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Warum #Geschlechterforschung so umstritten ist



[...] Der Angriff auf die Gender-Forschung setzt an der Stelle ein, dass unterstellt wird, hier gibt es eine kleine verschworene Clique von Wissenschaftlerinnen, die wollen den Menschen ihre Identität wegnehmen, wollen ihnen wegnehmen, was es heißt ein #Mann oder eine #Frau zu sein. Das ist mitnichten der Fall, auch wenn es natürlich in der Wissenschaft immer um Verunsicherung geht, insofern sie kulturelle Selbstverständlichkeiten in Frage stellen.“

Die #Gender-Studies stellen in Frage, dass der biologische Körper von der Formung durch #Kultur und #Gesellschaft ausgenommen ist. Ihre These ist, dass ein kulturfreier und wertneutraler Blick auf biologische Fakten der #Geschlechterdifferenz nicht möglich ist. Sondern dass die Natur – der Körper – stets durch die Brille der Kultur gesehen wird. [...]
[...] „Es geht darum aufzuzeigen, dass es das typisch Männliche und das typisch Weibliche nicht gibt. Und dass schon, wenn wir uns organische Strukturen ansehen, immer auf eine Individualität dieser Ausformungen, auch des Genitaltraktes kommen. Und dass egal, welche Merkmale wir uns betrachten, chromosomale Merkmale, genetische, hormonelle, inneres – äußeres Genital, das keineswegs in eine Richtung #männlich – #weiblich zeigen muss. Sondern dass es sich bei jedem Menschen individuell unterschiedlich darstellt.“

„Es gibt alle möglichen Varianten. Es gibt Frauen, die haben keinen Uterus, Frauen, die haben keine Scheide und so weiter. Und je länger man sich beschäftigt, desto mehr muss man sich die Frage stellen, was ist überhaupt ein Mann oder eine Frau?“[...]

[...] „Geschlecht ist vollkommen irrelevant. Es muss auch nicht festgestellt werden und dann sind wir auch weg von dem Punkt, brauchen wir zwei oder zwölf oder 60 Geschlechter. Sondern wenn wir sagen, letztendlich ist menschliche Vielfalt so komplex und wie Menschen sich selbst verstehen, wie sie ihren Körper verstehen und interpretieren, welche Art von #Identität sie sich daraus basteln. Am Ende könnte man sagen, das #Geschlecht gehört in den Bereich der persönlichen #Freiheitsrechte. Und alle können sich so definieren, wie sie selbst wollen, das wäre für mich das Ende der #Heteronormativität.“ [...]

https://www.deutschlandfunk.de/gender-trouble-warum-geschlechterforschung-so-umstritten-ist.1148.de.html?dram:article_id=461009

#Gender #GenderStudies #Genderforschung #GenderGaga #Genderwahn #Forschung #Wissenschaft
 

Warum #Geschlechterforschung so umstritten ist



[...] Der Angriff auf die Gender-Forschung setzt an der Stelle ein, dass unterstellt wird, hier gibt es eine kleine verschworene Clique von Wissenschaftlerinnen, die wollen den Menschen ihre Identität wegnehmen, wollen ihnen wegnehmen, was es heißt ein #Mann oder eine #Frau zu sein. Das ist mitnichten der Fall, auch wenn es natürlich in der Wissenschaft immer um Verunsicherung geht, insofern sie kulturelle Selbstverständlichkeiten in Frage stellen.“

Die #Gender-Studies stellen in Frage, dass der biologische Körper von der Formung durch #Kultur und #Gesellschaft ausgenommen ist. Ihre These ist, dass ein kulturfreier und wertneutraler Blick auf biologische Fakten der #Geschlechterdifferenz nicht möglich ist. Sondern dass die Natur – der Körper – stets durch die Brille der Kultur gesehen wird. [...]
[...] „Es geht darum aufzuzeigen, dass es das typisch Männliche und das typisch Weibliche nicht gibt. Und dass schon, wenn wir uns organische Strukturen ansehen, immer auf eine Individualität dieser Ausformungen, auch des Genitaltraktes kommen. Und dass egal, welche Merkmale wir uns betrachten, chromosomale Merkmale, genetische, hormonelle, inneres – äußeres Genital, das keineswegs in eine Richtung #männlich – #weiblich zeigen muss. Sondern dass es sich bei jedem Menschen individuell unterschiedlich darstellt.“

„Es gibt alle möglichen Varianten. Es gibt Frauen, die haben keinen Uterus, Frauen, die haben keine Scheide und so weiter. Und je länger man sich beschäftigt, desto mehr muss man sich die Frage stellen, was ist überhaupt ein Mann oder eine Frau?“[...]

[...] „Geschlecht ist vollkommen irrelevant. Es muss auch nicht festgestellt werden und dann sind wir auch weg von dem Punkt, brauchen wir zwei oder zwölf oder 60 Geschlechter. Sondern wenn wir sagen, letztendlich ist menschliche Vielfalt so komplex und wie Menschen sich selbst verstehen, wie sie ihren Körper verstehen und interpretieren, welche Art von #Identität sie sich daraus basteln. Am Ende könnte man sagen, das #Geschlecht gehört in den Bereich der persönlichen #Freiheitsrechte. Und alle können sich so definieren, wie sie selbst wollen, das wäre für mich das Ende der #Heteronormativität.“ [...]

https://www.deutschlandfunk.de/gender-trouble-warum-geschlechterforschung-so-umstritten-ist.1148.de.html?dram:article_id=461009

#Gender #GenderStudies #Genderforschung #GenderGaga #Genderwahn #Forschung #Wissenschaft
 
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