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Items tagged with: Geschichte

Kleine Geschichte des Streaming | HNF Blog

Früher saßen wir am Radio oder vor dem Fernseher; ab den 1970er-Jahren entwickelte sich das Streaming. 1993 wurden Interviews online übertragen, 1994 waren die Rolling Stones über das Internet zu hören. Am 3. April 1995 führte die Firma Progressive Networks – später hieß sie RealNetworks – den RealAudio Player ein. 1997 folgte die Software RealVideo.
Oh Gott, der Real Player. Der war noch gruseliger als der Flash Player. Schon ganz verdrängt, dass es den auch mal gab

#history #Geschichte #HNF #RealPlayer
Kleine Geschichte des Streaming
 
#Lernprogramme #Schulfernsehen #Telekolleg und co.. Willkommen in 2020 oder so.. ;) *kchichichi*

#Programmänderungen wegen #Schulausfall

Die #Maus grüßt ab #Mittwoch #täglich

Vom #Tigerenten #Club #spezial bis zu diversen #Lernformaten: #Öffentlich-rechtliche #Sender reagieren mit #Programmänderungen auf den #Corona-Schulausfall.

[...]
Nach der #Schließung von #Schulen und #Kindertagesstätten haben mehrere Sender #angekündigt, ihre #Programme zu #ändern:
[...]

[...]
Der #SWR sendet ab Montag 8 Uhr ein #Tigerenten #Club spezial mit #Serien und #Dokus wie #Tiere bis unters Dach, #Schmecksplosion oder #Dein #großer #Tag. #Zuschauerinnen und #Zuschauer können dazu #Fragen ins #Studio schicken, die von #Experten #beantwortet werden. Ab 10.45 Uhr laufen #Planet #Schule und #Planet #Wissen zu #Themen zu #Natur und #Umwelt, #Wissenschaft und #Technik, #Sprachen, #Geschichte und #Gesellschaft, #konkret geht es beispielsweise um den #Klimawandel, das #Mittelalter, #Ludwig #van #Beethoven oder das #Grundgesetz. Ab #Dienstag werde die #gesamte #Sendestrecke #auch #im #Livestream übertragen.
[...]

[...]
Der #WDR will #Die #Sendung #mit #der #Maus statt wie bisher wöchentlich #ab #kommendem #Mittwoch #täglich ausstrahlen - und zwar am #Vormittag. Die genaue Uhrzeit stehe noch nicht fest. #Alle #Folgen sollen auch in der #Mediathek #zur #Verfügung stehen und per #App #abrufbar sein. In diesem Zusammenhang verweist der #WDR auch auf sein #Internetangebot #schule #digital mit #Unterrichtsmaterial zu #verschiedenen #Themen.
[...]

[...]
Der Bayerische Rundfunk #BR startet am Montag sein Programm #Schule #daheim und will auf dem Kanal #ARD-alpha #montags #bis #freitags #von #9 #bis #12 #Uhr #Lernformate senden. Die Inhalte sollen auch über die #BR-Mediathek #abrufbar sein und mit Materialien auf dem #Infoportal #Mebis #ergänzt werden.
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#Lernprogramme #Schulfernsehen #Telekolleg und co.. Willkommen in 2020 oder so.. ;) *kchichichi*

#Programmänderungen wegen #Schulausfall

Die #Maus grüßt ab #Mittwoch #täglich

Vom #Tigerenten #Club #spezial bis zu diversen #Lernformaten: #Öffentlich-rechtliche #Sender reagieren mit #Programmänderungen auf den #Corona-Schulausfall.

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Nach der #Schließung von #Schulen und #Kindertagesstätten haben mehrere Sender #angekündigt, ihre #Programme zu #ändern:
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Der #SWR sendet ab Montag 8 Uhr ein #Tigerenten #Club spezial mit #Serien und #Dokus wie #Tiere bis unters Dach, #Schmecksplosion oder #Dein #großer #Tag. #Zuschauerinnen und #Zuschauer können dazu #Fragen ins #Studio schicken, die von #Experten #beantwortet werden. Ab 10.45 Uhr laufen #Planet #Schule und #Planet #Wissen zu #Themen zu #Natur und #Umwelt, #Wissenschaft und #Technik, #Sprachen, #Geschichte und #Gesellschaft, #konkret geht es beispielsweise um den #Klimawandel, das #Mittelalter, #Ludwig #van #Beethoven oder das #Grundgesetz. Ab #Dienstag werde die #gesamte #Sendestrecke #auch #im #Livestream übertragen.
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Der #WDR will #Die #Sendung #mit #der #Maus statt wie bisher wöchentlich #ab #kommendem #Mittwoch #täglich ausstrahlen - und zwar am #Vormittag. Die genaue Uhrzeit stehe noch nicht fest. #Alle #Folgen sollen auch in der #Mediathek #zur #Verfügung stehen und per #App #abrufbar sein. In diesem Zusammenhang verweist der #WDR auch auf sein #Internetangebot #schule #digital mit #Unterrichtsmaterial zu #verschiedenen #Themen.
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Der Bayerische Rundfunk #BR startet am Montag sein Programm #Schule #daheim und will auf dem Kanal #ARD-alpha #montags #bis #freitags #von #9 #bis #12 #Uhr #Lernformate senden. Die Inhalte sollen auch über die #BR-Mediathek #abrufbar sein und mit Materialien auf dem #Infoportal #Mebis #ergänzt werden.
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Archäologen entdecken in Paderborn historisches Gerichtsgebäude - nw.de


Spannend!
#Paderborn #Geschichte #Archäologie
 
Wenn #Arte sich der #Geschichte zuwendet, dann lernt man immer wieder was neues.

Der Zankapfel.

Wäre ich im Leben niemals darauf gekommen.
 
Wenn #Arte sich der #Geschichte zuwendet, dann lernt man immer wieder was neues.

Der Zankapfel.

Wäre ich im Leben niemals darauf gekommen.
 
#Geschichte

Heute vor 75 Jahren wurden sechs Mitglieder der Jugend-Widerstandsgruppe Edelweisspiraten von den Nazis öffentlich hingerichtet.

Jugend in Nazi-Deutschland

Mit Fahrtenmessern gegen den "Führer"

Ohne Prozess henkte die Gestapo im Jahr 1944 eine ganze Gruppe Kölner Jugendlicher - der jüngste war 16 Jahre alt. Die "Edelweißpiraten" hatten sich anfangs nur mit der HJ geprügelt, später Anti-Kriegs-Parolen gemalt - doch dann gingen einige in den Untergrund und töteten Nazi-Funktionäre.
 
#Geschichte

Heute vor 75 Jahren wurden sechs Mitglieder der Jugend-Widerstandsgruppe Edelweisspiraten von den Nazis öffentlich hingerichtet.

Jugend in Nazi-Deutschland

Mit Fahrtenmessern gegen den "Führer"

Ohne Prozess henkte die Gestapo im Jahr 1944 eine ganze Gruppe Kölner Jugendlicher - der jüngste war 16 Jahre alt. Die "Edelweißpiraten" hatten sich anfangs nur mit der HJ geprügelt, später Anti-Kriegs-Parolen gemalt - doch dann gingen einige in den Untergrund und töteten Nazi-Funktionäre.
 

Rechtsgeschichte: Sachenrecht und 'arisiertes' Eigentum

Es mag heute erstaunen, dass hier bis ins Herz des "bürgerlichen" Lagers das Selbstmitleid über Vermögensverluste im Rahmen der Restitution das Mitgefühl mit den Opfern der Shoa überwog – wenn man sich nicht überhaupt selbst als das eigentliche Opfer sah.
#Recht #Geschichte
 
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#Geschichte

Am 8. November 1939 verübte Georg Elser im Münchner Bürgerbräukeller einen Bomben-Anschlag auf Adolf Hitler und nahezu die gesamte NS-Führungsspitze. Das Attentat scheiterte nur knapp. Der gelernte Schreiner und überzeugte Widerstandskämpfer aus Baden-Württemberg wurde bei seiner Flucht in die Schweiz festgenommen. Die Deutschen glaubten dem Gerücht der NS-Propaganda, dass der britische Geheimdienst verantwortlich für den Anschlag sei. Nach fünf Jahren Haft in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Dachau wurde Elser am 1945 im KZ Dachau ermordet, seine Leiche danach verbrannt.

#niewieder #keinvergessen
 
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#Geschichte

Am 8. November 1939 verübte Georg Elser im Münchner Bürgerbräukeller einen Bomben-Anschlag auf Adolf Hitler und nahezu die gesamte NS-Führungsspitze. Das Attentat scheiterte nur knapp. Der gelernte Schreiner und überzeugte Widerstandskämpfer aus Baden-Württemberg wurde bei seiner Flucht in die Schweiz festgenommen. Die Deutschen glaubten dem Gerücht der NS-Propaganda, dass der britische Geheimdienst verantwortlich für den Anschlag sei. Nach fünf Jahren Haft in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Dachau wurde Elser am 1945 im KZ Dachau ermordet, seine Leiche danach verbrannt.

#niewieder #keinvergessen
 
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#Geschichte

Franziska Mann und ihr Aufstand vor der #Gaskammer in #Auschwitz

Heute vor 76 Jahren wehrte sich die Tänzerin Franziska Mann gegen die Nazis. Sie wollte nicht kampflos ins Gas gehen. Damit ist sie zum Symbol des Mutes in einer ausweglosen Zeit geworden.

"Franziska Mann war eine schöne Frau. Eine, die auffiel. Auch den SS-Männern an der Rampe in Birkenau, die an diesem 23. Oktober 1943, einem Sonnabend, auf einen Zug mit Häftlingen warteten, die ins Gas geschickt werden sollten. Unter ihnen Franziska Mann, 37 Jahre alt. Eine Frau, die als Heldin in Erinnerung bleibt. Sie wagte den Aufstand vor den Türen der Gaskammer im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau – und tötete dabei einen SS-Bewacher.

1800 Männer, Frauen und Kinder hatte die SS zuvor vom Hotel Polski in Warschau nach Bergen-Belsen transportiert. Von dort, logen die Nazi-Verbrecher, sollten die Gefangenen ins Lager „Bergau“ bei Dresden gebracht werden. Ein Lager, das es nicht gab. Stattdessen erreichte der Zug Auschwitz-Birkenau. Auf der Rampe, gleich nach dem Verlassen des Zuges, wurden die Häftlinge unruhig. Sie merkten, dass sie hintergangen und betrogen worden waren. Schreien, Brüllen, wütende Kommandos, Prügel mit Stöcken und Gewehrkolben. SS-Mannschaften trennten die Männer von den Frauen und Kindern. Auf Lastwagen wurden die Männer zum Krematorium II gebracht und dort sofort ins Gas geschickt, Frauen und Kinder zum Krematorium III.

Einer der SS-Männer an der Rampe war Josef Schillinger. Überlebende beschrieben ihn später als sadistisch und besonders bösartig und brutal. Er war „ein verkommenes Subjekt, ein Schrecken der Häftlinge“. Er prügelte oft und gerne: „Der Hieb seiner Hand war wuchtig wie ein Knüppel, spielend zerschlug er einen Kiefer, und wo er hinschlug, floss Blut.“

SS-Obersturmführer Franz Hößler, sogenannter „Schutzhaftlagerführer“ im Frauenlager Auschwitz-Birkenau, täuschte die verängstigten Häftlinge ein letztes Mal. Sie müssten desinfiziert werden, um ausreisen zu können. Er befahl ihnen, sich auszuziehen. Die Hälfte der Opfer ließ sich überreden, legte die Kleidung ab und betrat die Gaskammer. Die anderen waren misstrauisch, sie weigerten sich. Erst als sie von den SS-Bewachern mit Knüppeln und Peitschen geprügelt werden, begannen sie, sich auszuziehen. Unter ihnen Franziska Mann.

Was dann geschah, wurde später unterschiedlich dargestellt. Von der wahrscheinlichsten Version berichtet der Publizist Andreas Meckel von „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“: Franziska Mann zog sich betont langsam aus. Plötzlich schlug sie dem völlig überraschten SS-Oberscharführer Walter Quakernack blitzschnell den Absatz ihres Schuhs ins Gesicht. Der Mann wollte sich mit den Händen schützen. Da entriss ihm Franziska Mann seinen Revolver und schoss auf ihn. Sie verfehlte ihn knapp. Aber sie traf den neben Quakernack stehenden Schillinger in den Bauch und verwundete ihn schwer. Schillinger starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Franziska Mann schoss auch auf SS-Unterscharführer Wilhelm Emmerich, der mit einem steifen Bein danach nie wieder wie früher laufen konnte.

Nach den Schüssen stürzten sich die Frauen mit bloßen Händen auf die SS-Leute. Die bewaffneten Männer rannten aus dem Raum. Kurz darauf ließ Lagerkommandant Rudolf Höß zwei Maschinengewehre aufstellen und auf die wehrlosen Gefangenen schießen. Der Widerstand, den Franziska Mann entfacht hatte, endete in einem Blutbad. Wer nicht von den Schüssen getroffen wurde, starb im Gas. Am nächsten Tag feuerten SS-Wachleute als Vergeltung wahllos ins Lager. 13 Häftlinge starben, viele wurden verwundet.

Franziska Mann wurde vor 70 Jahren in Auschwitz-Birkenau ermordet. Ihr Aufstand war getragen vom Mut der Verzweiflung. Ihr Wille, sich aufzulehnen, obwohl sie nicht die geringste Chance hatte, ist auch heute noch bewundernswert."

https://www.auschwitz.info/de/aktuelles/archiv/artikel/lesen/23-oktober-1943-auschwitz-birkenau-krematorium-iii-199.html
 
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#Geschichte

Franziska Mann und ihr Aufstand vor der #Gaskammer in #Auschwitz

Heute vor 76 Jahren wehrte sich die Tänzerin Franziska Mann gegen die Nazis. Sie wollte nicht kampflos ins Gas gehen. Damit ist sie zum Symbol des Mutes in einer ausweglosen Zeit geworden.

"Franziska Mann war eine schöne Frau. Eine, die auffiel. Auch den SS-Männern an der Rampe in Birkenau, die an diesem 23. Oktober 1943, einem Sonnabend, auf einen Zug mit Häftlingen warteten, die ins Gas geschickt werden sollten. Unter ihnen Franziska Mann, 37 Jahre alt. Eine Frau, die als Heldin in Erinnerung bleibt. Sie wagte den Aufstand vor den Türen der Gaskammer im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau – und tötete dabei einen SS-Bewacher.

1800 Männer, Frauen und Kinder hatte die SS zuvor vom Hotel Polski in Warschau nach Bergen-Belsen transportiert. Von dort, logen die Nazi-Verbrecher, sollten die Gefangenen ins Lager „Bergau“ bei Dresden gebracht werden. Ein Lager, das es nicht gab. Stattdessen erreichte der Zug Auschwitz-Birkenau. Auf der Rampe, gleich nach dem Verlassen des Zuges, wurden die Häftlinge unruhig. Sie merkten, dass sie hintergangen und betrogen worden waren. Schreien, Brüllen, wütende Kommandos, Prügel mit Stöcken und Gewehrkolben. SS-Mannschaften trennten die Männer von den Frauen und Kindern. Auf Lastwagen wurden die Männer zum Krematorium II gebracht und dort sofort ins Gas geschickt, Frauen und Kinder zum Krematorium III.

Einer der SS-Männer an der Rampe war Josef Schillinger. Überlebende beschrieben ihn später als sadistisch und besonders bösartig und brutal. Er war „ein verkommenes Subjekt, ein Schrecken der Häftlinge“. Er prügelte oft und gerne: „Der Hieb seiner Hand war wuchtig wie ein Knüppel, spielend zerschlug er einen Kiefer, und wo er hinschlug, floss Blut.“

SS-Obersturmführer Franz Hößler, sogenannter „Schutzhaftlagerführer“ im Frauenlager Auschwitz-Birkenau, täuschte die verängstigten Häftlinge ein letztes Mal. Sie müssten desinfiziert werden, um ausreisen zu können. Er befahl ihnen, sich auszuziehen. Die Hälfte der Opfer ließ sich überreden, legte die Kleidung ab und betrat die Gaskammer. Die anderen waren misstrauisch, sie weigerten sich. Erst als sie von den SS-Bewachern mit Knüppeln und Peitschen geprügelt werden, begannen sie, sich auszuziehen. Unter ihnen Franziska Mann.

Was dann geschah, wurde später unterschiedlich dargestellt. Von der wahrscheinlichsten Version berichtet der Publizist Andreas Meckel von „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“: Franziska Mann zog sich betont langsam aus. Plötzlich schlug sie dem völlig überraschten SS-Oberscharführer Walter Quakernack blitzschnell den Absatz ihres Schuhs ins Gesicht. Der Mann wollte sich mit den Händen schützen. Da entriss ihm Franziska Mann seinen Revolver und schoss auf ihn. Sie verfehlte ihn knapp. Aber sie traf den neben Quakernack stehenden Schillinger in den Bauch und verwundete ihn schwer. Schillinger starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Franziska Mann schoss auch auf SS-Unterscharführer Wilhelm Emmerich, der mit einem steifen Bein danach nie wieder wie früher laufen konnte.

Nach den Schüssen stürzten sich die Frauen mit bloßen Händen auf die SS-Leute. Die bewaffneten Männer rannten aus dem Raum. Kurz darauf ließ Lagerkommandant Rudolf Höß zwei Maschinengewehre aufstellen und auf die wehrlosen Gefangenen schießen. Der Widerstand, den Franziska Mann entfacht hatte, endete in einem Blutbad. Wer nicht von den Schüssen getroffen wurde, starb im Gas. Am nächsten Tag feuerten SS-Wachleute als Vergeltung wahllos ins Lager. 13 Häftlinge starben, viele wurden verwundet.

Franziska Mann wurde vor 70 Jahren in Auschwitz-Birkenau ermordet. Ihr Aufstand war getragen vom Mut der Verzweiflung. Ihr Wille, sich aufzulehnen, obwohl sie nicht die geringste Chance hatte, ist auch heute noch bewundernswert."

https://www.auschwitz.info/de/aktuelles/archiv/artikel/lesen/23-oktober-1943-auschwitz-birkenau-krematorium-iii-199.html
 
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#Geschichte

Franziska Mann und ihr Aufstand vor der #Gaskammer in #Auschwitz

Heute vor 76 Jahren wehrte sich die Tänzerin Franziska Mann gegen die Nazis. Sie wollte nicht kampflos ins Gas gehen. Damit ist sie zum Symbol des Mutes in einer ausweglosen Zeit geworden.

"Franziska Mann war eine schöne Frau. Eine, die auffiel. Auch den SS-Männern an der Rampe in Birkenau, die an diesem 23. Oktober 1943, einem Sonnabend, auf einen Zug mit Häftlingen warteten, die ins Gas geschickt werden sollten. Unter ihnen Franziska Mann, 37 Jahre alt. Eine Frau, die als Heldin in Erinnerung bleibt. Sie wagte den Aufstand vor den Türen der Gaskammer im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau – und tötete dabei einen SS-Bewacher.

1800 Männer, Frauen und Kinder hatte die SS zuvor vom Hotel Polski in Warschau nach Bergen-Belsen transportiert. Von dort, logen die Nazi-Verbrecher, sollten die Gefangenen ins Lager „Bergau“ bei Dresden gebracht werden. Ein Lager, das es nicht gab. Stattdessen erreichte der Zug Auschwitz-Birkenau. Auf der Rampe, gleich nach dem Verlassen des Zuges, wurden die Häftlinge unruhig. Sie merkten, dass sie hintergangen und betrogen worden waren. Schreien, Brüllen, wütende Kommandos, Prügel mit Stöcken und Gewehrkolben. SS-Mannschaften trennten die Männer von den Frauen und Kindern. Auf Lastwagen wurden die Männer zum Krematorium II gebracht und dort sofort ins Gas geschickt, Frauen und Kinder zum Krematorium III.

Einer der SS-Männer an der Rampe war Josef Schillinger. Überlebende beschrieben ihn später als sadistisch und besonders bösartig und brutal. Er war „ein verkommenes Subjekt, ein Schrecken der Häftlinge“. Er prügelte oft und gerne: „Der Hieb seiner Hand war wuchtig wie ein Knüppel, spielend zerschlug er einen Kiefer, und wo er hinschlug, floss Blut.“

SS-Obersturmführer Franz Hößler, sogenannter „Schutzhaftlagerführer“ im Frauenlager Auschwitz-Birkenau, täuschte die verängstigten Häftlinge ein letztes Mal. Sie müssten desinfiziert werden, um ausreisen zu können. Er befahl ihnen, sich auszuziehen. Die Hälfte der Opfer ließ sich überreden, legte die Kleidung ab und betrat die Gaskammer. Die anderen waren misstrauisch, sie weigerten sich. Erst als sie von den SS-Bewachern mit Knüppeln und Peitschen geprügelt werden, begannen sie, sich auszuziehen. Unter ihnen Franziska Mann.

Was dann geschah, wurde später unterschiedlich dargestellt. Von der wahrscheinlichsten Version berichtet der Publizist Andreas Meckel von „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“: Franziska Mann zog sich betont langsam aus. Plötzlich schlug sie dem völlig überraschten SS-Oberscharführer Walter Quakernack blitzschnell den Absatz ihres Schuhs ins Gesicht. Der Mann wollte sich mit den Händen schützen. Da entriss ihm Franziska Mann seinen Revolver und schoss auf ihn. Sie verfehlte ihn knapp. Aber sie traf den neben Quakernack stehenden Schillinger in den Bauch und verwundete ihn schwer. Schillinger starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Franziska Mann schoss auch auf SS-Unterscharführer Wilhelm Emmerich, der mit einem steifen Bein danach nie wieder wie früher laufen konnte.

Nach den Schüssen stürzten sich die Frauen mit bloßen Händen auf die SS-Leute. Die bewaffneten Männer rannten aus dem Raum. Kurz darauf ließ Lagerkommandant Rudolf Höß zwei Maschinengewehre aufstellen und auf die wehrlosen Gefangenen schießen. Der Widerstand, den Franziska Mann entfacht hatte, endete in einem Blutbad. Wer nicht von den Schüssen getroffen wurde, starb im Gas. Am nächsten Tag feuerten SS-Wachleute als Vergeltung wahllos ins Lager. 13 Häftlinge starben, viele wurden verwundet.

Franziska Mann wurde vor 70 Jahren in Auschwitz-Birkenau ermordet. Ihr Aufstand war getragen vom Mut der Verzweiflung. Ihr Wille, sich aufzulehnen, obwohl sie nicht die geringste Chance hatte, ist auch heute noch bewundernswert."

https://www.auschwitz.info/de/aktuelles/archiv/artikel/lesen/23-oktober-1943-auschwitz-birkenau-krematorium-iii-199.html
 
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#Geschichte

Bei den Anschlägen in Norwegen am 22. Juli 2011 kam es um 15:25 Uhr zu einer Explosion vor dem Bürogebäude des Ministerpräsidenten im Zentrum der norwegischenHauptstadt Oslo. Dabei wurden acht Menschen getötet und zehn Menschen verletzt. Etwa zwei Stunden später begann auf der Insel Utøya ein Amoklauf in einem Feriencamp der Jugendorganisation der sozialdemokratischen Arbeiderpartiet, Arbeidernes Ungdomsfylking(AUF). Der Täter schoss etwa 90 Minuten mit einer halbautomatischen Waffe auf die Opfer. Dabei wurden nach Angaben der Polizei 68 Menschen getötet. Ein weiteres Opfer starb eine Woche später an seinen Verletzungen. Somit kamen bei den Anschlägen insgesamt 77 Menschen ums Leben.

Der Norweger Anders Behring Breivik wurde am frühen Abend des 22. Juli auf Utøya als Tatverdächtiger festgenommen. Breivik gestand die Taten am nächsten Tag und äußerte islamfeindliche Motive. Vor der Tat hatte er ein über 1500 Seiten umfassendes Pamphlet verschickt, in dem er versucht, seinen Anschlag zu rechtfertigen.

Laut einem am 29. November 2011 bekanntgegebenen, rechtspsychiatrischen Gutachten litt Breivik an einer schweren Psychose und war zur Tatzeit nicht zurechnungsfähig. Ein zweites Gutachten kam zu einem gegenteiligen Ergebnis. Im August 2012 wurde Breivik von einem norwegischen Gericht für zurechnungsfähig erklärt und zu 21 Jahren Gefängnis mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt, der Höchststrafe.

Führende Mitglieder der AfD zeigten Verständnis für den Täter.
 
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#Geschichte

Bei den Anschlägen in Norwegen am 22. Juli 2011 kam es um 15:25 Uhr zu einer Explosion vor dem Bürogebäude des Ministerpräsidenten im Zentrum der norwegischenHauptstadt Oslo. Dabei wurden acht Menschen getötet und zehn Menschen verletzt. Etwa zwei Stunden später begann auf der Insel Utøya ein Amoklauf in einem Feriencamp der Jugendorganisation der sozialdemokratischen Arbeiderpartiet, Arbeidernes Ungdomsfylking(AUF). Der Täter schoss etwa 90 Minuten mit einer halbautomatischen Waffe auf die Opfer. Dabei wurden nach Angaben der Polizei 68 Menschen getötet. Ein weiteres Opfer starb eine Woche später an seinen Verletzungen. Somit kamen bei den Anschlägen insgesamt 77 Menschen ums Leben.

Der Norweger Anders Behring Breivik wurde am frühen Abend des 22. Juli auf Utøya als Tatverdächtiger festgenommen. Breivik gestand die Taten am nächsten Tag und äußerte islamfeindliche Motive. Vor der Tat hatte er ein über 1500 Seiten umfassendes Pamphlet verschickt, in dem er versucht, seinen Anschlag zu rechtfertigen.

Laut einem am 29. November 2011 bekanntgegebenen, rechtspsychiatrischen Gutachten litt Breivik an einer schweren Psychose und war zur Tatzeit nicht zurechnungsfähig. Ein zweites Gutachten kam zu einem gegenteiligen Ergebnis. Im August 2012 wurde Breivik von einem norwegischen Gericht für zurechnungsfähig erklärt und zu 21 Jahren Gefängnis mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt, der Höchststrafe.

Führende Mitglieder der AfD zeigten Verständnis für den Täter.
 
Wenn man sieht, wie in den Medien gerade an die Mondlandung erinnern wird, kann man den Eindruck gewinnen, #Geschichte sei etwas, das von wenigen wichtigen Personen gemacht wird.
Als Carlo Ginzburg 1976 in seiner Studie „Der Käse und die Würmer" die Welt eines von der Inquisition verfolgten Müllers aus dem 16. Jahrhundert rekonstruierte, veränderte diese Mikrogeschichte die Geschichtsschreibung.
Die Welt eines Histo­ri­kers um 1970: „Der Käse und die Würmer“ von Carlo Ginz­burg
 
Wenn man sieht, wie in den Medien gerade an die Mondlandung erinnern wird, kann man den Eindruck gewinnen, #Geschichte sei etwas, das von wenigen wichtigen Personen gemacht wird.
Als Carlo Ginzburg 1976 in seiner Studie „Der Käse und die Würmer" die Welt eines von der Inquisition verfolgten Müllers aus dem 16. Jahrhundert rekonstruierte, veränderte diese Mikrogeschichte die Geschichtsschreibung.
Die Welt eines Histo­ri­kers um 1970: „Der Käse und die Würmer“ von Carlo Ginz­burg
 
Sehenswert! Die #Geschichte großer Völker, Teil 2: wie die Araber so ziemlich alles beeinflußt haben, was uns heute lieb und teuer ist. #kultur #toleranz
 
#Geschichte

Heute vor 74 Jahren wurde das KZ Buchenwald befreit.

Der Schwur von Buchenwald

Seit die militärische Niederlage des deutschen Faschismus absehbar war, diskutierten die Häftlinge verschiedener Konzentrationslager und faschistischer Haftstätten, welche politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen im antifaschistisch–demokratischen Neubeginn gezogen werden müssten. Die Fehler aus der Weimarer Zeit, die Spaltung der Antifaschisten sollten vermieden werden, eine Orientierung, die ihre Basis in der Gemeinsamkeit des Überlebenskampfes hatte, sollte als politische Richtschnur gelten, um ein faschistisches Terrorregime in Zukunft zu verhindern. Aus den Tagen der Befreiung sind solche politischen Botschaften, z.B. das Manifest von Mauthausen oder das Manifest der deutschen Volksfront (Hermann Brill) bekannt.Der Schwur von Buchenwaldald
Eine besondere Bedeutung hat in dieser Reihe der „Schwur von Buchenwald“. Er entstand als Appell zum Totengedenken am 19. April 1945 in Buchenwald. Er formuliert so prägnant wie kein anderer Text das Gemeinsame.
„Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!
Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.“

Diesen Schwur der Überlebenden nahmen auch jene auf, die in den verschiedenen Ländern für einen antifaschistischen Neuanfang kämpften. Er blieb Orientierungshilfe in den Folgejahren im Kalten Krieg, als Konfrontation statt antifaschistischer Erneuerung dominierte. Auch heutige Generationen von Antifaschisten übernahmen die Verantwortung aus diesem Schwur. Er ist keine parteipolitische Botschaft, sondern eine Richtschnur für antifaschistisches Handeln über politische, weltanschauliche und religiöse Grenzen hinweg.

https://dasjahr1945.de/der-schwur-von-buchenwald/

 

Eliteunis in den USA: "Die Geschichte der vielen Aufsteiger ist ein Mythos"


Stanford oder Yale – koste es, was es wolle? Nur logisch, sagt der Elitenforscher Michael Hartmann. Eine Top-Uni garantiere Spitzenjobs. Und, dass man unter sich bleibt.

#ausland #mythos #usa #eliteunis #aufsteiger #geschichte #stanford #yale #elitenforscher #hartmann #top-uni #top #uni #news #bot #rss
 

Eliteunis in den USA: "Die Geschichte der vielen Aufsteiger ist ein Mythos"


Stanford oder Yale – koste es, was es wolle? Nur logisch, sagt der Elitenforscher Michael Hartmann. Eine Top-Uni garantiere Spitzenjobs. Und, dass man unter sich bleibt.

#ausland #mythos #usa #eliteunis #aufsteiger #geschichte #stanford #yale #elitenforscher #hartmann #top-uni #top #uni #news #bot #rss
 
#Sexismus #Frauentag #Geschichte
 

Berlin, Juli 1945, in HD und in Farbe

Wenn ihr so was nicht mehr erleben wollt, dann überlegt euch gut, was ihr antwortet, wenn ihr das nächste mal gefragt werdet: "Wollt ihr den totalen Krieg!?"
Einige unserer Leitmedien fragen das ja immer gerne mal wieder - nur etwas vorsichtiger, unter verdeckter Hand. Also doppelte Vorsicht!



#Video #YouTube #Berlin #Geschichte #Krieg #WW2
 
#Geschichte

Vor 75 Jahren wurden die Geschwister Scholl verhaftet

„Wir sind euer Gewissen“

https://www.deutschlandfunkkultur.de/vor-75-jahren-wurden-die-geschwister-scholl-verhaftet-wir.1124.de.html?dram:article_id=411012&xtor=AD-254

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#Geschichte

Vor 75 Jahren wurden die Geschwister Scholl verhaftet

„Wir sind euer Gewissen“

https://www.deutschlandfunkkultur.de/vor-75-jahren-wurden-die-geschwister-scholl-verhaftet-wir.1124.de.html?dram:article_id=411012&xtor=AD-254

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