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All hail the goodwilling, friendly Ziegenbock!
1..2..3 Antisemitisch
@michaelhoch@pluspora.com Ich weiß wen du meinst ;) Ist evlt auf ignore
@Nemethon Jein, ist etwas komplizierter, aber ja, kann man durch als monotheistisch sehen:
https://rationalwiki.org/wiki/Monotheism
@Christoph S
Nein ich meine das sicher nicht ..... aber ein T-Shirt mit Davidstern im Papierkorb wird sofort als Antisemitisch gesehen, egal ob das eher Atheistisch oder Antimonotheistisch gemeint ist, hatte da erst letztens die Diskussion mit dieser "Antisemitismus Keule". Wenn also ein Politiker oder andere bekannte Person so ein Shirt tragen würde kommt sofort 1 2 3 Springers "Bild".
wer war der einziger der hier von "antisemitismus" sprach ?
@harry haller
Hast mein Beitrag halt nicht verstanden ich sprach nicht von “antisemitismus” sondern von den Vorwurf des “antisemitismus”, das sind verschiedene Sachen ...
mit 1 ..2 .. 3 ist gemeine das die gleich kommen wird.
Die Sache mit dem Satan ist ja Teil der anderen monotheistischen Religion.
Und so sprach Zarathustra ..
Ich find das t-shirt mist..... also schlicht grundlegend mist......

FSM würds auch nicht besser machen, einen schwachfug durch anderen schwachfug zu ersetzen bringt es nicht...

Ein geflügeltes einhorn hingegen wäre was gewesen.... Da gehts immerhin nicht um religiöse kackscheisse dann.. ;)
@Nemethon Ja noch .... in 100 jahren kann dieser hintergrund sehr gut in vergessenheit geraten und von schrägen gestalten als grundlage für machtmißbrauch hergenommen werden......

Was bisher mit ausnahmslos jeder religion passierte ..... irgendwer denkt sich was aus.. überzeugt ein paar leute davon .... und wenige hundert jahre später ... naja, sehen wir ja, was aus sowas wird... ;)

(Und ja, der kult der 42er ist da auch nicht ganz ungefährlich und wird nur von den 23igern im zaum gehalten... mhmm ;))
Das wir unsere Lebensgrundlagen zerstören ist auch eine Folge der Religion (nen), wer denkt die welche "gläubig" sind wären das "Übel" irrt.
Einige Tausend Jahre Religionen haben Spuren in der Gesellschaft, Wirtschafts oder dem Rechtssystem hinterlassen welche schwerer wiegen als die Kirchen selbst ... Auf "Macht euch die Erde untertan .. oder seid fruchtbar und mehret euch" fußt unsere heutige "Wachstums Gesellschaft" und ist dafür haupt verantwortlich.
Auf “Macht euch die Erde untertan … oder seid fruchtbar und mehret euch” fußt unsere heutige “Wachstums Gesellschaft” und ist dafür haupt verantwortlich.
Bild/Foto
@michaelhoch@pluspora.com "Tausend Jahre Religionen haben Spuren in der Gesellschaft, Wirtschafts oder dem Rechtssystem hinterlassen"

Alle Religionen sind Produkte der Gesellschaften, in denen sie gepflegt werden. Die jeweilige Religion wird alle paar Jahre an die Wünsche der Gesellschaft angepasst. Da es weder Götter noch Satane gibt, ist das alles unser aller Werk.
@mʕ•ﻌ•ʔm jeSuisatire bitPickup / [italic]~ irony in Ostasien ist das Christentum praktisch ohne direkten Einfluss. Es gibt auch keine ähnliche Aufforderung wie "Erde unteran machen", weder bei Konfuzius, noch im Buddhismus und schon gar nicht im koreanischen Animismus oder im japanischen Shinto.

Alles, was wir tun, tun wir selbst oder lassen es zu. Die dazu passende Religion ebenfalls.
@Hartmut Noack
Alle Religionen sind Produkte der Gesellschaften, in denen sie gepflegt werden. Die jeweilige Religion wird alle paar Jahre an die Wünsche der Gesellschaft angepasst.
Es stimmt zwar mit dem gegenseitigen "befruchten" nur werden Religion nicht alle paar Jahre an die Wünsche der Gesellschaft angepasst, sie werden höchstens jeweils anders Interpretiert ..... denn die Bibel oder der Koran werden ja nicht Umgeschrieben, im Gegenteil im strengen Jahrtausend alten Konservatismus beruht ihre Macht.
Das ist auch nicht was ich meinte, sondern wer Religionen "abschaffen" will, reicht es nicht die Kirchen zu schließen, da 75% unserer angeblich modernen Gesellschaftlichen Normen auf den alten religösen beruhen auch wenn man dies nicht auf den ersten Blick sieht und da nichts von Gott steht.
@michaelhoch@pluspora.com so ähnlich hatte ich es auch gemeint. Allerdings sehe ich INterpretation als "Anpassung". Im Christentum reicht zum Beispiel die Interpretation der Frage, ob man als Christ in den Krieg ziehen darf von "unter keinen Umständen, lieber lass Dich erschlagen" bis "Deus Vult: tötet sie alle!". Und alle diese Interpretationen sind tatsächlich ausreichend konsistent, um als "christlich" durchzugehen.
Die "jahrtausendealte Tradition" ist viel mehr Pose als Gesetz.
Im Christentum reicht zum Beispiel die Interpretation der Frage,
.. welches Buch ist ihnen lieber, das alte oder das neue Testament ..
@mʕ•ﻌ•ʔm jeSuisatire bitPickup / [italic]~ irony eher gleichgültig.
Jede Theologie, die relevant sein will, muss staatstragend sein. Das ist das Kriterium, nach dem interpretiert wird. Die Schriften sind vielgestaltig genug, alles herauszulesen, was gerade passt.
@Hartmut Noack
Im Grunde passen sich Religionen nicht durch Interpretation an, sie beugen sich nur einer weltlichen Macht oder einen Zeitgeistes, was nicht bedeutet das sie damit ihre Überzeugung aufgeben oder gar Unrecht in ihren allgemeinen "Sittenbild" eingestehen.
Denn was weltliche Herscher oder ein Zeitgeist erlauben muss noch lange nicht in ihrem moralischen Codex richtig sein, sie können da auch mal 100 Jahre abwarten bis ein neuer Zeitgeist zb wieder Homosexualität ect verbietet und haben damit auch kein Problem.
Wer Religionen abschaffen will muss nicht nur an den sichtbaren Teil denken , sondern vielmehr an den sittlichen und moralischen Teil der Gesellschaft der im wesentlichen ihre Machtbasis ist. Ein Staat ohne Religionen müsste ein anderes Sitten, Straf und Familienrecht haben genauso wie ein neues Denken.
Davon ist die Gesellschaft sehr weit entfernt, was man zum Beispiel an den Grünen sieht welche sich dies einmal vor 35 J auf die Fahnen geschrieben hatten .
@michaelhoch@pluspora.com Du deutest das Problem ganz richtig an: wenn es keine Religion gäbe, würde eine eben nicht auf übernatürliche Wesen und Weisungen gestützte Ideologie entstehen, die sich auch wieder als “unumstößlich” gerieren muss, um dauerhaft wirksam zu werden.

Karl Marx hat auf seine alten Tage gesagt: “Es soll jetzt so genannte “Marxisten” geben, ich weiß nicht, was das bedeuten soll, ich bin aber jedenfalls keiner.”

Ich denke, Ideologien können sinnvolle Werkzeuge sein, solange man sie nicht heilig spricht, sondern wirklich als nachgeordnetes Werkzeug betrachtet. Freie Software funktioniert zum Beispiel ganz gut auf diese Weise…
wenn es keine Religion gäbe, würde eine eben nicht auf übernatürliche Wesen und Weisungen gestützte Ideologie entstehen, die sich auch wieder als “unumstößlich” gerieren muss, um dauerhaft wirksam zu werden.
wenn da nicht die Piraha wären ..
https://invidio.us/get272FyNto?t=364