social.sokoll.com

#Hebamme vom #Rettungsschiff "#Ocean-Viking"
"Es ist unfassbar, wie traumatisiert alle sind"

Mehr als 350 Menschen hat die #Crew der "Ocean Viking" im #Mittelmeer gerettet. Seit zwei Wochen sucht das Schiff nun einen sicheren #Hafen - das Warten verlängert das Leiden an #Bord.

#Lampedusa #Flüchtlinge #Seenotrettung #SeaWatch #MatteoSalvini #EU-Grenzpolitik #Flucht #Europa #Politik #SeaWatch3 #taz #salvinilostronzo #legalamerda #life-line #lifeline #Kapitän #Claus-Peter #Reisch #Agrigento #open-arms
#seebrücke statt #seehofer
politiko diaspora
Es wundert mich manchmal, mit welchem finanziellen und personellen Aufwand die militärische Intervention mit massiven Bombardierungen in Libyen 2011 betrieben wurde und heutzutage sind wir scheinbar machtlos in Libyen die Migrantenströme menschenwürdig zu kanalisieren. Im kaputtmachen und bombardieren sind Frankreich, UK, USA etc. und leider Deutschland als Unterstützer immer gut. Etwas positives bewirken ist aber scheinbar langweilig. Das hat alles in Libyen einen Schaden angerichtet, der nicht wieder gut gemacht werden kann. Ich denke auch, dass man sich für gute Zwecke auch mit Despoten und Schurken an einen Tisch setzen muss um zu verhandeln. Wenn nur bombardiert wird, entstehen aus einem Schurken zehn neue. Wir haben in Afrika viel kaputt gemacht. Das ist die Ursache der Migration. Ich glaube, Libyen könnte ein sicheres Land sein mit einer Wirtschaft, die sich stabil entwickelt. Könnte …
Das wurde einfach kaputt gemacht:
Libyen hatte eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen des afrikanischen Kontinents. Die Sozialversicherung der Einwohner umfasste die kostenlose medizinische Versorgung sowie Witwen-, Waisen- und Altersrenten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Libyen#Ethnisch-kulturelle_Gruppen
Libyen war ein aufstrebendes Land, riesige Investitionen waren geplant. Das hat jemandem nicht gepasst.
Mein Ansatz wäre: das bestehende Positive zu massiv fördern und nicht alles mit einem Bombenteppich zu überziehen.
Und um die Menschen, die am übelsten dran sind, die, die nicht die enormen Summen Geld für die Schlepper aufbringen können, diejenigen, die arm sind, krank, ständiger Bedrohung durch Vergewaltigung und Mord ausgesetzt, die niemals fliehen könnten, kümmern wir uns Gutmenschen überhaupt nicht. Die werden ignoriert. Die jungen finanzkräftigen werden gerettet. Das ist richtig. Aber es ist auch heuchlerisch.