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Tipp: Plain-Text Mailformat in Thunderbird einstellen


**Fr, 28. August 2020, Lioh Möller\
**

Da es scheinbar bei einigen neuen Kernelentwicklern Schwierigkeiten beim
Umgang mit Mailprogrammen gibt (wir
berichteten),
möchten wir hiermit kurz erklären wie sich Thunderbird so einstellen
lässt, dass neue Nachrichten automatisch im Plain-Text Format generiert
werden.

Nach der Einrichtung des Kontos öffnet man die Kontoeinstellungen,
wahlweise über einen Rechtsklick auf den Kontonamen /
Einstellungen oder man wählt im Hamburger-Menü den Punkt
Einstellungen / Kontoeinstellungen. Im Bereich Verfassen und
Adressieren gibt es eine Checkbox bei *Nachrichten im HTML-Format
verfassen* die man deaktivieren kann.

Bild/Foto

Zusätzlich lässt sich das grafisch unterstützte Zitieren abschalten,
indem man in den erweiterten Einstellungen (*Hamburger-Menü /
Einstellungen / Erweitert /* Reiter Allgemein und dort Konfiguration
bearbeiten
) den Punkt mail.quoted_graphical auf false setzt.

Alternative Emailprogramme wie Kmail nutzen standardmässig Plain-Text
als Format.

Somit steht einer erfolgreichen Teilnahme an der Kernelentwicklung
nichts mehr im Wege.

Weiter Lektüre:
http://www.asciiribbon.org

https://gnulinux.ch/tipp-plain-text-mailformat-in-thunderbird-einstellen
#linux #gnu #rss
Sehr schön! Endlich kann man einfach und simpel den Kernel verbessern, ohne sich Wochen und Monate mit dem Konfigurieren des Mail-Clients beschäftigen zu müssen! Dieser einfache Life-Hack wird die IT und die Menschheit nach vorne bringen!
Und das verlinkte ascii-ribbon.org kommt mit dieser Sensation:
Hier können Sie eine Anleitung für Netscape und Outlook Express herunterladen.
@Doc Angelo leider ist das nicht nur beim Linux-Kernel ein Thema. Bei einem Kundenprojekt läuft ein selbergebautes Email-JIRA Gateway (weil 90% aller User des Ticketsystems keinen JIRA Account haben) und es unglaublich wie viel Gebastel und Sonderlocken das Handling von (HTML)-Emails erfordert. Die Bandbreite ist wirklich erstaunlich: Es gibt Email-Clients die bauen einfach Mails zusammen die sich mit minimalen Aufwand parsen und ins Ticketsystem kippen lassen lassen und es gibt auch das komplette Gegenteil wo am es Ende weniger Aufwand ist, manuell irgendwelchen Kram aus der Mail zu fischen, als zu versuchen das zu automatisieren.
Man kann in Outlook Word als HTML-Editor verwenden. Das generierte HTML ist, nun, schwerwiegend.
@Rainer "diaspora" Sokoll man kann dann nur hoffen, dass html2txt den Großteil des Schrotts entsorgt - das klappt aber nicht immer.
@Erik Pusch

Deswegen brauchen wir mehr informierte und trainierte User. Es kann doch nicht sein, das man an so einer "Hürde" scheitert. Da ist das Kind doch an einer ganz anderen Stelle in den Brunnen gefallen.

Da sollte man nicht versuchen zu automatisieren, sondern den User informieren. Man verbaut einem Autofahrer keinen stärkeren Motor, wenn er konstant mit Handbremse fährt. Man klärt ihn auf. Man rät einem Patienten nicht dazu weniger zu schwitzen, sondern rät ihm mehr Wasser zu trinken. Und so weiter.

Ich denke je mehr man die Arbeitsweise an den "kleinsten Nenner" anpasst, je bekloppter wird die Arbeitsweise in Zukunft.
Die Wurst ist gegessen. Firmen nutzen zu 90% Outlook, User sind zu 80% verblödet.
Und das wird wohl leider noch ne Weile so weitergehen. Ich bin mittlerweile in der Kinderbetreuung unterwegs (beste Entscheidung ever), und in den Grundschulen in meiner Region sollen jetzt "iPads für alle" gekauft werden. Die Politker, denn die Wahlen stehen ja an, werben damit, weil mit mehr Computern ja auch mehr Digitalisierung stattfinden wird.

Das kennt man ja: Wenn die Leute schlecht Autofahren können, dann kauft man eben mehr Autos. Oder wenn die Leute nicht so gut kochen können wie gewünscht, dann kauft man mehr Küchen.

Ein Lehrkonzept fehlt natürlich noch. Aber, das scheint kaum jemanden zu interessieren. Der "IT-Unterricht" besteht derweil immer noch aus "Office, Windows", und für die Kinder jetzt "PDFs aufm iPad angucken".