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soll ich spreaden, find ich gut, darum spread ichs

Hey ihr Lieben,
wir sind das queere TischlerInnenkollektiv Oax_Constructions.
Wir sind 4 FreundInnen, die seit 3 Jahren zusammenarbeiten.
Ab September wollen wir die "Schokowerkstatt", welche ein Teil der
"Schokofabrik #Kreuzberg " ist übernehmen.

Dafür haben wir eine Crowdfundingcampagne gestartet.

Schaut es euch an.und bitte teilen, teilen,teilen ❤️ Danke.

https://www.gofundme.com/f/schokowerkstatt


[1]Fundraiser by offene #Möbelbauwerkstatt : Unterstützt die offene
Frauen*möbelwerkstatt - gofundme.com
[1]offene Möbelbauwerkstatt needs your help today! Unterstützt die
offene Frauen*möbelwerkstatt - *english below***** deutsch*****Wir
brauchen eure Spenden, um die offene Möbelbauwerkstatt in Kreuzberg
weiterzuführen!Die Schokowerkstatt in Berlin-Kreuzberg , ist seit über
30 Jahren ein Ort , andem sich Frauen in einem geschützten Raum
Handwerkliches Wissen aneignen können.
www.gofundme.com

#queer #feminismus #frauen #flti #handwerk #tischlerei #frauenzentrum #solidarität
 
soll ich spreaden, find ich gut, darum spread ichs

Hey ihr Lieben,
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Wir sind 4 FreundInnen, die seit 3 Jahren zusammenarbeiten.
Ab September wollen wir die "Schokowerkstatt", welche ein Teil der
"Schokofabrik #Kreuzberg " ist übernehmen.

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Road Rage in Kreuzberg

Ein Drama für Auto, Fahrrad, drei Polizisten und sechs Jugendliche

All Cops Are Buddhists


Juni 2017. Der Radweg an der Skalitzer Straße ist benutzungsfrei. Ich fahre also auf der Fahrbahn, direkt am Eingang zum Görlitzer Park. Alle Autos fahren langsam, denn wegen des Busersatzverkehrs während der U1-Sperrung sind die Straßen voller als sonst. Ein schwarzer, "sportlicher" PKW überholt mich eng, muß danach natürlich schon wieder stoppen, weil der Verkehr zäh fließt. Ich fahre rechts an ihm vorbei und bitte darum, beim nächsten mal etwas mehr Abstand zu lassen. Er schreit mich an:
"Du Idiot! Da ist ein Radweg! Verpiss Disch auf den Radweg!"
Ein anderer Autofahrer, in einem weißen, ebenfalls "sportlichen" Wagen, auf der zweiten Spur ruft zu mir:
"Du trägst ja nischt mal einen Helm! Du mußt einen tragen! Verschwinde auf den Radweg!"
Beide Autos fahren setzen sich wieder in Bewegung, ich ordne mich wieder auf die Fahrspur ein. In dem Moment touchiert mich die Autofahrerin, die gerade noch hinter mir war, seitlich. Statt anzuhalten oder zu prüfen, ob sie mich möglicherweise verletzt haben könnte, schreit auch sie mich an:
"Du mußt auf dem Radweg fahren! Hau ab!"
Und fährt weiter. Meine Freundin, die alles mitangesehen hat, sagt, sie sei sich sicher, daß die Frau mich absichtlich angefahren hat. Zweihundert Meter weiter hält das Auto an. Die Frau schreit auf mich ein:
"Du bist wohl verrückt! Du darfst hier nicht auf der Straße fahren! Ich rufe jetzt die Polizei! Du Idiot!"
Mein Hinweis, daß der Radweg mangels Verkehrszeichen 237 nicht benutzungspflichtig sei, weist sie ab und bleibt bei ihrer Behauptung und wiederholt ihre Beleidigungen. Ich wage den frechen Scherz, daß sie ihren Führerschein wohl im Preisausschreiben gewonnen haben müsse, wenn ihr die Bedeutung des Vz 237 und seine Abwesenheit nicht bekannt sein. Lautstarke Entgegnung:
"Wenn mein Sohn nicht dabei wäre, würde ich Dir die Fresse polieren!"
Der arme Junge, vielleicht sechs oder sieben Jahre alt, sitzt ganz verschüchtert auf dem Beifahrersitz und weiß nicht wohin mit sich. Die Frau ruft tatsächlich die Polizei, obwohl ich bereits angeboten habe, dies zu übernehmen. Es stoßen sechs Jugendliche hinzu. Sie fragen, was los sei. Die Frau fragt die Jungs:
"Darf der hier auf der Straße fahren?"
Antwort:
"Nein, natürlich nicht, hier ist doch ein Radweg!"
Die Jungs schlagen sich auf die Seite der Alfa-Fahrerin. Einer der Jugendlichen, ganz offensichtlich der Anführer der Gruppe, droht, daß sie mich schlügen, wenn man nun nicht mit dem baldigen Eintreffen der Polizei rechnen müsse. Ich fange an, mich unwohl zu fühlen. Meine Freundin ist zum Glück dabei. Die Polizei kommt zum Glück in nur fünf Minuten. Einer ist offenbar der Gruppenleiter. Er belehrt die Autofahrerin und mich über unsere Rechte und bittet zunächst die Autofahrerin um ihre Sicht der Dinge. Sie ist immer noch total aggressiv und schreit herum:
"Diese Radfahrer, die immer provozieren müssen! Warum müssen die immer auf ihrem Recht bestehen? Ich bin Postbotin, da nehme ich auch den Radweg! Wie kann man als Radfahrer nur so blöd sein, auf der Straße zu fahren?"
Davon abgesehen schildert sie den Vorgang korrekt. Ich füge hinzu, daß die Frau mich ohne 1,5 m Abstand, wie gerichtlich empfohlen, überholt habe und das Touchieren durch diesen Fahrfehler entstand. Die Frau wird wieder laut:
"Was? 1,5 Meter? Das ist doch total übertrieben! Was soll denn das?"
Ein zweiter Polizist, schon etwas älter, bittet derweil höflich und in ruhigem Ton die sechs Jungs, sich ein paar Meter wegzubewegen. Dabei berührt er den Anführer der Halbstarken mit der Hand. Der schreit den Polizisten an:
"Faß misch nischt an! Du denkst wohl, Du kannst misch anfassen, nur weil Du eine Uniform anhast!"
Der Polizist bleibt unglaublich gelassen, während der Anführer der "Gang" weiter rumpöbelt. Der dritte Polizist, noch jünger, stellt sich als "der Praktikant" vor und grinst. Meine Frage, ob sie meine Personalien aufnehmen wollen, verneinen die Polizisten. Wenn keiner von uns eine Anzeige stellen will, kann ich jetzt gehen. Während meine Freundin und ich ziemlich verstört von dannen ziehen, unterhält sich der erste Polizist länger und mit großer Ruhe mit der Fahrerin des Alfas. Ich hoffe, er erklärte ihr ein paar Dinge über Rücksicht im Straßenverkehr. Meiner Freundin und mir tut der Sohn der Frau leid. Und die Polizisten.

Erst am Abend merke ich, daß mein linker Fuß verletzt ist. Offenbar war das beim Touchieren durch den Alfa passiert. Durch die Aufregung hatte ich das nicht gefühlt. Jetzt, zwei Wochen später, heilt die Wunde allmählich.

Heute mußte ich wieder an die Unkenntnis der Autofahrer bezüglich Mindestabstand denken. Eine Radfahrerin wurde von einem BVG-Bus schwer verletzt.

#stvo #fahrrad #berlin #kreuzberg #roadrage #allcopsarebuddhists #bvg #criticalmass #leben
 
 
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