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Hier kannst du nachschauen wie dein #Abgeordneter abgestimmt hat. Ich finde es unerträglich wie hier mit dem #Leben von #Kindern und Jugendlichen umgegangen wird. Aber bei #Corona ist nichts zu teuer ihr Scheinheiligen.


Der von der Grünenfraktion eingebrachte Entschließungsantrag fordert die Bundesregierung auf, 5000 besonders schutzbedürftige Menschen aus den Lagern für Geflüchtete auf den griechischen Inseln aufzunehmen.
Ditje diaspora
@lester bangs Oh danke für die Korrektur. Ich habe falsch sortiert.
Heuchler allesamt, es geht ja auch nur um fremde Menschenleben, die allerdings bedrohen ja unsere Wirtschaft weil sie vom Kuchen ein Stück abhaben wollen - insofern wieder konsequent, denn nur darum geht's.
ich habe "meinem" Abgeordneten mal eine Frage zu seinem nein gestellt - ist ein Christ, ihr wisst schon....
Interessant finde ich, dass bei cdu/csu mehr dafür gestimmt haben, als bei der spd...
Heuchler allesamt, es geht ja auch nur um fremde Menschenleben, die allerdings bedrohen ja unsere Wirtschaft weil sie vom Kuchen ein Stück abhaben wollen - insofern wieder konsequent, denn nur darum geht’s.
Stimmt. und ... In der Wirtschaft könnten sie gewinnbringend eingesetzt werden.
Doch fremdenfeindliches Verhalten bringt für einige mehr Nutzen, denn fremdenfeindliches Verhalten ist in und bringt eventuell ein paar Stimmen für die, die um die Macht ringen. Dazu kommt, das Schwache gerne benutzt werden um von eigenen Schwächen abzulenken.

In Deutschland und anderen 'zivilisierten' Ländern ist einiges am schwächeln. Es gibt so viele Faktoren, die in naher Zukunft, dem System Schwierigkeiten machen werden, ein Machtwechsel ist nicht auszuschliessen, daher vielleicht die Tendenz des: 'Flüchtlinge, Sozialleistungen, Menschenrechte, Gesetze, Moral ... Scheiß drauf, schnell noch absahnen, was abzusahnen geht, bevor die Massen sich bewusst machen, dass sie die letzten Jahrzehnte (seit vielen Generationen) verarscht und ausgebeutet wurden. Nach uns die die Sintflut oder HItler2.

Ich wünsche, dass die Absahner schnell genug Geld zusammen raffen können, auf dass sie sich alle auf den Mond schießen lassen können, bevor es zu Spät ist.
können wir uns bitte darauf einigen, dass der begriff "fremdenfeindlichkeit" einfach verharmlost und verfälscht? es geht um rassismus
Können wir
was soll an dem begriff femdenfeindlichkeit falsch sein? der beschreibt eine feindliche haltung allen gegenüber, die man als fremd empfindet.
ich wohne in einer grosstadt, sobald ich auf die strasse trete, bin ich von fremden umgeben, würde es um "fremde" schwedinnen gehen, gäb es hier kein problem, es geht aber nicht um "fremde" oder um "fremde schwedinnen"
Ich bin als Zugezogener in einem Dorf aufgewachsen, dort ging Fremdenfeinlichkeit auch ohne Rassismus. Erschossen haben sie mich nicht aber verprügelt des öfteren.
und das soll ein argument in welche richtung sein? wenn die wussten, dass du zugezogen bist, dannn kannten die dich doch, du warst also kein fremder mehr? denkst du, dass afd&co einfach nur etwas gegen "fremde" habe und keinen unterschied zwischen "fremden" "schwedischen blondinen" und "fremden" "schwarzhaarigen syrern" machen?
@mrd_ill_be_back
Danke für deinen Kommentar, brauchst dich nicht weiter bemühen. Dein denken ist mir zu Fremd, ich möchte keine weitere Diskussion mit dir.
in einer großstadt tritt das problem ja nicht so sehr auf, weil, wie du ja sagst, alle ständig von fremden umgeben sind und somit fremdes gewohnt- leute mit angst vor fremden und die folglich keine fremden gewohnt sind, bekommen bekommen in großstädten ja regelmäßig panische tobsuchtsanfälle.

fremde fallen halt dort besonders auf, wo man kaum fremde kennt. und da ist dann eine wie immer geartete fiktive rassezugehörigkeit egal, wie man an den deutschen vertriebenen nach dem 2. weltkrieg sehen kann. und an denen kann man auch gut sehen, dass man ganz schön lange von den eingeborenen als fremd angesehen werden kann.
Dein denken ist mir zu Fremd
oh, dann bin ich jetzt quasi auch ein opfer von "fremdenfeindlichkeit"? 0o
als "nichtweisse" person kannst du im dorf geboren sein und wirst trotzdessen das ziel von rassismus, die menschen, die in hanau ermordet wurden, weil sie keine "weiss-deutschen" waren, waren keine fremden und auch keine opfer von "fremdenfeindlichkeit"!
und die menschen an der griechsch-türkischen grenze werden nicht mit gummi- und tränengas-geschossen beschossen, weil sie "fremd" sind, sondern, weil sie die "falsche" herkunft haben, jeden tag können problemlos "fremde" über flughäfen oder aussengrenzen nach europa einreisen, wenn sie die "richtige" herkunft haben!
@mrd_ill_be_back
Ich verstehe dein Problem nicht. Worum geht es dir?
ich verstehe ihn so, dass es um den Unterschied zwischen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus geht. Und das ist in der Tat nicht dasselbe, auch wenn es Überlappungen geben kann.

Bei dem was der Friedensnobelpreisträger EU gerade betreibt, geht es um Rassismus.
is me eigentlich auch nicht so besonders kompliziert, "fremdenfeindlich" = "ich mag keine leute, die ich nicht kenne" = "ich mag keine fremden", rassismus = "ich mag keine menschen, mit einer anderen ethnisch-biologischen herkunftsgeschichte, als ich" (dazu gehört zwar auch noch ein gesellschaftliches gewaltverhältnis, aber dann wirds uu für manche hier wirklich zu kompliziert)
“fremdenfeindlich” = “ich mag keine leute, die ich nicht kenne” = “ich mag keine fremden”
Das ist versimplifiziert und im Ergebnis falsch. Fremdenfeindlichkeit auf Menschen zu reduzieren, deren Bekanntschaft man noch nicht gemacht hat stimmt einfach nicht. Es geht bei Fremdenfeindlichkeit darum, ob etwas vertraut bzw. nicht vertraut ist.
Wenn ich jeden Tag an Menschen vorbei gehe, die ich nicht kenne, dann ist es vertraut, an Menschen vorbei zu gehen, die ich nicht kenne. Wenn ich in einer größeren Stadt lebe, und dort regelmäßig von unbekannten Menschen mit heller Haut umgeben bin, dann ist dieser Zustand trotzdem vertraut. Daher kann auch ein stark fremdenfeindlich denkender Mensch damit umgehen, ohne wie von dir vermutet, diese Menschen aggressiv anzugehen. Ein Problem hätte dieser Mensch nur, wenn jemand oder etwas aus dem vertrauten Muster herausfällt.
Diese Aggression ist (im Normalfall) ein Ergebnis von Xenophobie, also der Angst vor unbekanntem.
Da Menschen nicht gerne zugeben, dass ihr Handeln von irrationalen Ängsten bestimmt wird, versuchen sie, ihre Angst zu rationalisieren. Passiert das auf der Basis der völlig veralteten (aber eben ins Schema des Phobikers passenden) Rassenlehre, erhält man Rassismus. Meist wird nicht groß nach Details gefragt, sondern nur erfreut hingenommen, dass man bestätigt wird und mit seiner Angst und Aggression nicht alleine ist. Xenophobie, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gehen oft (meistens) Hand in Hand.

"Fremdenfeindlichkeit" ist als Begriff nicht verharmlosend.
"Fremdenfeindlichkeit" ist als Begriff nicht 1:1 austauschbar mit "Rassismus", da Rassismus sich immer auf eine "Rasse" bezieht, also auf die Einteilung von Menschen nach ihrer Hautfarbe, Gesichtsform, etc. "Fremdenfeindlichkeit" bezieht auch Anfeindungen z.B. auf der Basis von Kultur mit ein.

Das Problem mit dem Begriff der "Fremdenfeindlichkeit" ist ein anderes:
Es bezeichnet die angefeindeten Menschen als fremd. Während mit etwas vorurteilsfreiem Nachdenken schnell klar ist, dass nur gemeint sein kann, dass die angefeindete Person der anfeindenden Person fremd erscheint, fühlen sich angefeindete Personen durch die Diskussion über "Fremdenfeindlichkeit" oft ausgegrenzt, da sie gefühlt als "Fremde", als Außenseiter bezeichnet werden. Das ist eine zusätzliche Belastung, da es grundsätzlich Menschen trifft, die schon genug Probleme damit habe, dass sie regelmäßig als Außenseiter behandelt werden und eben genau Ziel von Fremdenfeindlichkeit werden. Wenn wir über "Fremdenfeindlichkeit" reden kann es also leicht passieren, dass wir genau den Leuten, denen wir eigentlich helfen wollen, noch mehr das Gefühl geben, Außenseiter zu sein.

Mich stellt das immer wieder vor ein Problem. Denn auf der einen Seite versuche ich auf die Gefühle anderer Menschen Rücksicht zu nehmen, auf der anderen Seite ist mir bislang kein Wort eingefallen, dass "Fremdenfeindlichkeit" angemessen ersetzt, ohne solche Assoziationen auszulösen.
halte ich für quatsch, aber ich bin ja auch nicht der erklärbär, die menschen werden aus rassimsus nicht aufgenommen

ps und schwedisch ist mir genauso wenig vertraut, wie ivrit oder arabisch, aber ich hab bisher noch von keinem fall gehört, wo blonde schwedinnen wg ihrer "unvertrauten" sprache angegriffen wurden, bei ivrit oder arabisch leide schon häufiger
So einen anekdotischen Fall kann ich auch berichtigen, wo ein Wirt in Kiel Türken nicht bedienen wollte und erstaunt kuckte, als ein Isländer dann auch ging. Den hatte er nicht gemeint, aber der fühlte sich auch angesprochen, ich auch.
und schwedisch ist mir genauso wenig vertraut, wie ivrit oder arabisch
Die helle Hautfarbe von Schweden und Isländern ist vertrauter als die dunklere Hautfarbe von Menschen aus dem arabischen Raum. Was glaubst du, wer eher angefeindet wird, eine Schwedin derdie arabisch spricht oder eine Araberin derdie schwedisch spricht?

Wie ich schon sagte, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus gehen nahtlos ineinander über, bedingen sich oft gegenseitig und sind meist nur schwer voneinander zu trennen. Daher liegt höchstwahrscheinlich auch Rassismus vor. Fremdenfeindlichkeit ist aber trotzdem nicht verharmlosend.
Aber auch, wie ich sagte, als Begriff nicht unproblematisch.