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Malte Kreutzfeldt auf Twitter: "Dass es in @Daimler​s Vision einer "Smart City" weiterhin nur schmale Radwege gibt, die zudem teilweise zugeparkt werden, ist ja irgendwie auch traurig. (via @kkklawitter) https://t.co/pKIPvkmMqi" / Twitter


Was will man von einem Autokonzern erwarten?
#auto #rad #fahrrad

https://twitter.com/MKreutzfeldt/status/1230117919008399361
 

Was weiß ich schon auf Twitter: „Es gibt Journalisten, die einen super Job machen, den Finger in die Wunde legen und unbequeme Fragen stellen. Und dann gibt es diejenigen, die man einfach nur schütteln möchte. "Zum Glück nur Kratzer am Jeep" Echt jetzt?! Da wurde ein Kind angefahren! @MT_Online @benjamin_piel https://t.co/LvLPaXileP“ / Twitter


Ey, das ist echt mal unterirdisch.
#postcarsociety #auto #rad

https://twitter.com/ich_dreh_am_rad/status/1218067775392047105
 
#Schweiz statt #Deutschland
#Verkehrsministerium blamiert sich mit falschem Twitter-Foto gegen #Tempolimit

Mit einem #Tweet wollte #Verkehrsminister #Scheuer seine Haltung gegen ein Tempolimit untermauern. Das ging schief: Als Foto verwendete sein #Ministerium eine Schweizer #Autobahn - dort gilt #Tempo 120.

#BScheuerT #Scheuerdasarschloch #Auto #Feinstaubandi

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/tempolimit-verkehrsministerium-blamiert-sich-mit-falschem-foto-a-1302803.html

..hach....
 
#Dieselaffäre
#OLG #München hält Ansprüche von #VW-Kunden für verjährt

Von den Zehntausenden #Klagen gegen #Volkswagen wegen der #Dieselmanipulationen sind etwa 45.000 erst im Jahr 2019 erhoben worden. Das #Oberlandesgericht München ist der Auffassung, dass die Ansprüche damit verjährt sind.

#Scheuerdasarschloch #Dobrindtdasarschloch #BScheuerT #Kriminelle #Auto #CO2 #NOx

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/dieselaffaere-olg-muenchen-haelt-ansprueche-von-vw-kunden-fuer-verjaehrt-a-1301611.html

na, da kommt aber Freude auf...
 
#hamburg #verkehr #auto #fußgänger #kreuzung

Grad schön wieder mit einem, ja, ich weiß, nicht PC, aber passend, Mercedes-Türken angepöbelt.
Stehe mit meinem Sohn an der Ampel und warte, es wird grün, wir gehen langsam los. Trotzdem müssen unbedingt noch zwei Autos quer rüber, obwohl die das sehen. Ich halte dem letzten die gehobene Hand hin, als Zeichen, er möchte bitte warten, die Leute wollen rüber, Der fährt weiter, mir beinah über die Füße. Beim Vorbeofahren hau ich ihm auf den Kofferraum. Es kommt das übliche.
Notbremsung, aussteigen, auf mich los "ey du Arschloch"!
Ich blieb stehen und brüllte beherzt und aufgewühlt zurück. Puls bei 200+.
Er ging dann irgendwann wieder zurück zu seiner Scheißkarre.
Es kotzt mich an. Der hääte mich oder meinen Sohn einfach überfahren, wenn wir schneller losgegangen wären.
 
#Energiebilanz
#CO2-Emissionen durch #SUV steigen stärker als durch #Luftfahrt und #Schwerindustrie

Ein SUV verbraucht mehr Sprit als ein vergleichbarer #Pkw - wie viel mehr, zeigen nun Zahlen der Internationalen #Energieagentur. So haben die #Geländewagen einen enormen Anteil am weltweiten CO2-Anstieg.

#Verkehr #CO2 #Auto Klimakatastrophe

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/co2-suv-haben-zweitgroessten-anteil-am-weltweiten-anstieg-a-1291825.html

Es sind keine Geländewagen. Die sind für die Stadt und die Autobahn entwickelt.
 
#NOx #Stickoxyd #Feinstaub #Umwelt #Auto #Schadstoff #Abgas #Dobrindtdasarschloch
#Scheuerdasarschloch #CDU #CSU #Merkel #VCD #COx #CO2 #Diesel #VW #BMW #Daimler #Audi #porsche #DUH #Maut #Österreich #BScheuerT #Feinstaubandi
#Poschardt #Öko-Diktatur

#Europäische #Umweltagentur
#Luftverschmutzung verkürzt 400.000 Leben

Luftverschmutzung ist noch immer die größte #Gesundheitsgefahr in #Europa, zeigt ein aktueller Report. Vor allem Feinstaub raubt Hunderttausenden Menschen Lebenszeit. Die Forderung: #Autos raus aus den #Städten.
#Alberto #Gonzáles #Ortiz
 
#Hacker manipulieren #Verkehrsschilder "#Cars kill #Kids"

Hacker haben in #Brooklyn elektronische #Verkehrsanzeigen manipuliert, um auf den negativen Einfluss von #Autos auf die #Umwelt hinzuweisen. Bei ihrem Vorhaben nutzten sie eine simple #Sicherheitslücke

#Auto #Verkehr #Klima
 
#Falschparker auf #Radwegen
Wenn #Polizisten absichtlich wegschauen

Der Bund will Falschparker härter bestrafen. Das Problem: In den Städten fehlt zur konsequenten Ahndung oft das Personal. Mancherorts werden die Beamten aber auch dazu angehalten, Delikte zu dulden.

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/berlin-koeln-duesseldorf-hannover-so-gehen-die-staedte-mit-falschparkern-um-a-1288379.html

#Auto #Verkehr #Parken #Farrad #Rad #Radweg
 

Das ist nicht der Postillon

Derzeit sorgen in München Zettel an Windschutzscheiben von SUVs mit unschönen, ja zum Teil gehässigen Botschaften für Ärger. In Schwabing meldeten sich wie berichtet schon dutzende Fahrer größerer Autos bei der Polizei. Der Staatsschutz ermittelt.
Hervorhebung von mir. | #Bayerisches #München #Auto #SUV #Wahnsinn #Staatsschutz #Realsatire
 

Das ist nicht der Postillon

Derzeit sorgen in München Zettel an Windschutzscheiben von SUVs mit unschönen, ja zum Teil gehässigen Botschaften für Ärger. In Schwabing meldeten sich wie berichtet schon dutzende Fahrer größerer Autos bei der Polizei. Der Staatsschutz ermittelt.
Hervorhebung von mir. | #Bayerisches #München #Auto #SUV #Wahnsinn #Staatsschutz #Realsatire
 
 
#Medienbericht
#Radweg-Falschparker sollen #Punkte in #Flensburg bekommen

Das #Auto auf dem Geh- oder #Radweg oder in zweiter Reihe geparkt? Bislang gab's dafür maximal #Bußgeld, doch künftig will das #Verkehrsministerium diese Vergehen offenbar härter bestrafen.

#Feinstaubandy #BScheuerT #Scheuerdasarschloch #Scheuer #Fahrrad #Verkehr #Rad #Parken

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/falschparker-koennten-punkte-in-flensburg-bekommen-a-1284010.html

jetzt wird's langsam interessant!
 

Zitrön heißt jetzt endlich Zitrön




#auto #werbung #citroën
 
#NOx #Stickoxyd #Feinstaub #Umwelt #Auto #Schadstoff #Abgas #Dobrindtdasarschloch
#Scheuerdasarschloch #CDU #CSU #Merkel #VCD #COx #CO2 #Diesel #VW #BMW #Daimler #Audi #porsche #DUH #Maut #Österreich #BScheuerT #Feinstaubandi #Winfried #Kretschmann #Öko-Diktatur

#Dieselskandal #VW-Kläger schreiben #Drohbrief an Scheuer

Mangelnde Kontrolle, Wegsehen und zurückgehaltene Informationen werfen #Anwälte von #VW-Geschädigten der #Bundesregierung vor. In einem Brief an #Verkehrsminister Scheuer stellen sie eine Klageflut in Aussicht.
 
#Mann mit #getuntem #Auto hält verächtliche Blicke für #Bewunderung

#tuning #Golf #GTI

https://www.der-postillon.com/2019/08/wrooom-wrooom.html

Und wieder ein Artikel, bei dem ich keine Satire erkenne.
 
#Freiheit vs. #Klimaschutz
Was heißt das eigentlich noch, "liberal"?

Die #Klimakrise bringt diverse Sekundärkrisen mit sich. Eine davon betrifft den #Liberalismus: Die Vertreter der Freiheitsliebe sind orientierungslos. Das erklärt auch das ständige Gerede über "Verbote".

#NOx #Stickoxyd #Feinstaub #Umwelt #Auto #Schadstoff #Abgas #Dobrindtdasarschloch
#Scheuerdasarschloch #CDU #CSU #Merkel #VCD #COx #CO2 #Diesel #VW #BMW #Daimler #Audi #porsche #DUH #Maut #Österreich #BScheuerT #Feinstaubandi #Winfried #Kretschmann #Thomas #Strobl
#Poschardt #Stöcker #Öko-Diktatur

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/freiheit-vs-klimaschutz-was-heisst-das-eigentlich-noch-liberal-a-1280165.html

"Auch Lindner und Teuteberg fordern wieder "Klimaschutz ohne Verbote". Würden sie "Klimaschutz ohne Gesetze" sagen, wäre noch offensichtlicher, wie widersinnig das ist. Ohne Regulierung wird es nicht gehen. Ohne Regulierung löst man keine Menschheitsprobleme."
 

Sichtweise


Ich bin hin und wieder mit dem Einwurf konfrontiert, äußerst polemisch und mit beschimpfendem Ton über meine lieben Mitverkehrsteilnehmer in ihren Autos zu sprechen und zu schreiben. Und ich gebe es zu: Begriffe wie »Motorhenker« für Autofahrer und »Lizenz zum Vergasen« für einen Führerschein sind nicht gerade freundlich und erst recht nicht sachlich.

Es hat einen Grund, dass ich so schreibe.

Es liegt daran, dass ich ebenfalls Verkehrsteilnehmer bin. Ich bin Radfahrer und bewege mich täglich durch den Stadtverkehr. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens ein Mal nur knapp einem schweren Unfall entkomme, bei dem der Autofahrer nur marginalen Schaden an seinem heiligen Blech, ich allerdings einen ernstzunehmenden Lasttest für meine rd. 210 Knochen bekäme. Und nein, ich fahre weder besonders schnell noch riskant. Eben gerade zum Beispiel, als ich in Hannover-Linden durch die Ottenstraße fuhr, öffnete eine Autofahrerin – natürlich, ohne in den Spiegel zu schauen und auch ohne mal kurz über die Schulter zurückzuschauen – ihre Fahrertür in Richtung Fahrbahn vor mir, damit ich verunfallt werden kann und am eigenen Leib erlebe, was es mit dieser ominösen Impulserhaltung auf sich hat. Zum Glück habe ich die Handbewegung gesehen und konnte einen schnellen Schlenker machen (der ebenfalls zum Glück auch nicht zu einem Unfall führte, weil ich in anderen Verkehr geriet), sonst würde ich jetzt vermutlich nicht diesen Text tippen, weil ich mit meinen Schmerzen beschäftigt wäre oder im schlimmsten Fall meinen Sterbeprozess bereits durchschritten hätte.

So etwas passiert mir – wie schon gesagt – beinahe jeden Tag.

Ich unterstelle den Autofahrern noch nicht einmal böse Absicht dabei. »Nur« Unaufmerksamkeit. Diese wird natürlich ein bisschen gefördert, wenn man dabei »nur« Materialschäden hat und außerdem der Kontrollillusion unterliegt, ein so guter Autofahrer zu sein, dass man sich stets richtig, regelkonform und vernünftig verhält und sowohl sein Auto, als auch sein Verhältnis zum Auto, als auch sein Fahrverhalten vollständig unter Kontrolle hat. Es erinnert mich, als einen Menschen, der nicht davon betroffen ist, an die Realitätsverluste eines Heroinabhängigen.

Manchmal ist es allerdings auch verantwortungslose Dummheit, worüber ich mich wirklich aufregen kann. Jeden verdammten Tag sehe ich Menschen in ihren Autos am Steuer, mit ihren verdammten Handys herumspielend und blind durch die Straßen fahrend. Manchmal wundere ich mich darüber, dass immer noch so wenig passiert. Zum Glück überwiegen immer noch die aufmerksamen Menschen im Verkehr.

Und ehrlich gesagt: Manchmal fahre ich mir auch einen Müll zusammen, bei dem ich froh darüber bin, dass die aufmerksamen Menschen im Verkehr deutlich überwiegen. Vermutlich geht es jedem Menschen so.

Im besten Fall würde Verkehr einfach nur bedeuten, dass wir alle einigermaßen zügig, entspannt und heil dort ankommen, wo wir jeweils hinwollen – und dabei zu Partnern mit gleichem Ziel würden. Die wichtigste Regel in diesem Geschehen wäre im §1 StVO festgelegt und würde völlig ausreichen. Leider ist der Alltag auf den Straßen nicht einmal der zweitbeste oder drittbeste Fall, ganz im Gegenteil. ☹️

Neulich sagte ein Autofahrer zu mir: »Du musst das alles einmal aus der Sicht eines Autofahrers sehen« und fing mit einer längeren, wenig erfreuten Beschreibung an, wie er aus seiner Sicht die Radfahrer im Staßenverkehr wahrnimmt – unter besonderer Beschreibung einiger Vollidioten, die fahren, als hätten sie zu viele von diesen Spielen gespielt, in denen man drei Leben hat.

Es war ein interessanter, wenn auch etwas einseitiger und kurzer Vortrag, in der Tat. Aber wenn ich etwas »muss«, weckt das meinen heiteren Drang, nicht zu wollen. Und dann habe ich mir keck gedacht:

Seht das mal aus der Sicht eines Radfahrers!


Stellt euch nur für ein paar Minuten vor, ihr Blechkutscher, ihr fahrt weiterhin die Autos, die ihr gewohnt seid, diese tonnenschweren Metallmaschinen mit Motor! Aber die gesamte Infrastruktur und der Verkehr wären anders. Stellt euch nur eine halbe Stunde lang mal vor, es wären die gleichen Straßen wie jetzt, nur, dass der Verkehr auf ihnen von LKWs geprägt wäre, dass die Fahrbahnen voller Vierzigtonner wären und dass jeder Unfall mit einem solchen Gefährt sehr gefährlich und teuer, in vielen Fällen sogar tödlich würde!

Die meisten Straßen dürftet ihr gar nicht erst benutzen. Stattdessen würden eigens für euch Markierungen auf Fußwegen angebracht, und ihr müsstet euch diesen Weg mit meist eher unaufmerksamen Fußgängern, oft mit lebhaften Kindern, teilen. Wenn ihr das nicht tätet, würde ein Bußgeld fällig, das auch immer wieder einmal in Verkehrskontrollen der Polizei kassiert wird. Ihr müsstet wehrlos hinnehmen, dass ein LKW so asozial falsch parkt, dass euer Weg völlig blockiert wäre, ohne dass sich Polizei und Ordnungsamt dafür interessierten. Oft wären die Baustellen genau auf dem euch zugewiesenen Weg, der vorsätzlich so gepflastert wäre, dass man ihn leicht öffnen kann, damit Kabel und Rohre einfach zugänglich sind, und gar nicht so selten würde an so einer Baustelle ein Schild aufgestellt, das euch gebietet, dass ihr gefälligst aussteigen und euer Auto schieben sollt. Aber auch, wenn das nicht der Fall wäre, würden die eigens für euch angebrachten Absenkungen an den Bordsteinen von Müttern mit ihren Kinderwagen, Rollstuhlfahrern und gelgentlich Roller- und Skateboardfahrern sowie Inlineskatern mitbenutzt, weil sie so praktisch sind. Und von Fußgängern. Natürlich wären sie auch öfter einmal von asozial parkenden LKW zugeparkt. »Öfter einmal« meint hier: In dicht bewohnten Gebieten mit wenig Parkplatz sehr häufig bis immer. . Dazu würde euer Weg immer wieder als »Vielzweckfläche« dienen: Abstellplatz für Sperrmüll, Parkplatz für LKW, alles mögliche eben. Und als ob das alles nicht schlimm genug wäre, würde euch auch immer wieder einmal von LKW-liebenden Idioten in euren kommunalen Verkehrsausschüssen ein Verkehrtzeichen 240 hingestellt, das euch bußgeldbewehrt dazu nötigt, den Weg mit Fußgängern zu teilen und ganz vorsichtig im Schritttempo zu fahren, nur, damit ihr den LKW-Verkehr auf der Straße nicht mit eurer Anwesenheit stört.

Diese Sonderwege, die euch aufgezwungen würden, hätten nur Nachteile. Deshalb sind sie ja auch benutzungspflichtig, denn wenn sie Vorteile für euch hätten, müsste niemand eine Benutzungspflicht anordnen, sondern ihr würdet euch eurer Vorteile erfreuen. Verkehrszeichen und der LKW-Verkehr auf der Fahrbahn wären für euch oft schwer einsehbar, weil sie hinter Bäumen und parkenden LKW unsichtbar sind. Ihr selbst wärt genau so unsichtbar für den LKW-Verkehr auf der Fahrbahn. Bei der Lektüre der Straßenverkehrsordnung könnte man denken, ihr hättet auch Rechte wie Vorfahrt, aber das ist angesichts der Zustände eine eher theoretische Konstruktion, die bei allzu blindem Glauben daran schnell das Leben kosten kann. Trotzdem sieht niemand in der Politik ein Problem darin, solche gefährlichen Sonderwege zu bauen und anzuordnen. In den Städten müsstet ihr häufig an der Ampel das Signal für die Fußgänger beachten, obwohl diese viel langsamer als ihr sind und oft eine halbe Minute lang an einer roten Ampel stehen, während die LKWs auf der Fahrbahn grün haben und an euch vorbeifahren.

Kurz: Die gesamte innerhalb der Städte »für euch« hingepatzte Verkehrsinfrastruktur wäre objektiv unbrauchbar, vorsätzlich körperverletzend und zudem demütigend, aber ihr müsstet sie benutzen, wo immer sie für euch hingepatzt wäre. Und immer wieder hört ihr Verkehrtpolitiker und Scheißjournalisten und LKW-Fahrer faseln, dass das alles ja »für eure Sicherheit« da sei…

Da wärt ihr doch froh, wenn ihr mal keinen Sonderweg benutzen müsstet, oder? Endlich kommt man mal voran! Aber das ist auch nicht besser, denn die LKW-Fahrer betrachteten euch immer wieder einmal als Menschen, die gar keine richtigen Verkehrsteilnehmer und kaum richtige Menschen sind. Ihr müsstet ganz rechts, nahe an den parkenden LKW fahren – ja, eigens für euch wären immer wieder einmal rote »Schutzstreifen« auf die Fahrbahn gemalt worden, damit ihr das auch wirklich kapiert und damit man das Blut nicht so sieht – und würdet ständig im Abstand von zwanzig, dreißig Zentimetern von Vierzigtonnern überholt, am Wochenende gar nicht so selten mit besoffenen Fahrern, aber an jedem verdammten Werktag wären auch genug Fahrer dabei, die mehr mit ihren Handys als mit dem Verkehr beschäftigt und dabei oft noch gefährlicher als ein Betrunkener sind. Wenn ihr geradeaus fahren wolltet, der Vierzigtonner aber nach rechts abbiegt, würdet ihr immer wieder einmal übersehen und es käme zu schweren Unfällen. Dabei hätten irgendwelche Schreibtischmörder aus der Politik sogar in die StVO reingeschrieben, dass ihr Vorfahrt habt, wenn ihr rechts vom rechtsabbiegenden Verkehr geradeaus fahrt. Aber die würden ja auch nicht Auto, sondern Vierzigtonner fahren. Denen wäre es egal, wie ihr verreckt, hauptsache, ihr stört den Verkehr der Vierzigtonner nicht. Und damit ihr noch weniger Freude am Vorankommen habt, wären immer wieder eigene Ampeln für euch aufgestellt, damit ihr auch nicht so lange Grün habt. Und wo es diese eigenen Ampeln nicht gäbe, müsstet ihr nach dem eventuell vorhandenen Fußgängersignal fahren, auch, wenn ihr auf der Fahrbahn fahrt. (Ja, wirklich. Das ist die aktuelle Regelung für Radfahrer.) Wenn ihr aber einmal nach links abbiegen wolltet und euch entsprechend auf der Fahrbahn einordnetet, würdet ihr von Vierzigtonner-Fahrern angehupt und beschimpft, weil ihr nicht ganz rechts bleibt, da, wo der blutrote Streifen auf der Fahrbahn ist. Ja, immer wieder würde euch von Vierzigtonner-Fahrern vorgeworfen, dass ihr so viel Platz auf der Fahrbahn wegnehmt und dass es euretwegen immer enger auf der Fahrbahn wird. Journalisten, die im Vierzigtonner zur Arbeit fahren, würden das glauben, und die Zeitungen und Fernsehmagazine wären voll damit; und Politiker würden sich rasch anschließen und den Bau neuer Sonderwege für Autofahrer einfordern, damit sie den Verkehr nicht mehr so behindern – und in den Reklamelügen neben diesen Dummheiten würde die Umweltfreundlichkeit, Bequemlichkeit und Freiheit des LKW-Fahrens gelobt.

Wenn ihr aber die Städte verließet, um einmal frei von diesem täglichen Wahnsinn zu sein, dann wärt ihr direkt in einer Barbarei der Landstraße, in der die jeweils leistungsstärkeren LKW-Fahrer ihr »Recht« einfach durchsetzen – auch immer wieder auf Kosten von Autofahrern, deren Tod billigend in Kauf genommen wird. Dort, wo die Sonderwege am Nötigsten wären, gibt es sie nicht. Und wo es sie doch einmal gäbe, da sind sie in einem Zustand, dass man sich fragt, ob die Betonplatten wohl damals auf einen Führerbefehl hin verlegt wurden und seitdem vor sich hinrotten. Immerhin ist meist ein Verkehrszeichen 101 nebst Zusatzzeichen 1007-34 aufgestellt, immer schön zusammen mit dem Zeichen, das die Benutzungspflicht anordnet.

Hin und wieder bekämen die Politiker einmal mit, dass das Autofahren trotz aller »sicheren« Sonderwege gefährlich geworden ist, und sie würden in reflexartigem Aktionismus eine Helmpflicht für Autofahrer einfordern. In den Polizeimeldungen über solche Unfälle würde jedesmal erwähnt werden, dass der tödlich verunglückte Fahrer keinen Helm getragen hat, und zwar selbst dann noch, wenn im Unfallhergang ein paar Gliedmaßen abgetrennt wurden. Niemals würde in den Polizeimeldungen erwähnt, dass ein solcher Tod von LKW-Fahrern verursacht wurde, stattdessen wurden die Autos sprachlich »von einem LKW erfasst«; ganz ähnlich wie bei den Dienstwaffen der Polizeibeamten, mit denen niemals geschossen wird, sondern aus denen sich immer nur ein Schuss löst. Journalisten würden diese Meldungen mit ihren wenig subtilen Schuldzuweisungen einfach abschreiben, genau die gleichen Journalisten, die es ziemlich unerträglich fänden, einer vergewaltätigten Frau die Schuld an ihrer Vergewaltigung zu geben. Aber für euch Autofahrer gälten eben völlig andere Maßstäbe. Ihr wärt in jeder Hinsicht nur der Dreck der Straße, den man von der Fahrbahn entfernen muss und in jeder nur erdenklichen Weise gängeln muss. Und die ganze Welt wäre von diesem Reden und Denken voll. Die eigentlichen Ursachen der täglichen Gefährdung blieben dabei aber völlig unbearbeitet.

Viele von euch würden sich einen teuren Vierzigtonner kaufen, um endlich wie normale Menschen am Verkehr teilnehmen zu können und halbwegs sicher unterwegs zu sein. Und die, die das nicht einsähen, würden als asoziale Dummköpfe bezeichnet, die den ganzen Verkehr nur aufhalten und viel zu viel wertvollen Platz auf der Fahrbahn einnehmen und damit Staus verursachen – und zwar von Bildzeitung bis FAZ, von ARD bis RTL.

Genau so wie in dieser fiktiven Welt, werte Blechkutscher, genau so geht es mir jeden verdammten Tag. Einfach nur, weil ich Fahrrad fahre. Seit Jahrzehnten. Und es wird nicht besser, ganz im Gegenteil.

Und genau daher kommt mein oft sehr galliger Ton. Bitte entschuldigt mich, wenn er manchmal eine Spur zu grob und polemisch ist, aber ich lasse mich wirklich nicht gern umbringen. Wenigstens das solltet ihr verstehen, wenn ihr den Verkehr nur mal eine halbe Stunde aus der Sicht eines Radfahrers gesehen habt.

#Fahrrad #Auto #Wahnsinn | Zweitverwertet aus meiner Homepage
 

Sichtweise


Ich bin hin und wieder mit dem Einwurf konfrontiert, äußerst polemisch und mit beschimpfendem Ton über meine lieben Mitverkehrsteilnehmer in ihren Autos zu sprechen und zu schreiben. Und ich gebe es zu: Begriffe wie »Motorhenker« für Autofahrer und »Lizenz zum Vergasen« für einen Führerschein sind nicht gerade freundlich und erst recht nicht sachlich.

Es hat einen Grund, dass ich so schreibe.

Es liegt daran, dass ich ebenfalls Verkehrsteilnehmer bin. Ich bin Radfahrer und bewege mich täglich durch den Stadtverkehr. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens ein Mal nur knapp einem schweren Unfall entkomme, bei dem der Autofahrer nur marginalen Schaden an seinem heiligen Blech, ich allerdings einen ernstzunehmenden Lasttest für meine rd. 210 Knochen bekäme. Und nein, ich fahre weder besonders schnell noch riskant. Eben gerade zum Beispiel, als ich in Hannover-Linden durch die Ottenstraße fuhr, öffnete eine Autofahrerin – natürlich, ohne in den Spiegel zu schauen und auch ohne mal kurz über die Schulter zurückzuschauen – ihre Fahrertür in Richtung Fahrbahn vor mir, damit ich verunfallt werden kann und am eigenen Leib erlebe, was es mit dieser ominösen Impulserhaltung auf sich hat. Zum Glück habe ich die Handbewegung gesehen und konnte einen schnellen Schlenker machen (der ebenfalls zum Glück auch nicht zu einem Unfall führte, weil ich in anderen Verkehr geriet), sonst würde ich jetzt vermutlich nicht diesen Text tippen, weil ich mit meinen Schmerzen beschäftigt wäre oder im schlimmsten Fall meinen Sterbeprozess bereits durchschritten hätte.

So etwas passiert mir – wie schon gesagt – beinahe jeden Tag.

Ich unterstelle den Autofahrern noch nicht einmal böse Absicht dabei. »Nur« Unaufmerksamkeit. Diese wird natürlich ein bisschen gefördert, wenn man dabei »nur« Materialschäden hat und außerdem der Kontrollillusion unterliegt, ein so guter Autofahrer zu sein, dass man sich stets richtig, regelkonform und vernünftig verhält und sowohl sein Auto, als auch sein Verhältnis zum Auto, als auch sein Fahrverhalten vollständig unter Kontrolle hat. Es erinnert mich, als einen Menschen, der nicht davon betroffen ist, an die Realitätsverluste eines Heroinabhängigen.

Manchmal ist es allerdings auch verantwortungslose Dummheit, worüber ich mich wirklich aufregen kann. Jeden verdammten Tag sehe ich Menschen in ihren Autos am Steuer, mit ihren verdammten Handys herumspielend und blind durch die Straßen fahrend. Manchmal wundere ich mich darüber, dass immer noch so wenig passiert. Zum Glück überwiegen immer noch die aufmerksamen Menschen im Verkehr.

Und ehrlich gesagt: Manchmal fahre ich mir auch einen Müll zusammen, bei dem ich froh darüber bin, dass die aufmerksamen Menschen im Verkehr deutlich überwiegen. Vermutlich geht es jedem Menschen so.

Im besten Fall würde Verkehr einfach nur bedeuten, dass wir alle einigermaßen zügig, entspannt und heil dort ankommen, wo wir jeweils hinwollen – und dabei zu Partnern mit gleichem Ziel würden. Die wichtigste Regel in diesem Geschehen wäre im §1 StVO festgelegt und würde völlig ausreichen. Leider ist der Alltag auf den Straßen nicht einmal der zweitbeste oder drittbeste Fall, ganz im Gegenteil. ☹️

Neulich sagte ein Autofahrer zu mir: »Du musst das alles einmal aus der Sicht eines Autofahrers sehen« und fing mit einer längeren, wenig erfreuten Beschreibung an, wie er aus seiner Sicht die Radfahrer im Staßenverkehr wahrnimmt – unter besonderer Beschreibung einiger Vollidioten, die fahren, als hätten sie zu viele von diesen Spielen gespielt, in denen man drei Leben hat.

Es war ein interessanter, wenn auch etwas einseitiger und kurzer Vortrag, in der Tat. Aber wenn ich etwas »muss«, weckt das meinen heiteren Drang, nicht zu wollen. Und dann habe ich mir keck gedacht:

Seht das mal aus der Sicht eines Radfahrers!


Stellt euch nur für ein paar Minuten vor, ihr Blechkutscher, ihr fahrt weiterhin die Autos, die ihr gewohnt seid, diese tonnenschweren Metallmaschinen mit Motor! Aber die gesamte Infrastruktur und der Verkehr wären anders. Stellt euch nur eine halbe Stunde lang mal vor, es wären die gleichen Straßen wie jetzt, nur, dass der Verkehr auf ihnen von LKWs geprägt wäre, dass die Fahrbahnen voller Vierzigtonner wären und dass jeder Unfall mit einem solchen Gefährt sehr gefährlich und teuer, in vielen Fällen sogar tödlich würde!

Die meisten Straßen dürftet ihr gar nicht erst benutzen. Stattdessen würden eigens für euch Markierungen auf Fußwegen angebracht, und ihr müsstet euch diesen Weg mit meist eher unaufmerksamen Fußgängern, oft mit lebhaften Kindern, teilen. Wenn ihr das nicht tätet, würde ein Bußgeld fällig, das auch immer wieder einmal in Verkehrskontrollen der Polizei kassiert wird. Ihr müsstet wehrlos hinnehmen, dass ein LKW so asozial falsch parkt, dass euer Weg völlig blockiert wäre, ohne dass sich Polizei und Ordnungsamt dafür interessierten. Oft wären die Baustellen genau auf dem euch zugewiesenen Weg, der vorsätzlich so gepflastert wäre, dass man ihn leicht öffnen kann, damit Kabel und Rohre einfach zugänglich sind, und gar nicht so selten würde an so einer Baustelle ein Schild aufgestellt, das euch gebietet, dass ihr gefälligst aussteigen und euer Auto schieben sollt. Aber auch, wenn das nicht der Fall wäre, würden die eigens für euch angebrachten Absenkungen an den Bordsteinen von Müttern mit ihren Kinderwagen, Rollstuhlfahrern und gelgentlich Roller- und Skateboardfahrern sowie Inlineskatern mitbenutzt, weil sie so praktisch sind. Und von Fußgängern. Natürlich wären sie auch öfter einmal von asozial parkenden LKW zugeparkt. »Öfter einmal« meint hier: In dicht bewohnten Gebieten mit wenig Parkplatz sehr häufig bis immer. . Dazu würde euer Weg immer wieder als »Vielzweckfläche« dienen: Abstellplatz für Sperrmüll, Parkplatz für LKW, alles mögliche eben. Und als ob das alles nicht schlimm genug wäre, würde euch auch immer wieder einmal von LKW-liebenden Idioten in euren kommunalen Verkehrsausschüssen ein Verkehrtzeichen 240 hingestellt, das euch bußgeldbewehrt dazu nötigt, den Weg mit Fußgängern zu teilen und ganz vorsichtig im Schritttempo zu fahren, nur, damit ihr den LKW-Verkehr auf der Straße nicht mit eurer Anwesenheit stört.

Diese Sonderwege, die euch aufgezwungen würden, hätten nur Nachteile. Deshalb sind sie ja auch benutzungspflichtig, denn wenn sie Vorteile für euch hätten, müsste niemand eine Benutzungspflicht anordnen, sondern ihr würdet euch eurer Vorteile erfreuen. Verkehrszeichen und der LKW-Verkehr auf der Fahrbahn wären für euch oft schwer einsehbar, weil sie hinter Bäumen und parkenden LKW unsichtbar sind. Ihr selbst wärt genau so unsichtbar für den LKW-Verkehr auf der Fahrbahn. Bei der Lektüre der Straßenverkehrsordnung könnte man denken, ihr hättet auch Rechte wie Vorfahrt, aber das ist angesichts der Zustände eine eher theoretische Konstruktion, die bei allzu blindem Glauben daran schnell das Leben kosten kann. Trotzdem sieht niemand in der Politik ein Problem darin, solche gefährlichen Sonderwege zu bauen und anzuordnen. In den Städten müsstet ihr häufig an der Ampel das Signal für die Fußgänger beachten, obwohl diese viel langsamer als ihr sind und oft eine halbe Minute lang an einer roten Ampel stehen, während die LKWs auf der Fahrbahn grün haben und an euch vorbeifahren.

Kurz: Die gesamte innerhalb der Städte »für euch« hingepatzte Verkehrsinfrastruktur wäre objektiv unbrauchbar, vorsätzlich körperverletzend und zudem demütigend, aber ihr müsstet sie benutzen, wo immer sie für euch hingepatzt wäre. Und immer wieder hört ihr Verkehrtpolitiker und Scheißjournalisten und LKW-Fahrer faseln, dass das alles ja »für eure Sicherheit« da sei…

Da wärt ihr doch froh, wenn ihr mal keinen Sonderweg benutzen müsstet, oder? Endlich kommt man mal voran! Aber das ist auch nicht besser, denn die LKW-Fahrer betrachteten euch immer wieder einmal als Menschen, die gar keine richtigen Verkehrsteilnehmer und kaum richtige Menschen sind. Ihr müsstet ganz rechts, nahe an den parkenden LKW fahren – ja, eigens für euch wären immer wieder einmal rote »Schutzstreifen« auf die Fahrbahn gemalt worden, damit ihr das auch wirklich kapiert und damit man das Blut nicht so sieht – und würdet ständig im Abstand von zwanzig, dreißig Zentimetern von Vierzigtonnern überholt, am Wochenende gar nicht so selten mit besoffenen Fahrern, aber an jedem verdammten Werktag wären auch genug Fahrer dabei, die mehr mit ihren Handys als mit dem Verkehr beschäftigt und dabei oft noch gefährlicher als ein Betrunkener sind. Wenn ihr geradeaus fahren wolltet, der Vierzigtonner aber nach rechts abbiegt, würdet ihr immer wieder einmal übersehen und es käme zu schweren Unfällen. Dabei hätten irgendwelche Schreibtischmörder aus der Politik sogar in die StVO reingeschrieben, dass ihr Vorfahrt habt, wenn ihr rechts vom rechtsabbiegenden Verkehr geradeaus fahrt. Aber die würden ja auch nicht Auto, sondern Vierzigtonner fahren. Denen wäre es egal, wie ihr verreckt, hauptsache, ihr stört den Verkehr der Vierzigtonner nicht. Und damit ihr noch weniger Freude am Vorankommen habt, wären immer wieder eigene Ampeln für euch aufgestellt, damit ihr auch nicht so lange Grün habt. Und wo es diese eigenen Ampeln nicht gäbe, müsstet ihr nach dem eventuell vorhandenen Fußgängersignal fahren, auch, wenn ihr auf der Fahrbahn fahrt. (Ja, wirklich. Das ist die aktuelle Regelung für Radfahrer.) Wenn ihr aber einmal nach links abbiegen wolltet und euch entsprechend auf der Fahrbahn einordnetet, würdet ihr von Vierzigtonner-Fahrern angehupt und beschimpft, weil ihr nicht ganz rechts bleibt, da, wo der blutrote Streifen auf der Fahrbahn ist. Ja, immer wieder würde euch von Vierzigtonner-Fahrern vorgeworfen, dass ihr so viel Platz auf der Fahrbahn wegnehmt und dass es euretwegen immer enger auf der Fahrbahn wird. Journalisten, die im Vierzigtonner zur Arbeit fahren, würden das glauben, und die Zeitungen und Fernsehmagazine wären voll damit; und Politiker würden sich rasch anschließen und den Bau neuer Sonderwege für Autofahrer einfordern, damit sie den Verkehr nicht mehr so behindern – und in den Reklamelügen neben diesen Dummheiten würde die Umweltfreundlichkeit, Bequemlichkeit und Freiheit des LKW-Fahrens gelobt.

Wenn ihr aber die Städte verließet, um einmal frei von diesem täglichen Wahnsinn zu sein, dann wärt ihr direkt in einer Barbarei der Landstraße, in der die jeweils leistungsstärkeren LKW-Fahrer ihr »Recht« einfach durchsetzen – auch immer wieder auf Kosten von Autofahrern, deren Tod billigend in Kauf genommen wird. Dort, wo die Sonderwege am Nötigsten wären, gibt es sie nicht. Und wo es sie doch einmal gäbe, da sind sie in einem Zustand, dass man sich fragt, ob die Betonplatten wohl damals auf einen Führerbefehl hin verlegt wurden und seitdem vor sich hinrotten. Immerhin ist meist ein Verkehrszeichen 101 nebst Zusatzzeichen 1007-34 aufgestellt, immer schön zusammen mit dem Zeichen, das die Benutzungspflicht anordnet.

Hin und wieder bekämen die Politiker einmal mit, dass das Autofahren trotz aller »sicheren« Sonderwege gefährlich geworden ist, und sie würden in reflexartigem Aktionismus eine Helmpflicht für Autofahrer einfordern. In den Polizeimeldungen über solche Unfälle würde jedesmal erwähnt werden, dass der tödlich verunglückte Fahrer keinen Helm getragen hat, und zwar selbst dann noch, wenn im Unfallhergang ein paar Gliedmaßen abgetrennt wurden. Niemals würde in den Polizeimeldungen erwähnt, dass ein solcher Tod von LKW-Fahrern verursacht wurde, stattdessen wurden die Autos sprachlich »von einem LKW erfasst«; ganz ähnlich wie bei den Dienstwaffen der Polizeibeamten, mit denen niemals geschossen wird, sondern aus denen sich immer nur ein Schuss löst. Journalisten würden diese Meldungen mit ihren wenig subtilen Schuldzuweisungen einfach abschreiben, genau die gleichen Journalisten, die es ziemlich unerträglich fänden, einer vergewaltätigten Frau die Schuld an ihrer Vergewaltigung zu geben. Aber für euch Autofahrer gälten eben völlig andere Maßstäbe. Ihr wärt in jeder Hinsicht nur der Dreck der Straße, den man von der Fahrbahn entfernen muss und in jeder nur erdenklichen Weise gängeln muss. Und die ganze Welt wäre von diesem Reden und Denken voll. Die eigentlichen Ursachen der täglichen Gefährdung blieben dabei aber völlig unbearbeitet.

Viele von euch würden sich einen teuren Vierzigtonner kaufen, um endlich wie normale Menschen am Verkehr teilnehmen zu können und halbwegs sicher unterwegs zu sein. Und die, die das nicht einsähen, würden als asoziale Dummköpfe bezeichnet, die den ganzen Verkehr nur aufhalten und viel zu viel wertvollen Platz auf der Fahrbahn einnehmen und damit Staus verursachen – und zwar von Bildzeitung bis FAZ, von ARD bis RTL.

Genau so wie in dieser fiktiven Welt, werte Blechkutscher, genau so geht es mir jeden verdammten Tag. Einfach nur, weil ich Fahrrad fahre. Seit Jahrzehnten. Und es wird nicht besser, ganz im Gegenteil.

Und genau daher kommt mein oft sehr galliger Ton. Bitte entschuldigt mich, wenn er manchmal eine Spur zu grob und polemisch ist, aber ich lasse mich wirklich nicht gern umbringen. Wenigstens das solltet ihr verstehen, wenn ihr den Verkehr nur mal eine halbe Stunde aus der Sicht eines Radfahrers gesehen habt.

#Fahrrad #Auto #Wahnsinn | Zweitverwertet aus meiner Homepage
 

Sichtweise


Ich bin hin und wieder mit dem Einwurf konfrontiert, äußerst polemisch und mit beschimpfendem Ton über meine lieben Mitverkehrsteilnehmer in ihren Autos zu sprechen und zu schreiben. Und ich gebe es zu: Begriffe wie »Motorhenker« für Autofahrer und »Lizenz zum Vergasen« für einen Führerschein sind nicht gerade freundlich und erst recht nicht sachlich.

Es hat einen Grund, dass ich so schreibe.

Es liegt daran, dass ich ebenfalls Verkehrsteilnehmer bin. Ich bin Radfahrer und bewege mich täglich durch den Stadtverkehr. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens ein Mal nur knapp einem schweren Unfall entkomme, bei dem der Autofahrer nur marginalen Schaden an seinem heiligen Blech, ich allerdings einen ernstzunehmenden Lasttest für meine rd. 210 Knochen bekäme. Und nein, ich fahre weder besonders schnell noch riskant. Eben gerade zum Beispiel, als ich in Hannover-Linden durch die Ottenstraße fuhr, öffnete eine Autofahrerin – natürlich, ohne in den Spiegel zu schauen und auch ohne mal kurz über die Schulter zurückzuschauen – ihre Fahrertür in Richtung Fahrbahn vor mir, damit ich verunfallt werden kann und am eigenen Leib erlebe, was es mit dieser ominösen Impulserhaltung auf sich hat. Zum Glück habe ich die Handbewegung gesehen und konnte einen schnellen Schlenker machen (der ebenfalls zum Glück auch nicht zu einem Unfall führte, weil ich in anderen Verkehr geriet), sonst würde ich jetzt vermutlich nicht diesen Text tippen, weil ich mit meinen Schmerzen beschäftigt wäre oder im schlimmsten Fall meinen Sterbeprozess bereits durchschritten hätte.

So etwas passiert mir – wie schon gesagt – beinahe jeden Tag.

Ich unterstelle den Autofahrern noch nicht einmal böse Absicht dabei. »Nur« Unaufmerksamkeit. Diese wird natürlich ein bisschen gefördert, wenn man dabei »nur« Materialschäden hat und außerdem der Kontrollillusion unterliegt, ein so guter Autofahrer zu sein, dass man sich stets richtig, regelkonform und vernünftig verhält und sowohl sein Auto, als auch sein Verhältnis zum Auto, als auch sein Fahrverhalten vollständig unter Kontrolle hat. Es erinnert mich, als einen Menschen, der nicht davon betroffen ist, an die Realitätsverluste eines Heroinabhängigen.

Manchmal ist es allerdings auch verantwortungslose Dummheit, worüber ich mich wirklich aufregen kann. Jeden verdammten Tag sehe ich Menschen in ihren Autos am Steuer, mit ihren verdammten Handys herumspielend und blind durch die Straßen fahrend. Manchmal wundere ich mich darüber, dass immer noch so wenig passiert. Zum Glück überwiegen immer noch die aufmerksamen Menschen im Verkehr.

Und ehrlich gesagt: Manchmal fahre ich mir auch einen Müll zusammen, bei dem ich froh darüber bin, dass die aufmerksamen Menschen im Verkehr deutlich überwiegen. Vermutlich geht es jedem Menschen so.

Im besten Fall würde Verkehr einfach nur bedeuten, dass wir alle einigermaßen zügig, entspannt und heil dort ankommen, wo wir jeweils hinwollen – und dabei zu Partnern mit gleichem Ziel würden. Die wichtigste Regel in diesem Geschehen wäre im §1 StVO festgelegt und würde völlig ausreichen. Leider ist der Alltag auf den Straßen nicht einmal der zweitbeste oder drittbeste Fall, ganz im Gegenteil. ☹️

Neulich sagte ein Autofahrer zu mir: »Du musst das alles einmal aus der Sicht eines Autofahrers sehen« und fing mit einer längeren, wenig erfreuten Beschreibung an, wie er aus seiner Sicht die Radfahrer im Staßenverkehr wahrnimmt – unter besonderer Beschreibung einiger Vollidioten, die fahren, als hätten sie zu viele von diesen Spielen gespielt, in denen man drei Leben hat.

Es war ein interessanter, wenn auch etwas einseitiger und kurzer Vortrag, in der Tat. Aber wenn ich etwas »muss«, weckt das meinen heiteren Drang, nicht zu wollen. Und dann habe ich mir keck gedacht:

Seht das mal aus der Sicht eines Radfahrers!


Stellt euch nur für ein paar Minuten vor, ihr Blechkutscher, ihr fahrt weiterhin die Autos, die ihr gewohnt seid, diese tonnenschweren Metallmaschinen mit Motor! Aber die gesamte Infrastruktur und der Verkehr wären anders. Stellt euch nur eine halbe Stunde lang mal vor, es wären die gleichen Straßen wie jetzt, nur, dass der Verkehr auf ihnen von LKWs geprägt wäre, dass die Fahrbahnen voller Vierzigtonner wären und dass jeder Unfall mit einem solchen Gefährt sehr gefährlich und teuer, in vielen Fällen sogar tödlich würde!

Die meisten Straßen dürftet ihr gar nicht erst benutzen. Stattdessen würden eigens für euch Markierungen auf Fußwegen angebracht, und ihr müsstet euch diesen Weg mit meist eher unaufmerksamen Fußgängern, oft mit lebhaften Kindern, teilen. Wenn ihr das nicht tätet, würde ein Bußgeld fällig, das auch immer wieder einmal in Verkehrskontrollen der Polizei kassiert wird. Ihr müsstet wehrlos hinnehmen, dass ein LKW so asozial falsch parkt, dass euer Weg völlig blockiert wäre, ohne dass sich Polizei und Ordnungsamt dafür interessierten. Oft wären die Baustellen genau auf dem euch zugewiesenen Weg, der vorsätzlich so gepflastert wäre, dass man ihn leicht öffnen kann, damit Kabel und Rohre einfach zugänglich sind, und gar nicht so selten würde an so einer Baustelle ein Schild aufgestellt, das euch gebietet, dass ihr gefälligst aussteigen und euer Auto schieben sollt. Aber auch, wenn das nicht der Fall wäre, würden die eigens für euch angebrachten Absenkungen an den Bordsteinen von Müttern mit ihren Kinderwagen, Rollstuhlfahrern und gelgentlich Roller- und Skateboardfahrern sowie Inlineskatern mitbenutzt, weil sie so praktisch sind. Und von Fußgängern. Natürlich wären sie auch öfter einmal von asozial parkenden LKW zugeparkt. »Öfter einmal« meint hier: In dicht bewohnten Gebieten mit wenig Parkplatz sehr häufig bis immer. . Dazu würde euer Weg immer wieder als »Vielzweckfläche« dienen: Abstellplatz für Sperrmüll, Parkplatz für LKW, alles mögliche eben. Und als ob das alles nicht schlimm genug wäre, würde euch auch immer wieder einmal von LKW-liebenden Idioten in euren kommunalen Verkehrsausschüssen ein Verkehrtzeichen 240 hingestellt, das euch bußgeldbewehrt dazu nötigt, den Weg mit Fußgängern zu teilen und ganz vorsichtig im Schritttempo zu fahren, nur, damit ihr den LKW-Verkehr auf der Straße nicht mit eurer Anwesenheit stört.

Diese Sonderwege, die euch aufgezwungen würden, hätten nur Nachteile. Deshalb sind sie ja auch benutzungspflichtig, denn wenn sie Vorteile für euch hätten, müsste niemand eine Benutzungspflicht anordnen, sondern ihr würdet euch eurer Vorteile erfreuen. Verkehrszeichen und der LKW-Verkehr auf der Fahrbahn wären für euch oft schwer einsehbar, weil sie hinter Bäumen und parkenden LKW unsichtbar sind. Ihr selbst wärt genau so unsichtbar für den LKW-Verkehr auf der Fahrbahn. Bei der Lektüre der Straßenverkehrsordnung könnte man denken, ihr hättet auch Rechte wie Vorfahrt, aber das ist angesichts der Zustände eine eher theoretische Konstruktion, die bei allzu blindem Glauben daran schnell das Leben kosten kann. Trotzdem sieht niemand in der Politik ein Problem darin, solche gefährlichen Sonderwege zu bauen und anzuordnen. In den Städten müsstet ihr häufig an der Ampel das Signal für die Fußgänger beachten, obwohl diese viel langsamer als ihr sind und oft eine halbe Minute lang an einer roten Ampel stehen, während die LKWs auf der Fahrbahn grün haben und an euch vorbeifahren.

Kurz: Die gesamte innerhalb der Städte »für euch« hingepatzte Verkehrsinfrastruktur wäre objektiv unbrauchbar, vorsätzlich körperverletzend und zudem demütigend, aber ihr müsstet sie benutzen, wo immer sie für euch hingepatzt wäre. Und immer wieder hört ihr Verkehrtpolitiker und Scheißjournalisten und LKW-Fahrer faseln, dass das alles ja »für eure Sicherheit« da sei…

Da wärt ihr doch froh, wenn ihr mal keinen Sonderweg benutzen müsstet, oder? Endlich kommt man mal voran! Aber das ist auch nicht besser, denn die LKW-Fahrer betrachteten euch immer wieder einmal als Menschen, die gar keine richtigen Verkehrsteilnehmer und kaum richtige Menschen sind. Ihr müsstet ganz rechts, nahe an den parkenden LKW fahren – ja, eigens für euch wären immer wieder einmal rote »Schutzstreifen« auf die Fahrbahn gemalt worden, damit ihr das auch wirklich kapiert und damit man das Blut nicht so sieht – und würdet ständig im Abstand von zwanzig, dreißig Zentimetern von Vierzigtonnern überholt, am Wochenende gar nicht so selten mit besoffenen Fahrern, aber an jedem verdammten Werktag wären auch genug Fahrer dabei, die mehr mit ihren Handys als mit dem Verkehr beschäftigt und dabei oft noch gefährlicher als ein Betrunkener sind. Wenn ihr geradeaus fahren wolltet, der Vierzigtonner aber nach rechts abbiegt, würdet ihr immer wieder einmal übersehen und es käme zu schweren Unfällen. Dabei hätten irgendwelche Schreibtischmörder aus der Politik sogar in die StVO reingeschrieben, dass ihr Vorfahrt habt, wenn ihr rechts vom rechtsabbiegenden Verkehr geradeaus fahrt. Aber die würden ja auch nicht Auto, sondern Vierzigtonner fahren. Denen wäre es egal, wie ihr verreckt, hauptsache, ihr stört den Verkehr der Vierzigtonner nicht. Und damit ihr noch weniger Freude am Vorankommen habt, wären immer wieder eigene Ampeln für euch aufgestellt, damit ihr auch nicht so lange Grün habt. Und wo es diese eigenen Ampeln nicht gäbe, müsstet ihr nach dem eventuell vorhandenen Fußgängersignal fahren, auch, wenn ihr auf der Fahrbahn fahrt. (Ja, wirklich. Das ist die aktuelle Regelung für Radfahrer.) Wenn ihr aber einmal nach links abbiegen wolltet und euch entsprechend auf der Fahrbahn einordnetet, würdet ihr von Vierzigtonner-Fahrern angehupt und beschimpft, weil ihr nicht ganz rechts bleibt, da, wo der blutrote Streifen auf der Fahrbahn ist. Ja, immer wieder würde euch von Vierzigtonner-Fahrern vorgeworfen, dass ihr so viel Platz auf der Fahrbahn wegnehmt und dass es euretwegen immer enger auf der Fahrbahn wird. Journalisten, die im Vierzigtonner zur Arbeit fahren, würden das glauben, und die Zeitungen und Fernsehmagazine wären voll damit; und Politiker würden sich rasch anschließen und den Bau neuer Sonderwege für Autofahrer einfordern, damit sie den Verkehr nicht mehr so behindern – und in den Reklamelügen neben diesen Dummheiten würde die Umweltfreundlichkeit, Bequemlichkeit und Freiheit des LKW-Fahrens gelobt.

Wenn ihr aber die Städte verließet, um einmal frei von diesem täglichen Wahnsinn zu sein, dann wärt ihr direkt in einer Barbarei der Landstraße, in der die jeweils leistungsstärkeren LKW-Fahrer ihr »Recht« einfach durchsetzen – auch immer wieder auf Kosten von Autofahrern, deren Tod billigend in Kauf genommen wird. Dort, wo die Sonderwege am Nötigsten wären, gibt es sie nicht. Und wo es sie doch einmal gäbe, da sind sie in einem Zustand, dass man sich fragt, ob die Betonplatten wohl damals auf einen Führerbefehl hin verlegt wurden und seitdem vor sich hinrotten. Immerhin ist meist ein Verkehrszeichen 101 nebst Zusatzzeichen 1007-34 aufgestellt, immer schön zusammen mit dem Zeichen, das die Benutzungspflicht anordnet.

Hin und wieder bekämen die Politiker einmal mit, dass das Autofahren trotz aller »sicheren« Sonderwege gefährlich geworden ist, und sie würden in reflexartigem Aktionismus eine Helmpflicht für Autofahrer einfordern. In den Polizeimeldungen über solche Unfälle würde jedesmal erwähnt werden, dass der tödlich verunglückte Fahrer keinen Helm getragen hat, und zwar selbst dann noch, wenn im Unfallhergang ein paar Gliedmaßen abgetrennt wurden. Niemals würde in den Polizeimeldungen erwähnt, dass ein solcher Tod von LKW-Fahrern verursacht wurde, stattdessen wurden die Autos sprachlich »von einem LKW erfasst«; ganz ähnlich wie bei den Dienstwaffen der Polizeibeamten, mit denen niemals geschossen wird, sondern aus denen sich immer nur ein Schuss löst. Journalisten würden diese Meldungen mit ihren wenig subtilen Schuldzuweisungen einfach abschreiben, genau die gleichen Journalisten, die es ziemlich unerträglich fänden, einer vergewaltätigten Frau die Schuld an ihrer Vergewaltigung zu geben. Aber für euch Autofahrer gälten eben völlig andere Maßstäbe. Ihr wärt in jeder Hinsicht nur der Dreck der Straße, den man von der Fahrbahn entfernen muss und in jeder nur erdenklichen Weise gängeln muss. Und die ganze Welt wäre von diesem Reden und Denken voll. Die eigentlichen Ursachen der täglichen Gefährdung blieben dabei aber völlig unbearbeitet.

Viele von euch würden sich einen teuren Vierzigtonner kaufen, um endlich wie normale Menschen am Verkehr teilnehmen zu können und halbwegs sicher unterwegs zu sein. Und die, die das nicht einsähen, würden als asoziale Dummköpfe bezeichnet, die den ganzen Verkehr nur aufhalten und viel zu viel wertvollen Platz auf der Fahrbahn einnehmen und damit Staus verursachen – und zwar von Bildzeitung bis FAZ, von ARD bis RTL.

Genau so wie in dieser fiktiven Welt, werte Blechkutscher, genau so geht es mir jeden verdammten Tag. Einfach nur, weil ich Fahrrad fahre. Seit Jahrzehnten. Und es wird nicht besser, ganz im Gegenteil.

Und genau daher kommt mein oft sehr galliger Ton. Bitte entschuldigt mich, wenn er manchmal eine Spur zu grob und polemisch ist, aber ich lasse mich wirklich nicht gern umbringen. Wenigstens das solltet ihr verstehen, wenn ihr den Verkehr nur mal eine halbe Stunde aus der Sicht eines Radfahrers gesehen habt.

#Fahrrad #Auto #Wahnsinn | Zweitverwertet aus meiner Homepage
 
#fahrrad #auto #autobahn #radschnellweg #sprache #verkehr #unterordnung #Ruhrgebiet

Wie beknackt ist denn bitte das Wort #Fahrradautobahn ?
 
Andreas Scheuer, der Vierte

Die #CSU stellt den vierten #Verkehrsminister in Folge. Sonderlich erfolgreich war keiner von ihnen, und der aktuelle zeichnet sich durch #Inkompetenz aus

#NOx #Stickoxyd #Feinstaub #Umwelt #Auto #Schadstoff #Abgas #Dobrindtdasarschloch
#Scheuerdasarschloch #CDU #CSU #Merkel #VCD #COx #CO2 #Diesel #VW #BMW #Daimler #Audi #porsche #DUH #Maut #Österreich #BScheuerT #Feinstaubandi

https://taz.de/Archiv-Suche/!5607745/

"Es gibt keine Option außer einen #Rücktritt. Erneuerbare Energien im Nah- und Fernverkehr gehen schleppend voran, Digitalisierung ist ein leeres Wort, so groß Scheuer auch verspricht zu investieren. Die in den Sand gesetzten 1,9 Milliarden sind die Spitze des Eisbergs."
 
#Kretschmann über #Fahrverbote
Dieser #Grüne hat ein Herz für #Dieselfahrer

Sollen #Euro-5-Diesel in #Stuttgart mit einem #Fahrverbot belegt werden? Darum ist in der #Landesregierung von #Baden-Württemberg ein Streit entbrannt - der sogar die Grünen spaltet.

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/winfried-kretschmann-gruener-ministerpraesident-schuetzt-dieselfahrer-a-1278122.html

#Kretschmanndasarschloch #NOx #CO2 #Feinstaub #Auto #Diesel #Abgas

Der ist sowas von unglaiublich. WER HAT DEN GEWÄHLT???
 
Im #Realbetrieb
#Stickoxidausstoß bei Porsche acht Mal höher als #Grenzwert

Die Deutsche Umwelthilfe hat SUV und Limousinen der Oberklasse im Realbetrieb getestet. Das Ergebnis: Die Diesel-Fahrzeuge überschreiten die gesetzlichen Prüfstandswerte um ein vielfaches - trotz Softwareupdate.

#NOx #Stickoxyd #Feinstaub #Umwelt #Auto #Schadstoff #Abgas #Dobrindtdasarschloch
#Scheuerdasarschloch #CDU #CSU #Merkel #VCD #COx #CO2 #Diesel #VW #BMW #Daimler #Audi #porsche #DUH

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasskandal-porsche-und-audi-ueberschreiten-grenzwerte-um-ein-vielfaches-a-1275362.html

Alle abwickeln, diese ganzen Firmen. Es sind Kriminelle
 
Im #Realbetrieb
#Stickoxidausstoß bei Porsche acht Mal höher als #Grenzwert

Die Deutsche Umwelthilfe hat SUV und Limousinen der Oberklasse im Realbetrieb getestet. Das Ergebnis: Die Diesel-Fahrzeuge überschreiten die gesetzlichen Prüfstandswerte um ein vielfaches - trotz Softwareupdate.

#NOx #Stickoxyd #Feinstaub #Umwelt #Auto #Schadstoff #Abgas #Dobrindtdasarschloch
#Scheuerdasarschloch #CDU #CSU #Merkel #VCD #COx #CO2 #Diesel #VW #BMW #Daimler #Audi #porsche #DUH

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/abgasskandal-porsche-und-audi-ueberschreiten-grenzwerte-um-ein-vielfaches-a-1275362.html

Alle abwickeln, diese ganzen Firmen. Es sind Kriminelle
 
#Video: Der Fall Audi

01.07.19 | 44:00 Min. | Verfügbar bis 01.07.2020

"Warum haben wir ein solches #Konzept zugelassen?",
fragt ein hochrangiger #Audi-Ingenieur in einer internen Mail 2013 entsetzt.
Gestoppt wird der Einsatz manipulierter #Motorsoftware aber nicht.
Die Folgen des #Diesel-Skandals sind gravierend.

#NOx #Stickoxyd #Feinstaub #Umwelt #Auto #Schadstoff #Abgas #Dobrindtdasarschloch
#Scheuerdasarschloch #CDU #CSU #Merkel #VCD #COx #CO2 #Diesel #VW #BMW #Daimler #Audi #DUH
#ard
 
„Kleiner Penis“ von Ford, „Kothaufen“ von Audi: Diese Autonamen gingen voll in die Hose

Bei der Namenswahl von Auto Modellen sollte man vorher unbedingt die Sprachen anderer Länder checken.
#auto #fail
 
Bild/Foto

Aston Martin Goldfinger DB5 Continuation


Sadly not street legal
If they’re rich enough, James Bond fans will soon be able to live out their fantasies of driving 007’s Aston Martin DB5, the one featured in Goldfinger, complete with Q-branch gadgetry including revolving number plates, rear smokescreen and simulated twin machine guns concealed in the headlights...Despite costing £2.75m (before tax), Aston Martin is understood to have taken orders for 20 of the cars, which are due to roll off the production line in Newport Pagnell in Buckinghamshire next year.
https://www.theguardian.com/business/2019/may/14/bond-fans-look-forward-to-driving-goldfinger-aston-martin
#Bond #AstonMartin #cars #auto
 
Bild/Foto

Aston Martin Goldfinger DB5 Continuation


Sadly not street legal
If they’re rich enough, James Bond fans will soon be able to live out their fantasies of driving 007’s Aston Martin DB5, the one featured in Goldfinger, complete with Q-branch gadgetry including revolving number plates, rear smokescreen and simulated twin machine guns concealed in the headlights...Despite costing £2.75m (before tax), Aston Martin is understood to have taken orders for 20 of the cars, which are due to roll off the production line in Newport Pagnell in Buckinghamshire next year.
https://www.theguardian.com/business/2019/may/14/bond-fans-look-forward-to-driving-goldfinger-aston-martin
#Bond #AstonMartin #cars #auto
 
#NOx #Stickoxyd #Feinstaub #Umwelt #Auto #Schadstoff #Abgas #Dobrindtdasarschloch
#Scheuerdasarschloch #CDU #CSU #Merkel #VCD #COx #CO2 #Diesel #VW #BMW #Daimler #Audi #DUH #taz

#Framing-Begriff „#Schummelsoftware“
Ein #Autohersteller ist kein Schulkind

Seit mehr als drei Jahren ist der #Abgasskandal öffentlich bekannt. Dabei ist oft von „schummeln“ die Rede – obwohl es eigentlich um #Kriminalität geht.

https://www.taz.de/!5583600/

Hieß es bei Höneß nicht auch "Steuerschlingel"?
 
#Auto #Verkehr #CO2 #NOx #Stickoxyd #Feinstaub #Treibhausgas #Scheuerdasarschloch #Mobilität #Klimaschutzgesetz #Tempolimit #Autoverkehr #CSU #BScheuert

#Verkehr #EU-Parlament bringt strengere #CO2-Ziele auf den Weg

Schon von den bisherigen Vorgaben zur #CO2-Reduzierung sind die #Autohersteller weit entfernt. Das #EU-Parlament hat zusätzliche Verschärfungen beschlossen, die über den Vorstellungen der Bundesregierung liegen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/co2-eu-parlament-bringt-strengere-ziele-fuer-autos-auf-den-weg-a-1260012.html

So scheiße die #EU seien kann - machmal ist sie richtig gut.
 
#Auto #Verkehr #CO2 #NOx #Stickoxyd #Feinstaub #Treibhausgas #Scheuerdasarschloch #Mobilität
#Klimaschutzgesetz #Tempolimit #Autoverkehr #CSU #BScheuert
#Umweltbundesamt #zetsche #Dieselaffäre #CDU #Fahrrad #Helm #ADFC

In Unterwäsche für mehr Sicherheit

Was haben Unterwäsche-Modells mit #Fahrradhelmen zu tun? Richtig! Eigentlich nichts. #Verkehrsminister Scheuer sieht das anders und hat nun eine außergewöhnliche Sicherheitskampagne gestartet - und erntet Empörung.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/verkehrsministerium-scheuers-fahrradhelmkampagne-in-der-kritik-a-1253678.html

Er ist halt scheiße.....
 
#Auto #Verkehr #CO2 #NOx #Stickoxyd #Feinstaub #Treibhausgas #Scheuerdasarschloch #Mobilität
#Klimaschutzgesetz #Tempolimit #Autoverkehr #CSU #BScheuert
#Umweltbundesamt #zetsche #Dieselaffäre #CDU

#Tempolimit
#Umweltministerin hält Einführung von Tempolimit für "komplett unrealistisch"

Eine maximale #Höchstgeschwindigkeit auf #Autobahnen wird laut Umweltministerin #Schulze nicht kommen. Dieselfahrern macht sie außerdem ein weiteres Zugeständnis.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/tempolimit-svenja-schulze-haelt-einfuehrung-fuer-unrealistisch-a-1236972.html

Das MUSS jetzt aber die angedrohte Linkswende der #SPD sein
 
#Auto #Verkehr #CO2 #NOx #Stickoxyd #Feinstaub #Treibhausgas #Scheuerdasarschloch #Mobilität
#Klimaschutzgesetz #Tempolimit #Autoverkehr #CSU #SPD #Bundesumweltministerium #BScheuert
#Umweltbundesamt

#Dieselaffäre
#Autokartell vor möglichem Milliardenbußgeld

Jahrelang haben sich deutsche #Autobauer bei der #Abgasreinigung abgesprochen. Nun könnte die #EU-Kommission nach SPIEGEL-Informationen ein milliardenschweres Bußgeld verhängen. Die Konzerne wollen sich offenbar wehren.
 
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