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Interview: China’s ‘Big Brother’ App | Human Rights Watch


The app provides an unprecedented window into mass surveillance in Xinjiang. It aggregates data – from people’s blood type and height, to information about their electricity usage and package deliveries – and alerts authorities when it deems someone or something suspicious. It is part of the Integrated Joint Operations Platform (IJOP), the main system for mass surveillance in Xinjiang. Human Rights Watch “reverse engineered” the app, and Nazish Dholakia spoke to Human Rights Watch senior China researcher Maya Wang about what the process revealed.

@Bernd Paysan

#BugBrother #China #App #Surveillance
Human Rights Watch hat sich durch ihre Nähe zur US-Regierung leider längst disqualifiziert. Die suchen nicht nach Menschenrechtsverletzungen, sondern nach Gründen für Sanktionen und andere Formen zwischenstaatlicher Gewalt unterhalb von tatsächlichen Kriegshandlungen.

Entsprechend fehlen eine Menge Informationen, die relevant wären, etwa „wer hat diese App auf seinem Handy“, und natürlich bekommt der Leser auch wieder Geraune zu lesen, dass das „in Xinjiang und China“ ausgerollt werde, wobei letzteres völlig unklar ist. Angesichts der erklärten geringen Kompetenz in Sachen Reverse Engieering und Chinesisch spricht wenig dafür, dass da mehr als Bullshit herausgekommen ist.

Zur Lage: China hat es in Xinjiang mit IS-Kämpfern zu tun, und sie sind bislang die einzigen, die eine Durchsetzung mit IS-Kämpfern ohne bürgerkriegsartige Zustände abwehren konnten. Vergleich' das mit der Situation in Syrien und dem Irak (unter US-Aufsicht!), oder aktuell in Mali und Burkina Faso. Oder mit Tschetschenien. Oder mit der Situation in Afghanistan, in der die Taliban weite Teile des Landes kontrollieren.

Dazu kommen dann in dem Bericht noch so Albernheiten wie das mit den Detention Centers. China hat erst geleugnet, dass es solche gibt. Dann wurden irgendwelche Gebäude als „das sind sie!“ benannt. Zu den konkreten Gebäuden kann China natürlich konkret angeben, was da drin vor sich geht. Daraus dann abzuleiten, dass China erst geleugnet hätte, und dann zu einer „Relativierung“ übergegangen wäre, ist albern. Es war auch von vornherein klar, als diese angeblichen Detention Centers auf Satelliten-Aufnahmen zu sehen waren, dass die große Menge an Parkplätzen gegen eine dauerhafte unfreiwillige Unterbringung der Leute dort spricht.