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https://leavenoonebehind2020.org/act/?utm_source=Sea-Watch+Newsletter+DE&utm_campaign=8367eaa93c-EMAIL_CAMPAIGN_2020_MoriaMonitor&utm_medium=email&utm_term=0_acdcec78d9-8367eaa93c-105408547&mc_cid=8367eaa93c&mc_eid=8db606de8a

Über 40.000 #Menschen befinden sich momentan in #Flücht­lings­lagern auf den #griechischen #Inseln, 20.000 allein im Camp #Moria, obwohl dort nur Platz für knapp 3.000 Menschen ist. Die Landes­re­gierungen müssen jetzt schnell handeln. Denn wenn der #Bund nicht handelt, ist es an der Zeit, dass die #Bundesländer Verantwortung übernehmen! Menschen sollen in #Deutsch­land Ruhe vor #Krieg, #Verfolgung und #Gewalt finden, anstatt einem tödlichen Virus schutzlos aus­geliefert zu sein.
 
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Atombomben in Büchel wurden heimlich modernisiert


Neue Bomben für alte Flieger

Mehr als .20-mal haben wir vor einer Modernisierung der auf dem Bundeswehr Fliegerhorst Büchel lagernden US Atombomben gewarnt. Nun ist es tatsächlich geschehen, obwohl der Bundestag 2010 fraktionsübergreifend einen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland gefordert hatte.

Die Zeit und Spiegel berichten, dass die USA ihre in Deutschland stationierten Atomwaffen modernisiert haben. Die geheime Operation fand bereits im Herbst 2019 statt. Die US-Luftwaffe hat die rund 20 Bomben vom Typ B61 vom Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz mit einer militärischen Transportmaschine für zwei Tage in die USA geflogen haben, um die Software des Waffensystems zu erneuern.

Die Bundesregierung war darüber kurz zuvor in Kenntnis gesetzt worden und habe sich mit Kräften der Bundeswehr "für den Fall von Problemen beim Transport der Waffen" bereitgehalten.

Über den Fliegerhorst in Büchel und die "nukleare Teilhabe" Deutschlands dokumentieren wir hier aus dem Panopticon Blog eine Untersuchung zu den rechtlichen und politischen Gegebenheiten.

Der Fliegerhorst in Büchel

Der Fliegerhorst Büchel ist ein Fliegerhorst der Bundeswehr. Er befindet sich bei Büchel in der Verbandsgemeinde Ulmen im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Der Fliegerhorst dient dem taktischen Luftwaffengeschwader 33 (TaktLwG 33) als Basis.

Büchel gilt deutschlandweit als einziger Standort, an dem noch US-Atomwaffen gelagert werden. Die deutsche Luftwaffe bildet hier im Rahmen der innerhalb der NATO vereinbarten nuklearen Teilhabe Jagdbomberpiloten für den Einsatz mit diesen taktischen Atomwaffen aus, um dann mit Bundeswehr-Tornados die Atombomben ins Zielgebiet zu fliegen und abzuwerfen. Die Codes zum Scharfmachen der Atombomben kennen nur US-Militärs, ihr Abwurf aber wäre die Aufgabe deutscher Soldaten.

Doch die deutschen Tornados gelten dafür mittlerweile als unbrauchbar.

"Die deutschen Kampfflugzeuge vom Typ Tornado, die für ihren möglichen Abwurf vorgesehen sind, wurden in den 1980er Jahren gebaut. Heute sind sie technisch überholt und reparaturanfällig. Experten bezweifeln, dass sie die hochmoderne russische Luftabwehr überwinden könnten. Die längst überfällige Entscheidung über einen Nachfolger für den alternden Tornado hat die Bundesregierung bisher nicht getroffen." ( https://www.dw.com/de/usa-modernisieren-atombomben-in-deutschland/a-52856021 )

Rechtliche Situation

Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages zur "Nukleare Teilhabe" und "Nichtverbreitungsvertrag (NVV)" sowie "Zwei-plus-Vier-Vertrag"

"Die den Umgang mit Kernwaffen betreffenden völkerrechtlichen Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland ergeben sich primär aus dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (auch: Atomwaffensperrvertrag) von 1968 sowie aus dem sog. „Zwei-Plus-Vier"-Vertrag von 1990."

Der Nichtverbreitungsvertrag

"Der Nichtverbreitungsvertrag (NVV) regelt die Proliferation, also die Weitergabe und Verbreitung von Kernwaffen sowie des zu ihrer Herstellung benötigten Materials. Der Vertrag verpflichtet die Nichtkernwaffenstaaten zum Verzicht auf Nuklearwaffen. Diese Staaten – die EU selbst ist nicht Mitglied des NVV – verpflichten sich überdies, waffenfähige Nuklearmaterialien ausschließlich für friedliche Zwecke zu verwenden (Art. IV NVV) sowie keine Ausrüstungsgegenstände zu beschaffen, mit denen man solche herstellen könnte. Die Nuklearmächte verpflichten sich im Gegenzug, das Wissen und die Technik, die für den Bau von Atomwaffen notwendig sind, nicht weiterzugeben.Die mangelnde Bereitschaft der Kernwaffenstaaten, ihre Arsenale tatsächlich abzurüsten, verdeutlicht das Auseinanderklaffen zwischen juristischem Anspruch und politischer Wirklichkeit des NVV, der immerhin in Art. VI als vertragsmäßiges Ziel die „Beendigung des nuklearen Wettrüstens" sowie die „vollständige Abrüstung unter strenger internationaler Kontrolle" formuliert."

Die „nuklearen Teilhabe"

"Der NVV steht einer sog. „nuklearen Teilhabe" nicht entgegen; darunter versteht man „Zwei-Schlüssel-Vereinbarungen", die festlegen, dass der Kernwaffenstaat und der Staat, in dessen Hoheitsgebiet Kernwaffen stationiert sind, nur gemeinsam über deren Einsatz entscheiden können (sog. „Sekundärmitwirkung").Eine durch den NVV verbotene Weitergabe von Kernwaffen an einen Nichtkernwaffenstaat bzw. die Erlangung der alleinigen Verfügungsgewalt über Kernwaffen durch einen Nichtkernwaffenstaat erfolgt weder im Rahmen der „nuklearen Teilhabe" noch im Rahmen einer bloßen Stationierung von Kernwaffen auf dem Territorium eines Nichtkernwaffenstaates.
Mit dem NVV konform sind überdies Beratung, Planung und Übungen von Mitgliedern eines Verteidigungsbündnisses im Bereich der nuklearen Verteidigung sowie die Stationierung von Nuklearwaffen auf dem Territorium eines Nichtkernwaffenstaates."

Der Zwei-plus-Vier-Vertrag

"Deutschland hat im „Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland" vom 12. September 1990 (sog. „Zwei-plus-Vier-Vertrag") völkerrechtsverbindlich auf den Besitz von Atomwaffen verzichtet. In Art. 3 dieses Vertrages heißt es: „Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik bekräftigen ihren Verzicht auf Herstellung und Besitz von und auf Verfügungsgewalt über atomare, biologische und chemische Waffen. Sie erklären, daß auch das vereinte Deutschland sich an diese Verpflichtungen halten wird. Insbesondere gelten die Rechte und Verpflichtungen aus dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen vom 1. Juli 1968 für das vereinte Deutschland fort."

Wie sieht es mit der Finanzierung der stationierten Atomwaffen in Büchel aus?

Ko-Finanzierung ausländischer Nuklearwaffenpotentiale durch Deutschland:

"Im Gegensatz zum Übereinkommen über Streumunition von 200812 enthält der NVV kein explizites Unterstützungs- oder Ko-Finanzierungsverbot, also ein entsprechendes Verbot für Nichtkernwaffenstaaten, Kernwaffenstaaten bei der Entwicklung oder Modernisierung ihres Atomwaffenpotentials (finanziell) zu unterstützen".

Weiter heißt es laut wissenschaftlichem Dienst:

"Eine offizielle deutsche Staatspraxis zur Finanzierung ausländischer Nuklearwaffenpotentiale gibt es nicht. Auf Nachfrage der Wissenschaftlichen Dienste erklärte das Auswärtige Amt, ihm sei nicht bekannt, dass die Bundesregierung in der Vergangenheit (z.B. im Rahmen der „nuklearen Teilhabe") an der Finanzierung ausländischer Atomwaffenarsenale eines NATO-Partnerstaates beteiligt gewesen sei. In der Fachpresse ist über eine angeblich unter strengster Geheimhaltung erfolgte Ko-Finanzierung des israelischen Nuklearwaffenpotenzials durch Deutschland in den 1950er und 60er Jahren berichtet worden;20 offiziell erhärten lassen sich diese Angaben nicht."

Sowie:

"Im Ergebnis schließt die fehlende Staatspraxis eine Möglichkeit zur Finanzierung ausländischer Atomwaffenpotentiale rechtlich nicht aus. Auch aus dem allgemeinen Völkerrecht ergibt sich derzeit kein Finanzierungs- und Unterstützungsverbot für ausländische Atomwaffenpotentiale. Da jenseits des NVV kein allgemeines völkerrechtliches Verbot existiert, Kernwaffen zu besitzen und das eigene nukleare Arsenal zu modernisieren, wäre die finanzielle Unterstützung dieser Potentiale auch keine Hilfe oder Unterstützung bei der Begehung eines völkerrechtswidrigen Handelns (wrongful act)."

Fazit: Die zur Zeit geltenden völkerrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands aus dem NVV und dem „Zwei-Plus-Vier-Vertrag" beziehen sich auf das Verbot eines Erwerbs von eigenen Atomwaffen. Die sogenannte „nukleare Teilhabe", wie sie im Hinblick auf die in Deutschland stationierten US-Atomwaffen gehandhabt wird, verstößt ebenso wenig gegen den NVV wie auch die KoFinanzierung eines ausländischen (z.B. französischen oder britischen) Nuklearwaffenpotentials. Diese Finanzierung ließe sich zwar nicht aus dem EU-Haushalt, aber aus dem deutschen Verteidigungshaushalt bewerkstelligen und gelte auf der Grundlage einer entsprechenden bilateralen völkerrechtlichen Vereinbarung, welche auch die „Gegenleistung" der Finanzierung regelt.

Dazu nochmal der WD des Bundestages:

"In diesem Zusammenhang bleibt die Frage, was sich Deutschland von der (kostspieligen) Ko-Finanzierung eines ausländischen Nuklearwaffenpotentials politisch und rechtlich verspricht. Ginge es Deutschland um eine rechtliche und/oder politische Zusicherung des nuklearen Schutzschildes durch Frankreich / Großbritannien, so bliebe festzuhalten, dass die französischen und die (in die NATO-Planung einbezogenen) britischen Atomwaffen immer schon als Teil einer europäischen Abschreckungsstrategie verstanden wurden.Neben Art. 5 des NATO-Vertrages existiert im EU-Vertrag von Lissabon zudem die europäische Bündnisklausel (Art. 42 Abs. 7 EUV), die Frankreich – und bis zum Wirksamwerden des „Brexit" auch Großbritannien – rechtlich verpflichtet, im Falle eines Angriffs auf Deutschland (oder einen anderen EU-Mitgliedstaat) auch militärischen Beistand zu leisten;diese Beistandsverpflichtung würde im Fall eines atomaren Erstschlags als ultima ratio auch den nuklearen Beistand einschließen."

Quellen:
  • https://www.dw.com/de/usa-modernisieren-atombomben-in-deutschland/a-52856021
  • https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-04/nato-usa-atomwaffen-modernisierung-deutschland-buechel
  • https://www.zeit.de/zeit-magazin/2020/03/militaer-standorte-usa-grossbritannien-frankreich-deutschlandkarte
  • https://www.bverfg.de/e/rk20180315_2bvr137113.html
  • https://www.bundestag.de/resource/blob/513080/c9a903735d5ea334181c2f946d2cf8a2/wd-2-013-17-pdf-data.pdf
  • https://www.n-tv.de/politik/Bundeswehr-baut-Schutzzaun-in-Buechel-article21077022.html
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegerhorst_Büchel
Mit freundlicher Genehmigung von Nadine R., Panopticon Blog

Mehr dazu bei https://panopticon.blog/2020/04/13/der-fliegerhorst-buechel/
und https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-04/nato-usa-atomwaffen-modernisierung-deutschland-buechel
und alle unsere Artikel über Büchel https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Buechel&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7239-20200420-atombomben-in-buechel-wurden-heimlich-modernisiert.htm

#Fliegerhorst #Büchel #Atombomben #USA #Modernisierung #SchuleohneMilitär #Atomwaffen #Militär #Bundeswehr #Aufrüstung #Waffenexporte #Drohnen #Frieden #Krieg #Friedenserziehung #Menschenrechte #Zivilklausel
 
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Atombomben in Büchel wurden heimlich modernisiert


Neue Bomben für alte Flieger

Mehr als .20-mal haben wir vor einer Modernisierung der auf dem Bundeswehr Fliegerhorst Büchel lagernden US Atombomben gewarnt. Nun ist es tatsächlich geschehen, obwohl der Bundestag 2010 fraktionsübergreifend einen Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland gefordert hatte.

Die Zeit und Spiegel berichten, dass die USA ihre in Deutschland stationierten Atomwaffen modernisiert haben. Die geheime Operation fand bereits im Herbst 2019 statt. Die US-Luftwaffe hat die rund 20 Bomben vom Typ B61 vom Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz mit einer militärischen Transportmaschine für zwei Tage in die USA geflogen haben, um die Software des Waffensystems zu erneuern.

Die Bundesregierung war darüber kurz zuvor in Kenntnis gesetzt worden und habe sich mit Kräften der Bundeswehr "für den Fall von Problemen beim Transport der Waffen" bereitgehalten.

Über den Fliegerhorst in Büchel und die "nukleare Teilhabe" Deutschlands dokumentieren wir hier aus dem Panopticon Blog eine Untersuchung zu den rechtlichen und politischen Gegebenheiten.

Der Fliegerhorst in Büchel

Der Fliegerhorst Büchel ist ein Fliegerhorst der Bundeswehr. Er befindet sich bei Büchel in der Verbandsgemeinde Ulmen im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Der Fliegerhorst dient dem taktischen Luftwaffengeschwader 33 (TaktLwG 33) als Basis.

Büchel gilt deutschlandweit als einziger Standort, an dem noch US-Atomwaffen gelagert werden. Die deutsche Luftwaffe bildet hier im Rahmen der innerhalb der NATO vereinbarten nuklearen Teilhabe Jagdbomberpiloten für den Einsatz mit diesen taktischen Atomwaffen aus, um dann mit Bundeswehr-Tornados die Atombomben ins Zielgebiet zu fliegen und abzuwerfen. Die Codes zum Scharfmachen der Atombomben kennen nur US-Militärs, ihr Abwurf aber wäre die Aufgabe deutscher Soldaten.

Doch die deutschen Tornados gelten dafür mittlerweile als unbrauchbar.

"Die deutschen Kampfflugzeuge vom Typ Tornado, die für ihren möglichen Abwurf vorgesehen sind, wurden in den 1980er Jahren gebaut. Heute sind sie technisch überholt und reparaturanfällig. Experten bezweifeln, dass sie die hochmoderne russische Luftabwehr überwinden könnten. Die längst überfällige Entscheidung über einen Nachfolger für den alternden Tornado hat die Bundesregierung bisher nicht getroffen." ( https://www.dw.com/de/usa-modernisieren-atombomben-in-deutschland/a-52856021 )

Rechtliche Situation

Der wissenschaftliche Dienst des Bundestages zur "Nukleare Teilhabe" und "Nichtverbreitungsvertrag (NVV)" sowie "Zwei-plus-Vier-Vertrag"

"Die den Umgang mit Kernwaffen betreffenden völkerrechtlichen Verpflichtungen der Bundesrepublik Deutschland ergeben sich primär aus dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen (auch: Atomwaffensperrvertrag) von 1968 sowie aus dem sog. „Zwei-Plus-Vier"-Vertrag von 1990."

Der Nichtverbreitungsvertrag

"Der Nichtverbreitungsvertrag (NVV) regelt die Proliferation, also die Weitergabe und Verbreitung von Kernwaffen sowie des zu ihrer Herstellung benötigten Materials. Der Vertrag verpflichtet die Nichtkernwaffenstaaten zum Verzicht auf Nuklearwaffen. Diese Staaten – die EU selbst ist nicht Mitglied des NVV – verpflichten sich überdies, waffenfähige Nuklearmaterialien ausschließlich für friedliche Zwecke zu verwenden (Art. IV NVV) sowie keine Ausrüstungsgegenstände zu beschaffen, mit denen man solche herstellen könnte. Die Nuklearmächte verpflichten sich im Gegenzug, das Wissen und die Technik, die für den Bau von Atomwaffen notwendig sind, nicht weiterzugeben.Die mangelnde Bereitschaft der Kernwaffenstaaten, ihre Arsenale tatsächlich abzurüsten, verdeutlicht das Auseinanderklaffen zwischen juristischem Anspruch und politischer Wirklichkeit des NVV, der immerhin in Art. VI als vertragsmäßiges Ziel die „Beendigung des nuklearen Wettrüstens" sowie die „vollständige Abrüstung unter strenger internationaler Kontrolle" formuliert."

Die „nuklearen Teilhabe"

"Der NVV steht einer sog. „nuklearen Teilhabe" nicht entgegen; darunter versteht man „Zwei-Schlüssel-Vereinbarungen", die festlegen, dass der Kernwaffenstaat und der Staat, in dessen Hoheitsgebiet Kernwaffen stationiert sind, nur gemeinsam über deren Einsatz entscheiden können (sog. „Sekundärmitwirkung").Eine durch den NVV verbotene Weitergabe von Kernwaffen an einen Nichtkernwaffenstaat bzw. die Erlangung der alleinigen Verfügungsgewalt über Kernwaffen durch einen Nichtkernwaffenstaat erfolgt weder im Rahmen der „nuklearen Teilhabe" noch im Rahmen einer bloßen Stationierung von Kernwaffen auf dem Territorium eines Nichtkernwaffenstaates.
Mit dem NVV konform sind überdies Beratung, Planung und Übungen von Mitgliedern eines Verteidigungsbündnisses im Bereich der nuklearen Verteidigung sowie die Stationierung von Nuklearwaffen auf dem Territorium eines Nichtkernwaffenstaates."

Der Zwei-plus-Vier-Vertrag

"Deutschland hat im „Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland" vom 12. September 1990 (sog. „Zwei-plus-Vier-Vertrag") völkerrechtsverbindlich auf den Besitz von Atomwaffen verzichtet. In Art. 3 dieses Vertrages heißt es: „Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik bekräftigen ihren Verzicht auf Herstellung und Besitz von und auf Verfügungsgewalt über atomare, biologische und chemische Waffen. Sie erklären, daß auch das vereinte Deutschland sich an diese Verpflichtungen halten wird. Insbesondere gelten die Rechte und Verpflichtungen aus dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen vom 1. Juli 1968 für das vereinte Deutschland fort."

Wie sieht es mit der Finanzierung der stationierten Atomwaffen in Büchel aus?

Ko-Finanzierung ausländischer Nuklearwaffenpotentiale durch Deutschland:

"Im Gegensatz zum Übereinkommen über Streumunition von 200812 enthält der NVV kein explizites Unterstützungs- oder Ko-Finanzierungsverbot, also ein entsprechendes Verbot für Nichtkernwaffenstaaten, Kernwaffenstaaten bei der Entwicklung oder Modernisierung ihres Atomwaffenpotentials (finanziell) zu unterstützen".

Weiter heißt es laut wissenschaftlichem Dienst:

"Eine offizielle deutsche Staatspraxis zur Finanzierung ausländischer Nuklearwaffenpotentiale gibt es nicht. Auf Nachfrage der Wissenschaftlichen Dienste erklärte das Auswärtige Amt, ihm sei nicht bekannt, dass die Bundesregierung in der Vergangenheit (z.B. im Rahmen der „nuklearen Teilhabe") an der Finanzierung ausländischer Atomwaffenarsenale eines NATO-Partnerstaates beteiligt gewesen sei. In der Fachpresse ist über eine angeblich unter strengster Geheimhaltung erfolgte Ko-Finanzierung des israelischen Nuklearwaffenpotenzials durch Deutschland in den 1950er und 60er Jahren berichtet worden;20 offiziell erhärten lassen sich diese Angaben nicht."

Sowie:

"Im Ergebnis schließt die fehlende Staatspraxis eine Möglichkeit zur Finanzierung ausländischer Atomwaffenpotentiale rechtlich nicht aus. Auch aus dem allgemeinen Völkerrecht ergibt sich derzeit kein Finanzierungs- und Unterstützungsverbot für ausländische Atomwaffenpotentiale. Da jenseits des NVV kein allgemeines völkerrechtliches Verbot existiert, Kernwaffen zu besitzen und das eigene nukleare Arsenal zu modernisieren, wäre die finanzielle Unterstützung dieser Potentiale auch keine Hilfe oder Unterstützung bei der Begehung eines völkerrechtswidrigen Handelns (wrongful act)."

Fazit: Die zur Zeit geltenden völkerrechtlichen Verpflichtungen Deutschlands aus dem NVV und dem „Zwei-Plus-Vier-Vertrag" beziehen sich auf das Verbot eines Erwerbs von eigenen Atomwaffen. Die sogenannte „nukleare Teilhabe", wie sie im Hinblick auf die in Deutschland stationierten US-Atomwaffen gehandhabt wird, verstößt ebenso wenig gegen den NVV wie auch die KoFinanzierung eines ausländischen (z.B. französischen oder britischen) Nuklearwaffenpotentials. Diese Finanzierung ließe sich zwar nicht aus dem EU-Haushalt, aber aus dem deutschen Verteidigungshaushalt bewerkstelligen und gelte auf der Grundlage einer entsprechenden bilateralen völkerrechtlichen Vereinbarung, welche auch die „Gegenleistung" der Finanzierung regelt.

Dazu nochmal der WD des Bundestages:

"In diesem Zusammenhang bleibt die Frage, was sich Deutschland von der (kostspieligen) Ko-Finanzierung eines ausländischen Nuklearwaffenpotentials politisch und rechtlich verspricht. Ginge es Deutschland um eine rechtliche und/oder politische Zusicherung des nuklearen Schutzschildes durch Frankreich / Großbritannien, so bliebe festzuhalten, dass die französischen und die (in die NATO-Planung einbezogenen) britischen Atomwaffen immer schon als Teil einer europäischen Abschreckungsstrategie verstanden wurden.Neben Art. 5 des NATO-Vertrages existiert im EU-Vertrag von Lissabon zudem die europäische Bündnisklausel (Art. 42 Abs. 7 EUV), die Frankreich – und bis zum Wirksamwerden des „Brexit" auch Großbritannien – rechtlich verpflichtet, im Falle eines Angriffs auf Deutschland (oder einen anderen EU-Mitgliedstaat) auch militärischen Beistand zu leisten;diese Beistandsverpflichtung würde im Fall eines atomaren Erstschlags als ultima ratio auch den nuklearen Beistand einschließen."

Quellen:
  • https://www.dw.com/de/usa-modernisieren-atombomben-in-deutschland/a-52856021
  • https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-04/nato-usa-atomwaffen-modernisierung-deutschland-buechel
  • https://www.zeit.de/zeit-magazin/2020/03/militaer-standorte-usa-grossbritannien-frankreich-deutschlandkarte
  • https://www.bverfg.de/e/rk20180315_2bvr137113.html
  • https://www.bundestag.de/resource/blob/513080/c9a903735d5ea334181c2f946d2cf8a2/wd-2-013-17-pdf-data.pdf
  • https://www.n-tv.de/politik/Bundeswehr-baut-Schutzzaun-in-Buechel-article21077022.html
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegerhorst_Büchel
Mit freundlicher Genehmigung von Nadine R., Panopticon Blog

Mehr dazu bei https://panopticon.blog/2020/04/13/der-fliegerhorst-buechel/
und https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-04/nato-usa-atomwaffen-modernisierung-deutschland-buechel
und alle unsere Artikel über Büchel https://www.aktion-freiheitstattangst.org/cgi-bin/searchart.pl?suche=Buechel&sel=meta
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/7239-20200420-atombomben-in-buechel-wurden-heimlich-modernisiert.htm

#Fliegerhorst #Büchel #Atombomben #USA #Modernisierung #SchuleohneMilitär #Atomwaffen #Militär #Bundeswehr #Aufrüstung #Waffenexporte #Drohnen #Frieden #Krieg #Friedenserziehung #Menschenrechte #Zivilklausel
 
#Corona-Debatte
Das hier ist kein #Krieg

Eine #Kolumne von Christian #Stöcker

#Ökonomen, #Politiker und #Virologen bemühen ein ums andere Mal den Krieg als Metapher, #Philosophen finden, wir sind zu weich, weil wir das #Virus bekämpfen. #Covid-19 lässt bei so manchem die Maßstäbe verrutschen.
 
#Studie von #Save the #Children
Jedes sechste #Kind wächst im #Krieg auf

"Es ist erschütternd, dass die Welt zuschaut": Laut Save the Children leben weltweit mehr als 415 Millionen #Kinder in einem #Konfliktgebiet. Sie werden verstümmelt, missbraucht, als #Soldaten eingesetzt und getötet.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/save-the-children-jedes-sechste-kind-waechst-im-krieg-auf-a-2cd738c6-a288-48bc-8fe5-848e1c5a4982

Ich weiß - paywall. aber mit NoScript oder TOR geht's bei mir.
 
#Nordsyrien
#Aktivisten berichten von Toten nach türkischem #Luftangriff

Gerade hatte #US-Präsident Donald #Trump die Vereinbarung einer #Waffenruhe für Nordsyrien verkündet. Nur Stunden später kam es offenbar wieder zu Zusammenstößen.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-aktivisten-berichten-von-toten-nach-tuerkischem-luftangriff-a-1292207.html

#Türkei #Syrien #Kurden #Invasion #Krieg #Mord

#Erdogan #Terrorist
 
#Offensive in #Nordsyrien
#Amnesty #International wirft #Türkei #Kriegsverbrechen vor

#Menschenrechtler erheben schwere Vorwürfe gegen die türkische #Armee und mit ihr verbündete #Milizen: Es geht um Angriffe auf Wohngebiete und den Tod einer kurdischen Politikerin.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-amnesty-international-wirft-tuerkei-kriegsverbrechen-vor-a-1292215.html

#Türkei #Syrien #Kurden #Invasion #Krieg #Mord

#Erdogan #Terrorist
 
#Türkische #Offensive in #Nordsyrien
Ab jetzt herrscht #Krieg

#SPIEGEL-Redakteurin Alexandra #Rojkov wollte in Nordsyrien ein #Gefangenenlager für #IS-Anhänger besuchen. Dann griffen die #Türken das Gebiet an. Hier berichtet sie, wie sie die ersten Tage der Offensive erlebt hat.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/offensive-in-nordsyrien-ab-jetzt-herrscht-krieg-bericht-aus-dem-grenzgebiet-a-1291330.html

#Syrien #Türkei #IS #Kurden #YPG

#Erdogan #Terrorist
 
Mobilisierungsaufrufe von #Riseup4Rojava:

Samstag, 12.10 dezentrale Aktionen

Montag, 14. 10 Rüstungsindustrie blockieren!

Wir rufen dazu auf, in allen Städten der #Bundesrepublik Büros, Ausstellungsräume, Produktionsstätten deutscher #Waffenunternehmen zu blockieren. Hier findet ihr eine Karte aller in Frage kommenden Unternehmen:

https://riseup4rojava.org/take-action/

Wir empfehlen Niederlassungen von #Rheinmetall, #KraussMaffeiWegmann, #ThyssenKrupp, #Heckler&Koch sowie der #MTU Friedrichshafen. Sie profitieren direkt von diesem Krieg, sie lieferten Waffen, die bereits während der völkerrechtswidrigen Besatzung des syrischen Kantons #Afrin zum Einsatz kamen.

Mittwoch, 16.10.: Helft der #Presse!

Viele deutsche #Medien sind nicht in der Lage, eine wahrheitsgemäße Berichterstattung über den #Krieg zu garantieren. Sie verharmlosen den #NATO-Krieg, räumen ihm nicht den Stellenwert ein, den er haben sollte. Sie ignorieren lokale Quellen aus dem Norden Syriens, verbreiten türkische Propaganda. Um ihnen unter die Arme zu greifen, wollen wir sie besuchen. Wir rufen euch auf, in die Redaktionen eurer lokalen Zeitungen, Fernsehsender oder Radios zu gehen und einzufordern, dass die Augen nicht vor den #Kriegsverbrechen des westlichen Militärbündnisses und seiner islamistischen Verbündeten verschlossen bleiben.

Freitag, 18.10.: Fridays for Peace

Die kurdische Ökologiebewegung in Nordsyrien und die Umweltbewegung in #Deutschland haben nicht nur gemeinsame Ziele, sondern auch gemeinsame Gegner. Wir rufen alle Aktivist*innen, insbesondere aber unsere Freundinnen bei #fridaysforfuture dazu auf, vor den Büros, Verkaufsstellen, oder Fabriken von #Mercedes zu demonstrieren. Mercedes ist nicht nur Umweltsünder, sondern produziert auch für die türkische Armee.

Samstag, 19.10: Europaweite Großdemonstration

Wir rufen zu einem Block auf der europaweiten Großdemonstration gegen den Krieg auf. Zehntausende Menschen werden in #Köln erwartet. Wir wollen uns mit einem eigenen Block beteiligen. Wir setzen auf eine kämpferische Stimmung und zivilen Ungehorsam. Achtet auf Ankündigungen auf der Demonstration.

Weiter Infos:

riseup4rojava.org
womendefendrojava.net
anf deutsch
Telegram Kanal: t.me/riseup4rojava
Take action !
 
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Mittwoch, 16.10.: Helft der #Presse!

Viele deutsche #Medien sind nicht in der Lage, eine wahrheitsgemäße Berichterstattung über den #Krieg zu garantieren. Sie verharmlosen den #NATO-Krieg, räumen ihm nicht den Stellenwert ein, den er haben sollte. Sie ignorieren lokale Quellen aus dem Norden Syriens, verbreiten türkische Propaganda. Um ihnen unter die Arme zu greifen, wollen wir sie besuchen. Wir rufen euch auf, in die Redaktionen eurer lokalen Zeitungen, Fernsehsender oder Radios zu gehen und einzufordern, dass die Augen nicht vor den #Kriegsverbrechen des westlichen Militärbündnisses und seiner islamistischen Verbündeten verschlossen bleiben.

Freitag, 18.10.: Fridays for Peace

Die kurdische Ökologiebewegung in Nordsyrien und die Umweltbewegung in #Deutschland haben nicht nur gemeinsame Ziele, sondern auch gemeinsame Gegner. Wir rufen alle Aktivist*innen, insbesondere aber unsere Freundinnen bei #fridaysforfuture dazu auf, vor den Büros, Verkaufsstellen, oder Fabriken von #Mercedes zu demonstrieren. Mercedes ist nicht nur Umweltsünder, sondern produziert auch für die türkische Armee.

Samstag, 19.10: Europaweite Großdemonstration

Wir rufen zu einem Block auf der europaweiten Großdemonstration gegen den Krieg auf. Zehntausende Menschen werden in #Köln erwartet. Wir wollen uns mit einem eigenen Block beteiligen. Wir setzen auf eine kämpferische Stimmung und zivilen Ungehorsam. Achtet auf Ankündigungen auf der Demonstration.

Weiter Infos:

riseup4rojava.org
womendefendrojava.net
anf deutsch
Telegram Kanal: t.me/riseup4rojava
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Welt schockiert: #Jemen-Krieg fordert erste #Öl-Opfer

#Saudi-arabien #Jemen #Krieg #Öl #Erdöl #Trump #Maas #Waffen

https://www.der-postillon.com/2019/09/oel-opfer.html

https://www.freitag.de/autoren/jakob-reimann-justicenow/20-000-luftschlaege
 
#Trump droht mit #Krieg, falls #Deutschland #Militärausgaben nicht schneller erhöht

https://www.der-postillon.com/2019/04/nato-ziel.html

hier irrt der positllon:
"Zuvor hatte es die deutsche Regierung immer wieder versäumt, das NATO-Ziel von 2 Prozent des Bundeshaushalts für Verteidigung auszugeben."

Deutschland soll die Kosten nicht auf 2% des Haushaltes erhöhen, sondern auf 2% des BIP. Das macht ~
18% des Haushalts.
https://offenerhaushalt.de/haushalt/bund/#/einzelplane?date=2017&einnahmen-ausgaben=Ausgaben
 
#Sanaa #Jemen #Krieg #Saudi-Arabien #Jemenkrieg #USA #Huthi #Bürgerkrieg

#Welt feiert 4. #Jahrestag des #Jemenkrieg-Ignorierens
 
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Probleme mit und bei der Bundeswehr ...


... wurden mit einem Federstrich beseitigt

Nein, zu früh gefreut - es ist nicht die Abschaffung der Bundeswehr, nur die gestern (11.3.) dem Parlaments- und Kabinettsreferat der Geheimschutzstelle im Bundestag übersandten zwölf Exemplare des Berichts "Zur Materiallage der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr", Tagebuch-Nr. 408/19 wurden mit "VS-GEHEIM", übersandt. Das hat die Abgeorneten (nicht nur des Verteidigungsausschusses) überrascht, denn in den Vorjahren waren sie nur als "VERTRAULICH" eingestuft.

Der Generalinspekteur Eberhard Zorn lies dazu verlauten, dass man "wegen des Umfangs des Berichts nunmehr konkrete Rückschlüsse auf die aktuellen Fähigkeiten der Bundeswehr schließen könnte, dass eine Kenntnisnahme durch Unbefugte die Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik Deutschland schädigen würde."

Und es geht weiter: "... Dies gilt umso mehr vor dem Hintergrund einer verschärften sicherheitspolitischen Lage sowie dem deutschen Beitrag zur Sicherheitsvorsorge im Rahmen der Bündnisverteidigung. Die im Bericht enthaltenen Informationen sind deswegen in ihrer Gesamtheit GEHEIM einzustufen. ..."

Aber was ist mit den 82 Millionen befugten Steuerzahlern, die gern wissen möchten wofür ihr Geld zum Fenster rausgeworfen wird? In den Vorjahren konnte man sich darauf verlassen, dass auch bei "VERTRAULICH" nach einigen Monaten die Highlights ihren Weg in die Zeitungen gefunden hatten.

Jetzt wissen wir endlich warum Frau von der Leyen in den letzten Jahren so viel Geld für externe Berater ausgegeben hat. Der Tipp mit dem GEHEIM-Stempel nimmt ihr einigen Ärger ... solange sich die Abgeordneten das gefallen lassen.

PS: Die Meldung passt zum Tage, denn heute ist Welttag gegen Internetzensur - und wir sind gegen jede Zensur und für Transparenz!

Mehr dazu https://blog.fefe.de/?ts=a2785521
und mit vielen Beispielen, was alles nicht funktioniert bei https://augengeradeaus.net/2019/03/zahlen-zur-einsatzbereitschaft-von-bundeswehr-waffensystemen-bisher-offen-jetzt-geheim/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6820-20190312-probleme-mit-und-bei-der-bundeswehr.htm

#Einsatzbereitschaft #Waffensystem #Reparaturen #geheim #vertraulich #Militär #Bundeswehr #Aufrüstung #Waffenexporte #Drohnen #Frieden #Krieg #Friedenserziehung #Menschenrechte #Zivilklauseln
 
Bild/Foto

Probleme mit und bei der Bundeswehr ...


... wurden mit einem Federstrich beseitigt

Nein, zu früh gefreut - es ist nicht die Abschaffung der Bundeswehr, nur die gestern (11.3.) dem Parlaments- und Kabinettsreferat der Geheimschutzstelle im Bundestag übersandten zwölf Exemplare des Berichts "Zur Materiallage der Hauptwaffensysteme der Bundeswehr", Tagebuch-Nr. 408/19 wurden mit "VS-GEHEIM", übersandt. Das hat die Abgeorneten (nicht nur des Verteidigungsausschusses) überrascht, denn in den Vorjahren waren sie nur als "VERTRAULICH" eingestuft.

Der Generalinspekteur Eberhard Zorn lies dazu verlauten, dass man "wegen des Umfangs des Berichts nunmehr konkrete Rückschlüsse auf die aktuellen Fähigkeiten der Bundeswehr schließen könnte, dass eine Kenntnisnahme durch Unbefugte die Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik Deutschland schädigen würde."

Und es geht weiter: "... Dies gilt umso mehr vor dem Hintergrund einer verschärften sicherheitspolitischen Lage sowie dem deutschen Beitrag zur Sicherheitsvorsorge im Rahmen der Bündnisverteidigung. Die im Bericht enthaltenen Informationen sind deswegen in ihrer Gesamtheit GEHEIM einzustufen. ..."

Aber was ist mit den 82 Millionen befugten Steuerzahlern, die gern wissen möchten wofür ihr Geld zum Fenster rausgeworfen wird? In den Vorjahren konnte man sich darauf verlassen, dass auch bei "VERTRAULICH" nach einigen Monaten die Highlights ihren Weg in die Zeitungen gefunden hatten.

Jetzt wissen wir endlich warum Frau von der Leyen in den letzten Jahren so viel Geld für externe Berater ausgegeben hat. Der Tipp mit dem GEHEIM-Stempel nimmt ihr einigen Ärger ... solange sich die Abgeordneten das gefallen lassen.

PS: Die Meldung passt zum Tage, denn heute ist Welttag gegen Internetzensur - und wir sind gegen jede Zensur und für Transparenz!

Mehr dazu https://blog.fefe.de/?ts=a2785521
und mit vielen Beispielen, was alles nicht funktioniert bei https://augengeradeaus.net/2019/03/zahlen-zur-einsatzbereitschaft-von-bundeswehr-waffensystemen-bisher-offen-jetzt-geheim/
und https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/6820-20190312-probleme-mit-und-bei-der-bundeswehr.htm

#Einsatzbereitschaft #Waffensystem #Reparaturen #geheim #vertraulich #Militär #Bundeswehr #Aufrüstung #Waffenexporte #Drohnen #Frieden #Krieg #Friedenserziehung #Menschenrechte #Zivilklauseln
 

Berlin, Juli 1945, in HD und in Farbe

Wenn ihr so was nicht mehr erleben wollt, dann überlegt euch gut, was ihr antwortet, wenn ihr das nächste mal gefragt werdet: "Wollt ihr den totalen Krieg!?"
Einige unserer Leitmedien fragen das ja immer gerne mal wieder - nur etwas vorsichtiger, unter verdeckter Hand. Also doppelte Vorsicht!



#Video #YouTube #Berlin #Geschichte #Krieg #WW2
 

Niall Ferguson : "Das Märchen von der liberalen Ordnung"


Der Erfolg internationaler Zusammenarbeit wird überschätzt, sagt der Historiker Niall Ferguson. Er prognostiziert einen kalten Krieg zwischen den USA und China.

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Niall Ferguson : "Das Märchen von der liberalen Ordnung"


Der Erfolg internationaler Zusammenarbeit wird überschätzt, sagt der Historiker Niall Ferguson. Er prognostiziert einen kalten Krieg zwischen den USA und China.

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