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Items tagged with: Gesellschaft

Eine US-Südstaatenfamilie zum Osterfest fleischlos zu bekochen, ist eine Herausforderung. Aber mit diesem veganen Blätterteigpaket klappt es.
 
#Coronavirus #Coronavirus:Psychologie #Flüchtlinge #Zuwanderung #DIW #Gesellschaft
 

Tupoka Ogette: exit Racism: rassismuskritisch denken lernen


#Bücherhamstern

* Autorin Tupoka Ogette in Wikipedia
* Unrast Verlag, 2020, 9. Auflage, ISBN 978-3-89771-230-0

Beschreibung auf der Verlagsseite:
Obwohl Rassismus in allen Bereichen der deutschen Gesellschaft wirkt, ist es nicht leicht, über ihn zu sprechen. Keiner möchte rassistisch sein, und viele Menschen scheuen sich vor dem Begriff. Das Buch begleitet die Leser*innen bei ihrer mitunter ersten Auseinandersetzung mit Rassismus und tut dies ohne erhobenen Zeigefinger. Vielmehr werden die Leser*innen auf eine rassismuskritische Reise mitgenommen, in deren Verlauf sie nicht nur konkretes Wissen über die Geschichte des Rassismus und dessen Wirkungsweisen erhalten, sondern auch Unterstützung in der emotionalen Auseinandersetzung mit dem Thema.

Übungen und Lesetipps eröffnen an vielen Stellen die Möglichkeit, sich eingehender mit einem bestimmten Themenbereich zu befassen. Über QR-Codes gelangt man zu weiterführenden Artikeln, Videos und Bildern. Ergänzend dazu finden sich in fast jedem Kapitel Auszüge aus sogenannten Rassismus-Logbüchern – anonymisierte Tagebücher, die ehemalige Student*innen von Tupoka Ogette in ihrer eigenen Auseinandersetzung mit Rassismus geführt haben und in denen sie über ihre Emotionen und Gedankenprozesse berichten. Auch Handlungsoptionen kommen nicht zu kurz. Ziel des Buches ist es, gemeinsam mit den Leser*innen eine rassismuskritische Perspektive zu erarbeiten, die diese im Alltag wirklich leben können.
Themen: #Rassismus #rassistisch #AntiRassismus #rassismuskritisch #Deutschland #Gesellschaft #Alltag #Diskriminierung #BlackLivesMatter #BLM #HappyLand

Das ist eines der Bücher, die ich schon länger gelesen hab, aber noch nicht geteilt. Ich hatte früher schon Bücher zu Rassismus bzw. Antirassismus gelesen, aber die waren alle eher USA-bezogen. Die Mechanismen sind überall sehr ähnlich, aber während der BlackLivesMatter-Proteste dachte ich, ein Buch spezieller zu Rassismus in Deutschland zu lesen, wäre sicherlich auch eine gute Idee - und dieses wurde überall empfohlen.
Der Empfehlung kann ich mich absolut anschließen, es ist sehr, sehr lesenswert! Das Buch ist generell eher ein Buch zum Einstieg in die Thematik. Es fängt bei null Vorwissen an und hält die Erklärungen sehr einfach verständlich und nachvollziehbar. Voraussetzung ist aber unbedingt die Bereitschaft, sich mit den eigenen Rassismen auseinanderzusetzen. Wer nicht bereit ist anzuerkennen, dass man selbst auch rassistisch denkt und handelt, und am eigenen Denken und Tun nichts ändern will, braucht das Buch gar nicht erst in die Hand zu nehmen.
Wer sich mit Anti-Rassismus schon ausführlicher beschäftigt hat, wird inhaltlich das meiste im Buch schon kennen. Es ist allerdings kein Buch zum einfach nur lesen, sondern eher ein Workshop in Buchform. Nach jedem Kapitel gibt es einen "interaktiven Teil" mit Fragen und Gedankenanstößen für Leser\*innen, sowie QR-Codes/Links zu weiterführenden Informationen. Die sind auch mein einziger Kritikpunkt: Ich habe die 7. Auflage (aktuell gibts schon die 9.) und manche der Links (insbesondere Youtube-Videos) waren nicht mehr erreichbar. Der Titel steht aber jeweils dabei und es war immer möglich, das Video woanders zu finden, aber es ist eine kleine zusätzliche Hürde.
Ich habe beim Lesen mein eigenes "Logbuch" geschrieben und die Fragen zu jedem Kapitel schriftlich für mich beantwortet - das wurde ein 18-seitiges A5-Büchlein und es ist super interessant, am Ende des Buches nochmal die Gedanken vom Anfang zu lesen. Ich hatte gedacht, ich wüsste das meiste schon und trotzdem hat sich meine Denkweise nachlesbar in einigen Punkten deutlich geändert bzw. wurde eindeutiger und klarer.
Das Buch ist auf jeden Fall eine ganz klare Empfehlung!

Wer das Buch lieber hören als lesen will, findet das von der Autorin selbst gelesene Hörbuch auf verschiedenen Plattformen.

Weitere Empfehlungen

  • Nicht selbst gelesen, soll wohl inhaltlich ähnlich sein zu dem Buch von Tupoka Ogette, auch mit Bezug auf Deutschland, aber nicht in Workshopform: Alice Hasters: Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten (2019). Berlin: Carl Hanser Verlag, ISBN 978-3-446-26425-0.
  • hier kenne ich nur die englische Version und kann zur Übersetzung nichts sagen: Ibram X Kendi: How to be an Antiracist. New York : One World, 2019 ISBN 9780525509288.
    deutsch: How to be an Antiracist. btb, München, 2020, ISBN 978-3-442-75868-5.
  • ebenfalls nur englisch gelesen: Robin DiAngelo: White Fragility: Why It's So Hard for White People to Talk about Racism. Beacon Press, 2018, ISBN 978-0-8070-4741-5.
    deutsche Version: Wir müssen über Rassismus sprechen: Was es bedeutet, in unserer Gesellschaft weiß zu sein, Hoffmann und Campe Verlag, 2020, ISBN 978-3455008135
#buch #bücher #lesen #bücherdrache
(→ Büchersammelpost)
 
Auf Bitten des Bundesinnenministeriums änderte die bpb einen Teaser im Linksextremismus-Dossier. Der taz liegt nun der Wortlaut dieser „Bitte“ vor.
 
#politik #gesellschaft #wirtschaft #gesundheit #corona #covid19 #lockdown #zero-covid
#kultur #satire #fakten #tv #zdf #mediathek

Die Anstalt vom 2. Februar 2021....


....zeigt das ganze Politikversagen der Pandemiebekämpfung auf – und wie richtig #ZeroCovid liegt New
Siehe das Video der ganzen Sendung und die Einzelclips beim ZDF sowie den Faktencheck zur Sendung vom 2. Februar
 
#politik #gesellschaft #wirtschaft #gesundheit #corona #covid19 #lockdown #zero-covid
#kultur #satire #fakten #tv #zdf #mediathek

Die Anstalt vom 2. Februar 2021....


....zeigt das ganze Politikversagen der Pandemiebekämpfung auf – und wie richtig #ZeroCovid liegt New
Siehe das Video der ganzen Sendung und die Einzelclips beim ZDF sowie den Faktencheck zur Sendung vom 2. Februar
 
Trans*: Das Ende der „natürlichen“ Ordnung

Die Aufmerksamkeit für Transmenschen und geschlechtliche Vielfalt ist gewachsen. Doch betrifft das nicht nur sehr wenige?

"Es geht nicht um Prozentzahlen. Der Zustand von Demokratien zeigt sich im Umgang mit Minderheiten." (Gederforscherin Andrea Geier)

#trans #transgender #lgbtiq #gesellschaft

https://www.deutschlandfunkkultur.de/transmenschen-das-ende-der-natuerlichen-ordnung.1005.de.html?dram:article_id=490707
 
Die verantwortlichen Po­li­ti­ke­r*in­nen schieben sich angesichts der Not der Geflüchteten die Verantwortung gegenseitig zu. Und tun nichts.
 
#politik #gesellschaft #wirtschaft #gesundheit #inklusion #corona #covid19 #lockdown #zero-covid

Corona-Pandemie: Inklusions-Aktivist Krauthausen fordert mehr Schutz für Menschen mit Behinderung

Der Menschenrechtsaktivist Raul Krauthausen kritisiert große Mängel beim Schutz von Menschen mit Behinderung in der Pandemie. Ein Großteil von ihnen lebe seit März in Selbstisolation zu Hause und werde die ganze Zeit vergessen, wenn es um passiven oder aktiven Schutz gehe, sagte Krauthausen im Dlf.

 
#politik #gesellschaft #wirtschaft #gesundheit #inklusion #corona #covid19 #lockdown #zero-covid

Corona-Pandemie: Inklusions-Aktivist Krauthausen fordert mehr Schutz für Menschen mit Behinderung

Der Menschenrechtsaktivist Raul Krauthausen kritisiert große Mängel beim Schutz von Menschen mit Behinderung in der Pandemie. Ein Großteil von ihnen lebe seit März in Selbstisolation zu Hause und werde die ganze Zeit vergessen, wenn es um passiven oder aktiven Schutz gehe, sagte Krauthausen im Dlf.

 

pull effect


wenn es den pull effekt gibt, dann überall. und so können wir unfälle vollkommen vermeiden, indem wir den pull effekt der rettung entfernen.

#gesellschaft #politik

Bild/FotoProf. Guido Kühn schrieb den folgenden Beitrag Mon, 14 Sep 2020 13:37:41 +0200




Ich fordere nicht nur als ehemaliger Feuerwehrler den sofortigen \#SeehoferRuecktritt sondern als Mensch. Ich habe echt keine Ahnung, wie ich das was Seehofer in unserem Namen anrichtet meinen Kindern und Enkeln erklären soll. Abschreckung aus Sorge vor einem Pull-Effekt? Abschreckung als Ultima Ratio unserer Werte? Wer oder was sind wir!? Monster?
 

pull effect


wenn es den pull effekt gibt, dann überall. und so können wir unfälle vollkommen vermeiden, indem wir den pull effekt der rettung entfernen.

#gesellschaft #politik

Bild/FotoProf. Guido Kühn schrieb den folgenden Beitrag Mon, 14 Sep 2020 13:37:41 +0200




Ich fordere nicht nur als ehemaliger Feuerwehrler den sofortigen \#SeehoferRuecktritt sondern als Mensch. Ich habe echt keine Ahnung, wie ich das was Seehofer in unserem Namen anrichtet meinen Kindern und Enkeln erklären soll. Abschreckung aus Sorge vor einem Pull-Effekt? Abschreckung als Ultima Ratio unserer Werte? Wer oder was sind wir!? Monster?
 
Bild/Foto
#politik #gesellschaft #polizeigewalt #lügen #racial-profiling #medien #medienhetze #bild

Kadir G aus HH: „Ich habe Todesangst bekommen“

Ein Video aus Hamburg sorgt für Diskussionen. Die Polizei bringt zu acht einen 15-jährigen Jungen zu Boden. Oder wie die Bild es ausdrückte: „Boxer verliert gegen acht Polizisten“. Vorwürfe der Polizeigewalt wurden laut und die Polizei Hamburg veröffentlichte eine ungewöhnlich lange Pressemitteilung. Schnell entstand ein Argumentationsmuster, wonach das harte Vorgehen gegen den Jugendlichen, der am Boden „ich kriege keine Luft“ rief, gerechtfertigt und korrekt ge wesen sei. Der Betroffene selbst sieht die Darstellung des Geschehens anders. Er fühlt sich ungerecht und brutal behandelt und wirf der Polizei und der Bild Falschdarstellungen vor. Kadir G. bat mich darum, ihn auf eine Weise zu Wort kommen zu lassen, durch die nichts weiter verzerrt werden kann. Ich habe ihm versprochen, dass er das kann. (von Tarek Baé)


Wie ist die Vorgeschichte des Videos? Was führte zu der Situation, in der mehrere
Polizistinnen und Polizisten um Sie herumstehen?


Kadir G.: Ich war mit einem E-Scooter unterwegs und fuhr diesen auf dem Gehweg. Ich möchte erwähnen, dass ich in Hamburg tausende Menschen mit E-Scootern auf dem Gehweg sehe. E-Scooter werden auf dem Gehweg geparkt und vom Gehweg aus kann man sie auch erst losfahren. Ein Polizist hielt mich daraufhin an und sagte mir, ich dürfe nicht auf dem Gehweg fahren. Ich sagte, dass niemand sich gestört fühle. Er sagte, wir könnten nun auch diskutieren und ich solle vom E-Scooter absteigen. Das habe ich gemacht. Innerhalb kurzer Zeit standen dann zwei Polizistinnen und zwei Polizisten um mich und wollten meine Personalien. Der erste Polizist sagte, dass ich aufgrund einer Ordnungswidrigkeit eine Strafe zahlen muss. Meine Frage, was das koste und was das bedeute, beantwortete er nicht.

Die Polizei erklärt in einer Pressemittelung, sie habe Sie mehrfach aufgefordert, sich auszuweisen. Können Sie das bestätigen und wenn ja, warum haben Sie ihre Personalien nicht ausgehändigt?

Kadir G.: An dieser Darstellung möchte ich mehrere Punkte richtigstellen. Ich bin 15 Jahre alt. Erst ab dem 16. Lebensjahr besteht in Deutschland eine Ausweispflicht. Das weiß ich. Ich habe dem Polizisten mein Alter mitgeteilt. Ich habe auch laut und deutlich meinen Namen mitgeteilt. Der E-Scooter, auf dem ich fuhr, hatte ein Kennzeichen, über das man mich immer problemlos finden könnte. Man muss die ja mieten mit dem echten Namen. Die Polizei wollte unbedingt, dass ich meinen Ausweis vorzeige, den ich nicht dabeihatte. Was ich ja auch nicht muss. Ich habe angeboten, meinen Vater anzurufen, damit er den Ausweis bringt, das haben sie mir aber nicht erlaubt. Ich durfte nicht an meine Tasche, die auf dem Boden lag. Dann sagte man mir, ich müsste mit auf die Wache kommen. Ich wollte aber nicht, weil ich doch meine Personalien längst gesagt habe und auch angeboten habe, meinen Ausweis bringen zu lassen. Dann fing die Polizei an, mich festzuhalten.

Ist das der Moment, in dem das Video ansetzt und die vier Beamtinnen und Beamten versuchen, Sie festzuhalten und Sie sich sträuben?

Kadir G.: Die Polizisten fingen einfach an, mich anzugreifen und ich habe nicht verstanden, was das soll. Ich habe Todesangst bekommen, weil eine Polizistin mit einem Gummihandschuh die ganze Zeit meinen Mund zuhielt. Ich dachte, ich ersticke gleich. Waren Sie schon mal in einer Situation, in der Sie nicht verstehen, warum Sie so angegriffen werden? Ich war richtig überfordert mit allem. In dem Video hört man, wie ich schwer atme und man sieht, wie ich schwitze und nicht weiß, wo vorne und hinten ist. Ich dachte, ich habe doch alles richtig gemacht und plötzlich umzingeln die mich und gehen mit den Händen in mein Gesicht. Und dann kamen auch noch weitere Polizisten dazu.

Vielleicht sagt sich das jetzt leicht, aber warum haben Sie in dem Moment nicht Folge geleistet?

Kadir G.: Ich habe Platzangst. Und ich habe Asthma. Ich habe schon im Stehen nicht mehr gut atmen können und Panik bekommen und als dann die Verstärkung kam und auf mich losging, dachte ich, ich sterbe gleich. Ich dachte, das ist wie in den Videos aus Amerika, wie bei George Floyd und die denken ich bin bewaffnet. Als ich mein Oberteil ausgezogen habe, damit die sehen, dass ich nichts habe, gingen die dann auf mich rauf und drückten mich zu Boden. Ich habe Knüppelschläge gespürt und ein Knie im Nacken.

Sie erwähnen ein Knie im Nacken und George Floyd. An der Wand, vor der Sie zu Boden gebracht werden, steht „I can´t breathe“, der tragische Satz aus dem Video von George Floyd. Ist Ihnen das in dem Moment aufgefallen?

Kadir G.: Ich habe es erst später auf dem Video gesehen. Und da habe ich auch erst gesehen, wie viele Menschen da waren. Ich erinnere mich nur, wie ich am Boden lag und dachte, ich ersticke und ich Stimmen gehört habe, die auch sagten „er kriegt keine Luft“. Ich habe mich kurz gefühlt wie in einem Film, wie in einem Video. Eines von diesen vielen Videos, wo die Polizei Jugendliche auf den Boden drückt oder Schwarze in Amerika. Ich kenne das nur aus Social Media. Erst kurz davor gab es so ein Video aus Düsseldorf, wo ein Jugendlicher von Polizisten mit Knie auf Kopf und Nacken festgehalten wird. Ich habe gar nicht richtig gecheckt, dass mir das gerade wirklich passiert.

Das Video endet mit Ihnen am Boden. Was ist danach passiert?

Kadir G.: Die Polizei hat mich mit auf die Wache genommen und in eine Zelle gesteckt. Mein Vater hat mich dann von dort abgeholt.

Was geschah in der Zwischenzeit? Wie haben Sie Ihre Eltern kontaktiert und wurden Sie medizinisch untersucht?

Kadir G.: Ich wurde von Sanitätern kurz untersucht, ob ich verletzt war. Ich hatte in dem Moment immer noch Adrenalin und habe nicht realisiert, was abgeht und die Schmerzen nicht richtig gespürt. Ich wollte meinen Vater anrufen, aber ich konnte nicht. Die Polizei hat dann später meinen Vater selbst angerufen. Als ich rausgekommen bin, sind mein Vater und ich nochmal zu einem Arzt gegangen und der hat dann Verletzungen festgestellt. Ich habe Schmerzen am Nacken, an den Armen, an den Beinen, am Kopf und auch in den Augen wegen des Pfeffersprays.

Ihnen wurde mehrfach nicht ermöglicht, Ihre Erziehungsberechtigten zu kontaktieren? Hat die Polizei Ihnen denn die Möglichkeit gegeben, Anzeige gegen die beteiligten Polizistinnen und Polizisten zu erstatten?

Kadir G.: Ich verstehe nicht, warum ich nicht sofort am Anfang einfach meinen Vater anrufen kann, wenn die Polizei ihn am Ende eh selbst anruft, damit er meinen Ausweis bringt und mich abholt. Und nein, die Polizei hat mir nicht gesagt, dass ich eine Anzeige machen kann oder mich beschweren kann.

Die Polizei verbreitet die Information, Sie seien mehrmals verwarnt worden und seien auch in der Vergangenheit auffällig gewesen. Stimmt das?

Kadir G.: Der Polizist, der mich dort angehalten hat; ich erinnere mich nicht, dass ich jemals im Leben mit dem gesprochen habe. Nur einmal wurde ich in Altona wegen des Fahrens eines E-Scooters auf dem Gehweg von der Polizei angesprochen. Aber das war`s. Jetzt stellt man mich dar wie einen Kriminellen. Ich habe keine Vorstrafen. Man hätte anders mit mir reden können. Es hätte gar nicht eskalieren müssen. Die haben mich sofort in die Ecke gedrängt und wie einen Verbrecher behandelt

In der BILD steht, gegen Sie sei fünf Mal ermittelt worden und Sie seien Boxer beim SV Polizei, die Polizei beruft sich auf ihr vermeintlich aggressives, bedrohliches Auftreten und ihre Bekanntheit bei der Polizei; entspricht das denn nicht der Wahrheit?

Kadir G.: Dass ich fünf mal angezeigt wurde, stimmt nicht. So etwas müsste ich doch am besten wissen, oder? Als sei ich irgendein Intensivtäter. Außerdem bin ich auch nicht im SV Polizei, wie die BILD behauptet, ich boxe beim SC Condor. Ein Journalist von der BILD hat mich auf meine private Nummer angerufen – keine Ahnung, wo er die her hat – und gesagt, ich kann ihm vertrauen. Und dann kommt sowas raus. Am Ende lese ich überall etwas von angeblichen Anzeigen und angeblichen Problemen in der Schule und angeblichen Verwarnungen. Ich verstehe nicht, warum manche Leute versuchen, das alles umzudrehen gegen mich. So etwas ist mir noch nie passiert. Ich hatte noch nie solche Probleme mit der Polizei. Und dann werde ich wegen einem E-Scooter auf dem Gehweg auf den Boden gedrückt. Polizisten sind doch selbst alle ausgebildet in Kampfsport. Acht von denen haben Angst vor einem Jugendlichen? Sind die nicht auch ausgebildet in Deeskalation?

Es gibt Debatten um Racial Profling und eine durch das Innenministerium abgesagte Studie dazu. Denken Sie, es die Festnahme und der Umgang damit haben auch etwas mit Ihrem Erscheinungsbild zu tun?

Kadir G.: Wir können jetzt rausgehen, egal wann, und gucken, ob E-Scooter auf dem Gehweg fahren. Überall sieht man das. So ganz Zufall, dass ich angehalten werde, kann es ja nicht sein. Und wir können auch gucken, wie andere Menschen behandelt werden, wenn sie mal angehalten werden. Liegen die mit dem Gesicht auf dem Boden am Ende? Ich finde, dass ich ein Recht darauf habe, dass so etwas untersucht wird. Wir werden uns nun einen Anwalt nehmen.

Der Fall erhält nun deutschlandweit viel Aufmerksamkeit. Kriegen Sie das mit? Und was wünschen Sie sich an Konsequenzen und Veränderungen?

Kadir G.: Wir sehen, dass sich manche Politiker einsetzen und sagen, dass sowas nicht klar geht. Ich wünsche mir, dass es nicht mehr solche Gewalt gegen Jugendliche oder gegen Menschen mit Migrationshintergrund gibt. Ich bin 15 Jahre alt, ich bin deutscher Staatsbürger, ich bin Hamburger, ich will einfach nur ein normales Leben. So wie jeder Mensch. Man kann auch einfach sagen, dass das ein Fehler war. Oder man kann es wenigstens richtig untersuchen. Wenn man nichts zu verbergen hat, warum gibt es dann diese Studie nicht?

Vielen Dank für das Gespräch
  • Das Interview führte Tarek Baé, Medienwissenschaftler & Kommunikationswissenschaftler. Journalist. 26.
 
Bild/Foto
#politik #gesellschaft #polizeigewalt #lügen #racial-profiling #medien #medienhetze #bild

Kadir G aus HH: „Ich habe Todesangst bekommen“

Ein Video aus Hamburg sorgt für Diskussionen. Die Polizei bringt zu acht einen 15-jährigen Jungen zu Boden. Oder wie die Bild es ausdrückte: „Boxer verliert gegen acht Polizisten“. Vorwürfe der Polizeigewalt wurden laut und die Polizei Hamburg veröffentlichte eine ungewöhnlich lange Pressemitteilung. Schnell entstand ein Argumentationsmuster, wonach das harte Vorgehen gegen den Jugendlichen, der am Boden „ich kriege keine Luft“ rief, gerechtfertigt und korrekt ge wesen sei. Der Betroffene selbst sieht die Darstellung des Geschehens anders. Er fühlt sich ungerecht und brutal behandelt und wirf der Polizei und der Bild Falschdarstellungen vor. Kadir G. bat mich darum, ihn auf eine Weise zu Wort kommen zu lassen, durch die nichts weiter verzerrt werden kann. Ich habe ihm versprochen, dass er das kann. (von Tarek Baé)


Wie ist die Vorgeschichte des Videos? Was führte zu der Situation, in der mehrere
Polizistinnen und Polizisten um Sie herumstehen?


Kadir G.: Ich war mit einem E-Scooter unterwegs und fuhr diesen auf dem Gehweg. Ich möchte erwähnen, dass ich in Hamburg tausende Menschen mit E-Scootern auf dem Gehweg sehe. E-Scooter werden auf dem Gehweg geparkt und vom Gehweg aus kann man sie auch erst losfahren. Ein Polizist hielt mich daraufhin an und sagte mir, ich dürfe nicht auf dem Gehweg fahren. Ich sagte, dass niemand sich gestört fühle. Er sagte, wir könnten nun auch diskutieren und ich solle vom E-Scooter absteigen. Das habe ich gemacht. Innerhalb kurzer Zeit standen dann zwei Polizistinnen und zwei Polizisten um mich und wollten meine Personalien. Der erste Polizist sagte, dass ich aufgrund einer Ordnungswidrigkeit eine Strafe zahlen muss. Meine Frage, was das koste und was das bedeute, beantwortete er nicht.

Die Polizei erklärt in einer Pressemittelung, sie habe Sie mehrfach aufgefordert, sich auszuweisen. Können Sie das bestätigen und wenn ja, warum haben Sie ihre Personalien nicht ausgehändigt?

Kadir G.: An dieser Darstellung möchte ich mehrere Punkte richtigstellen. Ich bin 15 Jahre alt. Erst ab dem 16. Lebensjahr besteht in Deutschland eine Ausweispflicht. Das weiß ich. Ich habe dem Polizisten mein Alter mitgeteilt. Ich habe auch laut und deutlich meinen Namen mitgeteilt. Der E-Scooter, auf dem ich fuhr, hatte ein Kennzeichen, über das man mich immer problemlos finden könnte. Man muss die ja mieten mit dem echten Namen. Die Polizei wollte unbedingt, dass ich meinen Ausweis vorzeige, den ich nicht dabeihatte. Was ich ja auch nicht muss. Ich habe angeboten, meinen Vater anzurufen, damit er den Ausweis bringt, das haben sie mir aber nicht erlaubt. Ich durfte nicht an meine Tasche, die auf dem Boden lag. Dann sagte man mir, ich müsste mit auf die Wache kommen. Ich wollte aber nicht, weil ich doch meine Personalien längst gesagt habe und auch angeboten habe, meinen Ausweis bringen zu lassen. Dann fing die Polizei an, mich festzuhalten.

Ist das der Moment, in dem das Video ansetzt und die vier Beamtinnen und Beamten versuchen, Sie festzuhalten und Sie sich sträuben?

Kadir G.: Die Polizisten fingen einfach an, mich anzugreifen und ich habe nicht verstanden, was das soll. Ich habe Todesangst bekommen, weil eine Polizistin mit einem Gummihandschuh die ganze Zeit meinen Mund zuhielt. Ich dachte, ich ersticke gleich. Waren Sie schon mal in einer Situation, in der Sie nicht verstehen, warum Sie so angegriffen werden? Ich war richtig überfordert mit allem. In dem Video hört man, wie ich schwer atme und man sieht, wie ich schwitze und nicht weiß, wo vorne und hinten ist. Ich dachte, ich habe doch alles richtig gemacht und plötzlich umzingeln die mich und gehen mit den Händen in mein Gesicht. Und dann kamen auch noch weitere Polizisten dazu.

Vielleicht sagt sich das jetzt leicht, aber warum haben Sie in dem Moment nicht Folge geleistet?

Kadir G.: Ich habe Platzangst. Und ich habe Asthma. Ich habe schon im Stehen nicht mehr gut atmen können und Panik bekommen und als dann die Verstärkung kam und auf mich losging, dachte ich, ich sterbe gleich. Ich dachte, das ist wie in den Videos aus Amerika, wie bei George Floyd und die denken ich bin bewaffnet. Als ich mein Oberteil ausgezogen habe, damit die sehen, dass ich nichts habe, gingen die dann auf mich rauf und drückten mich zu Boden. Ich habe Knüppelschläge gespürt und ein Knie im Nacken.

Sie erwähnen ein Knie im Nacken und George Floyd. An der Wand, vor der Sie zu Boden gebracht werden, steht „I can´t breathe“, der tragische Satz aus dem Video von George Floyd. Ist Ihnen das in dem Moment aufgefallen?

Kadir G.: Ich habe es erst später auf dem Video gesehen. Und da habe ich auch erst gesehen, wie viele Menschen da waren. Ich erinnere mich nur, wie ich am Boden lag und dachte, ich ersticke und ich Stimmen gehört habe, die auch sagten „er kriegt keine Luft“. Ich habe mich kurz gefühlt wie in einem Film, wie in einem Video. Eines von diesen vielen Videos, wo die Polizei Jugendliche auf den Boden drückt oder Schwarze in Amerika. Ich kenne das nur aus Social Media. Erst kurz davor gab es so ein Video aus Düsseldorf, wo ein Jugendlicher von Polizisten mit Knie auf Kopf und Nacken festgehalten wird. Ich habe gar nicht richtig gecheckt, dass mir das gerade wirklich passiert.

Das Video endet mit Ihnen am Boden. Was ist danach passiert?

Kadir G.: Die Polizei hat mich mit auf die Wache genommen und in eine Zelle gesteckt. Mein Vater hat mich dann von dort abgeholt.

Was geschah in der Zwischenzeit? Wie haben Sie Ihre Eltern kontaktiert und wurden Sie medizinisch untersucht?

Kadir G.: Ich wurde von Sanitätern kurz untersucht, ob ich verletzt war. Ich hatte in dem Moment immer noch Adrenalin und habe nicht realisiert, was abgeht und die Schmerzen nicht richtig gespürt. Ich wollte meinen Vater anrufen, aber ich konnte nicht. Die Polizei hat dann später meinen Vater selbst angerufen. Als ich rausgekommen bin, sind mein Vater und ich nochmal zu einem Arzt gegangen und der hat dann Verletzungen festgestellt. Ich habe Schmerzen am Nacken, an den Armen, an den Beinen, am Kopf und auch in den Augen wegen des Pfeffersprays.

Ihnen wurde mehrfach nicht ermöglicht, Ihre Erziehungsberechtigten zu kontaktieren? Hat die Polizei Ihnen denn die Möglichkeit gegeben, Anzeige gegen die beteiligten Polizistinnen und Polizisten zu erstatten?

Kadir G.: Ich verstehe nicht, warum ich nicht sofort am Anfang einfach meinen Vater anrufen kann, wenn die Polizei ihn am Ende eh selbst anruft, damit er meinen Ausweis bringt und mich abholt. Und nein, die Polizei hat mir nicht gesagt, dass ich eine Anzeige machen kann oder mich beschweren kann.

Die Polizei verbreitet die Information, Sie seien mehrmals verwarnt worden und seien auch in der Vergangenheit auffällig gewesen. Stimmt das?

Kadir G.: Der Polizist, der mich dort angehalten hat; ich erinnere mich nicht, dass ich jemals im Leben mit dem gesprochen habe. Nur einmal wurde ich in Altona wegen des Fahrens eines E-Scooters auf dem Gehweg von der Polizei angesprochen. Aber das war`s. Jetzt stellt man mich dar wie einen Kriminellen. Ich habe keine Vorstrafen. Man hätte anders mit mir reden können. Es hätte gar nicht eskalieren müssen. Die haben mich sofort in die Ecke gedrängt und wie einen Verbrecher behandelt

In der BILD steht, gegen Sie sei fünf Mal ermittelt worden und Sie seien Boxer beim SV Polizei, die Polizei beruft sich auf ihr vermeintlich aggressives, bedrohliches Auftreten und ihre Bekanntheit bei der Polizei; entspricht das denn nicht der Wahrheit?

Kadir G.: Dass ich fünf mal angezeigt wurde, stimmt nicht. So etwas müsste ich doch am besten wissen, oder? Als sei ich irgendein Intensivtäter. Außerdem bin ich auch nicht im SV Polizei, wie die BILD behauptet, ich boxe beim SC Condor. Ein Journalist von der BILD hat mich auf meine private Nummer angerufen – keine Ahnung, wo er die her hat – und gesagt, ich kann ihm vertrauen. Und dann kommt sowas raus. Am Ende lese ich überall etwas von angeblichen Anzeigen und angeblichen Problemen in der Schule und angeblichen Verwarnungen. Ich verstehe nicht, warum manche Leute versuchen, das alles umzudrehen gegen mich. So etwas ist mir noch nie passiert. Ich hatte noch nie solche Probleme mit der Polizei. Und dann werde ich wegen einem E-Scooter auf dem Gehweg auf den Boden gedrückt. Polizisten sind doch selbst alle ausgebildet in Kampfsport. Acht von denen haben Angst vor einem Jugendlichen? Sind die nicht auch ausgebildet in Deeskalation?

Es gibt Debatten um Racial Profling und eine durch das Innenministerium abgesagte Studie dazu. Denken Sie, es die Festnahme und der Umgang damit haben auch etwas mit Ihrem Erscheinungsbild zu tun?

Kadir G.: Wir können jetzt rausgehen, egal wann, und gucken, ob E-Scooter auf dem Gehweg fahren. Überall sieht man das. So ganz Zufall, dass ich angehalten werde, kann es ja nicht sein. Und wir können auch gucken, wie andere Menschen behandelt werden, wenn sie mal angehalten werden. Liegen die mit dem Gesicht auf dem Boden am Ende? Ich finde, dass ich ein Recht darauf habe, dass so etwas untersucht wird. Wir werden uns nun einen Anwalt nehmen.

Der Fall erhält nun deutschlandweit viel Aufmerksamkeit. Kriegen Sie das mit? Und was wünschen Sie sich an Konsequenzen und Veränderungen?

Kadir G.: Wir sehen, dass sich manche Politiker einsetzen und sagen, dass sowas nicht klar geht. Ich wünsche mir, dass es nicht mehr solche Gewalt gegen Jugendliche oder gegen Menschen mit Migrationshintergrund gibt. Ich bin 15 Jahre alt, ich bin deutscher Staatsbürger, ich bin Hamburger, ich will einfach nur ein normales Leben. So wie jeder Mensch. Man kann auch einfach sagen, dass das ein Fehler war. Oder man kann es wenigstens richtig untersuchen. Wenn man nichts zu verbergen hat, warum gibt es dann diese Studie nicht?

Vielen Dank für das Gespräch
  • Das Interview führte Tarek Baé, Medienwissenschaftler & Kommunikationswissenschaftler. Journalist. 26.
 

Hintergrund | DW: Afro.Deutschland


Die DW-Doku Afro.Deutschland ist jetzt auch online am Start. Die Dokumentation wurde bereits in einigen Städten vorgeführt, darunter Berlin und Dresden. Mit den Reaktionen können die Regisseurinnen zufrieden sein.

Gerade sind die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit großem Erfolg zu Ende gegangen. "Die Menschen spüren, dass sie etwas gegen Rassismus unternehmen müssen und dass sie dabei auch erfolgreich sein können", sagte Jürgen Micksch, Vorstand der Stiftung gegen Rassismus. Über 1700 Veranstaltungen hat die Stiftung koordiniert. Er bedankte sich auch bei der Deutschen Welle für ihr Engagement in den vergangenen zwei Wochen... ()

Info: Das Video ist schon vom 27.03.2017. Aber trotzdem wie ich finde sehr interessant und gut gemacht.

Tags: #de #hintergrund #deutschland #afro-deutschland #rassismus #menschen #gesellschaft #dw #deutsche-welle # 2017-03-27 #ravenbird #2020-06-10
 

Hintergrund | DW: Afro.Deutschland


Die DW-Doku Afro.Deutschland ist jetzt auch online am Start. Die Dokumentation wurde bereits in einigen Städten vorgeführt, darunter Berlin und Dresden. Mit den Reaktionen können die Regisseurinnen zufrieden sein.

Gerade sind die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit großem Erfolg zu Ende gegangen. "Die Menschen spüren, dass sie etwas gegen Rassismus unternehmen müssen und dass sie dabei auch erfolgreich sein können", sagte Jürgen Micksch, Vorstand der Stiftung gegen Rassismus. Über 1700 Veranstaltungen hat die Stiftung koordiniert. Er bedankte sich auch bei der Deutschen Welle für ihr Engagement in den vergangenen zwei Wochen... ()

Info: Das Video ist schon vom 27.03.2017. Aber trotzdem wie ich finde sehr interessant und gut gemacht.

Tags: #de #hintergrund #deutschland #afro-deutschland #rassismus #menschen #gesellschaft #dw #deutsche-welle # 2017-03-27 #ravenbird #2020-06-10
 
Maja #Göpel will die Welt neu denken

26.04.20 | 06:58 Min. | Verfügbar bis 26.04.2021

Eine Welt und eine #Wirtschaft ohne #Wachstum – wie soll das gehen? Ein Gespräch über Tabus, die #Revolution im Denken und die Idee einer #Gesellschaft, in der der Mensch mit seinen Bedürfnissen – und nicht der Markt – an erster Stelle steht.

#ard #ttt
 

Wenn ihr keine Kinder habt,


dann lest bitte unbedingt das hier. Dringend. Und ausnahmsweise erst recht (oder vor allem) die Kommentare.

https://editionf.com/coronaeltern-heulend-auf-dem-kuechenboden/

#coronaeltern #familie #gesellschaft
#CoronaEltern: Heulend auf dem Küchenboden
 

Wenn ihr keine Kinder habt,


dann lest bitte unbedingt das hier. Dringend. Und ausnahmsweise erst recht (oder vor allem) die Kommentare.

https://editionf.com/coronaeltern-heulend-auf-dem-kuechenboden/

#coronaeltern #familie #gesellschaft
#CoronaEltern: Heulend auf dem Küchenboden
 
#Essay und #Diskurs
#Mediathek #Podcast #RSS #dlf
Sendung vom 29.03.2020
#Eigentumsreligion,
Von der Idee, mit #Grund und #Boden reich zu werden

https://www.deutschlandfunk.de/eigentumsreligion-von-der-idee-mit-grund-und-boden-reich-zu.1184.de.html?dram:article_id=470550

Die einen erben #Immobilien, die anderen zahlen exorbitante #Mieten. Gerechtfertigt wird das gerne mit dem freien #Markt oder mit dem #Grundrecht auf #Eigentum. Aber muss die #Gesellschaft unbedingt so funktionieren? Wie sähe sie ohne die „Eigentumsreligion“ aus?
 
#Lernprogramme #Schulfernsehen #Telekolleg und co.. Willkommen in 2020 oder so.. ;) *kchichichi*

#Programmänderungen wegen #Schulausfall

Die #Maus grüßt ab #Mittwoch #täglich

Vom #Tigerenten #Club #spezial bis zu diversen #Lernformaten: #Öffentlich-rechtliche #Sender reagieren mit #Programmänderungen auf den #Corona-Schulausfall.

[...]
Nach der #Schließung von #Schulen und #Kindertagesstätten haben mehrere Sender #angekündigt, ihre #Programme zu #ändern:
[...]

[...]
Der #SWR sendet ab Montag 8 Uhr ein #Tigerenten #Club spezial mit #Serien und #Dokus wie #Tiere bis unters Dach, #Schmecksplosion oder #Dein #großer #Tag. #Zuschauerinnen und #Zuschauer können dazu #Fragen ins #Studio schicken, die von #Experten #beantwortet werden. Ab 10.45 Uhr laufen #Planet #Schule und #Planet #Wissen zu #Themen zu #Natur und #Umwelt, #Wissenschaft und #Technik, #Sprachen, #Geschichte und #Gesellschaft, #konkret geht es beispielsweise um den #Klimawandel, das #Mittelalter, #Ludwig #van #Beethoven oder das #Grundgesetz. Ab #Dienstag werde die #gesamte #Sendestrecke #auch #im #Livestream übertragen.
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Der #WDR will #Die #Sendung #mit #der #Maus statt wie bisher wöchentlich #ab #kommendem #Mittwoch #täglich ausstrahlen - und zwar am #Vormittag. Die genaue Uhrzeit stehe noch nicht fest. #Alle #Folgen sollen auch in der #Mediathek #zur #Verfügung stehen und per #App #abrufbar sein. In diesem Zusammenhang verweist der #WDR auch auf sein #Internetangebot #schule #digital mit #Unterrichtsmaterial zu #verschiedenen #Themen.
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Der Bayerische Rundfunk #BR startet am Montag sein Programm #Schule #daheim und will auf dem Kanal #ARD-alpha #montags #bis #freitags #von #9 #bis #12 #Uhr #Lernformate senden. Die Inhalte sollen auch über die #BR-Mediathek #abrufbar sein und mit Materialien auf dem #Infoportal #Mebis #ergänzt werden.
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#Lernprogramme #Schulfernsehen #Telekolleg und co.. Willkommen in 2020 oder so.. ;) *kchichichi*

#Programmänderungen wegen #Schulausfall

Die #Maus grüßt ab #Mittwoch #täglich

Vom #Tigerenten #Club #spezial bis zu diversen #Lernformaten: #Öffentlich-rechtliche #Sender reagieren mit #Programmänderungen auf den #Corona-Schulausfall.

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Nach der #Schließung von #Schulen und #Kindertagesstätten haben mehrere Sender #angekündigt, ihre #Programme zu #ändern:
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Der #SWR sendet ab Montag 8 Uhr ein #Tigerenten #Club spezial mit #Serien und #Dokus wie #Tiere bis unters Dach, #Schmecksplosion oder #Dein #großer #Tag. #Zuschauerinnen und #Zuschauer können dazu #Fragen ins #Studio schicken, die von #Experten #beantwortet werden. Ab 10.45 Uhr laufen #Planet #Schule und #Planet #Wissen zu #Themen zu #Natur und #Umwelt, #Wissenschaft und #Technik, #Sprachen, #Geschichte und #Gesellschaft, #konkret geht es beispielsweise um den #Klimawandel, das #Mittelalter, #Ludwig #van #Beethoven oder das #Grundgesetz. Ab #Dienstag werde die #gesamte #Sendestrecke #auch #im #Livestream übertragen.
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Der #WDR will #Die #Sendung #mit #der #Maus statt wie bisher wöchentlich #ab #kommendem #Mittwoch #täglich ausstrahlen - und zwar am #Vormittag. Die genaue Uhrzeit stehe noch nicht fest. #Alle #Folgen sollen auch in der #Mediathek #zur #Verfügung stehen und per #App #abrufbar sein. In diesem Zusammenhang verweist der #WDR auch auf sein #Internetangebot #schule #digital mit #Unterrichtsmaterial zu #verschiedenen #Themen.
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Der Bayerische Rundfunk #BR startet am Montag sein Programm #Schule #daheim und will auf dem Kanal #ARD-alpha #montags #bis #freitags #von #9 #bis #12 #Uhr #Lernformate senden. Die Inhalte sollen auch über die #BR-Mediathek #abrufbar sein und mit Materialien auf dem #Infoportal #Mebis #ergänzt werden.
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Ja - dieser Ansatz gefällt mir.
Würdest Du folgender Parole zustimmen wollen?
Weniger Staat, mehr vom Leben.
Weniger Staat, bedeutet weniger Politik und unsinnige Bevormundung, wodurch mehr Raum und Zeit zum Leben bleibt.

Dann möchte ich Dich noch auf Gerald Hüther aufmerksam machen; sein Ansatz erscheint mit vielversprechend:
Momente gelingender #Beziehungen
eine neue #Beziehungskultur für eine bessere Welt
Gerald Hüther beschreibt, was Momente gelingender Beziehungen in #Familie, #Schule und #Gesellschaft bewirken können, wie man sie schafft, aber auch, welche Hindernisse sich ihnen entgegenstellen. In einer neuen #Beziehungskultur liegt die Möglichkeit, die #Welt zu verändern – im Großen wie im Kleinen.
 
In den sozialen Netzwerken - und insbesondere auf #YouTube - findet man unzählige Accounts bzw. Kanäle von Esoteriker(inne)n, die sich nicht nur mit Meditation, Seelenwanderung und Ähnlichem beschäftigen, sondern gleichzeitig auch mit großem Eifer eindeutig rechtsradikales Gedankengut verbreiten. Diese auch "braune #Esoterik" genannte Szene ist in den letzten Jahren erheblich gewachsen - und wird bisher von Behörden und der Öffentlichkeit weitgehend ignoriert. (Wobei man durchaus streiten kann, ob man den hier im Bericht genannten Ivo Sasek wirklich als Esoteriker bezeichnen kann…)

https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-01/rechte-esoterik-kla-tv-verschwoerungstheorien-verfassungsschutz #NWOwissen #ZON #Politik #Gesellschaft #Internet #Medien #Rechtsextremismus #Rechtsradikalismus #Faschismus
 
In den sozialen Netzwerken - und insbesondere auf #YouTube - findet man unzählige Accounts bzw. Kanäle von Esoteriker(inne)n, die sich nicht nur mit Meditation, Seelenwanderung und Ähnlichem beschäftigen, sondern gleichzeitig auch mit großem Eifer eindeutig rechtsradikales Gedankengut verbreiten. Diese auch "braune #Esoterik" genannte Szene ist in den letzten Jahren erheblich gewachsen - und wird bisher von Behörden und der Öffentlichkeit weitgehend ignoriert. (Wobei man durchaus streiten kann, ob man den hier im Bericht genannten Ivo Sasek wirklich als Esoteriker bezeichnen kann…)

https://www.zeit.de/gesellschaft/2020-01/rechte-esoterik-kla-tv-verschwoerungstheorien-verfassungsschutz #NWOwissen #ZON #Politik #Gesellschaft #Internet #Medien #Rechtsextremismus #Rechtsradikalismus #Faschismus
 
#debatte
Ein anderer Blick auf #Frauen

Es geht um #Menschenrechte, nicht um #Moral – warum wir beim Thema #Sexkauf auch in #Deutschland das #nordische #Modell brauchen
#Prositution #Frau #Strafrecht #taz #Margarete #Moulin #Gesellschaft

https://taz.de/Archiv-Suche/!5647022/

Wie seht ihr das? Der Artikel klingt sehr rund und schlüssig. Ich verstehe die Problematik:
"An jedem Mann – auch an dem, der nicht in ein Bordell geht – wirkt die Idee, dass er theoretisch die Macht hat, sich die Körperöffnungen einer Frau zu mieten. Das ist ein katastrophaler Gesellschaftsentwurf."
Und ich denke auch, daß dieser Umstand Männer wir Berlusconi etc hervorbringt, "die Frau will nicht? dann kauf ich sie eben..."
Aber Prohibition hat bisher nicht wirklich gut funktioniert.
Beim nordischen Modell habe ich Schmerzen mit meiner Gerechtigkeitsvorstellung:
Wie kann bei einem Deal eine Partei legal und die andere illegal handeln? Und ist die legale nicht automatisch durch Mitwisserschaft auch schuldig?
 

Warum #Geschlechterforschung so umstritten ist



[...] Der Angriff auf die Gender-Forschung setzt an der Stelle ein, dass unterstellt wird, hier gibt es eine kleine verschworene Clique von Wissenschaftlerinnen, die wollen den Menschen ihre Identität wegnehmen, wollen ihnen wegnehmen, was es heißt ein #Mann oder eine #Frau zu sein. Das ist mitnichten der Fall, auch wenn es natürlich in der Wissenschaft immer um Verunsicherung geht, insofern sie kulturelle Selbstverständlichkeiten in Frage stellen.“

Die #Gender-Studies stellen in Frage, dass der biologische Körper von der Formung durch #Kultur und #Gesellschaft ausgenommen ist. Ihre These ist, dass ein kulturfreier und wertneutraler Blick auf biologische Fakten der #Geschlechterdifferenz nicht möglich ist. Sondern dass die Natur – der Körper – stets durch die Brille der Kultur gesehen wird. [...]
[...] „Es geht darum aufzuzeigen, dass es das typisch Männliche und das typisch Weibliche nicht gibt. Und dass schon, wenn wir uns organische Strukturen ansehen, immer auf eine Individualität dieser Ausformungen, auch des Genitaltraktes kommen. Und dass egal, welche Merkmale wir uns betrachten, chromosomale Merkmale, genetische, hormonelle, inneres – äußeres Genital, das keineswegs in eine Richtung #männlich – #weiblich zeigen muss. Sondern dass es sich bei jedem Menschen individuell unterschiedlich darstellt.“

„Es gibt alle möglichen Varianten. Es gibt Frauen, die haben keinen Uterus, Frauen, die haben keine Scheide und so weiter. Und je länger man sich beschäftigt, desto mehr muss man sich die Frage stellen, was ist überhaupt ein Mann oder eine Frau?“[...]

[...] „Geschlecht ist vollkommen irrelevant. Es muss auch nicht festgestellt werden und dann sind wir auch weg von dem Punkt, brauchen wir zwei oder zwölf oder 60 Geschlechter. Sondern wenn wir sagen, letztendlich ist menschliche Vielfalt so komplex und wie Menschen sich selbst verstehen, wie sie ihren Körper verstehen und interpretieren, welche Art von #Identität sie sich daraus basteln. Am Ende könnte man sagen, das #Geschlecht gehört in den Bereich der persönlichen #Freiheitsrechte. Und alle können sich so definieren, wie sie selbst wollen, das wäre für mich das Ende der #Heteronormativität.“ [...]

https://www.deutschlandfunk.de/gender-trouble-warum-geschlechterforschung-so-umstritten-ist.1148.de.html?dram:article_id=461009

#Gender #GenderStudies #Genderforschung #GenderGaga #Genderwahn #Forschung #Wissenschaft
 

Warum #Geschlechterforschung so umstritten ist



[...] Der Angriff auf die Gender-Forschung setzt an der Stelle ein, dass unterstellt wird, hier gibt es eine kleine verschworene Clique von Wissenschaftlerinnen, die wollen den Menschen ihre Identität wegnehmen, wollen ihnen wegnehmen, was es heißt ein #Mann oder eine #Frau zu sein. Das ist mitnichten der Fall, auch wenn es natürlich in der Wissenschaft immer um Verunsicherung geht, insofern sie kulturelle Selbstverständlichkeiten in Frage stellen.“

Die #Gender-Studies stellen in Frage, dass der biologische Körper von der Formung durch #Kultur und #Gesellschaft ausgenommen ist. Ihre These ist, dass ein kulturfreier und wertneutraler Blick auf biologische Fakten der #Geschlechterdifferenz nicht möglich ist. Sondern dass die Natur – der Körper – stets durch die Brille der Kultur gesehen wird. [...]
[...] „Es geht darum aufzuzeigen, dass es das typisch Männliche und das typisch Weibliche nicht gibt. Und dass schon, wenn wir uns organische Strukturen ansehen, immer auf eine Individualität dieser Ausformungen, auch des Genitaltraktes kommen. Und dass egal, welche Merkmale wir uns betrachten, chromosomale Merkmale, genetische, hormonelle, inneres – äußeres Genital, das keineswegs in eine Richtung #männlich – #weiblich zeigen muss. Sondern dass es sich bei jedem Menschen individuell unterschiedlich darstellt.“

„Es gibt alle möglichen Varianten. Es gibt Frauen, die haben keinen Uterus, Frauen, die haben keine Scheide und so weiter. Und je länger man sich beschäftigt, desto mehr muss man sich die Frage stellen, was ist überhaupt ein Mann oder eine Frau?“[...]

[...] „Geschlecht ist vollkommen irrelevant. Es muss auch nicht festgestellt werden und dann sind wir auch weg von dem Punkt, brauchen wir zwei oder zwölf oder 60 Geschlechter. Sondern wenn wir sagen, letztendlich ist menschliche Vielfalt so komplex und wie Menschen sich selbst verstehen, wie sie ihren Körper verstehen und interpretieren, welche Art von #Identität sie sich daraus basteln. Am Ende könnte man sagen, das #Geschlecht gehört in den Bereich der persönlichen #Freiheitsrechte. Und alle können sich so definieren, wie sie selbst wollen, das wäre für mich das Ende der #Heteronormativität.“ [...]

https://www.deutschlandfunk.de/gender-trouble-warum-geschlechterforschung-so-umstritten-ist.1148.de.html?dram:article_id=461009

#Gender #GenderStudies #Genderforschung #GenderGaga #Genderwahn #Forschung #Wissenschaft
 

Kommunikationsbrüste




[...] Und bevor wieder evolutionspsychologisiert und erklärt wird, dass sich Männer „halt eben“ gerne Brüste anschauen: Niemand hat etwas gegen #Sexiness. Brüste in einen sexuellen Kontext zu stellen ist oft vollkommen ok. Aber genau das ist hier nicht gegeben. Stahlschnitte und Diamantwerkzeuge sind kein sexueller sondern ein sexualisierter Kontext. Bei allen „verkaufsfördernden“ Gesprächen, die Brüste in #Werbung mit uns führen müssen, sagen sie doch eigentlich immer das Gleiche: „Nimm mich!“ Wenn diese Botschaft nicht auf die Tatsache treffen würde, dass Frauen noch viel zu häufig sexuelle Belästigung erleben, wäre sie auch nicht sexistisch. Aber diese strukturelle Diskriminierung besteht und damit auch die tatsächliche #Diskriminierung dieser Anzeigen. Brüste sind nur nicht keine Einladung – sie sollten auch nicht als Einladung missbraucht werden.
https://pinkstinks.de/kommunikationsbrueste/

#Pinkstinks #Sexismus #Feminismus #Brüste #Titten #Hupen #Möpse #Gesellschaft
Kommunikationsbrüste
 

Kommunikationsbrüste




[...] Und bevor wieder evolutionspsychologisiert und erklärt wird, dass sich Männer „halt eben“ gerne Brüste anschauen: Niemand hat etwas gegen #Sexiness. Brüste in einen sexuellen Kontext zu stellen ist oft vollkommen ok. Aber genau das ist hier nicht gegeben. Stahlschnitte und Diamantwerkzeuge sind kein sexueller sondern ein sexualisierter Kontext. Bei allen „verkaufsfördernden“ Gesprächen, die Brüste in #Werbung mit uns führen müssen, sagen sie doch eigentlich immer das Gleiche: „Nimm mich!“ Wenn diese Botschaft nicht auf die Tatsache treffen würde, dass Frauen noch viel zu häufig sexuelle Belästigung erleben, wäre sie auch nicht sexistisch. Aber diese strukturelle Diskriminierung besteht und damit auch die tatsächliche #Diskriminierung dieser Anzeigen. Brüste sind nur nicht keine Einladung – sie sollten auch nicht als Einladung missbraucht werden.
https://pinkstinks.de/kommunikationsbrueste/

#Pinkstinks #Sexismus #Feminismus #Brüste #Titten #Hupen #Möpse #Gesellschaft
Kommunikationsbrüste
 

Fairphone - 5 Jahre Support !!!


Uuuu uu das #fairphone 3 ist da! Und es hat 5 ich wiederhohle 5! Jahre support! (Dh. 5 jahre Ersatzteile) aber vor ALLEM 5 jahre #Sicherheitsupdates !!! !!!!!!!!

ich find die aussicht en handy kaufen zu können dass du einfach mal 5 jahre verwenden ziemlich unglaublich..!

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Fairphone-3-das-moeglichst-nachhaltig-Smartphone-4505848.html

#ff3 #support #gesellschaft #handy #smartphone
 

Fairphone - 5 Jahre Support !!!


Uuuu uu das #fairphone 3 ist da! Und es hat 5 ich wiederhohle 5! Jahre support! (Dh. 5 jahre Ersatzteile) aber vor ALLEM 5 jahre #Sicherheitsupdates !!! !!!!!!!!

ich find die aussicht en handy kaufen zu können dass du einfach mal 5 jahre verwenden ziemlich unglaublich..!

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Fairphone-3-das-moeglichst-nachhaltig-Smartphone-4505848.html

#ff3 #support #gesellschaft #handy #smartphone
 

Beitrag | Telepolis: Rechter Shitstorm nach Nazi-Durchsage im ICE


Nachdem sie auf eine rechtsradikale Durchsage aufmerksam gemacht hatte, geriet eine Hamburgerin in einen Shitstorm - und die Bahn reagierte zunächst dilettantisch. Ein Bericht und ein Kommentar

Folgendes ist geschehen: Am vergangenen Montag saß die Hamburgerin Julietta F. im ICE von München nach Frankfurt. Vor Frankfurt wurde der Zug durch die Entschärfung einer Weltkriegsbombe aufgehalten. Manche nahmen es relaxt, andere waren genervt von der Verspätung - Alltag bei der Deutschen Bahn also. Bis über die Bordlautsprecher diese Durchsage kam: "Liebe Fahrgäste, unser Zug hat wegen der Entschärfung einer Bombe, die die Westalliierten auf die unschuldige Bevölkerung Frankfurts abgeworfen haben, zur Zeit fünfundvierzig Minuten Verspätung...
Meine Meinung: Das ist Deutschland! Der Bodensatz der Gesellschaft lässt grüßen. Um mal bei der Rhetorik des Artikels zu bleiben.
Tags: #de #beitrag #deutschland #bahn #gesellschaft #rechte #nazis #bodensatz #shitstorm #facebook #meinung #telepolis #ravenbird #2019-07-11
 

Beitrag | Telepolis: Rechter Shitstorm nach Nazi-Durchsage im ICE


Nachdem sie auf eine rechtsradikale Durchsage aufmerksam gemacht hatte, geriet eine Hamburgerin in einen Shitstorm - und die Bahn reagierte zunächst dilettantisch. Ein Bericht und ein Kommentar

Folgendes ist geschehen: Am vergangenen Montag saß die Hamburgerin Julietta F. im ICE von München nach Frankfurt. Vor Frankfurt wurde der Zug durch die Entschärfung einer Weltkriegsbombe aufgehalten. Manche nahmen es relaxt, andere waren genervt von der Verspätung - Alltag bei der Deutschen Bahn also. Bis über die Bordlautsprecher diese Durchsage kam: "Liebe Fahrgäste, unser Zug hat wegen der Entschärfung einer Bombe, die die Westalliierten auf die unschuldige Bevölkerung Frankfurts abgeworfen haben, zur Zeit fünfundvierzig Minuten Verspätung...
Meine Meinung: Das ist Deutschland! Der Bodensatz der Gesellschaft lässt grüßen. Um mal bei der Rhetorik des Artikels zu bleiben.
Tags: #de #beitrag #deutschland #bahn #gesellschaft #rechte #nazis #bodensatz #shitstorm #facebook #meinung #telepolis #ravenbird #2019-07-11
 
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