[:class[:class_mask]]]]" … 
…

Es gibt also noch einen „Subvendor“ und da die eine Nvidia 1030 von Asus und die andere von MSI ist, kann man sie anhand der Subvendor-ID unterscheiden. Per Kernelmodul ist aber auch da nichts zu machen, weil ohne initrd (in der man nvidia weglässt) das „passendere“ nvidia-Modul vom Kernel zugewiesen wird, bevor systemd überhaupt das benutzerdefinierte Modulladen vornimmt.

Die Lösung war aber einfach:
--- VFIO Non-Privileged userspace driver framework               
  │ │    [ ]   VFIO No-IOMMU support  ----                                
  │ │    <\*>   VFIO support for PCI devices                               
  │ │    [\*]     VFIO PCI support for VGA devices                          
  │ │    [ ]     VFIO PCI extensions for Intel graphics (GVT-d)           
  │ │    < >   Mediated device driver framework                          

Nicht als Modul, sondern statisch in den Kernel einbinden und dann per Kerneloption mit Subvendor-ID „vfio-pci.ids=10de:0fb8:1462,10de:1d01:1462“ (GPU und HDMI-Audio) konfigurieren.

Die Installation und Konfiguration in virt-manager war dann relativ problemlos, auch wenn es einige Fallstricke gab, wie z.B. die VM-Erkennung im Windows-Nvidia-Treiber, der dann seinen Dienst verweigert. Als die direkte Ausgabe über die VM-Grafikkarte funktionierte, habe ich dann https://looking-glass.io/ compiliert und entsprechend installiert.

Jetzt läuft es tatsächlich so, wie ich mir das gewünscht habe: Eine Windows10-VM mit nativer HW-Grafikbeschleunigung und dennoch Ausgabe auf den Linux-Desktop. Hier ein kleines Youtube-Video, was es schön zeigt:
GPU-Passthrough + Looking Glass




Der rechte Monitor ist direkt mit der VM-Grafikkarte verbunden, links ist Gnome mit Looking Glass zeitgleich zu sehen. In der VM läuft 3DMark für eine 3D-Grafikdemo. Die Latenz ist mit <=16ms, also ~1 Frame bei 60Hz, für mich absolut ausreichend. Der größte Faktor ist dabei einfach, dass die Bildschirme nicht synchron bzgl. Vsync sind und allein dadurch schon ein visueller Zeitversatz erscheint.

Was noch zu tun ist:
Auf die bestellte SSD für das Gastsystem warten und Netzwerk und Harddisk mittels „virtio“ zu paravirtualisieren, was auch noch mal einen schönen Geschwindigkeitsboost gibt. Und natürlich noch den einen USB3.0-Controller des MBs, der in einer einzelnen IOMMU-Gruppe ist, ebenfalls mittels PCI-Passthrough zur VM durchreichen.
IOMMU Group 18: 
    08:00.3 USB controller [0c03]: Advanced Micro Devices, Inc. [AMD] Family 17h (Models 00h-0fh) USB 3.0 Host Controller [1022:145c]

Laut einem Forumsbeitrag ist dieser USB-Controller für genau 2 USB-Ports (1x normal, 1x USB-C) an der Rückseite zuständig, was ausreicht, um mal eine Webcam und ein Audiointerface mit niedriger Latenz unter der Windows-VM zu betreiben.
 
Bild/Foto

Faites comme moi, soutenez Framasoft


Ce matin @DoomyfloCrochet a reversé 5% des ventes de peluches crochet du Libre à l'association @framasoft sur le trimestre dernier!
Fière de crocheter et de soutenir cette cause! Venez participer et choisir une de mes créations dediée au Libre
Buy one of my plushes and help framasoft ! #donate #amigurumi #crochet #linux

https://www.doomyflocrochet.com/accueil/soutien-framasoft/
 
Bild/Foto

Faites comme moi, soutenez Framasoft


Ce matin @DoomyfloCrochet a reversé 5% des ventes de peluches crochet du Libre à l'association @framasoft sur le trimestre dernier!
Fière de crocheter et de soutenir cette cause! Venez participer et choisir une de mes créations dediée au Libre
Buy one of my plushes and help framasoft ! #donate #amigurumi #crochet #linux

https://www.doomyflocrochet.com/accueil/soutien-framasoft/
 

Deutsche Corona-App ohne Google-Dienste verfügbar


**Mi, 9. Dezember 2020, Ralf Hersel\
**

Bereits im April dieses Jahres formulierte die FSFE zwei
Grundvoraussetzungen für sogenannte
Corona-Apps
.
Erstens darf es keine Nutzungspflicht geben, und zweitens müssen sie als
Freie Software verfügbar sein. Auf den ersten Blick erfüllt die im Juni
veröffentlichte deutsche Corona-Warn-App (CWA), wie mittlerweile viele
andere in Europa, diese Anforderungen. Jedoch wird der Austausch von
Geräteschlüsseln mittels Bluetooth, auf deren Basis das Risiko berechnet
wird, von einer unterliegenden Schnittstelle gehandhabt.

Bild/Foto

Das Problem dabei: Diese Schnittstellen-Software, *Exposure
Notifications API* genannt und massgeblich entwickelt von Apple und
Google, ist grösstenteils proprietär. Sie kann also nicht frei benutzt,
untersucht, verbreitet und verbessert werden. In Googles
Android-Betriebssystem ist ausserdem die Installation und Nutzung der
Play Services notwendig. Diese Google-Dienste greifen tief in das System
ein und untergraben die digitale Souveränität der Anwenderinnen und
Anwender. Dies verhindert standardmässig die Nutzung vieler Corona-Apps
für Menschen, die auf Datenschutz und Softwarefreiheit auf ihren
Android-Geräten
Wert
legen

Ehrenamtliche lösen Problem Schritt für Schritt


Eine erste grosse Verbesserung stellte der Freie-Software-Entwickler und
FSFE-Unterstützer Marvin Wißfeld im September bereit. Er baute die
Exposure-Notification-Funktionalität in microG
ein
, eine
Freie-Software-Implementierung der proprietären Google-Dienste. Damit
können zumindest Menschen diverse Corona-Apps verwenden, die ein
Google-freies
Android-Telefon

besitzen und microG installiert haben.

Vor wenigen Tagen gingen Christian Grigis, Fynn Godau, Marcus Hoffmann
und Marvin Wißfeld noch einen Schritt weiter. Sie integrierten die
Exposure-Notification-Komponente von microG direkt in die deutsche
Corona-Warn-App
.
Dieses sogenannte Drop-In-Replacement ermöglicht selbst Menschen, die
weder die Google-Dienste noch deren Freie-Software-Alternative microG
installiert haben, die Nutzung der CWA. Ausserdem stellen sie seit
gestern die App auf F-Droid
bereit
, einem App
Store mit ausschliesslich Freier Software. Das ist somit auch
vorteilhaft für jene Nutzerinnen und Nutzer, die zwar microG oder
Google-Dienste installiert haben, aber ihre Software aus Sicherheits-
und Komfortgründen lieber über F-Droid beziehen.

Quelle: https://fsfe.org/news/2020/news-20201208-01.de.html

https://gnulinux.ch/corona-app-ohne-google-dienste
#linux #gnu #rss
 

Deutsche Corona-App ohne Google-Dienste verfügbar


**Mi, 9. Dezember 2020, Ralf Hersel\
**

Bereits im April dieses Jahres formulierte die FSFE zwei
Grundvoraussetzungen für sogenannte
Corona-Apps
.
Erstens darf es keine Nutzungspflicht geben, und zweitens müssen sie als
Freie Software verfügbar sein. Auf den ersten Blick erfüllt die im Juni
veröffentlichte deutsche Corona-Warn-App (CWA), wie mittlerweile viele
andere in Europa, diese Anforderungen. Jedoch wird der Austausch von
Geräteschlüsseln mittels Bluetooth, auf deren Basis das Risiko berechnet
wird, von einer unterliegenden Schnittstelle gehandhabt.

Bild/Foto

Das Problem dabei: Diese Schnittstellen-Software, *Exposure
Notifications API* genannt und massgeblich entwickelt von Apple und
Google, ist grösstenteils proprietär. Sie kann also nicht frei benutzt,
untersucht, verbreitet und verbessert werden. In Googles
Android-Betriebssystem ist ausserdem die Installation und Nutzung der
Play Services notwendig. Diese Google-Dienste greifen tief in das System
ein und untergraben die digitale Souveränität der Anwenderinnen und
Anwender. Dies verhindert standardmässig die Nutzung vieler Corona-Apps
für Menschen, die auf Datenschutz und Softwarefreiheit auf ihren
Android-Geräten
Wert
legen

Ehrenamtliche lösen Problem Schritt für Schritt


Eine erste grosse Verbesserung stellte der Freie-Software-Entwickler und
FSFE-Unterstützer Marvin Wißfeld im September bereit. Er baute die
Exposure-Notification-Funktionalität in microG
ein
, eine
Freie-Software-Implementierung der proprietären Google-Dienste. Damit
können zumindest Menschen diverse Corona-Apps verwenden, die ein
Google-freies
Android-Telefon

besitzen und microG installiert haben.

Vor wenigen Tagen gingen Christian Grigis, Fynn Godau, Marcus Hoffmann
und Marvin Wißfeld noch einen Schritt weiter. Sie integrierten die
Exposure-Notification-Komponente von microG direkt in die deutsche
Corona-Warn-App
.
Dieses sogenannte Drop-In-Replacement ermöglicht selbst Menschen, die
weder die Google-Dienste noch deren Freie-Software-Alternative microG
installiert haben, die Nutzung der CWA. Ausserdem stellen sie seit
gestern die App auf F-Droid
bereit
, einem App
Store mit ausschliesslich Freier Software. Das ist somit auch
vorteilhaft für jene Nutzerinnen und Nutzer, die zwar microG oder
Google-Dienste installiert haben, aber ihre Software aus Sicherheits-
und Komfortgründen lieber über F-Droid beziehen.

Quelle: https://fsfe.org/news/2020/news-20201208-01.de.html

https://gnulinux.ch/corona-app-ohne-google-dienste
#linux #gnu #rss
 

Ubuntuusers.de bittet um Hilfe


**Mi, 2. Dezember 2020, Joël Schurter\
**

Das allseits bekannte und oft zurate gezogene Portal
ubuntuusers.de hat
durch das Supportende von Ubuntu 16.04 Xenial Xerus massive Probleme
eingeräumt bekommen: ca. 750 Wiki-Artikel (rund 10% aller Wiki-Artikel)
sind bisher nur auf Xenial getestet worden, wodurch diese Wiki-Artikel
archiviert werden müssten.

Bild/Foto

Im neuesten Blogartikel von ubuntuusers.de fordern die Mithelfer des
Portals dazu auf, möglichst viele der genannten Artikel von einer
Archivierung zu bewahren, indem die Artikel auf neuen Ubuntu-Versionen
(Focal und/oder Bionic) getestet werden sollen. Im Falle einer nach wie
vor mit neueren Versionen kompatiblen Anleitung/Beschreibung soll dann
das "Getestet unter (Focal und/oder Bionic)" Label hinzugefügt werden,
um den Artikel von einer Archivierung zu bewahren. Andernfalls sollte
der Artikel den neueren Versionen angepasst werden.

Liste der nur auf Xenial getesteten Wiki-Artikel:
https://wiki.ubuntuusers.de/Wiki/nur_getestet_xenial/

Aufruf zur Mithilfe (Blogartikel):
https://ikhaya.ubuntuusers.de/2020/11/29/aufruf-zur-mitarbeit-aktualisieren-von-nur-xenial-getestet-artikel/

https://gnulinux.ch/ubuntuusers-de-bittet-um-mithilfe
#linux #gnu #rss
 

Ubuntuusers.de bittet um Hilfe


**Mi, 2. Dezember 2020, Joël Schurter\
**

Das allseits bekannte und oft zurate gezogene Portal
ubuntuusers.de hat
durch das Supportende von Ubuntu 16.04 Xenial Xerus massive Probleme
eingeräumt bekommen: ca. 750 Wiki-Artikel (rund 10% aller Wiki-Artikel)
sind bisher nur auf Xenial getestet worden, wodurch diese Wiki-Artikel
archiviert werden müssten.

Bild/Foto

Im neuesten Blogartikel von ubuntuusers.de fordern die Mithelfer des
Portals dazu auf, möglichst viele der genannten Artikel von einer
Archivierung zu bewahren, indem die Artikel auf neuen Ubuntu-Versionen
(Focal und/oder Bionic) getestet werden sollen. Im Falle einer nach wie
vor mit neueren Versionen kompatiblen Anleitung/Beschreibung soll dann
das "Getestet unter (Focal und/oder Bionic)" Label hinzugefügt werden,
um den Artikel von einer Archivierung zu bewahren. Andernfalls sollte
der Artikel den neueren Versionen angepasst werden.

Liste der nur auf Xenial getesteten Wiki-Artikel:
https://wiki.ubuntuusers.de/Wiki/nur_getestet_xenial/

Aufruf zur Mithilfe (Blogartikel):
https://ikhaya.ubuntuusers.de/2020/11/29/aufruf-zur-mitarbeit-aktualisieren-von-nur-xenial-getestet-artikel/

https://gnulinux.ch/ubuntuusers-de-bittet-um-mithilfe
#linux #gnu #rss
 

Nextcloud 20 Dashboard deaktivieren


Di, 1. Dezember 2020, Remo

Ab Nextcloud
20

wird standardmässig ein Dashboard präsentiert, wenn man sich im
Webinterface anmeldet. Da ich meine Nextcloud nur für Dateien, Kontakte
und Kalender brauche, macht für mich das Dashboard wenig Sinn. Ich
möchte gerne die Dateiansicht beim Start zurück.




Um das Dashboard beim Start zu deaktivieren, muss man die
Standardanwendung des Webinterfaces ändern.

Name der neuen Standardanwendung herausfinden


Um die Standardanwendung ändern zu können, muss man zunächst
herausfinden, wie der Name der Anwendung lautet.

Dazu bewegt man am besten den Mauszeiger über das Icon der gewünschten
Anwendung und schaut sich die Adresse an, die im Browser im unteren
Bereich anzeigt wird. Der letzte Teil der Adresse verrät den korrekten
Namen der Anwendung.



Standardanwendung ändern


Um die gewünschte Anwendung beim nächsten Login direkt zu starten, muss
man den folgenden Eintrag der Datei config.php hinzufügen:
'defaultapp' => 'files',

Die Datei config.php befindet sich im Verzeichnis /config. Bei mir
sieht das Ende der Datei nun wie folgt aus:

Bild/Foto

Einzelne Anwendungen können auch auf Gruppen beschränkt sein. Bei einem
Benutzer, der keinen Zugriff auf die neu definierte Standardanwendung
hat, startet weiterhin die ursprüngliche Standardanwendung (Dashboard).
Wenn ein falscher Wert eingegeben wird, wird auch die ursprüngliche
Standardanwendung geöffnet. Es ist jedoch auch möglich, zusätzliche
Standardanwendung zu definieren, sodass beim Benutzer in diesem Fall
einfach die nächste oder übernächste Anwendungen gestartet wird.
'defaultapp' => 'files,photos,calendar',

https://gnulinux.ch/nextcloud-20-dashboard-deaktivieren
#linux #gnu #rss
Nextcloud Hub 20 debuts Dashboard, unifies search and notifications, integrates with other technologies
 

Nextcloud 20 Dashboard deaktivieren


Di, 1. Dezember 2020, Remo

Ab Nextcloud
20

wird standardmässig ein Dashboard präsentiert, wenn man sich im
Webinterface anmeldet. Da ich meine Nextcloud nur für Dateien, Kontakte
und Kalender brauche, macht für mich das Dashboard wenig Sinn. Ich
möchte gerne die Dateiansicht beim Start zurück.




Um das Dashboard beim Start zu deaktivieren, muss man die
Standardanwendung des Webinterfaces ändern.

Name der neuen Standardanwendung herausfinden


Um die Standardanwendung ändern zu können, muss man zunächst
herausfinden, wie der Name der Anwendung lautet.

Dazu bewegt man am besten den Mauszeiger über das Icon der gewünschten
Anwendung und schaut sich die Adresse an, die im Browser im unteren
Bereich anzeigt wird. Der letzte Teil der Adresse verrät den korrekten
Namen der Anwendung.



Standardanwendung ändern


Um die gewünschte Anwendung beim nächsten Login direkt zu starten, muss
man den folgenden Eintrag der Datei config.php hinzufügen:
'defaultapp' => 'files',

Die Datei config.php befindet sich im Verzeichnis /config. Bei mir
sieht das Ende der Datei nun wie folgt aus:

Bild/Foto

Einzelne Anwendungen können auch auf Gruppen beschränkt sein. Bei einem
Benutzer, der keinen Zugriff auf die neu definierte Standardanwendung
hat, startet weiterhin die ursprüngliche Standardanwendung (Dashboard).
Wenn ein falscher Wert eingegeben wird, wird auch die ursprüngliche
Standardanwendung geöffnet. Es ist jedoch auch möglich, zusätzliche
Standardanwendung zu definieren, sodass beim Benutzer in diesem Fall
einfach die nächste oder übernächste Anwendungen gestartet wird.
'defaultapp' => 'files,photos,calendar',

https://gnulinux.ch/nextcloud-20-dashboard-deaktivieren
#linux #gnu #rss
Nextcloud Hub 20 debuts Dashboard, unifies search and notifications, integrates with other technologies
 

PinePhone


Das Beste am #PinePhone ist ja, dass die microSD in der Boot Priority auf Platz 1 steht. Damit kann man sich quasi stündlich ein neues Image auf die microSD spielen, rein ins Telefon und schwupps hat man ein neues Betriebssystem. Wenn es einem gefällt, kann man es über Jumdrive auch auf den internen eMMC spielen und hat die microSD damit frei für Dateien. Dass die Hardware eher so 2011 ist, geschenkt, alleine dieser Tüftler-Approach (Boot Priority Order) ist es wert.

Am stabilsten und überzeugendsten fand ich bisher die Ubuntu Touch Variante. Manjaro und Mobian mit dem Phosh UI haben mich nicht überzeugt. Die Plasma KDE Variante stürzte mir dauernd ab.

Gerade lädt Sailfish OS runter. Hurra!

#linuxphone #degoogle #linux
 

PinePhone


Das Beste am #PinePhone ist ja, dass die microSD in der Boot Priority auf Platz 1 steht. Damit kann man sich quasi stündlich ein neues Image auf die microSD spielen, rein ins Telefon und schwupps hat man ein neues Betriebssystem. Wenn es einem gefällt, kann man es über Jumdrive auch auf den internen eMMC spielen und hat die microSD damit frei für Dateien. Dass die Hardware eher so 2011 ist, geschenkt, alleine dieser Tüftler-Approach (Boot Priority Order) ist es wert.

Am stabilsten und überzeugendsten fand ich bisher die Ubuntu Touch Variante. Manjaro und Mobian mit dem Phosh UI haben mich nicht überzeugt. Die Plasma KDE Variante stürzte mir dauernd ab.

Gerade lädt Sailfish OS runter. Hurra!

#linuxphone #degoogle #linux
 

Zeugnisse von Microsoft


**Do, 26. November 2020, Ralf Hersel\
**

Die Firma Microsoft hat unter dem Namen
eine Erweiterung ihres Software-Pakets
Microsoft365 bekannt
gegeben. Damit ist es möglich umfangreiche Leistungsanalysen der
Anwender dieser Software zu erstellen. Dazu werden verschiedene Metriken
erhoben, z.B., welche und wie viele Inhalte in der Microsoft-Cloud
gespeichert werden, was mit externen Anwendern geteilt wird, wann und
wie häufig E-Mails und Texte in Chats oder anderen Nachrichtenkanälen
geschrieben werden, welche Querverweise auf andere E-Mail-Adressen in
der Korrespondenz enthalten sind. Diese Daten werden nur optional
anonymisiert und enthalten den Namen, Gruppenzugehörigkeit und Standort
der Anwenderin. Ausserdem weiss Microsoft365, wie lange jeder Nutzer in
Videomeetings seine Kamera aktiviert und seinen Bildschirm geteilt hat.

Aus diesen Angaben lassen sich umfangreiche Auswertungen zu jedem
Mitarbeitenden berechnen, die den Vorgesetzten und der Personalabteilung
zur Entscheidungsfindung zur Verfügung gestellt werden können.
Selbstverständlich kann die Firma Microsoft diese Daten für ihr eigenes
Personal-Portal LinkedIn
gut gebrauchen.

Bild/Foto

Damit verstösst Microsoft gegen Persönlichkeitsrechte, das Arbeitsrecht
und gegen die Datenschutzgrundverordnung
(DSGVO).

Szenenwechsel


Das Kultusministerium Baden-Württemberg plant derzeit an mehreren
beruflichen Schulen ein Pilotprojekt zum Einsatz von
Microsoft365-Programmen. Doch der Schule und ihrer digitalen
Infrastruktur kommt eine wichtige Rolle als geschützter Bildungsraum zu.
Die Ver­braucherzentrale
Baden-Württemberg

fordert deshalb, Schülerinnen und Schüler in ihrem Handeln nicht auf
eine Softwarelösung zu prägen.

Angebote für den Schulbetrieb sind ein wichtiger Teil von Microsofts
Konzernstrategie, weil damit die Arbeitnehmer und Privatnutzer
angeworben werden. Mit der Einführung von Microsoft365 in den
Schulbetrieb wäre also ein zentraler Baustein gesetzt, der Schülerinnen
und Schüler in ihrem Nutzungsverhalten auf diese Software prägt und
damit den Beginn der Datenkarriere bei Microsoft setzt.

Schulnoten sind von gestern


Was bei der Leistungsbewertung von Büroangestellten funktioniert, ist
auch ein interessantes Angebot für Lehrer und Lehrerinnen. Da sich die
Aufgaben und Inhalte von Schülerinnen und Schülern immer mehr in den
digitalen Raum verlagern, liegt es nahe, dort die nötigen Metriken für
die Zeugniserstellung abzugreifen. Damit dürfte in Zukunft die
Beurteilung von Schülern durch ausgebildete Lehrkräfte in den
Hintergrund rücken. Der Datenreichtum von Microsoft erlaubt
vordergründig objektivere Zeugnisse.

Es bleibt zu hoffen, dass die Gesetzgebung und die Zivilgesellschaft,
dem einen Riegel vorschiebt.

Quellen:

https://www.heise.de/news/Anwenderueberwachung-durch-Microsofts-Office-Software-4968615.html

https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/pressemeldungen/presse-bw/verbraucherbildung-statt-verbraucherpraegung-54015

https://gnulinux.ch/zeugnisse-von-microsoft
#linux #gnu #rss
 

Zeugnisse von Microsoft


**Do, 26. November 2020, Ralf Hersel\
**

Die Firma Microsoft hat unter dem Namen
eine Erweiterung ihres Software-Pakets
Microsoft365 bekannt
gegeben. Damit ist es möglich umfangreiche Leistungsanalysen der
Anwender dieser Software zu erstellen. Dazu werden verschiedene Metriken
erhoben, z.B., welche und wie viele Inhalte in der Microsoft-Cloud
gespeichert werden, was mit externen Anwendern geteilt wird, wann und
wie häufig E-Mails und Texte in Chats oder anderen Nachrichtenkanälen
geschrieben werden, welche Querverweise auf andere E-Mail-Adressen in
der Korrespondenz enthalten sind. Diese Daten werden nur optional
anonymisiert und enthalten den Namen, Gruppenzugehörigkeit und Standort
der Anwenderin. Ausserdem weiss Microsoft365, wie lange jeder Nutzer in
Videomeetings seine Kamera aktiviert und seinen Bildschirm geteilt hat.

Aus diesen Angaben lassen sich umfangreiche Auswertungen zu jedem
Mitarbeitenden berechnen, die den Vorgesetzten und der Personalabteilung
zur Entscheidungsfindung zur Verfügung gestellt werden können.
Selbstverständlich kann die Firma Microsoft diese Daten für ihr eigenes
Personal-Portal LinkedIn
gut gebrauchen.

Bild/Foto

Damit verstösst Microsoft gegen Persönlichkeitsrechte, das Arbeitsrecht
und gegen die Datenschutzgrundverordnung
(DSGVO).

Szenenwechsel


Das Kultusministerium Baden-Württemberg plant derzeit an mehreren
beruflichen Schulen ein Pilotprojekt zum Einsatz von
Microsoft365-Programmen. Doch der Schule und ihrer digitalen
Infrastruktur kommt eine wichtige Rolle als geschützter Bildungsraum zu.
Die Ver­braucherzentrale
Baden-Württemberg

fordert deshalb, Schülerinnen und Schüler in ihrem Handeln nicht auf
eine Softwarelösung zu prägen.

Angebote für den Schulbetrieb sind ein wichtiger Teil von Microsofts
Konzernstrategie, weil damit die Arbeitnehmer und Privatnutzer
angeworben werden. Mit der Einführung von Microsoft365 in den
Schulbetrieb wäre also ein zentraler Baustein gesetzt, der Schülerinnen
und Schüler in ihrem Nutzungsverhalten auf diese Software prägt und
damit den Beginn der Datenkarriere bei Microsoft setzt.

Schulnoten sind von gestern


Was bei der Leistungsbewertung von Büroangestellten funktioniert, ist
auch ein interessantes Angebot für Lehrer und Lehrerinnen. Da sich die
Aufgaben und Inhalte von Schülerinnen und Schülern immer mehr in den
digitalen Raum verlagern, liegt es nahe, dort die nötigen Metriken für
die Zeugniserstellung abzugreifen. Damit dürfte in Zukunft die
Beurteilung von Schülern durch ausgebildete Lehrkräfte in den
Hintergrund rücken. Der Datenreichtum von Microsoft erlaubt
vordergründig objektivere Zeugnisse.

Es bleibt zu hoffen, dass die Gesetzgebung und die Zivilgesellschaft,
dem einen Riegel vorschiebt.

Quellen:

https://www.heise.de/news/Anwenderueberwachung-durch-Microsofts-Office-Software-4968615.html

https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/pressemeldungen/presse-bw/verbraucherbildung-statt-verbraucherpraegung-54015

https://gnulinux.ch/zeugnisse-von-microsoft
#linux #gnu #rss
 

Zeugnisse von Microsoft


**Do, 26. November 2020, Ralf Hersel\
**

Die Firma Microsoft hat unter dem Namen
eine Erweiterung ihres Software-Pakets
Microsoft365 bekannt
gegeben. Damit ist es möglich umfangreiche Leistungsanalysen der
Anwender dieser Software zu erstellen. Dazu werden verschiedene Metriken
erhoben, z.B., welche und wie viele Inhalte in der Microsoft-Cloud
gespeichert werden, was mit externen Anwendern geteilt wird, wann und
wie häufig E-Mails und Texte in Chats oder anderen Nachrichtenkanälen
geschrieben werden, welche Querverweise auf andere E-Mail-Adressen in
der Korrespondenz enthalten sind. Diese Daten werden nur optional
anonymisiert und enthalten den Namen, Gruppenzugehörigkeit und Standort
der Anwenderin. Ausserdem weiss Microsoft365, wie lange jeder Nutzer in
Videomeetings seine Kamera aktiviert und seinen Bildschirm geteilt hat.

Aus diesen Angaben lassen sich umfangreiche Auswertungen zu jedem
Mitarbeitenden berechnen, die den Vorgesetzten und der Personalabteilung
zur Entscheidungsfindung zur Verfügung gestellt werden können.
Selbstverständlich kann die Firma Microsoft diese Daten für ihr eigenes
Personal-Portal LinkedIn
gut gebrauchen.

Bild/Foto

Damit verstösst Microsoft gegen Persönlichkeitsrechte, das Arbeitsrecht
und gegen die Datenschutzgrundverordnung
(DSGVO).

Szenenwechsel


Das Kultusministerium Baden-Württemberg plant derzeit an mehreren
beruflichen Schulen ein Pilotprojekt zum Einsatz von
Microsoft365-Programmen. Doch der Schule und ihrer digitalen
Infrastruktur kommt eine wichtige Rolle als geschützter Bildungsraum zu.
Die Ver­braucherzentrale
Baden-Württemberg

fordert deshalb, Schülerinnen und Schüler in ihrem Handeln nicht auf
eine Softwarelösung zu prägen.

Angebote für den Schulbetrieb sind ein wichtiger Teil von Microsofts
Konzernstrategie, weil damit die Arbeitnehmer und Privatnutzer
angeworben werden. Mit der Einführung von Microsoft365 in den
Schulbetrieb wäre also ein zentraler Baustein gesetzt, der Schülerinnen
und Schüler in ihrem Nutzungsverhalten auf diese Software prägt und
damit den Beginn der Datenkarriere bei Microsoft setzt.

Schulnoten sind von gestern


Was bei der Leistungsbewertung von Büroangestellten funktioniert, ist
auch ein interessantes Angebot für Lehrer und Lehrerinnen. Da sich die
Aufgaben und Inhalte von Schülerinnen und Schülern immer mehr in den
digitalen Raum verlagern, liegt es nahe, dort die nötigen Metriken für
die Zeugniserstellung abzugreifen. Damit dürfte in Zukunft die
Beurteilung von Schülern durch ausgebildete Lehrkräfte in den
Hintergrund rücken. Der Datenreichtum von Microsoft erlaubt
vordergründig objektivere Zeugnisse.

Es bleibt zu hoffen, dass die Gesetzgebung und die Zivilgesellschaft,
dem einen Riegel vorschiebt.

Quellen:

https://www.heise.de/news/Anwenderueberwachung-durch-Microsofts-Office-Software-4968615.html

https://www.verbraucherzentrale-bawue.de/pressemeldungen/presse-bw/verbraucherbildung-statt-verbraucherpraegung-54015

https://gnulinux.ch/zeugnisse-von-microsoft
#linux #gnu #rss
 
Bild/Foto
Hurra, habe meine erste Mail mit dem #mutt E-Mail-Client versendet. Ein Traum
Gibt es hier weitere mutt Benutzer - so als Anfänger kann man ja jeden Tipp gut gebrauchen.
Aber es ist einfach schön.
#ubuntu #linux #email
 
Bild/Foto
Hurra, habe meine erste Mail mit dem #mutt E-Mail-Client versendet. Ein Traum
Gibt es hier weitere mutt Benutzer - so als Anfänger kann man ja jeden Tipp gut gebrauchen.
Aber es ist einfach schön.
#ubuntu #linux #email
 
24.11.2020 TU Chemnitz: Chemnitzer Linux-Tage 2021: „Mach es einfach anders.” #clt2021 #FLOSS #FreieSoftware #Linux
 

Dateivergleich mit Meld


**Di, 24. November 2020, Ralf Hersel\
**

Nicht nur für Softwareentwickler ist es von Interesse, zwei oder mehrere
Dateien miteinander vergleichen zu können. Auch bei anderen
zeilenbasierten Dokumenten kann das Aufzeigen von Unterschieden nützlich
sein. Die meisten Linux-User kennen für diese Aufgabe den
Kommandozeilenbefehl 'diff'. Wer es
etwas hübscher, komfortabler und lesbarer mag, kann das GUI-Werkzeug
Meld einsetzen.




Mit Meld kann man zwei Dateien nebeneinander vergleichen und sogar
modifizieren, um entsprechende Änderungen vorzunehmen. Das Werkzeug ist
auch in der Lage, Verzeichnisse zu vergleichen und zu zeigen, welche
Dateien unterschiedlich sind, neu sind oder fehlen. Es können auch drei
Dateien miteinander verglichen werden.

Die Liste der Funktionen von Meld ist ziemlich eindrucksvoll:
  • Zwei- und Dreiweg-Differenzvergleich durchführen
  • Bearbeiten von Dateien an Ort und Stelle, wobei der
    Differenzvergleich sofort aktualisiert wird
  • Zwischen Differenzen und Konflikten navigieren
  • Visualisieren der globalen und lokalen Unterschiede mit entsprechend
    gekennzeichneten Einfügungen, Veränderungen und Konflikten
  • Verwenden von Regex-Filtern, um bestimmte Unterschiede zu ignorieren
  • Syntax-Hervorhebung
  • Vergleich von zwei oder drei Verzeichnisse auf neu hinzugefügte,
    fehlende und geänderte Dateien
  • Bestimmte Dateien vom Vergleich ausschliessen
  • Unterstützung für populäre Versionskontrollsysteme wie Git,
    Mercurial, Bazaar und SVN
  • Unterstützung für viele internationale Sprachen
  • Open-Source GPL v2-Lizenz
  • Sowohl für Linux als auch für Windows verfügbar
Quelle: https://meldmerge.org/

https://gnulinux.ch/dateivergleich-mit-meld
#linux #gnu #rss
 

Dateivergleich mit Meld


**Di, 24. November 2020, Ralf Hersel\
**

Nicht nur für Softwareentwickler ist es von Interesse, zwei oder mehrere
Dateien miteinander vergleichen zu können. Auch bei anderen
zeilenbasierten Dokumenten kann das Aufzeigen von Unterschieden nützlich
sein. Die meisten Linux-User kennen für diese Aufgabe den
Kommandozeilenbefehl 'diff'. Wer es
etwas hübscher, komfortabler und lesbarer mag, kann das GUI-Werkzeug
Meld einsetzen.




Mit Meld kann man zwei Dateien nebeneinander vergleichen und sogar
modifizieren, um entsprechende Änderungen vorzunehmen. Das Werkzeug ist
auch in der Lage, Verzeichnisse zu vergleichen und zu zeigen, welche
Dateien unterschiedlich sind, neu sind oder fehlen. Es können auch drei
Dateien miteinander verglichen werden.

Die Liste der Funktionen von Meld ist ziemlich eindrucksvoll:
  • Zwei- und Dreiweg-Differenzvergleich durchführen
  • Bearbeiten von Dateien an Ort und Stelle, wobei der
    Differenzvergleich sofort aktualisiert wird
  • Zwischen Differenzen und Konflikten navigieren
  • Visualisieren der globalen und lokalen Unterschiede mit entsprechend
    gekennzeichneten Einfügungen, Veränderungen und Konflikten
  • Verwenden von Regex-Filtern, um bestimmte Unterschiede zu ignorieren
  • Syntax-Hervorhebung
  • Vergleich von zwei oder drei Verzeichnisse auf neu hinzugefügte,
    fehlende und geänderte Dateien
  • Bestimmte Dateien vom Vergleich ausschliessen
  • Unterstützung für populäre Versionskontrollsysteme wie Git,
    Mercurial, Bazaar und SVN
  • Unterstützung für viele internationale Sprachen
  • Open-Source GPL v2-Lizenz
  • Sowohl für Linux als auch für Windows verfügbar
Quelle: https://meldmerge.org/

https://gnulinux.ch/dateivergleich-mit-meld
#linux #gnu #rss
 

Der Konvertier-Guide


**Mo, 23. November 2020, Ralf Hersel\
**

Das Umwandeln von einem Dateiformat in ein anderes, gehört zu den
häufigen Aufgaben im IT-Alltag. Viele Anwender (insbesondere Neulinge)
suchen dann nach einer Anwendung mit grafischer Oberfläche um den Job zu
erledigen. In vielen Fällen ist es jedoch schneller, einfacher und
flexibler, die Konvertierung auf der Kommandozeile durchzuführen.

Bild/Foto

Deshalb haben wir eine Liste von Kommandos zusammengestellt, die häufig
verwendet werden. Viele der genannten Beispiele lassen sich auch auf
andere Formate anwenden, z.B. kann der Befehl 'convert' aus dem
ImageMagick-Baukasten so ziemlich
jedes Bildformat in ein anderes umwandeln. Das Gleiche gilt für
'ffmpeg' bei den Audio- und Video-Formaten.
Ähnlich verhält es sich mit Pandoc. Hiermit
lassen sich hunderte von Text- und Officedocumente konvertieren. Auf der
Demo-Seite des Projektes, finden sich
dafür sehr viele Beispiele. Auch im Bereich der elektronischen Bücher
gibt es mit Caliber ein Mehrzweckwerkzeug.
Dessen Kommandozeilenversion
'ebook-convert'
kann diverse Ebook-Formate umwandeln.
Input Output Befehl Anwendung
jpg pdf convert in.jpg out.pdf imagemagick
pdf txt pdftotext in.pdf out.txt pdftotext
html pdf wkhtmltopdf url out.pdf wkhtmltopdf
html markdown pandoc in.html -o out.md pandoc
wav flac ffmpeg -i in.wav out.flac ffmpeg
markdown pdf pandoc in.txt --pdf-engine=xelatex -o out.pdf pandoc
docx markdown pandoc -s in.docx -t markdown -o out.md pandoc
txt epub pandoc in.txt -o out.epub pandoc
pdf epub ebook-convert in.pdf out.epub calibre
pdf docx soffice --headless --convert-to PDF in.docx libreoffice
Falls euch weitere Konvertierbefehle einfallen, dann
schreibt uns bitte.

https://gnulinux.ch/der-konvertier-guide
#linux #gnu #rss
 

Der Konvertier-Guide


**Mo, 23. November 2020, Ralf Hersel\
**

Das Umwandeln von einem Dateiformat in ein anderes, gehört zu den
häufigen Aufgaben im IT-Alltag. Viele Anwender (insbesondere Neulinge)
suchen dann nach einer Anwendung mit grafischer Oberfläche um den Job zu
erledigen. In vielen Fällen ist es jedoch schneller, einfacher und
flexibler, die Konvertierung auf der Kommandozeile durchzuführen.

Bild/Foto

Deshalb haben wir eine Liste von Kommandos zusammengestellt, die häufig
verwendet werden. Viele der genannten Beispiele lassen sich auch auf
andere Formate anwenden, z.B. kann der Befehl 'convert' aus dem
ImageMagick-Baukasten so ziemlich
jedes Bildformat in ein anderes umwandeln. Das Gleiche gilt für
'ffmpeg' bei den Audio- und Video-Formaten.
Ähnlich verhält es sich mit Pandoc. Hiermit
lassen sich hunderte von Text- und Officedocumente konvertieren. Auf der
Demo-Seite des Projektes, finden sich
dafür sehr viele Beispiele. Auch im Bereich der elektronischen Bücher
gibt es mit Caliber ein Mehrzweckwerkzeug.
Dessen Kommandozeilenversion
'ebook-convert'
kann diverse Ebook-Formate umwandeln.
Input Output Befehl Anwendung
jpg pdf convert in.jpg out.pdf imagemagick
pdf txt pdftotext in.pdf out.txt pdftotext
html pdf wkhtmltopdf url out.pdf wkhtmltopdf
html markdown pandoc in.html -o out.md pandoc
wav flac ffmpeg -i in.wav out.flac ffmpeg
markdown pdf pandoc in.txt --pdf-engine=xelatex -o out.pdf pandoc
docx markdown pandoc -s in.docx -t markdown -o out.md pandoc
txt epub pandoc in.txt -o out.epub pandoc
pdf epub ebook-convert in.pdf out.epub calibre
pdf docx soffice --headless --convert-to PDF in.docx libreoffice
Falls euch weitere Konvertierbefehle einfallen, dann
schreibt uns bitte.

https://gnulinux.ch/der-konvertier-guide
#linux #gnu #rss
 

GIMP ist 25 Jahre alt


**Mo, 23. November 2020, Joël Schurter\
**

Vor exakt 25 Jahren schrieb der Entwickler von GIMP (Peter Mattis) in
zahlreichen Newskanälen/-Gruppen, dass er das neue General Image
Manipulation Program (GIMP) veröffentlicht
habe
.
Nun feiert das wahrlich grandiose Projekt seinen 25ten Geburtstag.

Bild/Foto

Das Entwicklerteam von GIMP schreibt zum 25ten Geburtstag, was in den
letzten 25 Jahren in dem Projekt passiert ist und hängt noch folgende
Worte an:
25 Jahre später ist die Welt definitiv ein anderer Ort. Lauter,
anspruchsvoller und definitiv weniger sicher. Aber auch voller Wärme
und Menschlichkeit. Wir haben Wellen davon an den felsigen Ufern von
GIMP auf und ab spülen sehen.\
\
Wir haben keine wirklich großen Neuigkeiten für euch zur Erinnerung an
den Jahrestag. Das tut uns leid. Wir mühen uns weiter ab - hoffentlich
auf eine intelligentere Art und Weise in diesen Tagen. Aber es
vielleicht gibt es Kuchen.
Wir freuen uns schon auf die Version 3.0, deren Vorab-Version 2.99.2
kürzlich erschienen ist.

Wir danken dem Entwicklerteam für die immense Leistung, welche bei
diesem Projekt aufgewendet wurde und wird.

Die GNU/Linux.ch Community wünscht dem Projekt noch viele weitere
erfolgreiche Jahre mit vielen Neuerungen und stetigen Verbesserungen!

Quellen: https://www.gimp.org/news/2020/11/21/25-years-of-gimp/

https://gnulinux.ch/gimp-ist-25-jahre-alt
#linux #gnu #rss
 

GIMP ist 25 Jahre alt


**Mo, 23. November 2020, Joël Schurter\
**

Vor exakt 25 Jahren schrieb der Entwickler von GIMP (Peter Mattis) in
zahlreichen Newskanälen/-Gruppen, dass er das neue General Image
Manipulation Program (GIMP) veröffentlicht
habe
.
Nun feiert das wahrlich grandiose Projekt seinen 25ten Geburtstag.

Bild/Foto

Das Entwicklerteam von GIMP schreibt zum 25ten Geburtstag, was in den
letzten 25 Jahren in dem Projekt passiert ist und hängt noch folgende
Worte an:
25 Jahre später ist die Welt definitiv ein anderer Ort. Lauter,
anspruchsvoller und definitiv weniger sicher. Aber auch voller Wärme
und Menschlichkeit. Wir haben Wellen davon an den felsigen Ufern von
GIMP auf und ab spülen sehen.\
\
Wir haben keine wirklich großen Neuigkeiten für euch zur Erinnerung an
den Jahrestag. Das tut uns leid. Wir mühen uns weiter ab - hoffentlich
auf eine intelligentere Art und Weise in diesen Tagen. Aber es
vielleicht gibt es Kuchen.
Wir freuen uns schon auf die Version 3.0, deren Vorab-Version 2.99.2
kürzlich erschienen ist.

Wir danken dem Entwicklerteam für die immense Leistung, welche bei
diesem Projekt aufgewendet wurde und wird.

Die GNU/Linux.ch Community wünscht dem Projekt noch viele weitere
erfolgreiche Jahre mit vielen Neuerungen und stetigen Verbesserungen!

Quellen: https://www.gimp.org/news/2020/11/21/25-years-of-gimp/

https://gnulinux.ch/gimp-ist-25-jahre-alt
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Netzneutralität in der Schweiz gesetzlich vorgeschrieben


**Mo, 23. November 2020, Ralf Hersel\
**

In der vergangenen Woche hat der Schweizer Bundesrat die Verordnungen
zum
Fernmeldegesetz

verabschiedet. Damit tritt das revidierte
Fernmeldegesetz

am 1. Januar 2021 in Kraft. Die Schweiz erhält mit der Revision u.a.
eine gesetzlich festgeschriebene Netzneutralität, für die der Verein
Digitale Gesellschaft viele
Jahre
gekämpft
haben. Diese Regelung geht über die Bestimmungen in der EU hinaus, da
auch sogenanntes
Zero-Rating, also die
wirtschaftliche Diskriminierung, klar unzulässig wird.




«Neutrality» – Mullana,
CC BY-NC-SA 4.0

Das Fernmeldegesetz schreibt die Netzneutralität, resp. das «offene
Internet», in Artikel 12e fest:
*Die Anbieterinnen von Internetzugängen übertragen Informationen, ohne
dabei zwischen Sendern, Empfängern, Inhalten, Diensten,
Diensteklassen, Protokollen, Anwendungen, Programmen oder Endgeräten
technisch oder wirtschaftlich zu unterscheiden.*
In Abs. 2 sind verschiedene Ausnahmen vorgesehen. So dürfen die Access
Provider Datenpakete unterschiedlich übertragen, wenn dies erforderlich
ist, um z.B. einer ausdrücklichen Aufforderung der Kundin oder des
Kunden nachzukommen (Bst. c).

Die Digitale Gesellschaft hat sich dafür eingesetzt, dass diese
Bestimmung in der Verordnung weiter konkretisiert wird, damit eine
solche ausdrückliche Aufforderung der Kundin oder des Kundens zur
unterschiedlichen Übertragung von Informationen (wie zum Beispiel durch
Zero-Rating) nicht standardmässig Gegenstand eines Angebots sein darf,
das die Kundin oder der Kunde über die allgemeinen Geschäftsbedingungen
oder das Standardangebot akzeptiert (Art. 10f Abs. 3
E-FDV).

Insbesondere Sunrise und UPC, aber auch Economiesuisse, Salt, der
Schweizerische Gewerbeverband, SuisseDigital sowie Swisscom haben sich
gegen eine solche Regelung
gewehrt
und die Streichung des vorgeschlagenen Abschnitts verlangt. Gemeinsam
mit den Konsumentenorganisationen (SKS, FRC und ACSI) konnte der Verein
dies verhindern. Damit wird die Absicht des Gesetzgebers nun auch
tatsächlich umgesetzt (Art. 10f Abs. 2
nFDV).

Sowohl
UPC
als auch
Sunrise
haben Mobilfunk-Abos im Angebot, welche WhatsApp-Traffic von der
Datenbeschränkung ausnehmen und entsprechend andere Anbieter von
Messaging-Diensten diskriminieren. Dieses Zero-Rating wird durch das
neue Gesetz verboten.

Quelle:
https://www.digitale-gesellschaft.ch/2020/11/21/ab-dem-1-januar-2021-ist-netzneutralitaet-gesetzlich-vorgeschrieben-neues-schweizer-fernmeldegesetz/

https://gnulinux.ch/netzneutralit%C3%A4t-in-der-schweiz-gesetzlich-vorgeschrieben
#linux #gnu #rss
 

Netzneutralität in der Schweiz gesetzlich vorgeschrieben


**Mo, 23. November 2020, Ralf Hersel\
**

In der vergangenen Woche hat der Schweizer Bundesrat die Verordnungen
zum
Fernmeldegesetz

verabschiedet. Damit tritt das revidierte
Fernmeldegesetz

am 1. Januar 2021 in Kraft. Die Schweiz erhält mit der Revision u.a.
eine gesetzlich festgeschriebene Netzneutralität, für die der Verein
Digitale Gesellschaft viele
Jahre
gekämpft
haben. Diese Regelung geht über die Bestimmungen in der EU hinaus, da
auch sogenanntes
Zero-Rating, also die
wirtschaftliche Diskriminierung, klar unzulässig wird.




«Neutrality» – Mullana,
CC BY-NC-SA 4.0

Das Fernmeldegesetz schreibt die Netzneutralität, resp. das «offene
Internet», in Artikel 12e fest:
*Die Anbieterinnen von Internetzugängen übertragen Informationen, ohne
dabei zwischen Sendern, Empfängern, Inhalten, Diensten,
Diensteklassen, Protokollen, Anwendungen, Programmen oder Endgeräten
technisch oder wirtschaftlich zu unterscheiden.*
In Abs. 2 sind verschiedene Ausnahmen vorgesehen. So dürfen die Access
Provider Datenpakete unterschiedlich übertragen, wenn dies erforderlich
ist, um z.B. einer ausdrücklichen Aufforderung der Kundin oder des
Kunden nachzukommen (Bst. c).

Die Digitale Gesellschaft hat sich dafür eingesetzt, dass diese
Bestimmung in der Verordnung weiter konkretisiert wird, damit eine
solche ausdrückliche Aufforderung der Kundin oder des Kundens zur
unterschiedlichen Übertragung von Informationen (wie zum Beispiel durch
Zero-Rating) nicht standardmässig Gegenstand eines Angebots sein darf,
das die Kundin oder der Kunde über die allgemeinen Geschäftsbedingungen
oder das Standardangebot akzeptiert (Art. 10f Abs. 3
E-FDV).

Insbesondere Sunrise und UPC, aber auch Economiesuisse, Salt, der
Schweizerische Gewerbeverband, SuisseDigital sowie Swisscom haben sich
gegen eine solche Regelung
gewehrt
und die Streichung des vorgeschlagenen Abschnitts verlangt. Gemeinsam
mit den Konsumentenorganisationen (SKS, FRC und ACSI) konnte der Verein
dies verhindern. Damit wird die Absicht des Gesetzgebers nun auch
tatsächlich umgesetzt (Art. 10f Abs. 2
nFDV).

Sowohl
UPC
als auch
Sunrise
haben Mobilfunk-Abos im Angebot, welche WhatsApp-Traffic von der
Datenbeschränkung ausnehmen und entsprechend andere Anbieter von
Messaging-Diensten diskriminieren. Dieses Zero-Rating wird durch das
neue Gesetz verboten.

Quelle:
https://www.digitale-gesellschaft.ch/2020/11/21/ab-dem-1-januar-2021-ist-netzneutralitaet-gesetzlich-vorgeschrieben-neues-schweizer-fernmeldegesetz/

https://gnulinux.ch/netzneutralit%C3%A4t-in-der-schweiz-gesetzlich-vorgeschrieben
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Mit Teamgeist und Freier Software zum Erfolg


**Fr, 13. November 2020, Lioh Möller\
**

An einem dunklen und stürmischen Herbstabend entstand die Idee zu einem
Projekt, welches Schüler und Studierende zur Nutzung von Freier Software
animieren sollte. Schnell war ein Name gefunden: *Lernen wie die
Profis*, in Anspielung auf die Tatsache, dass Freie Software im
Hochschulumfeld und im Berufsleben bereits eine grosse Rolle spielt.
Lernende sollten mit den besten verfügbaren Werkzeugen arbeiten und
nicht im Umgang mit einem spezifischen Programm wie Word oder Excel
geschult werden. Hingegen sollte Wert auf die Vermittlung von Grundlagen
wie dem Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm oder dem Erlernen
einer Programmiersprache gelegt werden.

Das alles fand in einer Zeit statt, in der E-Learning und Fernunterricht
eine untergeordnete Rolle spielten. Nichtsdestotrotz machten sich die
Mitglieder der FSFE Lokalgruppe Zürich an die Arbeit. Aufgaben wurden
definiert und Zeitpläne erstellt. Durch die direkte Zuordnung von
einzelnen Themengebieten zu Personen oder Fachgruppen konnten Pläne
fristgerecht realisiert werden und der erste Entwurf einer Webseite
stand bereit, nur um kurz darauf wieder verworfen und durch etwas
Zeitgemässeres ersetzt zu werden. Für das Hosting des Projektes fand
sich schnell ein engagiertes Gruppenmitglied, welches mit viel Einsatz
in kürzester Zeit eine entsprechende Infrastruktur bereitstellen konnte.

Im Zuge der Entwicklung wurde die Zielgruppe neu definiert und deckte
neben Schülern und Studierenden nun auch Lehrpersonen und
IT-Verantwortliche ab. Die Herausforderung war, eine gemeinsame Sprache
zu finden und ein Konzept zu erschaffen, welches alle Interessierten
gleichermassen anspricht. Neben der reinen Aufklärungsarbeit stand von
Beginn an im Fokus konkrete Lösungsansätze anzubieten. Ergänzt wurde
dies durch aktuelle Nutzungsbeispiele aus der Praxis.

Bild/Foto

Mit dem Launch der Webseite
https://lernenwiedieprofis.ch
rückte das Projekt ins Licht der Öffentlichkeit, was letztendlich dazu
geführt hat, dass es durch den DINAcon Special Award ausgezeichnet wurde
(wir
berichteten).

Anhand dieses Beispieles wird deutlich, wie viel durch den Einsatz eines
Teams und der Verwendung von Freier Software erreicht werden kann. Wir
gratulieren allen Beteiligten herzlich zum verdienten Erfolg.

https://gnulinux.ch/mit-teamgeist-und-freier-software-zum-erfolg
#linux #gnu #rss
 

Mit Teamgeist und Freier Software zum Erfolg


**Fr, 13. November 2020, Lioh Möller\
**

An einem dunklen und stürmischen Herbstabend entstand die Idee zu einem
Projekt, welches Schüler und Studierende zur Nutzung von Freier Software
animieren sollte. Schnell war ein Name gefunden: *Lernen wie die
Profis*, in Anspielung auf die Tatsache, dass Freie Software im
Hochschulumfeld und im Berufsleben bereits eine grosse Rolle spielt.
Lernende sollten mit den besten verfügbaren Werkzeugen arbeiten und
nicht im Umgang mit einem spezifischen Programm wie Word oder Excel
geschult werden. Hingegen sollte Wert auf die Vermittlung von Grundlagen
wie dem Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm oder dem Erlernen
einer Programmiersprache gelegt werden.

Das alles fand in einer Zeit statt, in der E-Learning und Fernunterricht
eine untergeordnete Rolle spielten. Nichtsdestotrotz machten sich die
Mitglieder der FSFE Lokalgruppe Zürich an die Arbeit. Aufgaben wurden
definiert und Zeitpläne erstellt. Durch die direkte Zuordnung von
einzelnen Themengebieten zu Personen oder Fachgruppen konnten Pläne
fristgerecht realisiert werden und der erste Entwurf einer Webseite
stand bereit, nur um kurz darauf wieder verworfen und durch etwas
Zeitgemässeres ersetzt zu werden. Für das Hosting des Projektes fand
sich schnell ein engagiertes Gruppenmitglied, welches mit viel Einsatz
in kürzester Zeit eine entsprechende Infrastruktur bereitstellen konnte.

Im Zuge der Entwicklung wurde die Zielgruppe neu definiert und deckte
neben Schülern und Studierenden nun auch Lehrpersonen und
IT-Verantwortliche ab. Die Herausforderung war, eine gemeinsame Sprache
zu finden und ein Konzept zu erschaffen, welches alle Interessierten
gleichermassen anspricht. Neben der reinen Aufklärungsarbeit stand von
Beginn an im Fokus konkrete Lösungsansätze anzubieten. Ergänzt wurde
dies durch aktuelle Nutzungsbeispiele aus der Praxis.

Bild/Foto

Mit dem Launch der Webseite
https://lernenwiedieprofis.ch
rückte das Projekt ins Licht der Öffentlichkeit, was letztendlich dazu
geführt hat, dass es durch den DINAcon Special Award ausgezeichnet wurde
(wir
berichteten).

Anhand dieses Beispieles wird deutlich, wie viel durch den Einsatz eines
Teams und der Verwendung von Freier Software erreicht werden kann. Wir
gratulieren allen Beteiligten herzlich zum verdienten Erfolg.

https://gnulinux.ch/mit-teamgeist-und-freier-software-zum-erfolg
#linux #gnu #rss
 

Mit Teamgeist und Freier Software zum Erfolg


**Fr, 13. November 2020, Lioh Möller\
**

An einem dunklen und stürmischen Herbstabend entstand die Idee zu einem
Projekt, welches Schüler und Studierende zur Nutzung von Freier Software
animieren sollte. Schnell war ein Name gefunden: *Lernen wie die
Profis*, in Anspielung auf die Tatsache, dass Freie Software im
Hochschulumfeld und im Berufsleben bereits eine grosse Rolle spielt.
Lernende sollten mit den besten verfügbaren Werkzeugen arbeiten und
nicht im Umgang mit einem spezifischen Programm wie Word oder Excel
geschult werden. Hingegen sollte Wert auf die Vermittlung von Grundlagen
wie dem Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm oder dem Erlernen
einer Programmiersprache gelegt werden.

Das alles fand in einer Zeit statt, in der E-Learning und Fernunterricht
eine untergeordnete Rolle spielten. Nichtsdestotrotz machten sich die
Mitglieder der FSFE Lokalgruppe Zürich an die Arbeit. Aufgaben wurden
definiert und Zeitpläne erstellt. Durch die direkte Zuordnung von
einzelnen Themengebieten zu Personen oder Fachgruppen konnten Pläne
fristgerecht realisiert werden und der erste Entwurf einer Webseite
stand bereit, nur um kurz darauf wieder verworfen und durch etwas
Zeitgemässeres ersetzt zu werden. Für das Hosting des Projektes fand
sich schnell ein engagiertes Gruppenmitglied, welches mit viel Einsatz
in kürzester Zeit eine entsprechende Infrastruktur bereitstellen konnte.

Im Zuge der Entwicklung wurde die Zielgruppe neu definiert und deckte
neben Schülern und Studierenden nun auch Lehrpersonen und
IT-Verantwortliche ab. Die Herausforderung war, eine gemeinsame Sprache
zu finden und ein Konzept zu erschaffen, welches alle Interessierten
gleichermassen anspricht. Neben der reinen Aufklärungsarbeit stand von
Beginn an im Fokus konkrete Lösungsansätze anzubieten. Ergänzt wurde
dies durch aktuelle Nutzungsbeispiele aus der Praxis.

Bild/Foto

Mit dem Launch der Webseite
https://lernenwiedieprofis.ch
rückte das Projekt ins Licht der Öffentlichkeit, was letztendlich dazu
geführt hat, dass es durch den DINAcon Special Award ausgezeichnet wurde
(wir
berichteten).

Anhand dieses Beispieles wird deutlich, wie viel durch den Einsatz eines
Teams und der Verwendung von Freier Software erreicht werden kann. Wir
gratulieren allen Beteiligten herzlich zum verdienten Erfolg.

https://gnulinux.ch/mit-teamgeist-und-freier-software-zum-erfolg
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Halb verschlüsselt bedeutet unverschlüsselt


**Mi, 11. November 2020, Ralf Hersel\
**

Der grosse Aufreger der letzten Tage ist ein
Dokument
der deutschen Ratspräsidentschaft an die Delegationen der
EU-Mitgliedstaaten im Rat vom 6. November 2020. In dem Papier des
EU-Ministerrats wird verlangt, dass Anbieter von verschlüsselter
Kommunikation, darunter Whatsapp, Threema oder Signal, dazu verpflichtet
werden, Backdoors für Behörden einzurichten. Das Dokument trägt den
Titel "Draft Council Resolution on Encryption - Security through
encryption and security despite encryption", also "Sicherheit durch
Verschlüsselung und Sicherheit trotz Verschlüsselung".

Bild/Foto

Dem ersten Teil des Titels (Sicherheit durch Verschlüsselung) wird im
Text durchaus Rechnung getragen. So heisst es bereits in der Präambel
des Dokuments:
Die Europäische Union unterstützt voll und ganz die Entwicklung,
Implementierung und Verwendung starker Verschlüsselung. Die
Verschlüsselung ist ein notwendiges Mittel zum Schutz der Grundrechte
und der digitalen Sicherheit von Regierungen, Industrie und
Gesellschaft.
Die Betonung der Notwendigkeit von starker Verschlüsselung zieht sich
wie ein roter Faden durch das gesamte Dokument. Der grosse Widerspruch
steckt im zweiten Teil des Titels: "Sicherheit trotz Verschlüsselung",
welcher sich interpretieren lässt als "Sicherheit durch
Unverschlüsselung".
Mögliche technische Lösungen müssen die Behörden in die Lage
versetzen, von ihren Ermittlungsbefugnissen Gebrauch zu machen, die
nach ihrem innerstaatlichen Recht der Verhältnismässigkeit, der
Notwendigkeit und der richterlichen Aufsicht unterliegen, wobei die
Grundrechte und die Vorteile der Verschlüsselung gewahrt bleiben
müssen; mögliche Lösungen, die die Unterstützung von Diensteanbietern
benötigen, sollten in transparenter Weise in Zusammenarbeit mit den
Anbietern von Kommunikationsdiensten entwickelt werden.
Ein zugrundeliegender Denkfehler ist dabei, dass so etwas wie "halbe
Verschlüsselung" existieren könnte. Bereits vor Jahren sagte der
Sicherheitsexperte Bruce Schneier dazu: "Eine scheinbar geringfügige
Änderung in einem Algorithmus oder Protokoll kann die Sicherheitsaspekte
des Systems vollständig untergraben". Der zweite Denkfehler ist die
Annahme, dass durch ein behördliches Umgehen von Verschlüsselung die
Bekämpfung von Kriminalität unterstützt würde; das ist falsch, weil sich
geheime Kommunikation weder mit einem Generalschlüssel noch mit einem
Verschlüsselungsverbot wirksam verhindern lässt. Kriminelle können auf
andere Verfahren ausweichen, wie etwa auf unbeobachtbare Kommunikation
mit Steganographie.

Die Leidtragenden sind daher nicht Kriminelle, sondern die
Zivilgesellschaft, die Wirtschaft (Geschäftsgeheimnis), Journalisten,
politisch Verfolgte, Minderheiten usw., weil ihnen Verschlüsselung als
Mittel zum
Grundrechtsschutz

genommen wird.

Quelle:
https://files.orf.at/vietnam2/files/fm4/202045/783284_fh_st12143-re01en20_783284.pdf

https://gnulinux.ch/halb-verschluesselt-bedeutet-unverschluesselt
#linux #gnu #rss
 

Halb verschlüsselt bedeutet unverschlüsselt


**Mi, 11. November 2020, Ralf Hersel\
**

Der grosse Aufreger der letzten Tage ist ein
Dokument
der deutschen Ratspräsidentschaft an die Delegationen der
EU-Mitgliedstaaten im Rat vom 6. November 2020. In dem Papier des
EU-Ministerrats wird verlangt, dass Anbieter von verschlüsselter
Kommunikation, darunter Whatsapp, Threema oder Signal, dazu verpflichtet
werden, Backdoors für Behörden einzurichten. Das Dokument trägt den
Titel "Draft Council Resolution on Encryption - Security through
encryption and security despite encryption", also "Sicherheit durch
Verschlüsselung und Sicherheit trotz Verschlüsselung".

Bild/Foto

Dem ersten Teil des Titels (Sicherheit durch Verschlüsselung) wird im
Text durchaus Rechnung getragen. So heisst es bereits in der Präambel
des Dokuments:
Die Europäische Union unterstützt voll und ganz die Entwicklung,
Implementierung und Verwendung starker Verschlüsselung. Die
Verschlüsselung ist ein notwendiges Mittel zum Schutz der Grundrechte
und der digitalen Sicherheit von Regierungen, Industrie und
Gesellschaft.
Die Betonung der Notwendigkeit von starker Verschlüsselung zieht sich
wie ein roter Faden durch das gesamte Dokument. Der grosse Widerspruch
steckt im zweiten Teil des Titels: "Sicherheit trotz Verschlüsselung",
welcher sich interpretieren lässt als "Sicherheit durch
Unverschlüsselung".
Mögliche technische Lösungen müssen die Behörden in die Lage
versetzen, von ihren Ermittlungsbefugnissen Gebrauch zu machen, die
nach ihrem innerstaatlichen Recht der Verhältnismässigkeit, der
Notwendigkeit und der richterlichen Aufsicht unterliegen, wobei die
Grundrechte und die Vorteile der Verschlüsselung gewahrt bleiben
müssen; mögliche Lösungen, die die Unterstützung von Diensteanbietern
benötigen, sollten in transparenter Weise in Zusammenarbeit mit den
Anbietern von Kommunikationsdiensten entwickelt werden.
Ein zugrundeliegender Denkfehler ist dabei, dass so etwas wie "halbe
Verschlüsselung" existieren könnte. Bereits vor Jahren sagte der
Sicherheitsexperte Bruce Schneier dazu: "Eine scheinbar geringfügige
Änderung in einem Algorithmus oder Protokoll kann die Sicherheitsaspekte
des Systems vollständig untergraben". Der zweite Denkfehler ist die
Annahme, dass durch ein behördliches Umgehen von Verschlüsselung die
Bekämpfung von Kriminalität unterstützt würde; das ist falsch, weil sich
geheime Kommunikation weder mit einem Generalschlüssel noch mit einem
Verschlüsselungsverbot wirksam verhindern lässt. Kriminelle können auf
andere Verfahren ausweichen, wie etwa auf unbeobachtbare Kommunikation
mit Steganographie.

Die Leidtragenden sind daher nicht Kriminelle, sondern die
Zivilgesellschaft, die Wirtschaft (Geschäftsgeheimnis), Journalisten,
politisch Verfolgte, Minderheiten usw., weil ihnen Verschlüsselung als
Mittel zum
Grundrechtsschutz

genommen wird.

Quelle:
https://files.orf.at/vietnam2/files/fm4/202045/783284_fh_st12143-re01en20_783284.pdf

https://gnulinux.ch/halb-verschluesselt-bedeutet-unverschluesselt
#linux #gnu #rss
 
Da ja zu vermuten ist, daß die Schulen früher oder später wieder schließen werden - irgendwelche Empfehlungen für #Webcam und #Headset unter #Linux?
 
Endlich hat die Benachteiligung von freien Betriebssystemen ein Ende: Ransomware RansomEXX nach Linux portiert!

#fefebot #linux
 

Gesellschaft für Informatik bezieht Stellung gegen MS365 in Baden Württemberg


**Di, 3. November 2020, Ralf Hersel\
**

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
(LfDI) beteiligt sich
in seiner beratenden Funktion am Pilotprojekt des Ministeriums für
Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg zur Nutzung einer speziell
für den Schulbereich konfigurierten Version von Microsoft Office 365.
Ziel ist es, die Praktikabilität und Datenschutzkonformität der Software
zu erproben und Schulen künftig eine umfangreiche digitale
Arbeitsplattform anzubieten. LfDI Stefan Brink begleitet das mehrwöchige
Pilotprojekt, nachdem zusammen mit dem Ministerium umfangreiche
Vorbereitungsannahmen getroffen wurden. Er berät das Kultusministerium
zu datenschutzrechtlichen Fragestellungen und führt gleichzeitig
Gespräche mit Microsoft zur Verbesserung der rechtlichen und technischen
Rahmenbedingungen weiter.




Gegen die geplante Einführung von MS365 positioniert sich eine
Fachgruppe der Gesellschaft für Informatik. Die Fachgruppe
ILL-BW
will die Interessen der
Informatiklehrerinnen und -lehrer in Baden-Württemberg bündeln und
mithilfe einer fachbezogenen Organisation im Rahmen der Gesellschaft für
Informatik e. V. unterstützen. In ihrem Positionspapier schreibt die
Fachgruppe:
Bildung in BW ist Open Source - aber wie lange noch?\
\
Baden-Württembergs Schulen profitieren seit Langem von einer exzellent
aufgestellten digitalen Infrastruktur, Open Source und
Datenschutzkonform. Lernmanagementsystem, zentrale Netzwerklösungen,
Supportnetz, sichere Notenverwaltung, Schulmails und seit Corona nun
auch ein Videokonferenzsystem mit methodischer Abstimmung auf Schule -
alles auf landeseigener Infrastruktur und mit etablierten
Fortbildungsstrukturen.\
\
Nun plant das Kultusministerium allerdings, ohne Not und völlig
konträr zur Open-Source-Strategie des Landes, einen Umstieg auf
kommerzielle Produkte, darunter MS 365, aber auch eine zweite
Lernplattform und mehr.\
\
Wir sehen darin den Bildungsauftrag der öffentlichen Schulen gefährdet
- stellen doch Nachhaltigkeit, Verbrauchererziehung und
Demokratieerziehung zurecht als Leitperspektiven über unserem
Bildungsplan.
Das ausführliche Positionspapier gibt es hier als
PDF
.

Quellen:\
https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/lfdi-begleitet-pilotprojekt-des-kultusministeriums-zur-nutzung-von-microsoft-office-365-an-schulen/

https://fg-illbw.gi.de/publikationen/stellungnahmen

https://gnulinux.ch/gesellschaft-fuer-informatik-gegen-ms365
#linux #gnu #rss
 

Gesellschaft für Informatik bezieht Stellung gegen MS365 in Baden Württemberg


**Di, 3. November 2020, Ralf Hersel\
**

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit
(LfDI) beteiligt sich
in seiner beratenden Funktion am Pilotprojekt des Ministeriums für
Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg zur Nutzung einer speziell
für den Schulbereich konfigurierten Version von Microsoft Office 365.
Ziel ist es, die Praktikabilität und Datenschutzkonformität der Software
zu erproben und Schulen künftig eine umfangreiche digitale
Arbeitsplattform anzubieten. LfDI Stefan Brink begleitet das mehrwöchige
Pilotprojekt, nachdem zusammen mit dem Ministerium umfangreiche
Vorbereitungsannahmen getroffen wurden. Er berät das Kultusministerium
zu datenschutzrechtlichen Fragestellungen und führt gleichzeitig
Gespräche mit Microsoft zur Verbesserung der rechtlichen und technischen
Rahmenbedingungen weiter.




Gegen die geplante Einführung von MS365 positioniert sich eine
Fachgruppe der Gesellschaft für Informatik. Die Fachgruppe
ILL-BW
will die Interessen der
Informatiklehrerinnen und -lehrer in Baden-Württemberg bündeln und
mithilfe einer fachbezogenen Organisation im Rahmen der Gesellschaft für
Informatik e. V. unterstützen. In ihrem Positionspapier schreibt die
Fachgruppe:
Bildung in BW ist Open Source - aber wie lange noch?\
\
Baden-Württembergs Schulen profitieren seit Langem von einer exzellent
aufgestellten digitalen Infrastruktur, Open Source und
Datenschutzkonform. Lernmanagementsystem, zentrale Netzwerklösungen,
Supportnetz, sichere Notenverwaltung, Schulmails und seit Corona nun
auch ein Videokonferenzsystem mit methodischer Abstimmung auf Schule -
alles auf landeseigener Infrastruktur und mit etablierten
Fortbildungsstrukturen.\
\
Nun plant das Kultusministerium allerdings, ohne Not und völlig
konträr zur Open-Source-Strategie des Landes, einen Umstieg auf
kommerzielle Produkte, darunter MS 365, aber auch eine zweite
Lernplattform und mehr.\
\
Wir sehen darin den Bildungsauftrag der öffentlichen Schulen gefährdet
- stellen doch Nachhaltigkeit, Verbrauchererziehung und
Demokratieerziehung zurecht als Leitperspektiven über unserem
Bildungsplan.
Das ausführliche Positionspapier gibt es hier als
PDF
.

Quellen:\
https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/lfdi-begleitet-pilotprojekt-des-kultusministeriums-zur-nutzung-von-microsoft-office-365-an-schulen/

https://fg-illbw.gi.de/publikationen/stellungnahmen

https://gnulinux.ch/gesellschaft-fuer-informatik-gegen-ms365
#linux #gnu #rss
 
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