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Friends of the Earth Germany against giant destruction of ground water layers at Hambach Wood, energy mafia company RWE wants to waste 120m gallons a year to produce ignite coal.

Wasserrechtliche Erlaubnis #Braunkohlentagebau #Hambach:
#BUND kritisiert „gigantische #Grundwasserzerstörung“
  • August 2019 | Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert die #Bezirksregierung #Arnsberg auf, den Antrag der #RWE Power AG auf Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Fortsetzung der Grundwasserhebung für den Braunkohlentagebau Hambach abzulehnen. Der Umweltverband sieht die Erlaubnis-Voraussetzungen als nicht erfüllt an.
„Es gibt hierzulande keinen denkbar größeren Eingriff in den #Gewässerhaushalt als die Braunkohlentagebaue“, kritisiert Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. „Diese gigantische Grundwasserzerstörung zugunsten der Gewinnung eines überflüssigen und schädlichen Energieträgers muss gestoppt werden.“

Im Wasserwirtschaftsjahr 2017/2018 waren für die drei noch in Betrieb befindlichen Braunkohlentagebaue im Rheinischen Revier insgesamt etwa 510 Millionen Kubikmeter #Grundwasser gehoben („gesümpft“) worden. Das entspricht dem Zehnfachen des Wasserverbrauchs der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mit 321 Millionen Kubikmeter entfielen dabei 63 Prozent auf den Tagebau Hambach. Die Sümpfung der Tagebaue ist zur Trockenhaltung der Betriebsflächen und für die Standsicherheit der Böschungen unabdingbar. Die RWE Power AG hat jetzt beantragt, die wasserrechtliche Erlaubnis für den Tagebau Hambach bis 2030 zu verlängern; jährlich bis zu 450 Millionen Kubikmeter Grundwasser sollen dann gehoben werden. Der Kohlekonzern setzt dabei voraus, dass der Tagebau Hambach wie in den 1970er Jahren geplant weiter nach Süden vordringt und wegen der dort tiefer liegenden Kohleflöze eine Teufe von bis zu 450 Meter erreicht.

„RWE tut so, als gäbe es weder den #Kohleausstieg noch einen #Rodungsstopp im Hambacher Wald“, sagte BUND-Geschäftsleiter Dirk Jansen. „Dazu verfügt der Kohlekonzern wegen der anhängigen BUND-Klage gegen den 3. Rahmenbetriebsplan noch nicht einmal über eine rechtskräftige bergrechtliche Zulassung zur Erweiterung des Tagebaus.“ Darüber hinaus missachte der RWE-Antrag die wasserrechtlichen Vorgaben zur Verbesserung des mengenmäßigen und chemischen Zustandes der #Grundwasserkörper. Die #NRW - #Landesregierung habe zwar die Bewirtschaftungsziele wegen der vermeintlichen Notwendigkeit der #Braunkohlenförderung zu Sicherung der #Energieversorgung kurzerhand außer Kraft gesetzt, dieses Argument trage aber nicht mehr. Vielmehr sei es Konsens, die Braunkohlenförderung kurzfristig stark zu reduzieren. „Dem Gebot der minimalen Sümpfung kann Rechnung getragen werden, wenn die wasserrechtliche Erlaubnis die absehbare Verkleinerung des Tagebaus berücksichtigt. Es kann nicht angehen, dass der RWE Power AG jetzt ein Blanko-Scheck zur Grundwasserzerstörung ausgestellt wird“, so Jansen.

Der BUND fordert die Bezirksregierung Arnsberg deshalb auf, den vorliegenden Antrag abzulehnen. Der Antragstellerin solle stattdessen aufgegeben werden, bis zum Dezember 2019 einen geänderten Sümpfungsantrag vorzulegen.

Die BUND-Stellungnahme zum RWE-Antrag finden Sie hier:
 
Friends of the Earth Germany against giant destruction of ground water layers at Hambach Wood, energy mafia company RWE wants to waste 120m gallons a year to produce ignite coal.

Wasserrechtliche Erlaubnis #Braunkohlentagebau #Hambach:
#BUND kritisiert „gigantische #Grundwasserzerstörung“
  • August 2019 | Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert die #Bezirksregierung #Arnsberg auf, den Antrag der #RWE Power AG auf Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Fortsetzung der Grundwasserhebung für den Braunkohlentagebau Hambach abzulehnen. Der Umweltverband sieht die Erlaubnis-Voraussetzungen als nicht erfüllt an.
„Es gibt hierzulande keinen denkbar größeren Eingriff in den #Gewässerhaushalt als die Braunkohlentagebaue“, kritisiert Holger Sticht, Landesvorsitzender des BUND. „Diese gigantische Grundwasserzerstörung zugunsten der Gewinnung eines überflüssigen und schädlichen Energieträgers muss gestoppt werden.“

Im Wasserwirtschaftsjahr 2017/2018 waren für die drei noch in Betrieb befindlichen Braunkohlentagebaue im Rheinischen Revier insgesamt etwa 510 Millionen Kubikmeter #Grundwasser gehoben („gesümpft“) worden. Das entspricht dem Zehnfachen des Wasserverbrauchs der Landeshauptstadt Düsseldorf. Mit 321 Millionen Kubikmeter entfielen dabei 63 Prozent auf den Tagebau Hambach. Die Sümpfung der Tagebaue ist zur Trockenhaltung der Betriebsflächen und für die Standsicherheit der Böschungen unabdingbar. Die RWE Power AG hat jetzt beantragt, die wasserrechtliche Erlaubnis für den Tagebau Hambach bis 2030 zu verlängern; jährlich bis zu 450 Millionen Kubikmeter Grundwasser sollen dann gehoben werden. Der Kohlekonzern setzt dabei voraus, dass der Tagebau Hambach wie in den 1970er Jahren geplant weiter nach Süden vordringt und wegen der dort tiefer liegenden Kohleflöze eine Teufe von bis zu 450 Meter erreicht.

„RWE tut so, als gäbe es weder den #Kohleausstieg noch einen #Rodungsstopp im Hambacher Wald“, sagte BUND-Geschäftsleiter Dirk Jansen. „Dazu verfügt der Kohlekonzern wegen der anhängigen BUND-Klage gegen den 3. Rahmenbetriebsplan noch nicht einmal über eine rechtskräftige bergrechtliche Zulassung zur Erweiterung des Tagebaus.“ Darüber hinaus missachte der RWE-Antrag die wasserrechtlichen Vorgaben zur Verbesserung des mengenmäßigen und chemischen Zustandes der #Grundwasserkörper. Die #NRW - #Landesregierung habe zwar die Bewirtschaftungsziele wegen der vermeintlichen Notwendigkeit der #Braunkohlenförderung zu Sicherung der #Energieversorgung kurzerhand außer Kraft gesetzt, dieses Argument trage aber nicht mehr. Vielmehr sei es Konsens, die Braunkohlenförderung kurzfristig stark zu reduzieren. „Dem Gebot der minimalen Sümpfung kann Rechnung getragen werden, wenn die wasserrechtliche Erlaubnis die absehbare Verkleinerung des Tagebaus berücksichtigt. Es kann nicht angehen, dass der RWE Power AG jetzt ein Blanko-Scheck zur Grundwasserzerstörung ausgestellt wird“, so Jansen.

Der BUND fordert die Bezirksregierung Arnsberg deshalb auf, den vorliegenden Antrag abzulehnen. Der Antragstellerin solle stattdessen aufgegeben werden, bis zum Dezember 2019 einen geänderten Sümpfungsantrag vorzulegen.

Die BUND-Stellungnahme zum RWE-Antrag finden Sie hier:
 
#Kretschmann über #Fahrverbote
Dieser #Grüne hat ein Herz für #Dieselfahrer

Sollen #Euro-5-Diesel in #Stuttgart mit einem #Fahrverbot belegt werden? Darum ist in der #Landesregierung von #Baden-Württemberg ein Streit entbrannt - der sogar die Grünen spaltet.

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/winfried-kretschmann-gruener-ministerpraesident-schuetzt-dieselfahrer-a-1278122.html

#Kretschmanndasarschloch #NOx #CO2 #Feinstaub #Auto #Diesel #Abgas

Der ist sowas von unglaiublich. WER HAT DEN GEWÄHLT???
 
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