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seraphyn Friendica
Warum #WordPress Webseiten häufig ein falsches #Theme einsetzen
Warum WordPress Webseiten häufig ein falsches Theme einsetzen
deckt sich mit meiner Meinung. Mache ich auch so bei den Websites, wo ich der Chef bin. Small ist beautiful.

Manche Sites die ich betreue, laufen seit >10 Jahren, ohne das man groß rumfummeln mußte (die sollen auch genauso ausschauen wie zu dem Zeitpunkt wo sie entstanden sind).
Weltfremd. Wenn man das so macht, wie vorgeschlagen, kann das entweder kein Kunde bezahlen oder der Dienstleister betreibt Selbstausbeutung mit zu geringen Stundensätzen.
Aber gut zu Wissen, dass Du WP kannst, Erik. Stundensatz? ;-)
seraphyn Friendica
@Michael Keukert /me kann auch WordPress ;)
Aber so mal nebenbei, es geht mit Kunden darüber zu reden.
Das Problem ist aber wenn das ganze aufgesetzt ist, dann fodern Kunden Adminrechte. Nicht die normalen Gruppen in WordPress, sie wollen den Superadmin.
Dann ist da der tolle Nachbar/Sohn/SpecialWordPressPoweruser/*$ und zack, hat die Seite eine Ladezeit von 5 Sekunden und es finden sich Plugins über die man nie gesprochen hat.
Kraut und Rüben. Danach wird man um Rettung wegen Ladezeiten gebeten.
Was cih schon an Plugins gefunden habe, welche sich mit einer eigene Funktion haben tauschen lassen geht auf keine Kuhhaut.

Auch schön wenn der Webdesigner nach der Auswahl des Themes und der halben Arbeit gewechselt wird.
Framework Olé !!!!
Auch sehr Spaßig.
Mittlerweile kläre ich schriftlich auf und unterstützte Sie bei dem Spießrutenlauf.
Läuft, aber nich rosig.
Admin im Rechenzentrum hat mir besser gefallen, aber ich arbeite hier dafür auch halbtags und bin für meinen Sohn da.
Ich muss hier was längeres zu schreiben. Aber ich bin heute zu müde. Aber ich versuche, morgen dran zu denken.
seraphyn Friendica
@Michael Keukert Das ist aber auch ein ausführliches Thema.
Hatte damals schon Foren gefüllt.
Das mit der Müdigkeit verstehe ich, so ging es mir schon gestern. Ich glaube der Text war der längste welchen ich gestern geschrieben hatte
So, also... wir machen quasi alle Kunden-Websites mit WordPress. Wir nutzen dabei, wann immer es geht, ein und dasselbe kommerzielle Theme. Davon leiten wir ein Child-Theme ab, das wir nach Kundenwünschen modifizieren.

Das hat große Vorteile: Das master-Theme ist weit verbreitet und wird beständig weiterentwickelt. Durch die Child-Theme-Methodik kann man das Master Theme updaten, und es geht immer noch.

Zudem nutzen wir immer einen Standard-Satz and Plugins und achten da auch auf beständige Pflege von Seiten des Entwicklers.

Eigene Themes haben wir früher entwickelt, als noch ein ganz starkes "wir können alles selber besser" vorgeherrscht hat. Damit haben wir seit ca. 5 Jahren aufgehört - das fällt aber IMMER noch auf uns zurück wenn irgendwo Theme-Leichen rumgammeln, die Updates verhindern, wo der Kunde aber nicht willens ist, ein Update oder eine Umstellung zu zahlen.

Kein Kunde zahlt Dokumentation.
Kein Kunde zahlt Dokumentation, wenn man den Preis dafür im Gesamtpreis versteckt.

Die Argumentation im verlinkten Artikel ist eine reine Werbeaussage für selbständige/freiberufliche Webentwickler. Vermutlich hätte ich vor 6-7 Jahren nch genau so argumentiert, um meinen Entwicklern Arbeit zu verschaffen.

Alles quatsch. Wir standardisieren so weit es geht. Nutzen feste Setups und "Schema F" wann immer es geht. Das ist sicherer bei Personalfluktuation. Das ist sicherer wenn alte Projekte neu angefasst werden. Das ist sicherer für den Kunden, denn wenn Standard-Komponenten genutzt werden kann er zur Not auch die Agentur wechseln. Ist also ein Investitionsschutz für ihn.

Ich kann kaum noch die Fälle zählen, wo jemand bei uns sitzt und sagt: Die Seite hat ein Student / der Schwager / ein Praktikant / ein Freiberufler entwickelt und der hat jetzt keine Lust mehr / eine Festanstellung / ist mit meiner geschiedenen Frau verwandt / arbeitet bei der Konkurrenz / ist ausgewandert etc. Und dann ist das jammern groß, wenn ich ihm sage, dass wir das nicht pflegen werden, sondern es neu machen würden.

Der Kunde will Admin Zugang haben? Soll er haben. Wir bieten einen kostenpflichtigen Backup-Service. Zurückspielen kostet bei Kunden-Verschulden. Wenn er das Backup nicht haben will: Reparieren kostet auch bei Kunden-Verschulden. Wenn wir grobe Sicherheitsprobleme feststellen, haben wir uns das Recht eingeräumt, ohne Kundenzustimmung zu handeln. Kostenpflichtig.

Und bei manchen Kunden hilft es, mit Hilfe eines weiteren Plugins einen "zwischen-Admin" zu machen, also den Redakteur mit den Rechten an Design/Menu auszustatten.

Sorry, der verlinkte Artikel regt mich auf. Es ist reine Werbung für den Freelancer, die sich als wohlgemeinter Rat tarnt. Wenn er das Interesse des Kunden im Sinn hätte, und nicht sein eigenes, dann würde er exakt das Gegenteil empfehlen.
@Michael Keukert Ich mache bei WP meistens nur den Schmiermaxe im Maschinenraum und halte das Ding am Laufen und versuche böse Menschen auszubremsen. Und jegliches Frontend-Schnicki-Schnacki ist nicht mein Ding, maximal dengel ich da mal am CSS rum. Insofern wirst Du mich da nicht beauftragen wollen :-)