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Genau das.
Experten sind unerwünscht, wenn sie nicht den Mist loben, welche fabriziert wird.
Finden wir in allen Bereichen, ja, auch Klima, wieder.
Aber in der IT gibt es sogar schon Musicals zu dem Thema....

Meine Güte ey. So langsam geht mir das ständige "uns fehlen Experten"-Geheule sowas von auf den Sack.

Nein, euch fehlen keine Experten. Das Innenministerium braucht keine Experten. Jedes Mal, wenn das Innenministerium Experten angehört hat in der Vergangenheit, haben sie danach deren Ratschläge ignoriert. Ihr braucht also offensichtlich keine Experten sondern Speichellecker und Jasager. Ihr braucht Leute ohne Moral und Gewissen, die euch ins Gesicht lügen, dass eure Ideen doch nicht so Scheiße sind wie alle da draußen sagen.

Außerdem: Wenn ihr wolltet, dass es in Deutschland ausreichend Experten für IT-Sicherheit gibt, wieso habt ihr sie dann mit dem Hackertoolverbot kriminalisiert und ins Ausland oder den Untergrund getrieben?

Nein, nein, nein. Ich habe euch damals bei der Anhörung zu dem Hackertoolverbot gesagt: Das werdet ihr noch bereuen. Und wisst ihr was? Jetzt ist der Moment, an dem ihr das bereut.

So und jetzt verhaltet euch bitte mal wie zivilisierte Erwachsene und hört mit dem Geheule auf. Das ist ja wie im Kindergarten hier. Der Gentleman zahlt und schweigt.

Übrigens, kleiner Tipp für die Zukunft. Experten für IT-Security haben im Moment grob zwei Ziele. Erstens: Geräte sauber von Hintertüren halten. Zweitens: Starke, verifizierte Kryptografie ohne Hintertüren ausrollen. Ihr tut das glatte Gegenteil davon. Die Schnittmenge zwischen dem was ihr tut und dem was Experten tun ist leer.

Es wird auch in Zukunft nie Experten geben, die bei euch arbeiten wollen.

Deal with it.

#fefebot
Hattenhofen