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Aurin diaspora
Unser Problem heißt Kapitalismus. Solange nahezu alle Menschen an den Geldgott glauben, wird sich in der Welt nichts ändern :-(
Das Problem dabei ist nur, dass der Kapitalismus bisher alle anderen Wirtschaftsformen in den Schatten gestellt hat, was den Wohlstand für viele angeht. Sozialismus ist in mehreren Versuchen kläglich gescheitert.
Aurin diaspora
Weil er mit einem absolutistischen Herrschaftssystem gekoppelt war.

Ich will: Geld und Zwangstausch abschaffen. Wer etwas tun soll, muß davon überzeugt werden[1]. Wer etwas tun will, soll es tun können, solange es nicht gegen Gesetze verstößt. Wer helfen will, soll helfen können, ohne gezwungen zu sein, eine Gegenleistung zu verlangen. Wer umgekehrt Hilfe braucht, soll sie bekommen, ohne sich dafür nackt machen zu müssen.

[1]Ja, das geht. Mein Lieblings-Beispiel sind die Helfer bei Community-Events in allen Größenordnungen wie CCC-Congress, FOSDEM, FrOSCon, OpenRheinRuhr usw.
Man muß sich wirklich nicht alles gefallen lassen weil 'sonst geht ja nix'. Es gibt mehr und auch weniger gemäßigte Formen des Kapitalismus. So als vorläufiges Kompromißziel. Es spricht ja gar nichts dagegen soziales zu fördern! Aber stattdessen dürfen so Heinis öffentliches Gut a la Cross Border Leasing verhökern, um sich ein Promillchen der Wertzerstörung, so ein Milliönchen vielleicht, in die eigene Tasche zu stecken.

.nl und .de, beides Kapitalismus. .fi und .us, .se und .au, ...
@Thomas Mueller Nicht so sehr der sozialismus is gescheitert sondern vorallem der kommunismus...

Aber das unterscheidet heute offenbar niemand so wirklich....
@hackbyte wirklichen real existierenden Kommunismus gab es nie. Der Sozialismus sollte per "Evolution" langsam in den Kommunismus überführt werden. Das ist aber nie passiert, weil die jeweiligen Staaten bereits am Sozialismus gescheitert sind.
@atarifrosch@pluspora.com das mag bei solchen Veranstaltungen noch einigermaßen funktionieren, allerdings habe ich große Zweifel, ob das auf der Ebene eines Staates noch klappt.
Ich bin nicht der Verfechter des Kapitalismus in Reinform, die "Freie Marktwirtschaft" hat große Schattenseiten. Aber das generelle Prinzip dahinter scheint mir nah am Naturgesetz zu sein. Sprich: Man kann sich zwar dagegen stemmen, hat aber eigentlich keine Chance.
@waldstepper Das den #FridaysForFuture leuten #konsumdenken fremd sei, wage ich deutlich zu bezweifeln. Sicherlich versammeln sich unter diesem label eher sehr bewusst konsumierende gruppen, was an sich ja schon was gutes ist. Aber das ihnen generell konsumdenken fremd wäre ... puh.... Das wäre eine zu schöne utopie.... doch so weit sind wir noch lange nicht.

Insgesamt, kann ich auch nicht damit mitgehen, das es eine art naturgesetz sein müsse, weswegen die dinge sind wie sie sind. Eher im gegenteil... Kapitalismus wie er bei menschen vorkommt, ist in ausnahmslos jedem anderen lebensbereich und ökosystem dieses planeten unbekannt.

Das weitaus größere problem an der ganzen kiste ist aber durchaus garnicht so sehr die art und weise wie werte und resourcen (bzw die werte ebendieser) repräsentiert werden, was als tauschmittel hergenommen wird usw usf.

Das weitaus größere problem ist, das nach wie vor jedes dorf, jede region, jede nation, jeder staatenverbund und jeder blöde kontinent sein eigenes süppchen kocht.

Und natürlich hat die menschliche "zivilisation" es derart hergerichtet, das die obersten von dem leben was sie den unteren wegnehmen......

Würde mensch dieses "kernproblem" beheben wollen, z.b. mit einer grundlegenden änderung wie einem BGE, ginge das nur, wenn global alle mitmachen... Nicht nur eine nation.

Und an der stelle verwischen dann bereits die grenzen zwischen der handhabung des konsums und der illusion des (monetären) reichtums .. und dem realen vergeuden von globalen resourcen...................

Am ende bleibt. Kapitalismus ist eine gruselige ungestalt. Es gibt nur diesen einen planeten und wir MÜSSEN diesen nicht nur miteinander sondern auch mit unseren nachfahren teilen.